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   BFH, 23.01.1991 - II S 17/90   

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BFH, 23.01.1991 - II S 17/90 (https://dejure.org/1991,1208)
BFH, Entscheidung vom 23.01.1991 - II S 17/90 (https://dejure.org/1991,1208)
BFH, Entscheidung vom 23. Januar 1991 - II S 17/90 (https://dejure.org/1991,1208)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit eines Antrags auf Prozesskostenhilfe im Falle einer Nichtvertretung durch einen Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 1991, 338
 
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Wird zitiert von ... (33)

  • BFH, 13.07.1995 - VII S 1/95

    Anwendbarkeit des § 850 c Zivilprozessordnung (ZPO) auf den

    Da PKH- Anträge auch vor der Geschäftsstelle des Prozeßgerichts zu Protokoll erklärt werden können (§ 142 Abs. 1 FGO i. V. m. § 117 Abs. 1 Satz 1 zweiter Halbsatz ZPO), gilt gemäß § 155 FGO i. V. m. § 78 Abs. 3 ZPO der nach Art. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs (BFHEntlG) vor dem BFH grundsätzlich bestehende Vertretungszwang nicht für die Stellung des Antrags auf PKH (vgl. BFH- Beschluß vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338 m. w. N.).

    Insbesondere ist in der Rechtsmittelbelehrung des finanzgerichtlichen Urteils üblicherweise -- und so auch im Streitfall -- kein Hinweis darauf enthalten, daß im Geltungsbereich der FGO -- anders als nach der ZPO (§ 518 Abs. 1, § 553 Abs. 1 ZPO) -- unterschiedliche Gerichte für die Einlegung der Rechtsmittel und für die zur Durchführung der Rechtsmittelverfahren zu stellenden PKH-Anträge vorgesehen sind (vgl. BFH-Beschluß in BFH/NV 1991, 338, 339).

  • BFH, 13.09.1995 - II S 15/95

    Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe

    Für den beim BFH als Prozeßgericht zu stellenden Antrag besteht kein Vertretungszwang (vgl. z. B. BFH-Beschluß vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl., § 142 Tz. 11 m. w. N.).

    Soweit nicht besondere Umstände (z. B. Erfahrungen des Antragstellers aus vorangegangenen Rechtsstreitigkeiten) etwas anderes ergeben, ist dem nicht vertretenen Antragsteller auch wegen Versäumung der Antragsfrist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren (BFH in BFH/NV 1991, 338).

    Selbst wenn der Senat davon ausgeht, daß der Antrag des Antragstellers auf PKH zulässig ist, weil dem rechtsunkundigen und nicht vertretenen Antragsteller trotz verspäteten Eingangs des Antrags auf Bewilligung von PKH und verspäteter Abgabe seiner Erklärung über seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse auf dem dafür vorgesehenen Formblatt insoweit Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren ist (vgl. zu den näheren Voraussetzungen insbesondere die Entscheidung des Senats in BFH/NV 1991, 338), ist das Gesuch des Antragstellers jedoch offensichtlich unbegründet.

  • BFH, 09.04.2002 - X S 2/02

    PKH für die Durchführung eines Rechtsmittelverfahrens

    Für den beim Bundesfinanzhof (BFH) als Prozessgericht zu stellenden Antrag auf PKH besteht kein Vertretungszwang (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl., § 142 Rz. 20, m.w.N.).
  • BFH, 20.04.2000 - XI S 10/99

    PKH für noch einzulegende NZB

    Für den Antrag auf PKH für eine Nichtzulassungsbeschwerde besteht beim BFH kein Vertretungszwang (BFH-Beschluss vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338, m.w.N.).

    Es würde dem Zweck des PKH-Verfahrens zuwiderlaufen, von dem unbemittelten Bürger die Kenntnisse für eine sachgerechte Rechtsverfolgung zu fordern, die ihm erst durch die begehrte Beiordnung eines sachkundigen, beim BFH zugelassenen Vertreters (Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, Art. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs --BFHEntlG--) zugänglich gemacht werden sollen (vgl. BFH-Beschluss in BFH/NV 1991, 338).

