Weitere Entscheidungen unten: BFH, 15.01.2004 | BFH, 15.01.2004

Rechtsprechung
   BFH, 22.01.2004 - III R 26/02   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,9460
BFH, 22.01.2004 - III R 26/02 (https://dejure.org/2004,9460)
BFH, Entscheidung vom 22.01.2004 - III R 26/02 (https://dejure.org/2004,9460)
BFH, Entscheidung vom 22. Januar 2004 - III R 26/02 (https://dejure.org/2004,9460)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,9460) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 65 § 67
    Beklagtenbezeichnung

  • datenbank.nwb.de

    Abgrenzung von Beteiligtenwechsel und Rubrumsänderung; irrtümliche Bezeichnung eines unzuständigen FA

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2004, 792
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)

  • BFH, 13.05.2014 - XI B 129/13

    Notwendiger Inhalt einer Klageschrift; versehentlich fehlerhafte Bezeichnung des

    Wird der in der Klageschrift benannte Beklagte nach Einreichung der Klage ausgewechselt, liegt eine (subjektive) Klageänderung i.S. des § 67 FGO vor, die nur statthaft ist, wenn sowohl das ursprüngliche als auch das geänderte Klagebegehren alle Sachentscheidungsvoraussetzungen erfüllt (z.B. BFH-Urteil vom 22. Januar 2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792).

    c) Lässt sich hingegen einer Klageschrift nicht eindeutig entnehmen, gegen welche Finanzbehörde sich die Klage richtet, ist die Klageschrift auszulegen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 130, 12, BStBl II 1980, 331; vom 15. Mai 1990 VII R 7/88, BFHE 161, 395, BStBl II 1990, 1007, juris - Rz 5 f.; vom 26. Februar 1991 IX R 95/88, BFHE 163, 562, BStBl II 1991, 572), wobei als Auslegungshilfe der Gesichtspunkt dienen kann, dass die Klage im Zweifel nicht gegen den falschen, sondern gegen den nach dem Inhalt der Klage richtigen Beklagten gerichtet sein soll (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. November 1982  1 C 62/81, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1983, 172; BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 792).

  • BFH, 23.03.2005 - III R 20/03

    Kein gesetzlicher Beteiligtenwechsel mangels Gesamtrechtsnachfolge bei

    b) Nach ständiger Rechtsprechung des BFH ist zudem eine Klageänderung im Wege eines gewillkürten Beteiligtenwechsels bei fristgebundenen Klagen --wie im Streitfall einer Anfechtungsklage (vgl. BFH-Urteil vom 21. März 2002 III R 30/99, BFHE 198, 134, BStBl II 2002, 547)-- ausschließlich innerhalb der dafür geltenden Klagefrist (§ 47 Abs. 1 Satz 1 FGO) zulässig (grundlegend BFH-Urteile vom 26. Februar 1980 VII R 60/78, BFHE 130, 12, BStBl II 1980, 331; vom 22. Januar 2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792; vom 2. Oktober 1990 VIII R 118/85, BFH/NV 1991, 429; vom 15. März 1993 V R 111/89, BFH/NV 1994, 636).
  • BFH, 13.07.2014 - XI B 129/13
    Wird der in der Klageschrift benannte Beklagte nach Einreichung der Klage ausgewechselt, liegt eine (subjektive) Klageänderung i.S. des § 67 FGO vor, die nur statthaft ist, wenn sowohl das ursprüngliche als auch das geänderte Klagebegehren alle Sachentscheidungsvoraussetzungen erfüllt (z.B. BFH-Urteil vom 22. Januar 2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792 ).

    c) Lässt sich hingegen einer Klageschrift nicht eindeutig entnehmen, gegen welche Finanzbehörde sich die Klage richtet, ist die Klageschrift auszulegen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 130, 12 , BStBl II 1980, 331 ; vom 15. Mai 1990 VII R 7/88, BFHE 161, 395 , BStBl II 1990, 1007 , [...] - Rz 5 f.; vom 26. Februar 1991 IX R 95/88, BFHE 163, 562, BStBl II 1991, 572 ), wobei als Auslegungshilfe der Gesichtspunkt dienen kann, dass die Klage im Zweifel nicht gegen den falschen, sondern gegen den nach dem Inhalt der Klage richtigen Beklagten gerichtet sein soll (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. November 1982 1 C 62/81, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1983, 172; BFH-Urteil in BFH/NV 2004, 792 ).

  • FG Baden-Württemberg, 23.04.2014 - 1 K 3542/13

    Unzulässige Klage bei Bezeichnung des falschen Beklagten in der Klageschrift -

    Auch eine Klageschrift ist als prozessuale Willenserklärung grundsätzlich in gleicher Weise wie Willenserklärungen im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) analog § 133 BGB auszulegen (BFH-Urteile vom 11. Dezember 1992 VI R 162/88, BFHE 169, 507, BStBl II 1993, 306; vom 22. Januar 2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792; vom 19. Mai 2011 III R 74/10, BFH/NV 2011, 1705).

