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Rechtsprechung
   BFH, 16.10.1996 - II R 17/96   

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https://dejure.org/1996,1201
BFH, 16.10.1996 - II R 17/96 (https://dejure.org/1996,1201)
BFH, Entscheidung vom 16.10.1996 - II R 17/96 (https://dejure.org/1996,1201)
BFH, Entscheidung vom 16. Januar 1996 - II R 17/96 (https://dejure.org/1996,1201)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    GrStG § 3 Abs. 1 Nr. 3; § 4; § 6; BewG § 19 Abs. 4; GG Art. 20a

  • Wolters Kluwer

    Grundsteuerbefreiung - Land- und forstwirtschaftliche Nutzung - Steuerbegünstigter Zweck - Einheitswert des Grundbesitzes - Streitwertberechnung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Grundsteuer; land- und forstwirtschaftliche Nutzung des Grundbesitzes

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    BewG § 33, BewG § 24, GrStG § 3 Abs 1 Nr 3 Buchst b, GrStG § 6
    Aufhebung; Einheitsbewertung; Gemeinnützigkeit; Grundsteuerbefreiung; landwirtschaftlich genutzte Fläche; Naturschutz

Papierfundstellen

  • BFHE 181, 515
  • BB 1997, 512
  • DB 1997, 512
  • BStBl II 1997, 228
  • BFH/NV 1997, 188
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • FG Berlin-Brandenburg, 08.06.2017 - 3 K 3033/17

    Streitwert bei Anfechtung von Einheitswertbescheiden

    BFH, Urteil vom 16.10.1996 II R 17/96, BFHE 181, 515, Juris: Ist der Kläger vermögensteuerbefreit (hier: Gebietskörperschaft) und hat der Einheitswert daher keine Auswirkungen bei der Vermögensteuer, sondern nur bei der Grundsteuer, ist der Streitwert mit dem 6fachen des Jahresbetrages der Grundsteuer zu pauschalieren (wegen des regelmäßig 6jährigen Hauptveranlagungszeitraums), insofern ausdrücklich Änderung der Rechtsprechung.

    Hessisches Finanzgericht, Beschluss vom 15.10.2004 3 K 1128/01, EFG 2005, 567, Juris: Zu berücksichtigen sind die Auswirkungen bei der Grundsteuer für 6 Jahre (vgl. BFH, Urteil vom 16.10.1996 II R 17/96, BFHE 181, 515, Juris, oben 14.), jedoch nach wie vor durch einen Pauschalsatz auf die streitige Einheitswertdifferenz, und zwar in Höhe von 80 â?° (8 %).

    Wegen des 6jährigen Hauptveranlagungszeitraums 6facher Jahresbetrag, Verweis auf BFH, Urteil vom 16.10.1996 II R 17/96 (oben 14.).

    Dies hat der BFH bereits vor Wegfall der Vermögensteuer in dem Fall des vermögensteuerbefreiten Klägers selbst ausgesprochen (BFH, Urteil vom 16.10.1996 II R 17/96, BFHE 181, 515, Juris) und ist vom FG Baden-Württemberg (Beschluss vom 12.06.2014 8 KO 1022/12, Juris), dem sich das Gericht anschließt, zutreffend dargelegt worden.

    Auch wegen der Höhe des auf die Grundsteuerdifferenz anzuwenden Satzes (nämlich gerade des 6fachen Jahresbetrages) verweist das Gericht im Ergebnis auf die beiden oben (IV.2.b) bereits genannten Entscheidungen (BFH, Urteil vom 16.10.1996 II R 17/96, BFHE 181, 515, Juris, sowie FG Baden-Württemberg, Beschluss vom 12.06.2014 8 KO 1022/12, Juris), allerdings nicht hinsichtlich der Begründung.

