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Rechtsprechung
   BFH, 06.09.1995 - XI R 37/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,1509
BFH, 06.09.1995 - XI R 37/95 (https://dejure.org/1995,1509)
BFH, Entscheidung vom 06.09.1995 - XI R 37/95 (https://dejure.org/1995,1509)
BFH, Entscheidung vom 06. September 1995 - XI R 37/95 (https://dejure.org/1995,1509)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 174 Abs. 2 AO
    Abgabenordnung; Änderung bei Doppelberücksichtigung eines bestimmten Sachverhalts

In Nachschlagewerken

Papierfundstellen

  • BFHE 179, 196
  • BB 1996, 418
  • BB 1996, 733
  • DB 1996, 460
  • BStBl II 1996, 148
  • BFH/NV 1996, 58
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BFH, 03.03.2011 - III R 45/08

    Erlass eines Berichtigungsbescheids in verjährter Zeit

    Der Steuerpflichtige muss selbst, allein oder überwiegend, die fehlerhafte Berücksichtigung verursacht haben (BFH-Urteile vom 6. September 1995 XI R 37/95, BFHE 179, 196, BStBl II 1996, 148; vom 13. November 1996 XI R 61/96, BFHE 181, 408, BStBl II 1997, 170; BFH-Beschluss vom 24. Juni 2004 XI B 63/02, BFH/NV 2005, 1; Forchhammer in Leopold, Madle, Rader, AO, § 174 Rz 23).
  • BFH, 13.11.1996 - XI R 61/96

    Betriebsausgaben - Gewinnfeststellung - Einkünfteermittlung - Widerstreitende

    Die Berücksichtigung des Sachverhalts in den Einkommensteuerbescheiden ist überwiegend auf eine Erklärung der Kläger zurückzuführen (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 6. September 1995 XI R 37/95, BFHE 179, 196, BStBl II 1996, 148).
  • FG Rheinland-Pfalz, 12.09.2018 - 2 K 2164/16

    Änderung bei Übertragung des Kindefreibetrags und des Freibetrags für den

    Eine Änderung nach § 174 Abs. 2 AO setze voraus, dass die Fehlerhaftigkeit der widerstreitenden Steuerfestsetzung vom Steuerpflichtigen verursacht worden sei (BFH-Urteil vom 6. September 1995 XI R 37/95, BStBl II 1996, 148; BFH-Urteil vom 13. November 1996 XI R 61/96, BStBl II 1997, 170; BFH-Urteil vom 3. März 2011 III R 45/08, BStBl II 2011, 673).

    Beruht die Fehlerhaftigkeit des Steuerbescheides sowohl auf Erklärungen des Steuerpflichtigen als auch auf unzulänglicher Sachverhaltsermittlung durch die Finanzbehörde, kommt es darauf an, welches Gewicht den jeweiligen Beiträgen zur Fehlerhaftigkeit beizumessen ist (vgl. z.B.: BFH-Urteil vom 22. September 1983 IV R 227/80, BStBl II 1984, 510; BFH-Urteil vom 6. September 1995 XI R 37/95, a. a. O.; BFH-Beschluss vom 26. Juni 2004 XI B 63/02, a. a. O.).

  • BFH, 03.12.1998 - V R 29/98

    Widerstreitende Steuerfestsetzung

    Darin liegt eine mehrfache unvereinbare Berücksichtigung eines Sachverhalts i.S. des § 174 Abs. 2 Satz 1 AO 1977 (vgl. BFH-Urteil vom 6. September 1995 XI R 37/95, BFHE 179, 196, BStBl II 1996, 148).
  • BFH, 24.06.2004 - XI B 63/02

    Abgrenzung Ap - Einzelermittlung; Änderung nach § 174 Abs. 2 AO

    Nach der Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 6. September 1995 XI R 37/95, BFHE 179, 196, BStBl II 1996, 148) ist eine Änderung gemäß § 174 Abs. 2 AO 1977 nur dann möglich, wenn der Steuerpflichtige selbst (allein oder überwiegend) die fehlerhafte Berücksichtigung verursacht hat und aus diesem Grund nicht auf die Bestandskraft des Steuerbescheides vertrauen kann.
  • FG Düsseldorf, 02.07.2009 - 11 K 3403/08

    Änderung des Bescheids über die gesonderte und einheitliche Feststellung von

    Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung sei die Norm auch dann anwendbar, wenn die widerstreitende Festsetzung bewusst herbeigeführt worden ist (BFH-Urteil vom 6. September 1995 XI R 37/95, BFHE 179, 196, BStBl II 1996, 148).
  • BFH, 14.12.1999 - IV B 77/99

    Urteilsberichtigung; Verletzung der Sachaufklärungspflicht; lange Verfahrensdauer

