Rechtsprechung
   BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2003,5980
BFH, 11.03.2003 - VIII R 77/01 (https://dejure.org/2003,5980)
BFH, Entscheidung vom 11.03.2003 - VIII R 77/01 (https://dejure.org/2003,5980)
BFH, Entscheidung vom 11. März 2003 - VIII R 77/01 (https://dejure.org/2003,5980)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 37 Abs. 2; EStG § 31 S. 3 §§ 64 70 Abs. 2
    Weiterleitung von Kindergeld

  • datenbank.nwb.de

    Weiterleitung von Kindergeld (hier: zivilrechtliche Vereinbarung zwischen Eheleuten)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Rückforderung geleiteten Kindergeldes; Aufhebung der Kindergeldfestsetzung; Getrenntlebende Eltern; Weiterleitung an vorrangig Berechtigten; Eintritt der Erfüllungswirkung; Verweigerung der Bestätigung; Auszahlung nach sog. Obhutsprinzip; Verletzung einer Mitwirkungspflicht; Mitteilung von Änderungen in den Verhältnissen; Haushaltswechsel des Kindes

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2004, 14
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • OLG Jena, 14.02.2013 - 2 WF 642/12

    Kindergeldberechtigung nach § 64 Abs. 3 EStG

    Hierzu hat der Bundesfinanzhof entschieden (BFH a.a.O.), das es ist nicht Aufgabe der Familienkasse sei, Unterhaltsvereinbarungen bzw. -zahlungen zwischen verschiedenen Kindergeldberechtigten zu berücksichtigen, sondern dass es bei einem Wechsel der Anspruchsberechtigung Sache der Kindergeldberechtigten sei, ihre privatrechtlichen Vereinbarungen der Gesetzeslage anzupassen oder bei verspäteter Anpassung mögliche Überzahlungen auf privatrechtlichem Wege auszugleichen (vgl. BFH-Urteil vom 11.03.2003 VIII R 77/01).

    Denn eine Weiterleitung schließt die Rückforderung nicht von Gesetzes wegen aus (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425; vom 9. Dezember 2002 VIII R 80/01, BFH/NV 2003, 606; vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14; vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218).

    Bei Wechsel der Anspruchsberechtigung ist es vielmehr Sache der Kindergeldberechtigten, ihre privatrechtlichen Vereinbarungen der Gesetzeslage anzupassen oder bei verspäteter Anpassung mögliche Überzahlungen auf privatrechtlichem Wege auszugleichen (BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 14).

  • FG Niedersachsen, 22.11.2011 - 12 K 52/11

    Kindergeld: Widerruf einer Weiterleitungserklärung vor deren Zugang bei der

    Das Verfahren vermeidet die mehrfache Zahlung und Rückforderung von Beträgen, die wirtschaftlich bereits bei dem vorrangig Berechtigten verblieben sind (vgl. BFH-Beschluss vom 22. Juli 1999 VI B 344/98, BFH/NV 2000, 36; BFH-Beschluss vom 24. August 2001 VI S 1/01, BFH/NV 2002, 184; BFH-Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425; BFH-Beschluss vom 11. Oktober 2002 VIII B 172/01, BFH/NV 2003, 306; BFH-Urteil vom 9. Dezember 2002 VIII R 80/01, BFH/NV 2003, 606; BFH-Urteil vom 11. Februar 2003 VIII R 102/01, BFH/NV 2003, 1154; BFH-Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14; BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 94/01, BFH/NV 2004, 25; BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 80/00, BFH/NV 2004, 23; BFH-Urteil vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218; BFH- Beschluss vom 12. August 2010 III B 94/09, BFH/NV 2010, 2062).

    e) Der Grund für diese Anforderungen besteht darin, dass erst dann, wenn der vorrangig Berechtigte gegenüber der für ihn zuständigen Familienkasse seinen Verzicht auf die erneute Auszahlung des Kindergelds verbindlich und unwiderruflich erklärt hat, sicher ist, dass die Familienkassen auf den Kindergeldanspruch nicht doppelt zahlen müssen (vgl. BFH-Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14; BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 94/01, BFH/NV 2004, 25; BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 80/00, BFH/NV 2004, 23).

    Insoweit unterscheidet die Beklagte aber nicht hinreichend zwischen dem nur im Verhältnis zwischen YY und der Beigeladenen relevanten Erlassverfahren (vgl. dazu: BFH-Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425; BFH-Beschluss vom 11. Oktober 2002 VIII B 172/01, BFH/NV 2003, 306; BFH- Urteil vom 11. Februar 2003 VIII R 102/01, BFH/NV 2003, 1154; BFH-Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14) und dem im Verhältnis zwischen der beklagten Familienkasse und dem Kläger maßgeblichen - und hier im Streit befindlichen - Abrechnungsverfahren.

    Außerdem ist das Verfahren nach Tz. 64.4 Abs. 3 Satz 2 ff. der DA-FamEStG eingeführt worden, um bei einer eindeutigen Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen ein vereinfachtes Verfahren zur Verfügung zu stellen (vgl. BFH-Urteil vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425; BFH-Beschluss vom 11. Oktober 2002 VIII B 172/01, BFH/NV 2003, 306; BFH-Urteil vom 11. Februar 2003 VIII R 102/01, BFH/NV 2003, 1154; BFH- Urteil vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14; BFH-Urteil vom 1. Juli 2003 VIII R 80/00, BFH/NV 2004, 23; BFH-Urteil vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218; BFH-Beschluss vom 12. August 2010 III B 94/09, BFH/NV 2010, 2062).

  • BFH, 12.08.2010 - III B 94/09

    Kindergeld - Weiterleitung - Keine Berücksichtigung zivilrechtlicher

    Denn eine Weiterleitung schließt die Rückforderung nicht von Gesetzes wegen aus (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 14. Mai 2002 VIII R 64/00, BFH/NV 2002, 1425; vom 9. Dezember 2002 VIII R 80/01, BFH/NV 2003, 606; vom 11. März 2003 VIII R 77/01, BFH/NV 2004, 14; vom 16. März 2004 VIII R 48/03, BFH/NV 2004, 1218).

    Bei Wechsel der Anspruchsberechtigung ist es vielmehr Sache der Kindergeldberechtigten, ihre privatrechtlichen Vereinbarungen der Gesetzeslage anzupassen oder bei verspäteter Anpassung mögliche Überzahlungen auf privatrechtlichem Wege auszugleichen (BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 14).

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