Rechtsprechung
   BFH, 18.07.1973 - I R 11/73   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1973,485
BFH, 18.07.1973 - I R 11/73 (https://dejure.org/1973,485)
BFH, Entscheidung vom 18.07.1973 - I R 11/73 (https://dejure.org/1973,485)
BFH, Entscheidung vom 18. Juli 1973 - I R 11/73 (https://dejure.org/1973,485)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Neue Tatsache - Prüfung für einzelne Steuerart - Prüfung für einzelnen Steuerabschnitt - Höhe der Veranlagung - Mehr-Betriebsteuern - Ausweis als Verbindlichkeit - Ausweis als Rückstellung

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 110, 226
  • BStBl II 1973, 860
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BFH, 03.02.2010 - I R 21/06

    Schlussurteil "Glaxo Wellcome": § 50c EStG a. F. verstößt nicht gegen das

    Auf der anderen Seite hat der Senat bereits im Urteil vom 18. Juli 1973 I R 11/73 (BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860) den allgemeinen Grundsatz hervorgehoben, dass für die Frage der Aktivierungspflicht und der Passivierungspflicht und damit für die Frage, ob die Bilanz richtig oder unrichtig ist, der Erkenntnisstand des sorgfältigen Kaufmanns bei Aufstellung der Bilanz zu berücksichtigen ist.
  • FG Nürnberg, 16.06.2010 - 5 K 687/09

    Bilanzberichtigung bei hinterzogenen Mehr-Betriebssteuern

    Abziehbare Steuern sind grundsätzlich dem Jahr zu belasten, zu dem sie wirtschaftlich gehören, dies gilt auch für die Berücksichtigung von Mehrsteuern infolge von Außenprüfungen (vgl. bis 2001 EStR R 20, unter Hinweis auf BFH-Urteil vom 19.12.1961, BStBl III 1962, 64 und zur Rückstellung für künftige Steuernachforderungen BFH-Urteil vom 13.01.1966, BStBl III 1966, 189; vgl. auch BFH-Urteile vom 10.8.1961 IV 117/58 U, BStBl III 1961, 534, 18.07.1973 I R 11/73, BStBl II 1973, 86 und vom 17.07.2008 I R 85/07, BStBl II 2008, 924).

    War dem Kaufmann aber bei Aufstellung der Bilanz bekannt, dass er einen bestimmten Sachverhalt steuerrechtlich falsch behandelt hatte, so besteht objektiv die Pflicht, die Mehr-Betriebssteuern als Verbindlichkeit oder - wenn die Höhe ungewiss ist - als Rückstellung anzusetzen (BFH-Urteil vom 18.07.1973 I R 11/73, BStBl II 1973, 86).

    Er sehe insoweit keinen Widerspruch zur o.g. Entscheidung vom 18. Juli 1973 (I R 11/73), als dort ausdrücklich ausgeführt werde, "dass der Steuerpflichtige die Mehrsteuern in dem Jahr des Entstehens zu passivieren hat, wenn er bei Aufstellung der Bilanz unter Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns mit der Entstehung der Mehrsteuern rechnen muss".

    In einer neuen Entscheidung vom 03.02.2010 hat der BFH ausdrücklich auf sein Urteil vom 18. Juli 1973 I R 11/73 Bezug genommen und wiederholt, dass der Steuerpflichtige Mehrsteuern zu passivieren habe, wenn er bei Aufstellung der Bilanz unter Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns konkret mit der Entstehung der Mehrsteuern rechnen müsse.

  • BFH, 15.03.2012 - III R 96/07

    Bilanzierung von Steuernachforderungen wegen doppelten Ausweises von Umsatzsteuer

    Der Steuerpflichtige hat daher Mehrsteuern zu passivieren, wenn er bei Aufstellung der Bilanz unter Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns konkret mit der Entstehung der Mehrsteuern rechnen muss (vgl. BFH-Urteile vom 18. Juli 1973 I R 11/73, BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860; vom 3. Februar 2010 I R 21/06, BFHE 228, 259, BStBl II 2010, 692).
  • BFH, 16.02.1996 - I R 73/95

    Sozialabgaben - Hinterzogene Lohnsteuer

    Der Senat sieht insoweit keinen Widerspruch zu seiner Entscheidung vom 18. Juli 1973 I R 11/73 (BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860), als dort ausdrücklich ausgeführt wird, "daß der Steuerpflichtige die Mehrsteuern in dem Jahr des Entstehens zu passivieren hat, wenn er bei Aufstellung der Bilanz unter Anwendung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns mit der Entstehung der Mehrsteuern rechnen muß".
  • BFH, 14.08.1975 - IV R 30/71