  • BFH, 07.07.1994 - VIII S 1/94

    Unwahrscheinliches Obsiegen in Verbindung mit einem Antrag auf Prozesskostenhilfe

    Denn was für die Einlegung der Nichtzulassungsbeschwerde gilt (§ 115 Abs. 3 Satz 2 FGO), muß auch für das sich darauf beziehende Prozeßhilfegesuch rechtens sein (vgl. Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, Zivilprozeßordnung, 52. Aufl., § 117 Anm. 11 zur Verwaltungsgerichtsordnung -- VwGO --); der BFH ist denn auch im Beschluß vom 20. April 1988 X S 13/87 (BFH/NV 1988, 728) ohne weiteres von der wirksamen Weiterleitung eines beim FG gestellten PKH-Antrags an den BFH ausgegangen (vgl. auch BFH-Beschluß vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338).

    Zu den Anforderungen an die Darlegung im PKH-Antrag durch eine nicht rechtskundig vertretene Partei hinsichtlich der Voraussetzungen für die Zulassung der Revision bestehen zwar Meinungsunterschiede innerhalb der Senate des BFH, ob Zulassungsgründe mindestens laienhaft dargelegt sein müssen (so die BFH-Beschlüsse in BFH/NV 1990, 450; vom 8. August 1990 X S 18/90, BFH/NV 1991, 185 sowie vom 20. August 1993 X S 6/93, NV) oder ob die Erfolgsaussichten auch summarisch anhand der vorhandenen Unterlagen, insbesondere der Vorentscheidung und des FG- Sitzungsprotokolls, zu überprüfen sind (so BFH-Beschlüsse vom 12. November 1987 V S 17/87, BFH/NV 1988, 264; vom 7. November 1990 III S 7/90, BFH/NV 1991, 337; vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338, und vom 5. April 1994 IV S 7/93, NV sowie Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl., § 142 Tz. 14 m. w. N.).

  • BFH, 23.12.2002 - XI S 33/01

    Noch einzulegende NZB; verspäteter PKH-Antrag

    Für den Antrag auf PKH für eine noch einzulegende Beschwerde besteht beim BFH kein Vertretungszwang (BFH-Beschluss vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338, m.w.N.).

    Dazu gehört, dass der Antragsteller innerhalb dieser Frist das Gesuch um PKH und die Erklärung über seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der vorgeschriebenen Form (§ 117 Abs. 2 bis 4 ZPO) vorlegt, sofern er nicht auch hieran wiederum ohne sein Verschulden gehindert ist (vgl. Gräber/Ruban, a.a.O., 5. Aufl., § 142 Rz. 21, m.w.N.; BFH-Beschluss in BFH/NV 1991, 338).

  • BFH, 17.09.2002 - X S 4/02

    PKH-Antrag für die Durchführung eines Rechtsmittelverfahrens

    Für den beim Bundesfinanzhof (BFH) als Prozessgericht zu stellenden Antrag auf PKH besteht kein Vertretungszwang (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl., § 142 Rz. 20, m.w.N.).
  • BFH, 20.04.2000 - XI S 7/99

    Erfindertätigkeit und Totalgewinn; Auslegung einer Verzichtserklärung betr. die

    Der Zulässigkeit der Anträge steht nicht entgegen, dass der Kläger sich nicht durch eine der in Art. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs (BFHEntlG) genannten Personen hat vertreten lassen (BFH-Beschluss vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338, m.w.N.).

    Es würde dem Zweck des PKH-Verfahrens zuwider laufen, von dem unbemittelten Bürger die Kenntnisse für eine sachgerechte Rechtsverfolgung zu fordern, die ihm erst durch die begehrte Beiordnung eines sachkundigen, beim BFH zugelassenen Vertreters (Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, Art. 1 Nr. 1 BFHEntlG) zugänglich gemacht werden sollen (vgl. BFH-Beschluss in BFH/NV 1991, 338).

  • BFH, 20.04.2000 - XI S 5/99

    Erfindertätigkeit; Totalgewinn bei längerer Verlustphase

    Für den Antrag auf PKH für eine noch einzulegende Beschwerde besteht beim Bundesfinanzhof (BFH) kein Vertretungszwang (BFH-Beschluss vom 23. Januar 1991 II S 17/90, BFH/NV 1991, 338, m.w.N.).

    Es würde dem Zweck des PKH-Verfahrens zuwiderlaufen, von dem unbemittelten Bürger die Kenntnisse für eine sachgerechte Rechtsverfolgung zu fordern, die ihm erst durch die begehrte Beiordnung eines sachkundigen, beim BFH zugelassenen Vertreters (Rechtsanwalt, Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, Art. 1 Nr. 1 des Gesetzes zur Entlastung des Bundesfinanzhofs --BFHEntlG--) zugänglich gemacht werden sollen (vgl. BFH-Beschluss in BFH/NV 1991, 338).

