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   BFH, 27.02.2007 - III B 158/06   

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https://dejure.org/2007,11928
BFH, 27.02.2007 - III B 158/06 (https://dejure.org/2007,11928)
BFH, Entscheidung vom 27.02.2007 - III B 158/06 (https://dejure.org/2007,11928)
BFH, Entscheidung vom 27. Februar 2007 - III B 158/06 (https://dejure.org/2007,11928)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 115 Abs. 2 Nr. 2
    NZB: Einheitlichkeit der Rechtsprechung

  • datenbank.nwb.de

    Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung und Fortbildung des Rechts; keine Wiedereinsetzung bei abgelaufener Festsetzungsfrist; Ausrichtung eines öffentlich-rechtlichen Folgenbeseitigungsanspruchs

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFH/NV 2007, 1090
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BFH, 21.08.2012 - VIII R 33/09

    Keine erhöhte Absetzung für außergewöhnliche technische Abnutzung für rechnerisch

    Ein solcher Folgenbeseitigungsanspruch entsteht, wenn durch hoheitlichen Eingriff in ein subjektives Recht ein noch andauernder rechtswidriger Zustand geschaffen worden ist; er ist auf die Wiederherstellung des ursprünglichen rechtmäßigen Zustands gerichtet (BFH-Beschluss vom 27. Februar 2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Mai 1989  7 C 2/87, BVerwGE 82, 76; vom 26. August 1993  4 C 24/91, BVerwGE 94, 100; vom 15. Juni 2011  9 C 4/10, BFH/NV 2011, 2223).

    Aufgrund dieser Beschränkung auf die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands kann der öffentlich-rechtliche Folgenbeseitigungsanspruch in Bezug auf eine --wie hier behauptet-- fehlerhafte Auskunft allenfalls auf die Wiederherstellung des vor der falschen Auskunft bestehenden Zustands gerichtet sein (BFH-Beschluss in BFH/NV 2007, 1090; zur Unanwendbarkeit des Folgenbeseitigungsanspruchs auf nur mittelbare Folgen FG Hamburg, Urteil vom 17. August 2004 III 369/02, juris; FG München, Urteil vom 27. April 2006  5 K 4680/03, juris).

    Ein solcher Anspruch wäre jedoch vor den Zivilgerichten, nicht aber vor den Finanzgerichten geltend zu machen (BFH-Beschlüsse vom 8. April 1987 VII B 142/86, BFH/NV 1988, 94, m.w.N.; in BFH/NV 2007, 1090; BFH-Urteile in BFH/NV 2008, 2062; in BFH/NV 2010, 1495).

  • BFH, 24.05.2012 - III R 95/08

    Antrag auf Investitionszulage für das Jahr des Investitionsabschlusses -

    Ist dies --wie im Streitfall-- wegen Ablaufs der Festsetzungsfrist nicht möglich, kann der Verstoß allenfalls zu Schadenersatzansprüchen wegen Amtspflichtverletzung nach Art. 34 des Grundgesetzes (GG), § 839 BGB führen (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 27. Februar 2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090, m.w.N.).
  • BFH, 01.07.2008 - VII R 37/07

    Zwingende Vordruckverwendung bei Antrag auf Mineralölsteuervergütung - keine

    Ein solcher Anspruch wäre jedoch vor den Zivilgerichten geltend zu machen (BFH-Beschluss vom 27. Februar 2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090).
  • FG Düsseldorf, 31.10.2007 - 4 K 3170/06

    Verjährung von Ansprüchen aus einem Steuerschuldverhältnis; Geltendmachung der

    Denn die Festsetzungsfristen des § 169 AO sind nicht wiedereinsetzungsfähig (BFH-Urteil vom 19. August 1999 III R 57/98, BFHE 191, 198, BStBl II 2000, 330; BFH-Beschluss vom 27. Februar 2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090).

    Bei einem Verstoß der Finanzbehörde gegen ihre Hinweispflichten nach § 89 Satz 1 AO a.F. können nach Ablauf der Festsetzungsfrist allenfalls Schadensersatzansprüche in Betracht kommen (BFH-Beschluss vom 27. Februar 2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090).

  • FG Düsseldorf, 08.05.2008 - 14 K 2450/07

    Zulässigkeit einer Steuerfestsetzung oder ihrer Aufhebung oder Änderung nach

    Der 3. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) habe im Beschluss BFH/NV 2007, 1090 unter Rdz. 5 ausdrücklich offengelassen, ob eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Ablauf der Festsetzungsfrist überhaupt möglich sei.

