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   BFH, 05.08.1970 - I R 180/66   

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BFH, 05.08.1970 - I R 180/66 (https://dejure.org/1970,274)
BFH, Entscheidung vom 05.08.1970 - I R 180/66 (https://dejure.org/1970,274)
BFH, Entscheidung vom 05. August 1970 - I R 180/66 (https://dejure.org/1970,274)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Erwerb eines Unternehmens - Übergang der Wirtschaftsgüter - Teilwert - Zeitpunkt der Übernahme - Geschäftswert - Verlagswert - Geschäftswertähnliches Wirtschaftsgut

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 100, 89
  • DB 1970, 2152
  • BStBl II 1970, 804
  • afp 1971, 90
 
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Wird zitiert von ... (29)

  • BFH, 14.03.1979 - I R 37/75

    Fortsetzungs-Sammelwerke - Immaterielle Wirtschaftsgüter - Anlagevermögen -

    Auch wenn man die Ansicht des I. Senats des BFH teile (Urteil vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804), daß beim Erwerb eines Zeitschriftenverlages festzustellen sei, welchen Wert die erworbenen Belieferungsrechte im Zeitpunkt des Übergangs hätten, würde dies nur für solche schwebenden Verträge gelten, deren Laufzeit sich über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckten.

    Die Belieferungsrechte seien wie bei Zeitschriften (Hinweis auf BFH-Urteil I R 180/66) abnutzbare Wirtschaftsgüter.

    Im übrigen stehe die Entscheidung IV R 88/68 in Widerspruch zu der ständigen Rechtsprechung des BFH zur Behandlung von Firmenwerten (vgl. Urteile VIII R 16/68; vom 18. Januar 1967 I 77/64, BFHE 88, 198, BStBl III 1967, 334, und I R 180/66).

    Der Senat geht mit der Klägerin davon aus, daß begrifflich unterschieden werden muß zwischen dem Urheber- und Verlagsrecht, dem Verlagswert und - unten 2. - etwaigen selbständigen Belieferungsrechten (vgl. BFH-Urteile I R 180/66; IV R 88/68, mit weiteren Nachweisen).

    Sie sind daher einer regelmäßigen AfA nicht zugänglich (vgl. RFH-Urteil vom 18. November 1937 VI 651/37, RStBl 1938, 133; BFH-Urteile I R 180/66, IV R 88/68).

    a) Der erkennende Senat hat in dem einen Zeitschriftenverlag betreffenden Urteil I R 180/66, auf welches sich die Klägerin beruft, entschieden, daß bei einem Erwerb von Belieferungsrechten festzustellen sei, welchen Wert diese Belieferungsrechte im Zeitpunkt des Übergangs auf den Erwerber hätten.

  • BFH, 03.08.1993 - VIII R 37/92

    Bilanzierung - Rückgriffsansprüche

    a) Die Belieferungsrechte aus Abonnentenverträgen stellen handels- und steuerrechtlich immaterielle Wirtschaftsgüter dar (vgl. zum immateriellen Wirtschaftsgut BFH-Urteile vom 10. August 1989 X R 176-177/87, BFHE 158, 53, BStBl II 1990, 15; vom 18. Januar 1989 X R 10/86, BFHE 156, 110, BStBl II 1989, 549, 550; zum Belieferungsrecht BFH-Urteile vom 14. März 1979 I R 37/75, BFHE 127, 386, BStBl II 1979, 470, 472; vom 26. Februar 1975 I R 72/73, BFHE 115, 243, BStBl II 1976, 13; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804, 805; Urteil des Reichsfinanzhofs - RFH - vom 12. Februar 1941 VI 303/40, RStBl 1941, 499).

    Die Provision als Tätigkeitsvergütung erfüllt diese Ansprüche nicht (vgl. auch BFH-Urteile vom 26. Februar 1975 I R 32/73, BFHE 115, 238, BStBl II 1975, 443, 445; in BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804, 805; vom 29. Oktober 1969 I 93/64, BFHE 97, 350, BStBl II 1970, 178, m. w. N.; vom 6. März 1970 III R 20/66, BFHE 99, 50, BStBl II 1970, 489), weil Vermittlungsprovisionen keine einmaligen, sondern laufende, regelmäßig wiederkehrende Aufwendungen darstellten.

  • BFH, 16.09.1970 - I R 196/67

    Geschäftsaufgabe - Persönliche Geschäftsbedingungen - Geschäftswert -

    Der Geschäftswert ist der Ausdruck für die Gewinnchancen eines Unternehmens, soweit sie nicht in einzelnen Wirtschaftsgütern verkörpert sind (so zuletzt Urteil des erkennenden Senats I R 180/66 vom 5. August 1970, BFH 100, 89, BStBl II 1970, 804).

