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   BFH, 09.04.1987 - V B 111/86   

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https://dejure.org/1987,1642
BFH, 09.04.1987 - V B 111/86 (https://dejure.org/1987,1642)
BFH, Entscheidung vom 09.04.1987 - V B 111/86 (https://dejure.org/1987,1642)
BFH, Entscheidung vom 09. April 1987 - V B 111/86 (https://dejure.org/1987,1642)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    VwZG § 5 Abs. 2; FGO § 56

  • Wolters Kluwer

    Beginn der Rechtsmittelfrist - Entscheidung des Finanzgerichts - Wiederholte Zustellung - Kenntnis vom Zugang - Beschwerde - Fristversäumnis - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Kontrolle über Einhaltung der Frist

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 56; VwZG § 5 Abs. 2

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 149, 146
  • BStBl II 1987, 441
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BFH, 16.03.1989 - VII R 82/88

    Wiedereinsetzung in vorigen Stand - Organisationsmangel - Revision -

    Voraussetzung für die Nichtberücksichtigung des Verschuldens eines Boten ist jedoch, daß eine wirksame Ausgangskontrolle besteht oder daß - mindestens - der Bote auf die Bedeutung und Eilbedürftigkeit der Bestellung ausdrücklich hingewiesen wird (BFH, a.a.O., und Urteil vom 7. Dezember 1982 VIII R 77/79, BFHE 137, 221, 223, BStBl II 1983, 229, sowie Beschluß vom 9. April 1987 V B 111/86, BFHE 149, 146, 149, BStBl II 1987, 441; Senat, Beschluß vom 9. Juni 1988 VII R 125/87, BFH/NV 1989, 180).

    Bei Verschulden eines Boten, wie es hier in der nicht rechtzeitigen Absendung der Begründungsschrift nach deren Rücklauf gegeben ist, kann das FA sich durch den dem Boten für die Absendung erteilten besonderen Hinweis nur entlasten, wenn diese Weisung unmittelbar anschließend auszuführen war (vgl. BFHE 96, 85, BStBl II 1969, 548: Übergabe der Begründungsschrift mit entsprechendem Hinweis am vorletzten Tage der Frist; siehe auch BFHE 149, 146, 149 a.E., BStBl II 1987, 441).

  • BFH, 01.03.2005 - X B 158/04

    Zustellung gegen Empfangsbekenntnis

    Vielmehr setzt die Zustellung nach § 174 Abs. 1 ZPO voraus, dass das zuzustellende Schriftstück von dem Zustellungsadressaten entgegengenommen worden ist; die Zustellung ist also erst bewirkt, wenn der Zustellungsadressat von der Zustellung des Schriftstücks Kenntnis erhält und die Bereitschaft bekundet, das Schriftstück entgegenzunehmen (Beschlüsse des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 9. April 1987 V B 111/86, BFHE 149, 146, BStBl II 1987, 441; vom 14. September 1998 VII B 135/98, BFH/NV 1999, 530 zur Zustellung gegen Empfangsbekenntnis nach § 5 Abs. 2 des Verwaltungszustellungsgesetzes; Urteil des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 31. Mai 1979 VII ZR 290/78, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 1979, 543, zu § 212a ZPO a.F.).
  • BFH, 14.12.1994 - X R 176/93

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Wirksame Ausgangskontrolle in der

    Die notierte Frist darf erst dann gestrichen werden, wenn das Schriftstück postfertig, also auch unterschrieben vorgelegen hat (BFH-Beschlüsse in BFHE 140, 146, 149, BStBl II 1984, 441; vom 9. April 1987 V B 111/86, BFHE 149, 146, 148, BStBl II 1987, 441; zum Begriff "postfertig" Senatsurteil vom 7. Dezember 1988 X R 80/87, BFHE 155, 275, 278, BStBl II 1989, 266; Beschluß vom 17. Februar 1993 VIII R 61/91, BFH/NV 1993, 614, jeweils m. w. N. der Rechtsprechung).

    Ein solcher Auftrag an eine bestimmte Person muß unter Hinweis auf die Wichtigkeit des Schreibens und den drohenden Fristablauf erteilt werden und ausdrücklich und eindeutig sein (BFH-Beschlüsse in BFHE 149, 146, 149, BStBl II 1987, 441; BFHE 155, 275, 279, BStBl II 1989, 266; BFH/NV 1993, 615; jeweils m. w. N. der Rechtsprechung).

  • BFH, 31.10.1996 - VIII B 11/96

    Grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache bei vorhandener Klärung der Frage

    Sie ist auch nicht geeignet, das Zustellungsdatum im Zeitpunkt der Entgegennahme durch den Adressaten unrichtig zu machen (vgl. BFH-Beschlüsse vom 23. Juni 1971 I B 12/71, BFHE 102, 457, BStBl II 1971, 723, 724, m. w. N.; vom 20. August 1982 VIII R 58/82, BFHE 136, 348, BStBl II 1983, 63, und vom 9. April 1987 V B 111/86, BFHE 149, 146, BStBl II 1987, 441, 442; Zwischenurteil vom 20. Januar 1989 III R 91/85, BFH/NV 1989, 646, 647 -- dort auch zur Frage der Ermächtigung zur Entgegennahme durch Büroangestellte --; Urteil vom 11. Dezember 1987 III R 168/86, BFH/NV 1988, 451, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung der anderen obersten Bundesgerichte).
  • BFH, 17.02.1993 - VIII R 61/91

    Zulässigkeit einer Revision hinsichtlich Nichteinhaltung einer

    Die Ausgangskontrolle muß deshalb einer Person übertragen sein, die den gesamten Vorgang überwacht, z.B. derjenigen Person, die den Fristenkalender führt oder die den Vorgang bearbeitet hat (BFHE 137, 221, BStBl II 1983, 229; BFH-Beschluß vom 9. April 1987 V B 111/86, BFHE 149, 146, BStBl II 1987, 441).

    Im übrigen muß, wenn eine Ausgangskontrolle von Fristensachen durch Ausgangsvermerk im Postausgangsbuch oder Fristenkontrollbuch nicht vorgesehen ist, die mit der Absendung beauftragte Poststelle zumindest auf die Frist und die besondere Wichtigkeit des Schriftstücks hingewiesen werden (ständige Rechtsprechung vgl. z.B. BFHE 137, 220, BStBl II 1982, 131; BFHE 149, 146, BStBl II 1987, 441; Beschluß vom 12. Februar 1992 XI R 19/91, BFH/NV 1992, 534 m.w.N.).

  • BFH, 06.11.2014 - VI R 39/14

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Erkrankung des Prozessbevollmächtigten

    Denn die Erledigung eines fristwahrenden Schriftsatzes muss organisatorisch bis zu seiner Absendung (Ausgangskontrolle) überwacht werden (z.B. BFH-Beschlüsse vom 7. Dezember 1982 VIII R 77/79, BFHE 137, 221, BStBl II 1983, 229; vom 9. April 1987 V B 111/86, BFHE 149, 146, BStBl II 1987, 441).
  • BFH, 05.11.1998 - I R 90/97

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Fristenkontrollbuch und Ausgangskontrolle

    Fristen dürfen im Fristenkontrollbuch erst auf der Grundlage der Eintragung im Postausgangsbuch gelöscht werden (vgl. z.B. BFH-Beschlüsse vom 7. Februar 1997 III B 146/96, BFH/NV 1997, 674; vom 13. Oktober 1993 X R 112/92, BFH/NV 1994, 328; vom 25. April 1995 VIII R 86/94, BFH/NV 1995, 1002; vom 17. Februar 1993 VIII R 61/91, BFH/NV 1993, 614; vom 9. April 1987 V B 111/86, BFHE 149, 146, BStBl II 1987, 441; BFH-Urteil vom 7. Dezember 1988 X R 80/87, BFHE 155, 275, BStBl II 1989, 266).
  • BFH, 23.04.1999 - VII B 41/99

    Zustellung gegen Empfangsbekenntnis; Divergenz

  • BFH, 11.04.2001 - VIII S 8/97

    Zustellung nach § 5 Abs. 2 VwZG

  • BFH, 26.03.1991 - VIII R 2/88

    Zulassungsvoraussetzungen der Revisionseinlegung - Prozessuale Rechtsfolgen der

  • BFH, 10.07.1996 - II R 12/96

    Versäumnis der Revisionsbegründungsfrist wegen eines Büroversehens

  • BFH, 12.02.1992 - XI R 19/91

    Feststellung eines Verschuldens des Finanzamtes bei einem Antrag auf

  • BFH, 10.08.1989 - X R 98/88

    Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand für das Finanzamt

  • BFH, 09.06.1988 - VII R 125/87

    Berücksichtigung des Verschuldens eines Boten als eigenes Verschulden an der

  • FG Hamburg, 09.08.2000 - I 615/98

    Zum Anspruch auf Wiedereinsetzung bei Fristversäumnis

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