  • BGH, 18.04.2000 - III ZR 194/99

    Übernahme öffentlicher Grundstückslasten durch den Pächter bei einem

    Nach dieser Bestimmung greift die Grundsteuerbefreiung des § 3 GrStG, sofern nicht ein - hier nicht einschlägiger - (Rück-)Ausnahmetatbestand erfüllt ist, dann nicht, wenn die für steuerbegünstigte Zwecke benutzten Grundstücke zugleich land- und forstwirtschaftlich genutzt werden (BFHE 144, 271, 273; 181, 515, 517 ff; Troll aaO § 6 Rdn. 2).
  • BFH, 18.11.2009 - II R 30/08

    Keine Grundsteuerbefreiung für eine sich selbst überlassene Waldfläche

    Anders als gemäß § 33 Abs. 1 BewG, nach dem auch dann auf die Zweckbestimmung zur land- und forstwirtschaftlichen Nutzung abzustellen ist, wenn das Grundstück auf bestimmte oder unbestimmte Zeit nicht bewirtschaftet wird (vgl. dazu BFH-Urteil vom 9. April 2008 II R 24/06, BFHE 220, 508, BStBl II 2008, 951), muss im Anwendungsbereich des § 6 GrStG eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung tatsächlich vorliegen (so BFH-Urteil vom 16. Oktober 1996 II R 17/96, BFHE 181, 515, BStBl II 1997, 228, sowie Urteil des FG Düsseldorf vom 1. September 2005 11 K 5169/02 Gr, BG, EFG 2006, 528, 529; vgl. auch Erlass des Niedersächsischen Finanzministeriums vom 16. März 1981 - G 1102 - 18 - 34, Der Betrieb 1981, 1164; dagegen widersprüchlich: Troll/Eisele, Grundsteuergesetz, Kommentar, 9. Aufl. 2006, § 6 Rz 2).

    b) Unter Land- und Forstwirtschaft versteht man die planmäßige und nachhaltige Ausnutzung der natürlichen Kräfte des Grund und Bodens zur Gewinnung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse sowie deren unmittelbare Verwertung durch Verkauf und/ oder Selbstverbrauch (so BFH in BFHE 181, 515, BStBl II 1997, 228, unter II.2.b).

  • FG Hessen, 15.10.2004 - 3 K 1128/01

    Streitwert bei Streitigkeiten um die Höhe des Einheitswerts für Grundvermögen

    Bei Auswirkungen für einen kürzeren Zeitraum ist der Pauschalsatz entsprechend zu vermindern ( Weiterentwicklung des BFH-Urteils vom 16.10.1996 II R 17/96, BStBl II 1997, 228; gegen FG des Saarlandes, Beschluß vom 16.5.2003 2 K 269/98, EFG 2003, 1199 ).

    In Anlehnung an das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 16.10.1996 II R 17/96 (Bundessteuerblatt - BStBl - II 1997, 228) ist hierfür grundsätzlich ein Zeitraum von sechs Jahren anzusetzen, es sei denn, die im Einzelfall streitige Einheitswertfeststellung wirkt sich nur für einen kürzeren Zeitraum aus.

    Die Ausführungen des BFH in dem Urteil in BStBl II 1997, 228 erwecken den Eindruck, als solle bei Streitigkeiten über die Höhe des Einheitswerts des Grundvermögens künftig der Streitwert konkret aufgrund der steuerlichen Auswirkungen im Einzelfall ermittelt werden.

  • FG Sachsen, 20.11.2007 - 6 K 632/02

    Ermittlung eines Ersatzwirtschaftswerts für die Nutzungseinheit des

    Unter einer land- und forstwirtschaftlichen Nutzung ist eine planmäßige und nachhaltige Ausnutzung der natürlichen Kräfte des Grund und Bodens zur Gewinnung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse sowie deren unmittelbare Verwertung durch Verkauf und/oder Selbstverbrauch zu verstehen; unerheblich dabei sind Ausmaß und Intensität der auf dem Grundbesitz ausgeübten landwirtschaftlichen Betätigung (Urteil des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 16. Oktober 1996 II R 17/96, BFHE 181, 515, BStBl II 1997, 228).