    Ob letzteres der Fall ist, beurteilt sich nach den objektiven Gegebenheiten, nicht nach der bloß äußerlichen Bezeichnung durch die Vertragspartner (vgl. BFH-Urteil I R 180/66).

    Das Wesen solcher Wirtschaftsgüter besteht darin, daß sich ihr Wert für das Unternehmen, ähnlich wie bei dem Firmen- oder Geschäftswert, nicht innerhalb einer ungefähr bestimmbaren Zeit erschöpft (BFH-Urteile I 207/57 U vom 9. Juli 1958, BFH 67, 370, BStBl III 1958, 416; I 206/65; I R 180/66), sie also für das Unternehmen einen nachhaltigen Vorteil bedeuten (vgl. BFH-Urteil I 224/64 vom 27. März 1968, BFH 92, 211, BStBl II 1968, 520).

  • BFH, 29.01.1975 - I R 135/70

    Ausländische Basisgesellschaft - Rechtsmißbrauch - Errichtung - Wirtschaftliche

    Der Geschäfts- oder Firmenwert ist nach der Rechtsprechung der Mehrwert, der einem Unternehmen über den Wert der einzelnen materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter (abzüglich der Schulden) hinaus innewohnt (BFH-Urteil vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804).
  • BFH, 19.11.2009 - IV R 89/06

    Nichtigkeit eines Feststellungsbescheides - Unanfechtbarkeit i. S. d. § 171 Abs.

    Nach der Rechtsprechung gehören dazu auch tatsächliche Zustände, konkrete Möglichkeiten oder Vorteile für den Betrieb, deren Erlangung der Kaufmann sich etwas kosten lässt, die einer selbständigen Bewertung zugänglich sind, in der Regel einen Nutzen für mehrere Wirtschaftsjahre erbringen und zumindest mit dem Betrieb übertragen werden können (BFH-Urteil vom 20. März 2003 IV R 27/01, BFHE 202, 256, BStBl II 2003, 878, unter 2.a der Gründe, m.w.N.; vgl. auch BFH-Urteile vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804; vom 28. Mai 1998 IV R 48/97, BFHE 186, 268, BStBl II 1998, 775, zu einem faktisch garantierten Vertriebsrecht).
  • FG Köln, 10.03.2016 - 13 K 1602/11

    Berücksichtigung eines weiteren Betriebsausgabenabzugs bei der Ermittlung des

    Diese finden nach den Ausführungen des BFH ihren Ausdruck nur im allgemeinen Geschäftswert (BFH-Urteil vom 14. Oktober 1971, I R 52/71, BStBl. II 1972, 34 mit Verweis auf BFH-Urteil vom 5. August 1970, I R 180/66, BStBl II 1970, 804).
  • BFH, 15.12.1993 - X R 102/92

    Teilwertabschreibung für Liniengenehmigung (Konzession des

    Nach ständiger Rechtsprechung treten mit dem entgeltlichen Erwerb bestehender schwebender Verträge immaterielle Wirtschaftsgüter in Erscheinung, gleichviel, wie sie im einzelnen benannt werden (Gewinnaussichten aus schwebenden Geschäften, Belieferungsrechte, Kundenaufträge, Auftragsbestand) und ob sie Einzel- oder Dauerschuldverhältnisse betreffen; sie sind selbst dann keine geschäftswertbildenden Faktoren, wenn sie zusammen mit einem Betrieb (Teilbetrieb) erworben werden (BFH-Urteile vom 9. Juli 1958 I 207/57 U,BFHE 67, 370, BStBl III 1958, 416; vom 20. November 1962 I 266/61 U, BFHE 76, 164, BStBl III 1963, 59; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804; vom 16. September 1970 I R 196/67, BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175; vom 17. März 1977 IV R218/72, BFHE 122, 70, BStBl II 1977, 595; in BFHE 137, 59, BStBl II 1983, 113; vom 1. Februar 1989 VIII R 361/83, BFH/NV 1989, 778).
  • BFH, 26.07.1989 - I R 49/85

    Auslegung von Willenserklärungen und Verträgen als Feststellung des

    Das Wesen solcher Wirtschaftsgüter besteht darin, daß sich ihr Wert für das Unternehmen ähnlich wie bei dem Firmen- oder Geschäftswert nicht innerhalb einer bestimmbaren Zeit erschöpft (BFH-Urteile vom 9. Juli 1958 I R 207/57 U, BFHE 67, 370, BStBl III 1958, 416; vom 1. August 1968 I 206/65, BFHE 94, 52, BStBl II 1969, 66; vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804; in BFHE 101, 76, BStBl II 1971, 175).
  • BFH, 25.10.1972 - GrS 6/71

