Rechtsprechung
   BFH, 10.07.1968 - II 94/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1968,486
BFH, 10.07.1968 - II 94/63 (https://dejure.org/1968,486)
BFH, Entscheidung vom 10.07.1968 - II 94/63 (https://dejure.org/1968,486)
BFH, Entscheidung vom 10. Juli 1968 - II 94/63 (https://dejure.org/1968,486)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1968,486) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Roulettespiel als eine Lotterie oder Ausspielung im Sinne der Lotteriesteuer - Spiel mit dem Charakter eines Glücksspiels - Lotterien und Ausspielungen als Unterarten der Glücksspiele im weiteren Sinne - Begriff des Glücksspiels im engeren Sinne

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 93, 388
  • BStBl II 1968, 829
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (13)

  • BFH, 16.09.2015 - X R 43/12

    Einkommensteuerrechtliche Qualifikation von Preisgeldern aus Turnierpokerspielen

    Dasselbe gilt für das die Auslegung des Rennwett- und Lotteriegesetzes betreffende BFH-Urteil vom 10. Juli 1968 II 94/63 (BFHE 93, 388, BStBl II 1968, 829).
  • BFH, 19.06.1996 - II R 29/95

    Lotteriesteuerpflicht im Hinblick auf die Veranstaltung von Sportwetten -

    Insoweit bestehe kein Unterschied zum Fall des Rou lette, bei dem der Bundesfinanzhof (BFH) in seinem Urteil vom 10. Juli 1968 II 94, 95/63 (BFHE 93, 388, BStBl II 1968, 829) das Vorliegen einer Lotterie verneint habe.

    Dieser verbietet es, die Begriffe "Lotterie" und "Ausspielung" mit dem Begriff des Glücksspiels generell gleichzusetzen (vgl. hierzu Senatsentscheidung vom 10. Juli 1968 II 94, 95/63, BFHE 93, 388, BStBl II 1968, 829).

    Dies gilt auch, soweit der Senat in seiner Entscheidung in BFHE 93, 388, BStBl II 1968, 829 davon ausgegangen ist, eine Lotterie liege nur vor, wenn der von den Teilnehmern für jedes Spiel zu leistende Einsatz vom Veranstalter des Spiels in bestimmter, vom Teilnehmer nicht zu verändernder Höhe festgelegt wird, und der Spieler bei einer Lotterie allenfalls durch mehrere Spiele seine Chance quantitativ erhöhen, aber nicht qualitativ die Art des Risikos und dadurch zugleich die Höhe möglichen Gewinns aus einem einzigen Spiel bestimmen kann.

  • BFH, 09.11.1994 - II B 142/93

    Anforderungen an die inhaltliche Bestimmtheit von Grunderwerbsteuerbescheiden -

    Dasselbe gilt für die behauptete Abweichung des FG-Urteils von den BFH-Entscheidungen vom 22. April 1964 II 47/62 U (BFHE 79, 378, BStBl III 1964, 368), vom 16. Februar 1966 II 89/64 (BFHE 85, 302, BStBl III 1966, 319), vom 28. November 1967 II 110/62 (BFHE 91, 132, BStBl II 1968, 216), vom 30. Januar 1968 II 33/63 (BFHE 91, 511), vom 10. Juli 1968 II 94, 95/63 (BFHE 93, 388, BStBl II 1968, 829) und vom 21. Oktober 1969 II 210/65 (BFHE 97, 147, BStBl II 1969, 736).
  • BFH, 05.05.1970 - II 104/62

    Großen Senat des BFH - Änderung der Rechtsauffassung - Rechtliche Beurteilung -

    In dem Urteil II 94, 95/63 vom 10. Juli 1968 (BFH 93, 388, BStBl II 1968, 829) hat der Senat erkannt, daß das Roulettespiel weder eine Lotterie noch eine Ausspielung im Sinne des § 17 des Rennwett- und Lotteriegesetzes (RennwLottG) vom 8. April 1922 (RGBl 1922, 392) ist und folglich Spiele, deren Charakter als Glücksspiele sich allein aus ihrer Ähnlichkeit mit dem Roulettespiel ergibt, nicht der Lotteriesteuer unterliegen.

    Der erkennende Senat sieht sich daher durch § 296 Abs. 4 AO a. F. gehindert, gemäß dem Standpunkte seines Urteils II 94, 95/63 vom 10. Juli 1968 (BFH 93, 388, BStBl II 1968, 829) den Kläger von der Steuer freizustellen.

