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   BFH, 12.05.1976 - II R 187/72   

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https://dejure.org/1976,395
BFH, 12.05.1976 - II R 187/72 (https://dejure.org/1976,395)
BFH, Entscheidung vom 12.05.1976 - II R 187/72 (https://dejure.org/1976,395)
BFH, Entscheidung vom 12. Mai 1976 - II R 187/72 (https://dejure.org/1976,395)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Freistellung von der Grunderwerbsteuer - Sozialer Wohnungsbau - Nachversteuerungsfall - Konkurs des Erwerbers - Kenntnis des Veräußerers - Errichtung von steuerbegünstigten Wohnungen

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BFHE 119, 188
  • BStBl II 1976, 579
 
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Wird zitiert von ... (21)

  • BGH, 19.01.2012 - IX ZR 2/11

    Insolvenzanfechtung: Umsatzsteuerzahlung bei umsatzsteuerlicher Organschaft;

    Überdies geht bei Zahlung durch den Haftenden die Steuerforderung auf diesen über, wenn er im Innenverhältnis gemäß § 426 Abs. 2 BGB von dem Steuerschuldner Ausgleich verlangen kann (BGH, Urteil vom 2. April 1973 - VIII ZR 108/72, NJW 1973, 1077, 1078; BFH, Urteil vom 12. Mai 1976 - II R 187/72, BFHE 119, 188, 191; Schwarz, aaO, 2009, § 44 Rn. 35; Boeker, aaO, § 44 Rn. 64).
  • BVerwG, 22.01.1993 - 8 C 57.91

    Pflicht zur Erbringung einer monatlichen Ausgleichszahlung durch den Inhaber

    An die Stelle von dessen Worten "nach Belieben" treten sinngemäß die Worte "nach Ermessen" (vgl. Urteil vom 29. September 1982 - BVerwG 8 C 138.81 - Buchholz 11 Art. 108 GG Nr. 1 S. 1 m. Hinw. auf BFH; Urteil vom 12. Mai 1976 - II R 187/72 - BStBl II 1976 S. 579).
  • BFH, 06.07.2005 - II R 9/04

    Beginn der Festsetzungsfrist bei Erfüllung der Anzeigepflicht durch Notar -

    Die alleinige Heranziehung der Klägerin als Steuerschuldnerin entsprach aufgrund der Eröffnung des Konkursverfahrens über das Vermögen der F-GmbH pflichtgemäßem Ermessen (§ 5 AO 1977; vgl. BFH-Urteile vom 12. Mai 1976 II R 187/72, BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579, und in BFHE 205, 314, BStBl II 2004, 658; Boeker in Hübschmann/ Hepp/Spitaler, Kommentar zur Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung, § 44 AO 1977 Rz. 50).
  • BVerwG, 29.09.1982 - 8 C 138.81

    Grundsteuer - Verwaltungskompetenz - Gemeinde - Baden-Württemberg -

    Das folgt, da die Abgabenordnung eine dem früheren § 7 Abs. 3 Satz 2 StAnpG entsprechende Regelung nicht enthält, aus dem Rechtsgedanken des § 421 BGB, wobei an die Stelle der Worte "nach seinem Belieben" sinngemäß die Worte "nach seinem Ermessen" treten (vgl. BFH, Urteil vom 12. Mai 1976 - II R 187/72 - BStBl. 1976 II S. 579).

    Maßstab der Ermessensbildung haben die Zweckmäßigkeit und die Billigkeit zu sein (vgl. Urteil vom 31. Januar 1975 - BVerwG IV C 46.72 - Buchholz 406.11 § 134 BBauG Nr. 2 S. 1 [3]; BFH, Urteil vom 12. Mai 1976 a.a.O.).

  • BFH, 26.06.1996 - II R 31/93

    Wegfall der Auswahlmöglichkeit unter mehreren Steuersubjekten nach Verfristung

    Dabei entspricht es, wovon auch das FG ausgegangen ist, pflichtgemäßem Ermessensgebrauch, daß das FA zunächst denjenigen zur Grunderwerbsteuer heranzieht, der im Kaufvertrag die Grunderwerbsteuer übernommen hat, und den anderen Vertragsteil erst dann, wenn die Steuer von jenem nicht zu erlangen ist (BFH-Urteil vom 12. Mai 1976 II R 187/72, BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579).

    Ist die Steuer von demjenigen der Gesamtschuldner, der danach zunächst in Anspruch zu nehmen wäre, nicht mehr zu erlangen, so entfällt -- mangels einer Auswahlmöglichkeit -- eine Ausübung des Ermessens (§ 5 AO 1977) bei der Auswahl des in Anspruch zu Nehmenden (BFH-Urteile vom 28. Februar 1973 II R 57/71, BFHE 109, 164, BStBl II 1973, 573, und in BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579); dies entspricht der Verpflichtung der Finanzbehörde zur Geltendmachung des nach dem Gesetz entstandenen Steueranspruchs (§ 85 AO 1977).

    Es kann dann nur mehr um die Frage gehen, ob die Inanspruchnahme des anderen Gesamtschuldners noch zulässig ist, weil das FA die Geltendmachung des Steueranspruchs ihm gegenüber nicht verwirkt hat (BFH-Urteile in BFHE 109, 164, BStBl II 1973, 573, und in BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579).