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem von den Klägern herangezogenen Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 6. September 1995 XI R 37/95 (BFHE 179, 196, BStBl II 1996, 148).
  • FG Berlin, 07.10.2002 - 1 K 1096/01

    Bestimmter Sachverhalt im Sinne des § 174 AO bei sukzessiver

    Entgegen der Auffassung der Klägerin ist der Streitfall nicht vergleichbar dem Sachverhalt, der der Entscheidung des BFH vom 6. September 1995 XI R 37/95 (BStBl II 1996, 148 ) zugrunde lag.
  • FG München, 08.11.2000 - 1 K 3185/00

    Wiederkehrende Leistungen an die Lebensgefährtin sowie an die geschiedene Ehefrau

    Auch ein Sonderausgabenabzug nach § 10 Abs. 1 Nr. 1 EStG (Realsplitting) kommt im Streitfall nicht in Betracht (Urteil des BFH vom 12.11.1997 - X R 83/94 -, BStBl II 1996, 148).
  • FG Münster, 22.06.2006 - 8 K 6609/03

    Nachträgliche Änderung von Steuerbescheiden, die nach Betriebsprüfung schon

    Aus diesem Grunde kann der Bekl. sich zur Rechtfertigung seiner gegenteiligen Meinung auch nicht auf die beiden Urteile des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 06. September 1995 (IX R 37/95, BStBl. II 1996, 148) und vom 13. November 1996 (IX R 61/96, BStBl. II 1997, 170) berufen, denn in den dortigen, zu § 174 Abs. 2 AO ergangenen Entscheidungen beruhte die Änderung gerade darauf, dass in zwei Steuerbescheiden derselbe Sachverhalt zugunsten des Steuerpflichtigen vor der dort streitigen Steuerbescheidänderung erfasst war.
  • FG Nürnberg, 26.11.1996 - II 108/94
  • FG Rheinland-Pfalz, 17.03.2003 - 5 K 1181/02

    Zur Änderungsbefugnis des Finanzamtes bei widerstreitender Steuerfestsetzung

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 16.10.2001 - 2 K 99/99

    Änderung eines Einkommensteuerbescheids wegen doppelter Berücksichtigung von

  • FG Hamburg, 12.07.2004 - VI 68/03

    Grobes Verschulden bei nachträglich erklärten Einkünften

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Rechtsprechung
   BFH, 30.11.1995 - V R 39/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,2519
BFH, 30.11.1995 - V R 39/94 (https://dejure.org/1995,2519)
BFH, Entscheidung vom 30.11.1995 - V R 39/94 (https://dejure.org/1995,2519)
BFH, Entscheidung vom 30. November 1995 - V R 39/94 (https://dejure.org/1995,2519)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 236 AO
    Abgabenordnung; Beginn des Zinslaufs für Prozeßzinsen bei Klage gegen Umsatzsteuerjahresbescheid

Papierfundstellen

  • BFHE 179, 236
  • BB 1996, 522
  • BB 1996, 836
  • DB 1996, 764
  • BStBl II 1996, 260
  • BFH/NV 1996, 58
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BFH, 29.08.2012 - II R 49/11

    Keine Prozesszinsen bei Steuerherabsetzung erst nach Beendigung der

    Deshalb hat die Verweisung in § 236 Abs. 2 Nr. 1 AO auf Abs. 1 zur Folge, dass Prozesszinsen nur zuerkannt werden können, wenn der erledigte Rechtsstreit für die Herabsetzung der Steuer ursächlich war (BFH-Urteil in BFHE 204, 1, BStBl II 2004, 169), d.h. dem prozessualen Begehren des Steuerpflichtigen aufgrund einer Änderung des angefochtenen Bescheids entsprochen wird (BFH-Urteile in BFHE 204, 1, BStBl II 2004, 169; vom 30. November 1995 V R 39/94, BFHE 179, 236, BStBl II 1996, 260; vom 13. Juli 1994 I R 38/93, BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37).

    Diese --andernfalls entbehrliche-- Vorschrift zeigt, dass der Gesetzgeber mit § 236 Abs. 1 Satz 1 Alternative 2 AO gerade nicht die Fälle erfassen wollte, in denen die Erstattung eine bloß mittelbare Folge einer gerichtlichen Entscheidung ist (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 179, 236, BStBl II 1996, 260; vom 14. Oktober 1993 V R 36/89, BFHE 173, 450, BStBl II 1994, 427, und in BFHE 152, 401, BStBl II 1988, 600; Loose in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 236 AO Rz 13).

