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   BFH, 21.12.1988 - II B 47/88   

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https://dejure.org/1988,678
BFH, 21.12.1988 - II B 47/88 (https://dejure.org/1988,678)
BFH, Entscheidung vom 21.12.1988 - II B 47/88 (https://dejure.org/1988,678)
BFH, Entscheidung vom 21. Dezember 1988 - II B 47/88 (https://dejure.org/1988,678)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    GrEStG 1983 § 1 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2, § 8 Abs. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 1

  • Deutsches Notarinstitut

    GrEStG 1983 §§ 1 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2; 8 Abs. 1; 9 Abs. 1 Nr. 1
    Projektanbieter im Rahmen eines Bauherrenmodells als (weiterer) Veräußerer i. S. d. GrEStG

  • Wolters Kluwer

    Bauherrenmodell - Unbebautes Grundstück - Bebauung - Veräußerer - Verwertungsbefugter - Gegenstand des Erwerbsvorgangs - Gegenleistung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    §§ 1, 8, 9 GrEStG 1983
    Grunderwerbsteuer; Umfang der Gegenleistung beim Erwerb im Bauherrenmodell

Papierfundstellen

  • BFHE 155, 419
  • BB 1989, 1181
  • DB 1989, 708
  • BStBl II 1989, 333
 
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Wird zitiert von ... (37)

  • BFH, 18.10.1989 - II R 143/87

    - Gegenstand des Erwerbsvorgangs bei Fertighäusern - Einschaltung eines Maklers

    Entscheidend ist, daß der den Grundstücksübereignungsanspruch begründende Vertrag in ein Vertragsgeflecht mit einbezogen ist, das unter Berücksichtigung aller Umstände objektiv darauf gerichtet ist, dem Erwerber als einheitlichen Leistungsgegenstand das Grundstück in bebautem Zustand zu verschaffen (BFH-Entscheidung vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

    Zur Gegenleistung rechnet jede Leistung, die der Erwerber als Entgelt gewährt für den Erwerb des Grundstücks in dem Zustand, in dem es Gegenstand des Erwerbsvorgangs ist (ständige Rechtsprechung; vgl. Entscheidung des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

    Entscheidend ist vielmehr, daß (auch) der den Grundstücksübereignungsanspruch begründende Vertrag in ein Vertragsgeflecht mit einbezogen ist, das unter Berücksichtigung aller Umstände darauf gerichtet ist, dem Erwerber als einheitlichen Leistungsgegenstand das Grundstück in bebautem Zustand zu verschaffen (vgl. Entscheidung in BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

  • BFH, 18.10.1989 - II R 85/87

    - Gegenstand des Erwerbsvorgangs bei Fertighäusern - Einheitlichkeit der Verträge

    Zur Gegenleistung rechnet jede Leistung, die der Erwerber als Entgelt gewährt für den Erwerb des Grundstücks in dem Zustand, in dem es Gegenstand des Erwerbsvorgangs ist (ständige Rechtsprechung; vgl. Entscheidung des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).
  • BFH, 07.02.1991 - V R 53/85

    Werklieferung eines schlüsselfertigen Ferienhauses durch einen Unternehmer, der

    Ein Umsatz, der nach den vorstehenden Ausführungen für sich betrachtet von § 1 GrEStG nicht erfaßt wird, ist demzufolge nicht deshalb nach § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG 1967/1973 steuerfrei, weil auf Grund der neuen Rechtsprechung des BFH zum Grunderwerbsteuerrecht die bezeichnete Verpflichtung wegen eines engen sachlichen Zusammenhangs mit anderen rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen anderer Personen aus der Sicht des Erwerbers Teil eines einheitlichen (grunderwerbsteuerrechtlichen) Erwerbsvorgangs ist (vgl. zum Gegenstand des Erwerbsvorgangs beim Zusammenwirken mehrerer Personen BFH-Urteil vom 20. Dezember 1989 II R 8/87, BFHE 159, 368, BStBl II 1990, 443; BFH-Beschluß vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333 jeweils m. w. N.).
  • FG Niedersachsen, 20.03.2013 - 7 K 223/10

    Gleichheitssatzwidrige Mehrfachbelastung künftiger Bauerrichtungskosten mit

    Ein Umsatz, der nach den vorstehenden Ausführungen für sich betrachtet von § 1 GrEStG nicht erfaßt wird, ist demzufolge nicht deshalb nach § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG 1967/1973 steuerfrei, weil auf Grund der neuen Rechtsprechung des BFH zum Grunderwerbsteuerrecht die bezeichnete Verpflichtung wegen eines engen sachlichen Zusammenhangs mit anderen rechtsgeschäftlichen Verpflichtungen anderer Personen aus der Sicht des Erwerbers Teil eines einheitlichen (grunderwerbsteuerrechtlichen) Erwerbsvorgangs ist (vgl. zum Gegenstand des Erwerbsvorgangs beim Zusammenwirken mehrerer Personen BFH-Urteil vom 20. Dezember 1989 II R 8/87, BFHE 159, 368, BStBl. II 1990, S. 443; BFH-Beschluß vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl. II 1989, 333 jeweils mit weiteren Nachweisen).
  • BFH, 20.12.1989 - II R 8/87