    Übernahme von Anteilen an einer Unterstützungskassen-GmbH keine Zuwendung im

    Ein trotzdem noch verbleibender Vorteil schließe die Abschreibung nicht aus, da dieser wirtschaftlich nicht mit der Beteiligung verbunden sei, sondern im allgemeinen Geschäftswert seinen Ausdruck finde (vgl. BFH-Urteile I R 180/66 vom 5. August 1970, BFH 100, 89, BStBl II 1970, 804; I R 52/71 vom 14. Oktober 1971, BFH 103, 187, BStBl II 1972, 34).

    In dem vom vorlegenden Senat weiter angeführten Urteil I R 180/66 (a. a. O.) hat er selbst dargelegt, daß Geschäftswert der Ausdruck für die Gewinnchancen eines Unternehmens ist, soweit sie nicht in einzelnen Wirtschaftsgütern verkörpert sind.

  • BFH, 25.11.1981 - I R 54/77

    Aktivierung eines entgeltlich erworbenen Geschäftswerts; Abgrenzung des

    Der Geschäftswert ist der Ausdruck für die Gewinnchancen eines Unternehmens, soweit sie nicht in einzelnen Wirtschaftsgütern verkörpert sind (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 5. August 1970 I R 180/66, BFHE 100, 89, BStBl II 1970, 804).
  • BFH, 08.12.1976 - I R 215/73

    Geschäftswert eines Unternehmens - Verwertung der indirekten Methode - Schätzung

  • BFH, 28.10.1976 - IV R 76/72

    Berechnung des Geschäftswertes - Direkte Methode - Einzelfaktoren -

  • FG Münster, 01.02.2008 - 9 K 2367/03

    Auftragsbestand als selbstständig bewertungsfähiges Wirtschaftsgut

  • BFH, 14.02.1973 - I R 89/71

    Zahlung eines Entgelts - Befristetes Wettbewerbsverbot - Immaterielles

  • BFH, 26.07.1972 - I R 146/70

    Betriebsveräußerer - Zeitlich begrenzte Verpflichtung - Unterlassung des

  • BFH, 18.07.1972 - VIII R 16/68

    Geschäftswert - Erwerber eines Betriebs - Zeitpunkt des Ansatzes - Entgelt -

  • BFH, 13.08.2008 - IX B 91/08

    Nutzungsmöglichkeit als besonderes Wirtschaftsgut neben dem Grund und Boden und

  • BFH, 08.05.1985 - II R 184/80

    Anteilsvermögen - Güterfernverkehrsgenehmigung - Einheitswert des

  • BFH, 17.03.1977 - IV R 218/72

    Derivativer Geschäftswert - Erwerb eines Unternehmens - Aktivierung des Wertes -

  • BFH, 08.06.1972 - IV R 88/68

    Entgeltlich erworbenes Recht - Fortsetzungs-Sammelwerk - Firmenwertähnliches

  • FG Bremen, 12.10.2005 - 2 K 3/05

    Grunderwerbsteuerliche Bemessungsgrundlage für im Rahmen eines Unternehmenskaufs

  • BFH, 01.02.1989 - VIII R 361/83

    Einordnung von Rechten aus schwebenden Vertragn als selbständig bewertungfähige

  • BFH, 17.09.1987 - III R 272/83

    Orthopädische Fachwerkstätte - Tatsachenfeststellungen des Finanzgerichts -

  • BFH, 06.11.1985 - II R 220/82

    Anteilsbewertung - Ansatz - Negativer Ertragshundertsatz

  • BFH, 18.12.1970 - VI R 99/67

    Tausch - Güterfernverkehrsgenehmigungen - Wirtschaftliche Vorteile - Immaterielle

  • FG Niedersachsen, 18.03.2004 - 6 K 18/00

    Faktisch bestehende Liefermöglichkeit als Teil des Geschäftswerts gemäß § 50 Abs.

  • BFH, 09.10.1974 - I R 122/73

    GmbH - Umwandlung - KG - Übernahmeverlust - Nachträgliche Einbuchung -

  • BFH, 14.10.1971 - I R 52/71

    Zahlungen - Unternehmen - Entlassung aus Erbbaurechts-Verpflichtungsvertrag -

  • BFH, 23.10.1974 - I R 13/73

    Verpachtung von Räumlichkeiten - Betriebsaufspaltung -

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