  • BFH, 05.04.1994 - IV S 7/93

    Gewinne aus Veräußerung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes als

    Aber für den beim BFH als Prozeßgericht zu stellenden Antrag auf PKH selbst besteht kein Vertretungszwang (vgl. z. B. BFH-Beschlüsse vom 25. März 1976 V S 2/76, BFHE 118, 300, BStBl II 1976, 386, und vom 23. Januar 1991 II S 15/90, BFHE 163, 123 [BFH 23.01.1991 - II S 15/90], BStBl II 1991, 366, und II S 17/90, BFH/NV 1991, 338).

    Da der nicht durch eine postulationsfähige Person vertretene Kläger überfordert wäre, wenn er in seinem Gesuch auf Bewilligung von PKH ein Mindestmaß an Begründung zur Durchführung eines Revisions- oder Nichtzulassungsbeschwerdeverfahrens geben müßte (vgl. BFH-Beschlüsse in BFHE 163, 123 [BFH 23.01.1991 - II S 15/90], BStBl II 1991, 366, und in BFH/NV 1991, 338), hat der Senat anhand der Vorentscheidung summarisch zu prüfen, ob die vom Kläger beabsichtigte Rechtsverfolgung eine gewisse Wahrscheinlichkeit für sich hat.

  • BFH, 18.10.1994 - VIII S 11/93

    Zulässigkeit innerprozesslicher Bedingungen - Rechtsmissbräuchliche Ablehnung

  • BFH, 16.03.1993 - VII S 4/93

    Säumnis der erforderlichen Vorbeschäftigungszeiten für die Zulassung zur

  • BFH, 05.05.1992 - VII S 13/92

    Vertretungszwang hinsichtlich eines Antrags auf Prozesskostenhilfe

  • BFH, 24.03.1992 - VII S 52/91

    Einreichung eine Antrags auf Prozesskostenhilfe (PKH) zur Durchführung eines noch

  • BFH, 13.06.1991 - II S 4/91

    Antrag auf Prozeßkostenhilfe bei einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

  • BFH, 06.06.2005 - X B 36/05

    Antrag auf Gewährung von Prozesskostenhilfe durch den Beteiligten

  • BFH, 11.01.2001 - III S 7/99

    Einkommensteuer - Besorgnis der Befangenheit - Verfahrensmängel - Antrag auf PKH

  • BFH, 23.02.1999 - VII S 26/98

    Urteilsgründe - Richterunterschrift - Berichtigungsbeschluß - Prozeßkostenhilfe -

  • BFH, 27.11.2001 - II S 4/01

    AdV; beschränkte Zulassung der Beschwerde

  • BFH, 26.07.2001 - XI S 14/00

    Einkommensteuer - Nichtzulassungsbeschwerde - Prozesskostenhilfe - Antrag auf PKH

  • BFH, 26.02.2001 - XI S 13/00

    Berücksichtigung des Existenzminimums in Einkommenssteuerbescheiden -

  • BFH, 26.03.1998 - XI K 5/97
  • BFH, 11.06.2003 - X S 6/03

    PKH; fehlende Postulationsfähigkeit

  • BFH, 15.05.2003 - XI S 4/03

    Abgrenzung freiberuflicher von gewerblicher Tätigkeit bereits geklärt

  • BFH, 03.06.2003 - X S 3/03

    Aussicht auf Erfolg; Darlegungsanforderungen

  • BFH, 16.01.1996 - III S 3/95

    Beiordnung eines Rechtsanwalt als Maßnahme der Prozesskostenhilfe

  • BFH, 06.05.1999 - XI S 1/99

    Klage auf gesonderte Feststellung verbleibender Verlustabzugsbeträge nach § 10 d

  • BFH, 07.09.1995 - III S 1/95

    Beiordnung eines Notanwalts zur Einlegung einer finanzgerichtlichen

  • BFH, 11.12.1996 - IV S 5/94

    Begründetheit eines Antrags auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe

  • BFH, 04.12.1996 - V S 10/96

    Voraussetzungen für die Gewährung von Prozesskostenhilfe

  • BFH, 24.08.1995 - XI S 18/95

    Antrag auf Prozesskostenhilfe bei zulassungsfreier Verfahrensrevision sowie der

  • BFH, 20.07.1994 - I S 19/93

    Vertretungszwang bei Anträgen auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe vor dem

  • BFH, 09.04.2002 - X S 2/01
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