  • BFH, 21.12.2009 - V R 10/09

    Keine Befangenheit eines Richters wegen wissenschaftlicher Äußerung einer

    Ausnahmsweise kann die Äußerung einer Rechtsauffassung außerhalb des Verfahrens aber ein Ablehnungsgrund sein, wenn ihre Diktion oder das Umfeld, in dem sie gemacht wurde, bei objektiver Betrachtungsweise Zweifel an der Offenheit des Richters für Gegenargumente entstehen lässt (BFH-Beschlüsse vom 22. Oktober 1997 XI B 51/97, BFH/NV 1998, 595; vom 23. August 1995 I R 167/94, BFH/NV 1996, 58).

    Das kann z. B. der Fall sein, wenn die Rechtsauffassung als vernünftigerweise einzig vertretbare bezeichnet wird, obwohl gewichtige Gegenargumente bekannt sind, wenn Gegenargumente lächerlich gemacht oder Vertreter der Gegenansicht abwertend beurteilt werden (vgl. BVerfG-Beschluss vom 3. März 1966 2 BvE 2/64, BVerfGE 20, 9, 16; BFH-Beschluss in BFH/NV 1996, 58) oder wenn Inhalt und Zeitpunkt oder Ort der Meinungsäußerung den Verdacht entstehen lassen, mit der Meinungsäußerung solle das Ergebnis eines bestimmten bereits anhängigen oder erwarteten Verfahrens beeinflusst werden (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 82, 30).

  • BFH, 23.10.2019 - VII B 40/19

    Keine Prozesszinsen auf einen Steuererstattungsanspruch bei fehlender

    Deshalb hat die Verweisung in § 236 Abs. 2 Nr. 1 AO auf Abs. 1 zur Folge, dass Prozesszinsen nur zuerkannt werden können, wenn der erledigte Rechtsstreit für die Herabsetzung der Steuer ursächlich war, d.h. dem prozessualen Begehren des Steuerpflichtigen aufgrund einer Änderung des angefochtenen Bescheids entsprochen wird (BFH-Urteile in BFHE 204, 1, BStBl II 2004, 169; vom 30.11.1995 - V R 39/94, BFHE 179, 236, BStBl II 1996, 260; vom 13.07.1994 - I R 38/93, BFHE 175, 496, BStBl II 1995, 37; BFH-Urteil in BFHE 238, 499, BStBl II 2013, 104).
  • VG Düsseldorf, 27.07.2010 - 17 K 4694/07

    Entnahme von Wasser als Anknüpfungspunkt für die Entgeltpflicht nach dem

    Die bloße Aufhebung des Festsetzungsbescheides hätte allenfalls Prozesszinsen auf den entsprechenden Erstattungsbetrag seit Rechtshängigkeit der Klage gegen diesen Festsetzungsbescheid zur Folge, vgl. Bundesfinanzhof (BFH), Urteil vom 30. November 1995 - V R 39/94 -, Rn. 13 (juris).
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Rechtsprechung
   BFH, 23.08.1995 - I R 167/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,10561
BFH, 23.08.1995 - I R 167/94 (https://dejure.org/1995,10561)
BFH, Entscheidung vom 23.08.1995 - I R 167/94 (https://dejure.org/1995,10561)
BFH, Entscheidung vom 23. August 1995 - I R 167/94 (https://dejure.org/1995,10561)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1995,10561) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFH/NV 1996, 58
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • BFH, 21.12.2009 - V R 10/09

    Keine Befangenheit eines Richters wegen wissenschaftlicher Äußerung einer

    Ausnahmsweise kann die Äußerung einer Rechtsauffassung außerhalb des Verfahrens aber ein Ablehnungsgrund sein, wenn ihre Diktion oder das Umfeld, in dem sie gemacht wurde, bei objektiver Betrachtungsweise Zweifel an der Offenheit des Richters für Gegenargumente entstehen lässt (BFH-Beschlüsse vom 22. Oktober 1997 XI B 51/97, BFH/NV 1998, 595; vom 23. August 1995 I R 167/94, BFH/NV 1996, 58).
  • BFH, 09.09.1998 - I B 47/98

    Befangenheitsantrag; Missbrauch

    Denn die Besorgnis der Befangenheit kann unter Umständen selbst dann begründet sein, wenn der betreffende Richter im Verfahren selbst noch gar nicht in Erscheinung getreten ist, sondern nur außerhalb eines konkreten Verfahrens liegende Umstände Zweifel an seiner Unparteilichkeit begründen (vgl. BFH-Beschluß vom 23. August 1995 I R 167/94, BFH/NV 1996, 58; BVerfG-Beschlüsse vom 16. Juni 1973 2 BvQ 1/73, 2 BvF 1/73, BVerfGE 35, 246, 252 ff.; vom 5. April 1990 2 BvR 413/88, BVerfGE 82, 30, 38 ff.).
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