    Die Festsetzungsfristen des § 169 Abs. 2 AO als gesetzliche Fristen, die von den Behörden als Verwaltungsträger im Verwaltungsverfahren zu beachten sind, fallen nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht unter die Fristen i. S. des § 110 Abs. 1 AO und sind damit nicht wiedereinsetzungsfähig (vgl. BFH-Urteile vom 19.08.1999 III R 57/98, BFHE 191, 198, BStBl II 2000, 330 undvom 24.01.2008 VII R 3/07, BFH/NV 2008, 838; BFH-Beschluss vom 27.02.2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090).

  • FG Thüringen, 17.12.2014 - 4 K 402/12

    Kein Hinausschieben des Ablaufs der Festsetzungsfrist aufgrund der

    Die Festsetzungsfristen nach § 169 Abs. 2 AO als gesetzliche Fristen, die von den Behörden als Verwaltungsträger im Verwaltungsverfahren zu beachten sind, fallen nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht unter die Fristen im Sinne des § 110 Abs. 1 AO und sind damit nicht wiedereinsetzungsfähig (vgl. BFH-Urteile vom 19. August 1999 III R 57/98, BStBl II 2000, 330 ; und vom 24. Januar 2008 VII R 3/07, BStBl II 2008, 462 ; BFH-Beschlüsse vom 27. Februar 2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090 ; und vom 2. März 2011 IX B 88/10, BFH/NV 2011, 1295; Brandis in Tipke/Kruse, a. a. O., § 110 AO Rz. 5).
  • FG Düsseldorf, 19.11.2009 - 8 K 1384/09

    Voraussetzungen für die Gewährung von Eigenheimzulage für ein in den Niederlanden

    Ist dies wegen Ablaufs der Festsetzungsfrist nicht möglich, kann der Verstoß nicht dazu führen, dass Eigenheimzulage festzusetzen ist (vgl. Urteil des BFH vom 19.08.1999 III R 57/98, BStBl II 2000, 330; Beschluss des BFH vom 27.02.2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090).

    Die Festsetzungsfristen des § 169 Abs. 2 AO sind nicht wiedereinsetzungsfähig, da sie nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht unter die Fristen des § 110 Abs. 1 AO fallen (Urteile des BFH vom 19.08.1999, a.a.O.; vom 24.01.2008 VII R 3/07, BStBl II 2008, 462; Beschlüsse des BFH vom 27.02.2007, a.a.O.; vom 19.09.2008 IX B 108/08 - nicht amtlich veröffentlicht -).

  • FG Berlin-Brandenburg, 03.05.2007 - 13 K 1095/02

    Notwendigkeit eines Investitionszulagenantrags für das Jahr des

    Zum anderen kommt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, der sich das erkennende Gericht anschließt, bei einer Verletzung der Festsetzungsfrist ohnehin keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand in Betracht (vgl. BFH, Urteil vom 19. August 1999 - III R 57/98, BStBl II 2000, 330 und BFH, Beschluss vom 27. Februar 2007 - III B 158/06, nicht amtlich veröffentlicht).
  • FG Düsseldorf, 12.12.2007 - 4 K 4738/06

    Entstehen eines Vergütungsanspruchs nach § 25a Abs. 1 Mineralölsteuergesetz

    Die Festsetzungsfristen des § 169 Abs. 2 AO sind keine gesetzliche Fristen im Sinne der vorgenannten Bestimmung, weil sie nicht wiedereinsetzungsfähig sind (BFH-Urteil vom 19. August 1999 III R 57/98, BFHE 191, 198, BStBl II 2000, 330; BFH-Beschluss vom 27. Februar 2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090).
  • FG Hamburg, 15.05.2013 - 3 K 17/13

    Erbschaftsteuer: Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Ablauf der

    Wenn - insoweit über den Klägervortrag hinaus - Anhaltspunkte für eine schuldhafte Pflichtverletzung des FA oder Verletzung einer Hinweispflicht aus § 89 AO bestünden, wäre die Steuerpflichtige nach Fristablauf nicht schutzlos gestellt, sondern könnte sie einen Amtshaftungsanspruch unter den Voraussetzungen des § 839 BGB nach Art. 34 GG zivilgerichtlich verfolgen (vgl. BFH-Urteile vom 24.05.2012 III R 95/08, BFH/NV 2012, 1658; vom 27.02.2007 III B 158/06, BFH/NV 2007, 1090).
  • FG Köln, 21.06.2012 - 2 K 1218/10

    Vorsteuervergütungsverfahren; Vorlage von Fotokopien der Originalrechnung zu

  • FG Berlin-Brandenburg, 09.01.2014 - 10 K 14360/10

    Altersvorsorgezulage 2006

  • FG München, 18.08.2018 - 2 K 1768/16

    Ablauf der Festsetzungsfrist, Wiedereinsetzungsgrund, Bundesfinanzhof,

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