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   BFH, 19.03.1998 - VII B 175/97   

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https://dejure.org/1998,3299
BFH, 19.03.1998 - VII B 175/97 (https://dejure.org/1998,3299)
BFH, Entscheidung vom 19.03.1998 - VII B 175/97 (https://dejure.org/1998,3299)
BFH, Entscheidung vom 19. März 1998 - VII B 175/97 (https://dejure.org/1998,3299)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit der angefochtenen Pfändungs- und Einziehungsverfügung - Bei der Aussetzung der Vollziehung gebotene und ausreichende summarische Prüfung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 1998, 1447
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • VG Schleswig, 09.11.2017 - 4 A 33/16

    Bestimmtheit von Pfändungs- und Überweisungsverfügung; Pfändung nicht bestehender

    Dies begründet jedoch weder die Rechtswidrigkeit der Pfändungs- und Überweisungsverfügung, noch führt dies zu deren Unwirksamkeit (vgl. zur Pfändung von Forderungen nach der AO i.E. BFH, Beschluss vom 19.03.1998, Az.: VII B 175/97, juris Rn. 34 m.w.N.).

    Für den Drittschuldner bleiben sämtliche materiell-rechtlichen Einwendungen gegen das Bestehen und die Höhe der gepfändeten Forderung sowie gegen seine Zahlungsverpflichtung erhalten (vgl. zur Pfändung von Forderungen nach der AO i.E. BFH, Beschluss vom 19.03.1998, Az.: VII B 175/97, juris Rn. 34 m.w.N.).

    Einwendungen gegen seine Inanspruchnahme kann er daher dann geltend machen, wenn der Gläubiger, dem die gepfändete Forderung zur Einziehung überwiesen wurde, von ihm die Erfüllung der gepfändeten und überwiesenen Forderung verlangt (vgl. zur Pfändung von Forderungen nach der AO i.E. BFH, Beschluss vom 19.03.1998, Az.: VII B 175/97, juris Rn. 34 m.w.N.).

    Es muss auch für Dritte erkennbar sein, welche Forderung des Vollstreckungsschuldners gegenüber dem Drittschuldner Gegenstand der Pfändung sein soll (vgl. zur Pfändung nach der AO BFH, Beschluss vom 19.03.1998, Az.: VII B 175/97, juris Rn. 31).

    Insoweit ist mindestens erforderlich, dass jedenfalls das Rechtsverhältnis, aus dem die Forderung hergeleitet wird, im Allgemeinen umrissen angegeben wird (vgl. zu § 309 AO Fritsch, in: König, AO, 3. Auflage 2014, § 309 Rn. 39; BFH, Beschluss vom 19.03.1998, Az.: VII B 175/97, juris Rn. 31).

    Dies ist jedoch nur ausreichend, sofern kein Anlass zu Zweifeln besteht, welche Forderung des Vollstreckungsschuldners gemeint ist (vgl. zur Vollstreckung nach AO BFH, Beschluss vom 19.03.1998, Az.: VII B 175/97, juris Rn. 31).

  • VGH Bayern, 02.05.2017 - 4 B 15.878

    Antrag auf Erledigungsfeststellung - Aufhebung eines Pfändungs- und

    Wie das Wörtchen "soll" in § 829 ZPO zum Ausdruck bringt, wird nur die angebliche Forderung des Schuldners gegen den Drittschuldner gepfändet; ob diese tatsächlich existiert, ist gegebenenfalls im Einziehungsprozess festzustellen (BGH, B.v. 20.12.2005 - VII ZB 50/05 - NJW 2006, 849; zu den vergleichbaren Regeln bei Forderungspfändungen nach der Abgabenordnung vgl. BFH, U.v. 24.7.1984 - VII R 135/83 - BFHE 141, 482 = juris Rn. 17 ff.; B.v. 19.3.1998 - VII B 175/97 - BFH/NV 1998, 1447 = juris Rn. 34).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.10.2012 - 14 B 948/12

    Vorliegen der besonderen Vollstreckungsvoraussetzungen einer Pfändungsverfügung

    vgl. dazu OVG NRW, Beschluss vom 11.7.2012 14 B 551/12 -, n. V. Siehe zu den vergleichbaren Regeln zum Erlass von Forderungspfändungsverfügungen nach der AO BFH, Urteil vom 24. Juli 1984 VII R 135/83 -, juris, Rn. 18 ff. und Beschluss vom 19. März 1998 - VII B 175/97 -, juris, Rn. 34.
  • FG Köln, 29.09.2005 - 15 K 6405/03