    Auch eine Steuernummer oder ein Aktenzeichen waren aus der Klageschrift nicht ersichtlich (vgl. BFH-Urteile vom 15. Mai 1990 VII R 7/88, BFHE 161, 395, BStBl II 1990, 1007; vom 22. Januar 2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792; Niedersächsisches FG, Urteil vom 17. März 1981 V 194/78, EFG 1981, 460; FG Baden-Württemberg, Urteil vom 7. Oktober 1992 5 K 303/91, EFG 1993, 387).

    Denn Umstände, die eine Beklagtenbezeichnung als missverständlich erscheinen lassen -und jederzeit zur Klarstellung des Beklagten berechtigen-, sind nicht zu berücksichtigen, wenn sie dem Gericht erst nach Ablauf der Klagefrist bekannt werden (vgl. BFH-Entscheidungen vom 22. Januar 2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792, unter II.1. am Ende; vom 27. August 2007 IV B 98/06, BFH/NV 2007, 2322, unter 1. am Ende).

  • FG Hamburg, 04.11.2010 - 3 K 65/10

    Prüfungsanordnung bei vollbeendeter Schifffahrtsgellschaft: Adressierung,

    Entsprechend der vorstehenden Würdigung könnte die in der mündlichen Verhandlung abgegebene Erklärung jedoch in der Sache nur auf einen Beteiligtenwechsel auf der Klägerseite hinauslaufen, der als Klageänderung - ungeachtet der Voraussetzungen des § 67 Abs. 1 FGO - nach Ablauf der Klagefrist gemäß § 47 Abs. 1 Satz 1 FGO unzulässig wäre (vgl. BFH v. 22. Januar 2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792; v. 26. Februar 1980 VII R 60/78, BFH 130, 12, BStBl II 1980, 331; FG Hamburg v. 05. Mai 2006  2 K 343/04, juris).
  • FG Münster, 13.12.2006 - 1 K 2869/05

    Klägerbezeichnung im Prozess um Kindergeld

    Diese Auswechslung eines Klägers stellt eine subjektive Klageänderung gemäß § 67 Abs. 1 FGO dar, die nur innerhalb der Klagefrist zulässig ist (BFH-Urteil vom 22.1.2004 III R 26/02, BFH/NV 2004, 792).
  • FG Hessen, 06.08.2009 - 1 K 2219/08

    Unzulässigkeit der Klage bei falscher Beklagtenbezeichnung

    Demgegenüber können Unklarheiten in der Bezeichnung der Beteiligten im weiteren Verlauf des gerichtlichen Verfahrens im Wege der Auslegung der Klageschrift jederzeit berichtigt werden, wenn für das Gericht und den Prozessgegner von Anfang an klar erkennbar ist, wer durch die unrichtige Parteibezeichnung als Partei angesprochen werden sollte (ebenfalls ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. BFH-Urteil vom 22.01.2004 III R 26/02, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des BFH 2004, 792).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.

Rechtsprechung
   BFH, 15.01.2004 - XI S 18/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,15202
BFH, 15.01.2004 - XI S 18/03 (https://dejure.org/2004,15202)
BFH, Entscheidung vom 15.01.2004 - XI S 18/03 (https://dejure.org/2004,15202)
BFH, Entscheidung vom 15. Januar 2004 - XI S 18/03 (https://dejure.org/2004,15202)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,15202) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2004, 792
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...

  • BFH, 29.03.2007 - VII S 2/07

    Begründung einer Anhörungsrüge; schlüssige Darlegung der Verletzung des Anspruchs

    In Rechtsprechung und Literatur ist anerkannt, dass eine Gegenvorstellung in analoger Anwendung von § 321a der Zivilprozessordnung in bestimmten Ausnahmefällen zu einer Änderung formell rechtskräftiger gerichtlicher Entscheidungen führen kann, wenn z.B. die angegriffene Entscheidung unter keinem denkbaren Gesichtspunkt vertretbar erscheint und jeder gesetzlichen Grundlage entbehrt (BFH-Beschlüsse vom 24. September 2003 II S 3/03, BFH/NV 2004, 210; vom 15. Januar 2004 XI S 18/03, BFH/NV 2004, 792, und vom 29. Dezember 2004 V B 215/04, BFH/NV 2005, 1312, m.w.N.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.

Rechtsprechung
   BFH, 15.01.2004 - XI E 1/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,17943
BFH, 15.01.2004 - XI E 1/03 (https://dejure.org/2004,17943)
BFH, Entscheidung vom 15.01.2004 - XI E 1/03 (https://dejure.org/2004,17943)
BFH, Entscheidung vom 15. Januar 2004 - XI E 1/03 (https://dejure.org/2004,17943)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,17943) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2004, 792
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht