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   BFH, 19.06.1974 - VI R 37/70   

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https://dejure.org/1974,930
BFH, 19.06.1974 - VI R 37/70 (https://dejure.org/1974,930)
BFH, Entscheidung vom 19.06.1974 - VI R 37/70 (https://dejure.org/1974,930)
BFH, Entscheidung vom 19. Juni 1974 - VI R 37/70 (https://dejure.org/1974,930)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Emeritierung - Professor - Dienstbezüge

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG (1965) § 19 Abs. 3

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    Gewährung des Versorgungs-Freibetrages bei Dienstbezügen entpflichteter (emeritierter) Professoren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

In Nachschlagewerken

Papierfundstellen

  • BFHE 113, 281
  • DB 1974, 2139
  • BStBl II 1975, 23
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 05.11.1993 - VI R 24/93

    1. Emeritenbezüge sind Einkünfte aus früheren Dienstleistungen; Aufwendungen für

    Der Beklagte und Revisionskläger (das Finanzamt - FA -) lehnte die Berücksichtigung der geltend gemachten Werbungskosten unter Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19. Juni 1974 VI R 37/70 (BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23) ab.

    Es handelt sich dabei zwar nicht um ein Ruhegehalt aufgrund beamtenrechtlicher Vorschriften, wohl aber um einen "gleichartigen Bezug" aus früheren Dienstleistungen i. S. des § 19 Abs. 2 EStG in der im Streitjahr 1985 gültigen Fassung (vgl. dazu das BFH-Urteil in BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23, 24).

    Die Emeritenbezüge werden gewährt, obwohl Dienstleistungen nicht erbracht werden oder zu ihrer Erbringung jedenfalls keine Verpflichtung besteht (vgl. BFH in BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23, 24, zu 2.).

    Der Senat hat seine in dem Urteil in BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23 unter Nr. 2 der Entscheidungsgründe gegebene Begründung dafür, daß es sich bei den Emeritenbezügen nicht um Einkünfte i. S. des § 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG handeln kann, in seinen weiteren Ausführungen unter Nr. 3 dahingehend eingeschränkt, daß die Emeritenbezüge jedenfalls zum weitaus überwiegenden Teil für frühere Dienstleistungen gewährt werden.

  • BFH, 06.02.2013 - VI R 28/11

    Beihilfeleistungen als Versorgungsbezüge

    aa) Entscheidend für das Merkmal von Bezügen aus früheren Dienstleistungen wegen Erreichens einer Altersgrenze i.S. des § 19 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 EStG ist, dass der Steuerpflichtige wegen Erreichens dieser Altersgrenze von der Verpflichtung zu Dienstleistungen entbunden worden ist (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 19. Juni 1974 VI R 37/70, BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23, und vom 12. Februar 2009 VI R 50/07, BFHE 224, 310, BStBl II 2009, 460).

    Das vom Arbeitgeber geleistete Entgelt stellt damit keine Gegenleistung für Dienstleistungen des Arbeitnehmers dar, die im gleichen Zeitraum geschuldet und erbracht werden (BFH-Urteile in BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23, und in BFHE 224, 310, BStBl II 2009, 460).

    Grund und Zweck von Versorgungsbezügen ist die Versorgung von nicht mehr zu Dienstleistungen Verpflichteten im weiteren Sinne (vgl. BFH-Urteile vom 8. Februar 1974 VI R 303/70, BFHE 111, 339, BStBl II 1974, 303; vom 21. August 1974 VI R 243/71, BFHE 113, 370, BStBl II 1975, 62, und in BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23).

  • BFH, 21.03.2013 - VI R 5/12

    Gleichartiger Bezug i. S. des § 19 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Buchst. a EStG

    Deshalb hat der Senat gleichartige Bezüge etwa bei Übergangsgebührnissen eines Zeitsoldaten verneint (BFH-Urteil in BFHE 111, 516, BStBl II 1974, 490), sie dagegen bei Dienstbezügen, die emeritierten Professoren wegen Erreichens der Altersgrenze geleistet wurden, bejaht; Letztere waren als dem Ruhegehalt gleichartige Bezüge anzusehen (BFH-Urteil vom 19. Juni 1974 VI R 37/70, BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23).
  • BFH, 12.02.2009 - VI R 50/07

    Versorgungsbezüge bei unwiderruflicher Freistellung vom Dienst bis zur Versetzung

    Das spricht entscheidend dafür, die Dienstbezüge als dem Ruhegehalt gleichartige Bezüge anzusehen (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 19. Juni 1974 VI R 37/70, BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23).

    § 19 Abs. 2 EStG ist nicht auf Bezüge und Vorteile aus einem früheren Dienst verhältnis beschränkt, sondern verlangt nur, dass es sich um Bezüge aus früheren Dienstleistungen handelt (BFH-Urteil in BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23).

  • FG Hamburg, 19.07.2012 - 3 K 33/11

    Kein Werbungskostenabzug für Forschungsaufwendungen pensionierter Professoren

    In diesem Zusammenhang hat der BFH ausgeführt, emeritierte Professoren bekämen ihre Bezüge mindestens teilweise, und zwar zum weitaus überwiegenden Teil für ihre frühere Tätigkeit (BFH, Urteil vom 19.06.1974 VI R 37/70, BStBl II 1974, 1427, Juris Rn. 12).
  • BFH, 22.03.2006 - XI R 60/03

    Kein Versorgungsfreibetrag bei betrieblicher Versorgungsrente aus selbständiger

    Er kann mithin nur gewährt werden, wenn die früheren Dienstleistungen in einem Arbeitsverhältnis erbracht worden sind und der Arbeitnehmer aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist (vgl. BFH-Urteil vom 19. Juni 1974 VI R 37/70, BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23; Pflüger in Herrmann/Heuer/Raupach, § 19 EStG Anm. 510; Blümich/Thürmer, § 19 EStG Rz. 318).
  • FG Köln, 20.10.1992 - 8 K 4276/87

    Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Tätigkeit;

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  • FG Hamburg, 13.02.2013 - 5 K 50/11

    Werbungskostenabzug eines Pastors im Ruhestand

    Der Kläger steht damit im Ergebnis einem emeritierten Professor gleich, für dessen Aufwendungen der Bundesfinanzhof (BFH) einen steuerrechtlich anzuerkennenden wirtschaftlichen Zusammenhang mit den Versorgungsbezügen abgelehnt hat (BFH Urteil vom 05.11.1993 VI R 24/93, BStBl II 1994, 238, in Abgrenzung von einer unklaren Formulierung im BFH Urteil vom 19.06.1974 VI R 37/70, BStBl II 1975, 23; vgl. a. FG Hamburg Urteile vom 28.02.1989 V 315/86, EFG 1989, 452, vom 20.02.1986 V 140/84, EFG 1986, 555 und vom 19.07.2012 3 K 33/11, juris; vgl. a. FG Köln Urteil vom 24.11.2008 5 K 6417/04, EFG 2009, 1204; für Pfarrer im Ruhestand s. a. Sächsisches FG Urteil vom 25.07.2012 8 K 2495/07, juris; FG Rheinland-Pfalz Urteil vom 12.09.2006 2 K 1375/05, DStRE 2007, 1147; FG Berlin Urteil vom 22.02.1980 II 315/79, EFG 1980, 388; kritisch Rößler DStZ 1995, 86; Vogel DStR 1990, 191; vgl. a. Nds. FG Urteil vom 08.06.1993 III 211/91, EFG 1994, 141, einerseits mit Hinweis auf eine Trennung von Amt und Auftrag, andererseits in Anlehnung an BFH Urteil vom 19.06.1974 einen Werbungskostenabzug insoweit in Betracht ziehend als der Pfarrer im Ruhestand mit der Vertretung einer Pfarrstelle betraut oder ihm in vergleichbarem Umfang die Wahrnehmung kirchlicher Aufgaben übertragen wird).
  • BFH, 21.08.1974 - VI R 243/71

    Übergangsgeld i. S. d. §§ 62 bis 64 BAT als steuerbegünstigter Versorgungsbezug

    Die Auffassung, daß das Übergangsgeld nur dann als Versorgungsbezug gemäß § 19 Abs. 3 EStG steuerlich begünstigt sein soll, wenn es im Verhältnis zu aktiven Bezügen erheblich gekürzt ist, hat der Senat bereits in dem Urteil vom 19. Juni 1974 VI R 37/70 (BFHE 113, 281, BStBl II 1975, 23) abgelehnt.
  • FG Berlin-Brandenburg, 20.02.2014 - 4 K 4197/10

    Einkommensteuer 2004 bis 2008

    Die Rechtslage sei schon durch das Urteil des BFH vom 19. Juni 1974 (VI R 37/70, BStBl. II 1975, 23) als geklärt anzusehen gewesen.
  • FG Rheinland-Pfalz, 04.09.1996 - 1 K 2283/95
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