    Unterbrechung der Zahlungsverjährung bei Vollstreckungsmaßnahmen

    Einer Bekanntgabe des Verfügungsverbotes und einer Mitteilung der Zustellung an den Vollstreckungsschuldner, hier den Kläger, gemäß § 309 Abs. 2 Satz 3 AO bedarf es zur Wirksamkeit der Pfändung nicht (BFH-Beschluß vom 19. März 1998 VII B 175/97, BFH/NV 1998, 1447; BFH-Urteil vom 13. Januar 1987 VII R 80/84, BFHE 148, 432, BStBl II 1987, 51).
  • FG Hessen, 16.03.2005 - 4 K 937/03

    Bestimmtheit der Forderung in Arrestanordnung und Einziehungsbescheid

    Auch sind diese Einwendungen nicht gegen den Pfändungs- und Einziehungsbescheid zu richten, vielmehr bedarf es insoweit eines Antrags auf Erteilung eines Abrechnungsbescheides im Sinne des § 218 Abs. 2 AO (BFH-Beschluss vom 19.03.1998, VII B 175/97, BFH/NV 1998, 1447).
  • BFH, 02.05.2001 - X B 10/01

    Grundsätzliche Bedeutung - Zuordnung zum Betriebsvermögen - Widmungsentscheidung

    Grundsätzlich geklärt ist auch, dass umso höhere Anforderungen an die "Betriebsdienlichkeit" gestellt werden, je weniger branchentypisch die in Frage stehenden Betätigungen sind (vgl. BFH in BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466, unter II. 1.; in BFH/NV 1998, 1447; BFH-Beschluss vom 26. Oktober 1999 X B 40/99, BFH/NV 2000, 563, 564, und in BFH/NV 2000, 708, 710), dass die buchmäßige Behandlung eines Vorgangs für die Zuordnung allein nicht ausreicht (BFH-Beschluss vom 4. Juli 1990 GrS 2-3/88, BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817, unter C. II. 3.a) und schließlich auch, dass bei branchenuntypischer Geschäftstätigkeit im Zweifel der Steuerpflichtige die betriebliche Veranlassung nachzuweisen hat (BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 IV R 6/99, BFH/NV 2000, 916; s. auch BFH-Beschluss in BFH/NV 2000, 1492, 1493).
  • FG München, 19.07.2013 - 8 K 3028/12

    Pfändung

    Dieser Einwand ist zum einen nicht rechtserheblich für die Rechtmäßigkeit der Pfändungs- und Einziehungsverfügung, denn wie der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden hat, ist die Rechtmäßigkeit einer Forderungspfändung und Einziehungsanordnung nicht von der Klärung der Frage abhängig, ob die von ihr betroffene Forderung besteht (vgl. BFH-Urteil vom 24.07.1984 VII R 135/83, BFHE 141, 482, BStBl II 1984, 740) oder ob sie dem Vollstreckungsschuldner zusteht (BFH-Beschlüsse vom 11.08.1987 VII S 13/87, BFH/NV 1988, 340; vom 19.03.1998 VII B 175/97, BFH/NV 1998, 1447).
  • FG Sachsen, 23.08.2002 - 3 V 1201/02

    Erhebung von Kosten für Vollstreckungsmaßnahmen, wenn die Voraussetzungen einer

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  • FG Hamburg, 25.02.2000 - V 44/98

    Wirksamkeit einer Pfändungsverfügung

    Der Schuldner kann weder dem Pfändenden entgegenhalten, es sei bereits abgetreten, noch dem Abtretungsempfänger, es sei bereits gepfändet (BFH Beschluss vom 19.03.1998 VII B 175/97, BFH/NV 1998, 1447 ).
  • FG München, 20.11.2006 - 1 K 169/03

    Rechtmäßigkeit der Pfändung und Einziehung einer im Zeitpunkt des Bewirkens der

    Wie der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden hat, ist die Rechtmäßigkeit einer Forderungspfändung und der Einziehungsanordnung nicht von der Klärung der Frage abhängig, ob die von ihr betroffene Forderung besteht (vgl. BFH-Urteil vom 24. Juli 1984 VII R 135/83, BFHE 141, 482, BStBl II 1984, 740) oder ob sie dem Vollstreckungsschuldner zusteht (BFH-Beschlüsse vom 11. August 1987 VII S 13/87, BFH/NV 1988, 340;vom 19. März 1998 VII B 175/97, BFH/NV 1998, 1447).
  • FG München, 20.11.2006 - 1 K 31/03

    Rechtmäßigkeit einer Pfändungsverfügung und Einziehungsverfügung bei der

  • FG Sachsen-Anhalt, 23.08.2002 - 3 V 1201/02

    Rechtmäßigkeit der Erhebung von Vollstreckungskosten aus der öffnung der

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