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   BFH, 20.04.2006 - VII B 163/05   

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https://dejure.org/2006,13891
BFH, 20.04.2006 - VII B 163/05 (https://dejure.org/2006,13891)
BFH, Entscheidung vom 20.04.2006 - VII B 163/05 (https://dejure.org/2006,13891)
BFH, Entscheidung vom 20. April 2006 - VII B 163/05 (https://dejure.org/2006,13891)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis

    AO 1977 § 71; ; AO 1977 § 191; ; FGO § 116 Abs. 3 Satz 3; ; UStDV § 57; ; UStDV § 57 Abs. 2 Nr. 1; ; UStG § 16; ; UStG § 18

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AO § 71 § 191; FGO § 56 § 115 Abs. 2 Nr. 3
    Geschäftsführerhaftung; Beratung durch Steuerberatungsgesellschaft

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2006, 1439
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • OLG Köln, 21.10.2010 - 8 U 12/10
    Der Geschäftsführer einer GmbH kann die Verletzung steuerlicher Erklärungspflichten und die Nichtabführung der Umsatzsteuer nicht mit dem Hinweis auf mangelhafte Beratung der Steuerberatungsgesellschaft entschuldigen, wenn er sich nicht selbst aktiv über seine umsatzsteuerlichen Erklärungspflichten informiert hat (BFH Beschluss vom 20.04.2006 - VII B 163/05 (NV)).

    Allein der Umstand, dass eine Gesellschaft von einer Steuerberatungsgesellschaft mangelhaft beraten worden ist, entlastet den Geschäftsführer somit nicht vom Vorwurf grob fahrlässiger Nichtabführung von Umsatzsteuer, wenn er sich nicht in einem diesen Vorwurf ausschließenden Maße selbst aktiv darum bemüht hat, sich über seine umsatzsteuerlichen Erklärungspflichten zu informieren (BFH-Beschluss vom 20.04.2006 - VII B 163/05, BFH/NV 2006, 1439).

  • BFH, 26.11.2008 - V B 210/07

    Haftung des Geschäftsführers einer Komplementär-GmbH für Umsatzsteuerschulden

    Allein der Umstand, dass eine Gesellschaft von einer Steuerberatungsgesellschaft mangelhaft beraten worden ist, entlastet den Geschäftsführer nicht vom Vorwurf grobfahrlässiger Nichtabführung von Umsatzsteuer, wenn er sich nicht in einem diesen Vorwurf ausschließenden Maße selbst aktiv darum bemüht hat, sich über seine umsatzsteuerlichen Erklärungspflichten zu informieren (BFH-Beschluss vom 20. April 2006 VII B 163/05, BFH/NV 2006, 1439).
  • FG Münster, 23.06.2017 - 3 K 1537/14

    Der Haftungsbescheid gegen den Geschäftsführer wegen Lohnsteuern und die grobe

    Diesen Rechtsprechungsgrundsätzen des Bundesfinanzhofs (vgl. BFH, Urteil vom 30.08.1994, VII R 101/92, BStBl. II 1995, 278; Beschlüsse vom 04.05.2004 VII B 318/03, BFH/NV 2004, 1363, vom 20.04.2006 VII B 163/05, BFH/NV 2006, 1439, vom 26.11.2008 V B 210/07, BFH/NV 2009, 362) schließt sich der Senat auch für den vorliegenden Fall an.
  • BFH, 28.08.2008 - VII B 240/07

    Haftung des Geschäftsführers wegen Überwachungsverschuldens bei Beauftragung

    In den vom FG in Bezug genommenen Entscheidungen vom 30. August 1994 VII R 101/92 (BFHE 175, 509, BStBl II 1995, 278), vom 20. April 2006 VII B 163/05 (BFH/NV 2006, 1439) und vom 25. Juni 1997 VIII B 35/96 (BFH/NV 1998, 8), aber auch in dem in der Beschwerde zur Begründung der Divergenz genannten Beschluss in BFH/NV 2004, 1363 hat der BFH ausgeführt, dass dem Geschäftsführer einer GmbH als Haftungsschuldner zwar ein Verschulden des steuerlichen Beraters der GmbH bei der Fertigung von Steuererklärungen nicht zugerechnet werden kann.
  • FG Münster, 23.06.2017 - 3 K 1539/14

    Haftung für Lohnsteuer im Insolvenzverfahren - Mittelvorsorgepflicht, grob

    Diesen Rechtsprechungsgrundsätzen des Bundesfinanzhofs (vgl. BFH, Urteil vom 30.08.1994, VII R 101/92, BStBl. II 1995, 278; Beschlüsse vom 04.05.2004 VII B 318/03, BFH/NV 2004, 1363, vom 20.04.2006 VII B 163/05, BFH/NV 2006, 1439, vom 26.11.2008 V B 210/07, BFH/NV 2009, 362) schließt sich der Senat auch für den vorliegenden Fall an.
  • VG Schleswig, 25.09.2019 - 4 A 531/17

    Gewerbesteuer - Haftungsbescheid gegenüber der nominellen Geschäftsführerin bei

    Allein der Umstand, dass eine Gesellschaft von einer Steuerberatungsgesellschaft mangelhaft beraten worden ist, entlastet den Geschäftsführer nicht vom Vorwurf grobfahrlässiger Nichtabführung von Umsatzsteuer, wenn er sich nicht in einem diesen Vorwurf ausschließenden Maße selbst aktiv darum bemüht hat, sich über seine umsatzsteuerlichen Erklärungspflichten zu informieren (BFH-Beschluss vom 20. April 2006 VII B 163/05, BFH/NV 2006, 1439).
  • FG München, 25.10.2007 - 14 K 4182/05

    Haftung des Geschäftsführers bei Abgabe falscher Steuererklärung

    Nach der Rechtsprechung zu § 69 AO (vgl. BFH-Beschluss vom 20. April 2006 VII B 163/05, BFH/NV 2006, 1439 , BFH-Urteil vom 30. August 1994 VII R 101/92, BFHE 175, 509 , BStBl II 1995, 278) kann dem Geschäftsführer einer GmbH als Haftungsschuldner ein Verschulden des steuerlichen Beraters der GmbH bei der Fertigung von Steuererklärungen zugerechnet werden, wenn ihn persönlich ein Auswahl- oder Überwachungsverschulden trifft bzw. für ihn ein Anlass bestand, die inhaltliche Richtigkeit der von dem steuerlichen Berater gefertigten Steuererklärung zu überprüfen.
  • VG Gelsenkirchen, 20.09.2012 - 5 K 5197/11

    Gewerbesteuer, Haftungsbescheid, Geschäftsführer, Scheingeschäftsführer GmbH,

    vgl. BFH, Beschluss vom 20. April 2006 - VII B 163/05 -, juris.
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