    - Gegenstand des Erwerbsvorgangs bei Fertighäusern - Erwerb des Grundstücks nach

    Zur Gegenleistung rechnet jede Leistung, die der Erwerber als Entgelt gewährt für den Erwerb des Grundstücks in dem Zustand, in dem es Gegenstand des Erwerbsvorgangs ist (ständige Rechtsprechung; vgl. Entscheidung des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

    Entscheidend ist vielmehr, daß (auch) der den Grundstücksübereignungsanspruch begründende Vertrag in ein Vertragsgeflecht mit einbezogen ist, das unter Berücksichtigung aller Umstände darauf gerichtet ist, dem Erwerber als einheitlichen Leistungsgegenstand das Grundstück in bebautem Zustand zu verschaffen (vgl. Entscheidung in BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

  • BFH, 29.11.1989 - II R 254/85

    Beim "Erwerb eines Grundstücks im Bauherrenmodell" ist in der Regel Gegenstand

    Entscheidend ist vielmehr, ob die unter sich verflochtenen Vereinbarungen, die der Erwerber eingegangen ist, sich dem Gegenstand nach unter Berücksichtigung aller Umstände der durch sie erstrebten Rechtswirkung darauf richten, ihm einen einheitlichen Leistungsgegenstand, nämlich ein bebautes Grundstück (Grundstück mit fertiggestellten Sondereigentumseinheiten) zu verschaffen (s. hierzu Senatsentscheidung vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

    Entscheidend ist allein, daß - wie der tatsächliche Ablauf beweist - der Grundstückseigentümer das Grundstück dem Projektanbieter derart "an die Hand" gegeben hatte, daß dieser zum Grundstückserwerb nur die von ihm ausgesuchten Personen zulassen konnte (vgl. dazu auch den Senatsbeschluß in BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

  • BFH, 25.11.1992 - II R 67/89

    Vertragsgegenstand bei Grundstückserwerb durch Umlegung

    Soweit in solchen Fällen überhaupt von einer Veräußererseite gesprochen werden kann, kann jedenfalls nicht von einem Zusammenwirken mit den von der Umlegung betroffenen Grundstückseigentümern ausgegangen werden, insbesondere haben sich diese durch das Umlegungsverfahren nicht "bewußt und gewollt in ein Vertragskonzept" einbinden lassen (BFHE 154, 149, BStBl II 1988, 898) bzw. haben ihr unbebautes Grundstück nicht einem Projektanbieter (freiwillig) "an die Hand gegeben" (vgl. BFH-Beschluß vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).
  • BFH, 14.03.1990 - II R 169/87

    Grunderwerbsteuerrechtlichen Begriff des Gegenstands des Erwerbsvorgangs -

    Zur Gegenleistung rechnet jede Leistung, die der Erwerber als Entgelt gewährt für den Erwerb des Grundstücks in dem Zustand, in dem es Gegenstand des Erwerbsvorgangs ist (ständige Rechtsprechung, vgl. Entscheidung des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

    Entscheidend ist vielmehr, daß (auch) der den Grundstücksübereignungsanspruch begründende Vertrag in ein Vertragsgeflecht miteinbezogen ist, das unter Berücksichtigung aller Umstände darauf gerichtet ist, dem Erwerber als einheitlichen Leistungsgegenstand das Grundstück in bebautem Zustand zu verschaffen (vgl. Entscheidung BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333).

  • FG Sachsen, 19.09.2000 - 6 K 1450/98

    Verpflichtung des Erbbauberechtigten zur Errichtung eines Gebäudes als

    a) Der Erbbauvertrag ist nicht Bestandteil eines Vertragsgeflechts geworden (vgl. z. B. BFH-Urteile vom 29. Juni 1988 II R 258/85, BStBl II 1988, 898 und vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BStBl II 1989, 333, jeweils m.w.N.).

    Hierfür reicht es aus, wenn dem Projektanbieter die Rechtsmacht zukommt, zu bestimmen, wer dem Grundstückseigentümer gegenüber als Erwerber auftreten kann (vgl. BFH - Beschluss vom 21. Dezember 1988 II B 47/88, BStBl II 1989, 333).

  • BFH, 09.10.1991 - II B 56/91

    Sachentscheidung trotz Antrag auf Aussetzung des Verfahrens wegen anhängiger

    Wenn auch der Senat im Laufe der Zeit gewisse Auslegungsgrundsätze aufgestellt hat, sind doch seine Erkenntnisse ihrerseits strikt auf die tatsächlichen Verhältnisse des Falles abgestellt (vgl. beispielsweise die den folgenden Entscheidungen des erkennenden Senats jeweils zugrunde liegenden Lebenssachverhalte: Urteil vom 4. Mai 1983 II R 6/82 (BFHE 138, 480, BStBl II 1983, 609); Beschluß vom 18. September 1985 II B 24-29/85 (BFHE 144, 280, BStBl II 1985, 627); Urteil vom 29. Juni 1988 II R 258/85 (BFHE 154, 149, BStBl II 1988, 898); Beschluß vom 21. Dezember 1988 II B 47/88 (BFHE 155, 419, BStBl II 1989, 333); Urteil vom 13. September 1989 II R 29/87 (BFHE 158, 139, BStBl II 1989, 986); Urteil vom 29. November 1989 II R 254/85 (BFHE 159, 246, BStBl II 1990, 230); Urteil vom 24. Januar 1990 II R 94/87 (BFHE 160, 284, BStBl II 1990, 590).
  • BFH, 13.09.1989 - II R 28/87

    Grunderwerbsteuer bei Grundstückserwerb und Grundstücksteilung durch kleine

  • BFH, 06.12.1989 - II R 113/87

    Grunderwerbsteuerrechtlicher Begriff des Gegenstands des Erwerbsvorgangs -

  • BFH, 09.05.1990 - II R 103/87

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Grunderwerbsteuerrechtlicher Begriff des

  • FG München, 15.02.1995 - 4 K 284/91

    Ewerb bebauter oder unbebauter Grundstücke; Gegenleistung i.S.d.

  • BFH, 14.03.1990 - II R 187/87

    Grunderwerbsteuerrechtlicher Begriff des Gegenstands des Erwerbsvorgangs

  • BFH, 28.03.1990 - II R 109/87

    Grunderwerbsteuerrechtlichen Begriff des Erwerbsvorgangs an einem Grundstück

  • BFH, 18.07.1990 - II R 41/88

    Beim Erwerb eines Grundstücks mit noch zu errichtendem Gebäude ändern

  • BFH, 06.03.1991 - II B 65/89

    Öffentliches Interesse an einer Sicherheitsleistung aus wirtschaftlichen Gründen

  • BFH, 09.08.1989 - II B 73/89

    Öffentliches Interesse an einer Sicherheitsleistung des Steuerschuldners bei

  • OLG Köln, 02.01.1989 - 2 Wx 57/88

    Nachlasspflegschaft für unbekannten Erben

  • BFH, 20.02.1991 - II R 96/88

    Grunderwerbsteuerrechtlicher Begriff des Gegenstandes des Erwerbsvorgangs -

  • FG Sachsen, 08.02.2000 - 2 K 686/96

    Bemessung von Grunderwerbsteuer; Einbeziehung der vom Generalunternehmer neben

  • BFH, 12.03.1997 - II R 86/94
  • BFH, 06.12.1989 - II R 145/87

    Berechnung der Grunderwerbsteuer bei dem Erwerb von einem Miteigentumsanteil

  • BFH, 09.10.1991 - II B 115/91

    Vorliegen eines Verstoßes gegen die Grundordnung des Verfahrens

  • BFH, 12.03.1992 - V R 43/87

    Fehlerhafter Änderungsbescheid auf Grund nicht erfüllter Voraussetzung der

  • BFH, 27.06.1990 - II R 5/88

    Grunderwerbsteuerrechtlicher Begriff des Gegenstands des Erwerbsvorgangs -

  • BFH, 24.07.1991 - II R 13/88

    Ermittlung der Gegenleistung bei dem Erwerb eines Grundstücks zur Bestimmung der

  • BFH, 08.11.1989 - II B 129/89

    Bestimmung der Grunderwerbsteuer unterliegendef Rechtsgeschäfte

  • BFH, 18.12.1991 - II B 91/91
  • BFH, 09.08.1989 - II B 74/89

    Vorliegen eines öffentlichen Interesses an einer Sicherheitsleistung

  • BFH, 06.03.1990 - II R 111/87

    Grunderwerbssteuer umfaßt den notariell beurkundete Vertrag über den Erwerb des

  • BFH, 06.03.1990 - II R 141/87

    Steuerbefreiung für den Erwerb eines unbebauten Grundstücks zur Errichtung von

  • FG München, 01.12.2004 - 4 K 3747/04

    Einbeziehung der Baukosten bei einem einheitlichen Vertragswerk i. S. von § 8

  • BFH, 30.05.1990 - II R 86/85
  • BFH, 18.10.1989 - II B 53/89

    Voraussetzungen für eine Grunderwerbsteuer-Pflichtigkeit

  • FG Hamburg, 09.05.1989 - II 133/85
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