    Nach dem vom FA in Bezug genommenen Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts (FG) vom 28. November 1995 I 134/91, EFG 1996, 482 (bestätigt durch BFH-Urteil vom 16. Oktober 1996 II R 16/96 -nicht dokumentiert; Parallelentscheidung zum BFH-Urteil in BFHE 181, 515, BStBl II 1997, 228-) kommt es entscheidend darauf an, ob auf dem Grundbesitz Tätigkeiten ausgeführt werden, die sich nach ihrem objektiven Erscheinungsbild als Ausübung der Land- und Forstwirtschaft darstellen.

  • FG Baden-Württemberg, 12.06.2014 - 8 KO 1022/12

    Tätigwerden in derselben Angelegenheit i.S. des § 15 Abs. 1 RVG - Bemessung des

    Es erscheint sachgerecht von der bisherigen pauschalen Ermittlung der durchschnittlichen Belastung mit den Folgesteuern abzuweichen und der Berechnung des Gegenstandswerts die nunmehr mögliche exakte grundsteuerliche Auswirkung zugrunde zu legen, die sich am regelmäßigen Hauptveranlagungszeitraum der Grundsteuer von 6 Jahren (§ 16 Abs. 2 Satz 3 GrStG) ausrichtet (Urteil des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 16.10.1996 II R 17/96, BStBl II 1997, 228; wohl auch Gräber/Ratschow, FGO, 7. Auflage, Vor § 135 Rz.110, Streitwert-ABC, Stichwort Einheitsbewertung).
  • FG Düsseldorf, 01.09.2005 - 11 K 5169/02

    Grundsteuerbefreiung; Hoheitliche Tätigkeit; land- und forstwirtschaftliche

    Eine solche Nutzung soll nach der Rechtsprechung des BFH bereits dann vorliegen, wenn Landwirte die ihnen zur unentgeltlichen Nutzung überlassenen Grünflächen mähen und das geschnittene Gras verwerten (vgl. BFH-Urteil vom 16. Oktober 1996 II R 17/96, BFHE 181, 515, BStBl. II 1997, 228).
  • FG Berlin, 31.08.2005 - 2 K 2295/02

    Rechtmäßigkeit der Feststellung von Einheitswerten für Mietwohngrundstücke von

    In Anlehnung an das BFH-Urteil vom 16. Oktober 1996 II R 17/96 (BFHE 181, 515, BStBl II 1997, 228 [230]) hat das Gericht den Streitwert mit dem Sechsfachen der grundsteuerlichen Auswirkungen bemessen (§§ 13, 25 Gerichtskostengesetz a. F. -GKG-).
  • FG Saarland, 23.04.2014 - 2 K 1273/11

    Berichtigung einer fehlerhaften, bestandskräftigen Zurechnung von Grundbesitz -

    Dabei lässt sich der Senat von Folgendem leiten: Nach der Rechtsprechung des BFH beträgt der Streitwert das Sechsfache der jährlichen Grundsteuer, wenn der angefochtene Einheitswertbescheid sich - wie im Streitfall - ausschließlich auf die Grundsteuer auswirkt (BFH vom 16. Oktober 1996 II R 17/96, BStBl II 1997, 228).
  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 26.03.2014 - 3 K 10/10

    Neuerveranlagung des Grundsteuermessbetrags wegen Änderung des

    Der Streitwert war in Höhe des Sechsfachen der auf den streitigen Messbetrag entfallenden Jahressteuer festzusetzen, weil die begehrte Neuveranlagung ausschließlich grundsteuerliche Auswirkungen hat und der regelmäßige Hauptveranlagungszeitpunkt bei der Grundsteuer sechs Jahre umfasst (§ 16 Absatz 1 GrStG i. V. m. § 21 Absatz 1 BewG - vgl. BFH-Urteil vom 16. Oktober 1996 II R 17/96, BStBl II 1997, 228 ).
  • VG Lüneburg, 07.10.2011 - 2 A 240/10