  • BFH, 28.04.1970 - II 109/65

    Entwicklung der Verhältnisse - Definitionsbereich der Normen - Elemente des

    Stehen auch die engen Grenzen, welche der Auslegung zu Lasten des Steuerpflichtigen gezogen sind (vgl. BFH-Urteile II 47/62 vom 22. April 1964, BFH 79, 378 [380], BStBl III 1964, 368; II 89/64 vom 16. Februar 1966, BFH 85, 302 [306], BStBl III 1966, 319; II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132, BStBl II 1968, 216; II 33/63 vom 30. Januar 1968, BFH 91, 511; II 94--95/63 vom 10. Juli 1968, BFH 93, 388 [391], BStBl II 1968, 829; II 210/65 vom 21. Oktober 1969, BFH 97, 147 [149 f.], BStBl II 1969, 736), einer sinnvollen Auslegung des Gesetzes zugunsten des Steuerpflichtigen nicht entgegen (BFH-Urteile II 25/61 vom 20. Mai 1969, BFH 96, 129 [133], BStBl II 1969, 550, und II 120/64 vom 2. Dezember 1969, BFH 97, 311, BStBl II 1970, 119; II 142/63 vom 25. Februar 1969, BFH 95, 292 [299], BStBl II 1969, 400), so muß doch ein inhaltlich abgrenzbarer (BFH-Urteil II 112/65 vom 19. November 1968, BFH 94, 156 [159], BStBl II 1969, 92) Begünstigungswille des Gesetzgebers im Gesetz selbst irgendeinen Ausdruck gefunden haben.
  • BFH, 10.11.1970 - II 117/65

    Nachlaß - Grundstücke zum Nachlaß - Erwerb durch Erbengemeinschaft - Teilung des

    Sie könnte also im Rahmen eines hier immerhin möglichen (vgl. § 2032 Abs. 1 BGB) engeren Wortsinns (vgl. Urteile II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132 [135], BStBl II 1968, 216; II 94, 95/63 vom 10. Juli 1968, BFH 93, 388 [391], BStBl II 1968, 829) nur dann zu dessen Lasten ausgelegt werden, wenn das Ergebnis sinnwidrig wäre und deshalb angenommen werden müßte, daß es dem wahren Willen des Gesetzgebers widerspreche (vgl. Urteil II 164/64 vom 14. Februar 1967, BFH 88, 96 [98], BStBl III 1967, 296).
  • BFH, 03.12.1969 - II 162/65

    Darlehnsgeber als Gesellschafter - Zeitpunkt der Hingabe - Voraussetzungen der

    Die wirtschaftliche Bedeutung eines Steuergesetzes kann einen fehlenden Besteuerungstatbestand nicht ersetzen (Urteile II 110/62 vom 28. November 1967, BFH 91, 132, BStBl II 1968, 216; II 33/63 vom 30. Januar 1968, BFH 91, 511, und II 94, 95/63 vom 10. Juli 1968, BFH 93, 388 [391], BStBl II 1968, 829).
  • BFH, 24.09.1987 - V R 105/77

    1. Zum Begriff "Werbung" 2. Zum Begriff "Anteil an Gesellschaften"

    Denn mangels eines Spielplanes liegt keine von dieser Vorschrift erfaßte Lotterie vor (vgl. BFH-Urteil vom 20. Juli 1951 II 32/51 U, BFHE 55, 418, BStBl III 1951, 166) oder Ausspielung (BFH-Urteil vom 10. Juli 1968 II 94, 95/63, BFHE 93, 388, BStBl II 1968, 829).
  • BFH, 28.11.1985 - V R 169/82

    Geschäftsmäßige Ausgabe von Privatoptionen auf Warenterminkontrakte gegen

    Mangels eines Spielplans (vgl. BFH-Urteil vom 10. Juli 1968 II 94, 95/63, BFHE 93, 388, BStBl II 1968, 829) liegt keine von dieser Vorschrift erfaßte Lotterie oder Ausspielung vor.
  • BFH, 17.01.1972 - GrS 8/70

    Oberster Gerichtshof des Bundes - Änderung der Rechtsauffassung - Zweiter

    Der II. Senat des BFH hat in dem Urteil II 94--95/63 vom 10. Juli 1968 (BFH 93, 388, BStBl II 1968, 829) entschieden, daß das Roulettespiel weder eine Lotterie noch eine Ausspielung im Sinne des § 17 RennwLottG vom 8. April 1922 (RGBl 1922, 392) sei und folglich Spiele, deren Charakter als Glücksspiel sich allein aus einer Ähnlichkeit mit dem Roulettespiel ergibt, nicht der Lotteriesteuer unterliegen.
  • BFH, 28.04.1970 - II 144/64

    Mißbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten des bürgerlichen Rechts bei Herbeiführung

  • BFH, 04.10.1973 - GrS 8/70

    Umfang der Befugnis des BFH - Zweiter Rechtsgang - Aufhebung des Urteils -

  • BFH, 05.05.1970 - II R 98/69

    Tatbestandsmerkmal - Persönlich haftender Gesellschafter - Kommanditgesellschaft

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht