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   BFH, 15.03.2001 - II B 171/99   

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https://dejure.org/2001,6136
BFH, 15.03.2001 - II B 171/99 (https://dejure.org/2001,6136)
BFH, Entscheidung vom 15.03.2001 - II B 171/99 (https://dejure.org/2001,6136)
BFH, Entscheidung vom 15. März 2001 - II B 171/99 (https://dejure.org/2001,6136)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Darlehn - Verzinsung - Berechnung des Zinsvorteils - Freigebige Zuwendung - Schenkungsteuer - Grundsätzliche Bedeutung - Revision

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ErbSt; niedrig verzinsliches Darlehen als freigebige Zuwendung

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2001, 1122
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BFH, 27.10.2010 - II R 37/09

    Steuerfreiheit von Zuwendungen unter Lebenden bezüglich

    In diesem Fall ist der Jahreswert des Nutzungsvorteils mit 5, 5 % abzüglich des vereinbarten Zinssatzes zu berechnen, wenn kein anderer Wert feststeht (BFH-Beschluss vom 15. März 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001, 1122, unter Hinweis auf das in einer Grunderwerbsteuersache ergangene BFH-Urteil vom 17. April 1991 II R 119/88, BFHE 164, 130, BStBl II 1991, 586).
  • FG Rheinland-Pfalz, 18.12.2008 - 4 K 1859/06

    Zur Frage, ob ein niedrigverzinsliches Darlehen schenkungsteuerpflichtig ist, ob

    Die verbilligte Darlehensgewährung stelle eine unentgeltliche Zuwendung dar (mit Hinweis auf BFH vom 15. Januar 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001 Seite 1122 ).

    Im Übrigen wies er die Einsprüche im Kern aus folgenden Gründen zurück: Nach der Entscheidung des BFH vom 15. Januar 2001 (II B 171/99, BFH/NV 2001 Seite 1122 ) liege eine freigebige Zuwendung unter Lebenden im Sinne des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG vor, wenn ein Darlehen niedrig verzinslich gewährt werde.

    Die unentgeltliche Zuwendung bestehe in dem Kapitalwert der Zinsdifferenz zwischen dem vereinbarten Zinssatz von 2 % und dem Zinssatz von 5, 5 % (mit Hinweis auf BFH vom 15. Januar 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001 Seite 1122 ).

    Jene Grundsätze gelten entsprechend, wenn der Darlehensgeber darauf verzichtet, für die Überlassung des Kapitals das volle am Markt erzielbare Entgelt zu verlangen; in diesem Fall besteht die Bereicherung in der Zinsdifferenz zwischen dem vereinbarten Zinssatz und dem Zinssatz von 5, 5% pro Jahr der Darlehensgewährung (vgl. z.B.: BFH vom 17. April 1991 II R 119/88, BStBl II 1991 S. 586 ; BFH vom 15. März 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001 S. 1122 ; Viskorf in Viskorf/Glier/Hübner/Knobel/Schuck, ErbStG , 2. Auflage 2004 Rz 3 zu § 15 BewG ; Moench, ErbStG , Loseblatt Stand 12.07, Rz 16 zu § 7 ; Gebel in Troll/Gebel/Jülicher, ErbStG , Loseblatt Stand Februar 2007 Rz 32 zu § 7).

  • FG München, 25.02.2016 - 4 K 1984/14

    Gewährung zinsloser Darlehen als freigebige Zuwendung

    Ein solcher abweichender Wert kann dabei nur ein anderweitig feststehender gemeiner, das heißt allgemein gültiger, Wert sein (vgl. BFH Beschluss vom 15. März 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001, 1122).
  • BFH, 05.07.2006 - II R 37/04

    Kapitalnutzungsmöglichkeit als sonstige Leistung

    Ein anderer Wert im Sinne der Vorschrift kann nur ein anderweitig feststehender gemeiner Wert sein, nicht jedoch ein von den Vertragsparteien vereinbarter Zinssatz (BFH-Beschluss vom 15. März 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001, 1122, 1123).
  • BFH, 14.06.2006 - II R 12/05

    Kapitalnutzungsmöglichkeit als sonstige Leistung

    Die Regelungsanordnung des § 12 Abs. 3 BewG betrifft ausschließlich die Bewertung unverzinslicher Forderungen oder Schulden, nicht hingegen die Bewertung der Nutzung einer Geldsumme (vgl. BFH-Beschluss vom 15. März 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001, 1122).
  • FG Köln, 30.09.2009 - 9 K 2697/08

    Schenkungsteuerliche Erfassung eines ersparten Zinsaufwands sowie

    Der Jahreswert des Nutzungsvorteils beträgt nach § 15 Abs. 1 BewG, wenn kein anderer Wert feststeht, 5,5 % (vgl. BFH-Entscheidungen vom 12. Juli 1979 II R 26/78, BStBl II 1979, 631; vom 30. März 1994 II R 105/93, BFH/NV 1995, 70; vom 7. Oktober 1998 II R 64/96, BStBl II 1999, 25; vom 15. März 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001, 1122; vom 4. Dezember 2002 II R 75/00, BStBl II 2003, 273; vom 29. Juni 2005 II R 52/03, BStBl II 2005, 800 sowie vom 11. April 2006 II R 13/04, BFH/NV 2006, 1665).
  • FG Rheinland-Pfalz, 25.07.2003 - 4 K 1975/01

    Zinsloses Darlehen als freigebige Zuwendung oder Gegenleistung für

    Nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung stellt die Gewährung eines Darlehens trotz der mit einer Darlehensvereinbarung verbundenen Rückerstattungspflicht des Darlehensnehmers eine freigebige Zuwendung dar, wenn die Hingabe der Darlehensmittel nicht durch eine Gegenleistung des Darlehensnehmers - z.B. durch die Zahlung von Zinsen - ausgeglichen wird und deshalb unentgeltlich oder zumindest teilentgeltlich erfolgt (BFH-Entscheidungen vom 12. Juli 1979 II R 26/78, BStBl. II 1979, 631; vom 30. März 1994 II R 105/93, BFH/NV 1995, 70; vom 25. Oktober 1995 II R 67/93, BStBl. II 1996, 160; vom 15. März 2001 II B 171/99, BFH/NV 2001, 1122 ).
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