    Grundsteuererlass in Naturschutzgebieten

  • BVerwG, 10.09.1999 - 11 B 22.99

    Möglichkeit der Niederschlagsberechnung "nach einem differenzierten Maßstab ohne

  • FG Berlin, 19.10.2005 - 2 K 2230/02

    Bestimmung des Vervielfältigers nach § 80 BewG bei Mischbauweisen

  • FG Berlin, 21.06.2005 - 2 K 2146/02

    Bewertungsrechtliche Behandlung von Selbstbedienungsläden

  • FG Berlin, 20.10.2005 - 2 K 2295/02

    Verfassungsmäßigkeit der höheren Grundsteuerbelastung bei der

  • FG Berlin, 10.12.1998 - 2 B 2507/98
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Rechtsprechung
   BFH, 13.08.1996 - V B 7/96   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,10776
BFH, 13.08.1996 - V B 7/96 (https://dejure.org/1996,10776)
BFH, Entscheidung vom 13.08.1996 - V B 7/96 (https://dejure.org/1996,10776)
BFH, Entscheidung vom 13. August 1996 - V B 7/96 (https://dejure.org/1996,10776)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Verletzung des rechtlichen Gehörs durch fehlerhafte Ablehnung des Antrags auf Vertagung der Verhandlung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 1997, 188
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • BFH, 16.06.2009 - X B 202/08

    Nichtzulassungsbeschwerde: Schlafender Richter, Begründung einer Verfahrensrüge -

    Dazu hätte er angeben müssen, dass er oder sein Bevollmächtigter ohne Verschulden an einer sachdienlichen Vorbereitung der mündlichen Verhandlung gehindert gewesen seien (BFH-Beschluss vom 13. August 1996 V B 7/96, BFH/NV 1997, 188).
  • BFH, 12.12.2007 - X B 91/07

    Tatsächliche Verständigung - Ungerechtfertigte Ablehnung eines Vertagungsantrags

    Dazu muss bezeichnet werden, dass der Beschwerdeführer oder sein Bevollmächtigter ohne Verschulden an einer sachdienlichen Vorbereitung der mündlichen Verhandlung gehindert war (BFH-Beschluss vom 13. August 1996 V B 7/96, BFH/NV 1997, 188).
  • BFH, 23.07.2007 - X B 31/07

    Darlegung der Rüge der unberechtigten Ablehnung eines Antrags auf Verschiebung

    Dazu muss bezeichnet werden, dass der Beschwerdeführer oder sein Bevollmächtigter ohne Verschulden an einer sachdienlichen Vorbereitung der mündlichen Verhandlung gehindert war (BFH-Beschluss vom 13. August 1996 V B 7/96, BFH/NV 1997, 188).
  • BFH, 29.07.2003 - V B 11/02

    Verletzung des rechtlichen Gehörs - Ablehnung eines Vertagungsantrages

    Dies setzt im Streitfall voraus, dass ein erheblicher Grund für die Verlegung der Verhandlung bezeichnet wird (vgl. § 227 Abs. 1 Satz 2 ZPO; Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 24. Mai 1988 IV B 125/87, BFH/NV 1989, 175, und vom 13. August 1996 V B 7/96, BFH/NV 1997, 188).
  • BFH, 27.05.2004 - XI B 100/02

    Rüge mangelnder Sachaufklärung, unzureichender Beiziehung von Akten und

    Dazu muss bezeichnet werden, dass der Beschwerdeführer oder sein Bevollmächtigter ohne Verschulden an einer sachdienlichen Vorbereitung der mündlichen Verhandlung gehindert war (BFH-Beschluss vom 13. August 1996 V B 7/96, BFH/NV 1997, 188).
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