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   BFH, 01.02.1989 - VIII R 361/83   

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https://dejure.org/1989,4989
BFH, 01.02.1989 - VIII R 361/83 (https://dejure.org/1989,4989)
BFH, Entscheidung vom 01.02.1989 - VIII R 361/83 (https://dejure.org/1989,4989)
BFH, Entscheidung vom 01. Februar 1989 - VIII R 361/83 (https://dejure.org/1989,4989)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Einordnung von Rechten aus schwebenden Vertragn als selbständig bewertungfähige immaterielle Wirtschaftsgüter oder als Bestandteil des Geschäftswerts

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 1989, 778
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • FG München, 23.03.2004 - 7 K 4036/01

    Teilwertansatz bei formwechselnder Umwandlung nach § 25 UmwStG ; Abzug der der

    Er könne einzeln veräußert oder verwertet werden, denn er umschreibe den zu erwartenden Gewinn, der sich aus rechtsverbindlich abgeschlossenen schwebenden Verträgen ergebe (BFH-Urteil vom 1. Februar 1989 VIII R 361/83, BFH/NV 1989, 778).

    Die nach dem Urteil des BFH vom 1. Februar 1989 (a.a.O.) erforderlichen Voraussetzungen seien erfüllt, denn es handele sich bei dem übernommenen Auftragsbestand um Rechte aus rechtsverbindlich abgeschlossenen schwebenden Verträgen, so dass diese selbständig bewertungsfähige immaterielle Wirtschaftsgüter darstellten.

    Zur Begründung verweist es auf die Einspruchsentscheidung und führt weiter aus, dass der Urteilsfall des von der Klägerin zitierten BFH-Urteils vom 1. Februar 1989 (a.a.O.) nicht vergleichbar sei, da der im Streitfall durchgeführte Formwechsel nach §§ 190 ff. UmwG gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten nicht mit dem Erwerb eines Unternehmens gleichgestellt werden könne.

    Rechte aus schwebenden Verträgen, zu denen auch der übernommene Auftragsbestand gehört, sind selbständig bewertungsfähige immaterielle Wirtschaftsgüter (BFH-Urteil vom 1. Februar 1989, a.a.O.).

  • BFH, 15.12.1993 - X R 102/92

    Teilwertabschreibung für Liniengenehmigung (Konzession des

    Nach ständiger Rechtsprechung treten mit dem entgeltlichen Erwerb bestehender schwebender Verträge immaterielle Wirtschaftsgüter in Erscheinung, gleichviel, wie sie im einzelnen benannt werden (Gewinnaussichten aus schwebenden Geschäften, Belieferungsrechte, Kundenaufträge, Auftragsbestand) und ob sie Einzel- oder Dauerschuldverhältnisse betreffen; sie sind selbst dann keine geschäftswertbildenden Faktoren, wenn sie zusammen mit einem Betrieb (Teilbetrieb) erworben werden (BFH-Urteile vom 9. Juli 1958 I 207/57 U,BFHE 67, 370, BStBl III 1958, 416; vom 20. November 1962 I 266/61 U, BFHE 76, 164, BStBl III 1963, 59; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804; vom 16. September 1970 I R 196/67, BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175; vom 17. März 1977 IV R218/72, BFHE 122, 70, BStBl II 1977, 595; in BFHE 137, 59, BStBl II 1983, 113; vom 1. Februar 1989 VIII R 361/83, BFH/NV 1989, 778).
  • FG Düsseldorf, 20.03.2003 - 15 K 7704/00

    Ergänzungsbilanz; Auftragsbestand; Rahmenvertrag; Bilanzierungsfähigkeit;

    Ein übernommener Auftragsbestand kann neben dem Geschäfts- und Firmenwert ein derartiges selbständig bewertungsfähiges immaterielles Wirtschaftsgut darstellen (Urteil des BFH vom 01.02.1989 VIII R 361/83, BFH/NV 1989, 778; vom 28.05.1998 IV R 48/97, BStBl II 1998, 775; Köhler, Deutsches Steuerrecht --DStR-- 1997, 297; Breidenbach/Niemeyer, DStR 1991, 2500, 2501; a.A. Siegel, Der Betrieb --DB-- 1997, 941 und Flies, DB 1996, 846, 847).

    Zwingende Voraussetzung für die Aktivierung eines Auftragsbestands als selbständiges immaterielles Wirtschaftsgut ist das Vorliegen von schwebenden Geschäften im Zeitpunkt des Anteilserwerbs (Urteil des BFH vom 15.12.1993 X R 102/92, BFH/NV 1994, 543; vom 02.01.1989 VIII R 361/83, BFH/NV 1989, 778 m. w. N.; vom 07.11.1985 IV R 7/83, BStBl II 1986, 176).

  • FG Münster, 01.02.2008 - 9 K 2367/03

    Auftragsbestand als selbstständig bewertungsfähiges Wirtschaftsgut

    Unerheblich ist, ob in dem Kaufvertrag ein besondere Betrag dafür ausgewiesen war (BFH-Urteile vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl. II 1970, 804;vom 1. Februar 1989 VIII R 361/83, BFH/NV 1989, 778, wobei allerdings offen gelassen wird, ob dies auch nach Einfügung des § 7 Abs. 1 S. 3 EStG noch gilt).
  • BFH, 13.08.2008 - IX B 91/08

    Nutzungsmöglichkeit als besonderes Wirtschaftsgut neben dem Grund und Boden und

    Der dem BFH-Urteil vom 1. Februar 1989 VIII R 361/83 (BFH/NV 1989, 778) zugrunde liegende Sachverhalt ist dem Streitfall, worauf der Beklagte und Beschwerdegegner zutreffend verweist, nicht vergleichbar.
  • FG Niedersachsen, 18.03.2004 - 6 K 18/00

    Faktisch bestehende Liefermöglichkeit als Teil des Geschäftswerts gemäß § 50 Abs.

    Dies setzt aber voraus, dass bereits feste Aufträge erteilt sind, die eine selbständig bewertbare Gewinnchance beinhalten (vgl. BFH-Urteil vom 01.02.1989, VIII R 361/83, BFH/NV 89, 778; Urteil vom 15.12.1993, X R 102/92, BFH/NV 94, 543).
  • FG Baden-Württemberg, 23.04.1998 - 6 K 92/97

    Pflicht zur Erstellung einer Anfangsbilanz für körperschaftssteuerbefreite

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  • FG Berlin-Brandenburg, 06.03.2012 - 6 K 6014/09

    Entgeltlicher Erwerb eines Anspruchs auf Beteiligung am Prozesserfolg als

    Dies resultiert daraus, dass der Auftragsbestand den zu erwartenden Gewinn umschreibt, der sich aus rechtsverbindlich abgeschlossenen (schwebenden) Verträgen ergibt (vgl. dazu BFH-Urteile vom 1. Februar 1989 VIII R 361/83, BFH/NV 1989, 778; vom 15. Dezember 1993 X R 102/92, BFH/NV 1994, 543; vom 28. Mai 1998 IV R 48/97, BStBl II 1998, 775 ; FG Düsseldorf, Urteil vom 20. März 2003 15 K 7704/00 F, EFG 2003, 1290 ; FG Münster, Urteil vom 1. Februar 2008 9 K 2367/03, EFG 2008, 1449 ).
  • FG München, 18.08.1998 - 7 K 3446/95

    Beurteilung einer für die Einräumung einer Unterverpachtung vereinbarten

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