    Dabei kommt sowohl in Betracht, daß durch das vom FG erwähnte, aber nicht näher dargestellte Vergleichsverfahren eine Situation eingetreten war, durch die das Ermessen des FA -- wie es der BFH im Urteil in BFHE 119, 190, BStBl II 1976, 579 für die Eröffnung des Konkurses angenommen hat -- so stark eingeengt war, daß nurmehr eine Festsetzung der Steuer gegen die Klägerin in Frage kam; hierauf hat das FA in seiner Revisionsbegründung zutreffend hingewiesen.

  • BFH, 31.03.2004 - II R 54/01

    Gesonderte Feststellung bei der Grunderwerbsteuer

    Zwar entspricht es dem bei der Auswahl unter den Gesamtschuldnern auszuübenden pflichtgemäßen Ermessen, zunächst denjenigen Gesamtschuldner in Anspruch zu nehmen, der die Steuer im Innenverhältnis unter den Beteiligten zu tragen hat, und den anderen Vertragsteil erst dann heranzuziehen, wenn die Steuer von jenem nicht zu erlangen ist (BFH-Urteile vom 12. Mai 1976 II R 187/72, BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579; vom 26. Juni 1996 II R 31/93, BFH/NV 1997, 2).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2015 - 14 A 2687/13

    Heranziehung eines Gastwirts zur Vergnügungsteuer für bei ihm aufgestellte

    Etwa bei der Inanspruchnahme eines Haftenden, wenn der für den späteren Steuerausfall Haftende Gründe hatte anzunehmen, dass die Steuer vom Schuldner längst gezahlt sei oder sie bei ordnungsgemäßem Ablauf hätte gezahlt sein müssen, und wenn ihn das Finanzamt trotzdem nicht rechtzeitig auf seine mögliche Inanspruchnahme hingewiesen hat, BFH, Urteil vom 28.2.1973 - II R 57/71 BFHE 109, 164 (166 f.); bei Unterlassen einer gebotenen Information des Schuldners über seine mögliche Inanspruchnahme, BFH, Urteil vom 4.7.1979 - II R 74/77 -, BFHE 129, 201 (202 f.); bei der Grunderwerbsteuer, wenn der Erwerber als erstrangiger Steuerschuldner bei Fälligkeit keine Zahlung leistet und das Finanzamt nicht unverzüglich den Veräußerer als zweiten Gesamtschuldner in Anspruch nimmt, BFH, Urteil vom 16.5.1962 - II 67/61 U -, BFHE 75, 128 (133); wenn das Finanzamt den Veräußerer über Hindernisse, die der Grunderwerbsteuerzahlung durch den Erwerber entgegenstehen, oder eine etwaige Stundung nicht unterrichtet, BFH Urteil vom 12.5.1976 - II R 187/72 -, BFHE 119, 188 (189).
  • BFH, 18.03.1987 - II R 35/86

    Auskunftsverlangen - Haftungsschuldner - Steuerschuld - Zulässigkeit -

    Erfüllt die Klägerin die Haftungsschuld, kann sie nach bürgerlichem Recht von dem anderen Gesamtschuldner Ausgleich verlangen (§ 426 Abs. 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches - BGB - vgl. z. B. BFH-Urteil vom 12. Mai 1976 II R 187/72, BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579).
  • BFH, 18.05.1983 - II R 86/80

    Grundstückserwerb - Steuerbefreiungsantrag - Pflichtwidrige Entscheidung über

    Mit dieser Entscheidung weicht der Senat nicht von seinem Urteil vom 12. Mai 1976 II R 187/72 (BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579) ab.

    Auf diese unbefriedigende Gesetzeslage hat der Senat damals in seinen Urteilsgründen hingewiesen, sich aber nicht für befugt gehalten, "diesen Wertungskonflikt durch Gesetzesauslegung zu beheben" (BFHE 119, 189, BStBl II 1976, 579).

  • BFH, 04.05.1983 - II R 108/81

    Kapitalverkehrsteuer - Gesellschaftsteuer - Konkurs

    Bei Zahlung aufgrund der Haftungsbescheide würden die Konkursforderungen auf den Zahlenden übergehen (vgl. das Urteil des Senats vom 12. Mai 1976 II R 187/72, BFHE 119, 188, BStBl II 1976, 579).
  • FG Köln, 12.04.2016 - 5 K 1346/15

    Rechtmäßigkeit des Ergehens eines Feststellungsbescheids über die

  • FG Schleswig-Holstein, 28.06.2011 - 3 K 217/08

    Verfassungsmäßigkeit von § 3 Nr. 4 GrEStG a.F. mangels Befreiung von der

  • FG Hamburg, 15.04.2010 - 4 K 398/07

    Erlass von Einfuhrabgaben aus Billigkeitsgründen - Keine Pflicht eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.08.2012 - 14 A 2512/11

    Berücksichtigung interner Vereinbarungen zwischen den Gesamtschuldnern i.R.d.

  • FG Münster, 06.11.2002 - 8 K 6457/98

    Inanspruchnahme des Veräußerers für die vom Erwerber vertraglich übernommene

  • BFH, 17.05.1990 - II B 8/90

    Klärungbedürftigkeit der Frage, welche Maßnahmen die Finanzbehörden mit Rücksicht

  • VG Köln, 30.11.2016 - 21 K 2062/16
  • FG Brandenburg, 11.04.2000 - 3 K 885/98

    Grunderwerbsteueranspruch bei Eröffnung des Gesamtvollstreckungsverfahrens;

  • BFH, 18.04.1990 - II B 171/89

    Grundsätzliche Bedeutung der Frage der Inanspruchnahme eines

  • VG Augsburg, 11.03.2008 - Au 3 K 07.1080

    Büchergeld

  • VG Augsburg, 11.03.2008 - Au 3 K 07.1081

    Büchergeld

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