    Anteile von Kommanditisten an einer GmbH sind bei Pachtverhältnis zwischen der

    Ist dies geschehen, so ist die Bilanz richtig, auch wenn sich später erweist, daß der Kaufmann über die am Bilanzstichtag objektiv gegebenen tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse in diesem oder jenem Punkte im Irrtum war (vgl. auch BFH-Urteil vom 18. Juli 1973 I R 11/73, BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860).
  • BFH, 23.05.1984 - I R 266/81

    Keine rückwirkende Änderung der Handelsbilanz auf Grund einer Satzungsklausel

    Für die Frage, ob ein Gegenstand als Wirtschaftsgut in die Bilanz einzustellen und damit aktivierungsfähig ist, ist der Erkenntnisstand des sorgfältigen Kaufmanns im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung maßgebend, und zwar bezogen auf die am Bilanzstichtag objektiv bestehenden Verhältnisse (subjektive Richtigkeit der Bilanz; BFH-Urteil vom 14. August 1975 IV R 30/71, BFHE 117, 44, BStBl II 1976, 88; weiterhin BFH-Urteile vom 11. Oktober 1960 I 56/60 U, BFHE 72, 8, BStBl III 1961, 3; vom 18. Juli 1973 I R 11/73, BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860).
  • BFH, 13.01.2005 - II R 48/02

    Änderung des Vermögensteuerbescheides wegen erhöhter Einkommensteuerschulden nach

    Das ist entscheidend (vgl. FG Düsseldorf, Urteil vom 5. Dezember 1985 III 31/81 V, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 1987, 213; v. Wedelstädt in Beermann, Steuerliches Verfahrensrecht, § 173 AO 1977 Rz. 12; Frotscher in Schwarz, Abgabenordnung, § 173 Rz. 20; Koenig in Pahlke/ Koenig, Abgabenordnung, § 173 Rz. 22; vgl. zu § 222 der Reichsabgabenordnung --AO-- BFH-Urteil vom 18. Juli 1973 I R 11/73, BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860).
  • BFH, 05.11.2007 - XI B 42/07

    Änderungsbefugnis des FA bei nachträglich bekannt gewordenen Provisionseinnahmen

    b) Das FG weicht mit diesen Rechtsausführungen nicht von den mit der Beschwerde bezeichneten Entscheidungen des BFH (Urteile vom 2. März 1982 VIII R 225/80, BFHE 136, 28, BStBl II 1984, 504; vom 24. April 1991 XI R 28/89, BFHE 164, 192, BStBl II 1991, 606; vom 18. Juli 1973 I R 11/73, BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860; vom 28. März 1985 IV R 159/82, BFHE 144, 521, BStBl II 1986, 120) ab.

    cc) Eine Divergenz zu dem vom Kläger genannten Urteil des BFH in BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860 ist schon deshalb nicht ersichtlich, weil diese Entscheidung nicht zu der im Streitfall einschlägigen Bestimmung des § 173 Abs. 1 Nr. 1 AO ergangen ist, sondern zu der abweichend gefassten außer Kraft getretenen Vorgängervorschrift des § 222 AO (vgl. zu den Unterschieden im Einzelnen auch BFH-Urteil in BFHE 136, 28, BStBl II 1984, 504).

  • BFH, 13.05.1998 - VIII R 58/96

    Keine Rückstellung für künftige Abgabepflichten

    Eine Rückstellung kann nach diesen Grundsätzen nur für vor dem Bilanzstichtag abgesetzten Zucker gebildet werden, soweit die Lagerkostenabgabe, z.B. mangels Festsetzung, noch nicht als Verbindlichkeit zu passivieren ist (vgl. zur Rückstellung der Gewerbesteuer nach ihrer Entstehung BFH-Urteile vom 1. Februar 1966 I 275/62, BFHE 85, 307, BStBl III 1966, 321; vom 3. Dezember 1969 I R 107/69, BFHE 97, 524, BStBl II 1970, 229, und vom 18. Juli 1973 I R 11/73, BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860).
  • BFH, 19.01.1977 - I R 188/74

    Rückzahlung von Dividenden - Keine Verpflichtung - Negative Erträge aus

    Die Frage, ob eine Bilanz richtig oder unrichtig ist, bestimmt sich nach dem Erkenntnisstand des sorgfältigen Kaufmanns bei Aufstellung der Bilanz (BFH-Urteil vom 18. Juli 1973 I R 11/73, BFHE 110, 226, BStBl II 1973, 860).
  • FG Düsseldorf, 29.08.2013 - 13 K 4451/11

    Begünstigte (Teil-)Betriebsaufgabe bei Betriebsaufspaltung - Fortsetzung einer

  • BFH, 21.10.1981 - I R 170/78

    Rückstellung - Schwebendes Geschäft - Aufstellung der Bilanz - Verkaufsverlust

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