Rechtsprechung
   BFH, 14.10.1992 - I R 14/92   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1992,1375
BFH, 14.10.1992 - I R 14/92 (https://dejure.org/1992,1375)
BFH, Entscheidung vom 14.10.1992 - I R 14/92 (https://dejure.org/1992,1375)
BFH, Entscheidung vom 14. Januar 1992 - I R 14/92 (https://dejure.org/1992,1375)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    KStG § 8 Abs. 3 S. 2
    Zurechnung von schädigenden Handlungen eines Bevollmächtigten

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 8 KStG 1977
    Körperschaftsteuer; Handlungen eines vom Geschäftsführer Bevollmächtigten

In Nachschlagewerken

Papierfundstellen

  • BFHE 169, 340
  • NJW 1993, 1160 (Ls.)
  • BB 1993, 207
  • DB 1993, 411
  • BStBl II 1993, 351
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BFH, 25.05.2004 - VIII R 4/01

    Verdeckte Gewinnausschüttung durch überhöhte Preisnachlässe eines

    Die Handlung eines die Gesellschaft nicht beherrschenden Gesellschafters, der weder die Geschäftsführer noch der oder die übrigen Gesellschafter zugestimmt haben, begründet zwar regelmäßig keine vGA (BFH-Urteile vom 18. Juli 1990 I R 32/88, BFHE 163, 321, BStBl II 1991, 484, unter 2.; vom 14. Oktober 1992 I R 14/92, BFHE 169, 340, BStBl II 1993, 351, unter II.1. der Gründe); das gilt aber nicht für einen zum Geschäftsführer bestimmten Minderheitsgesellschafter (BFH-Urteil vom 29. April 1987 I R 176/83, BFHE 150, 337, BStBl II 1987, 733, unter II.3.c und d der Gründe; FG München, Urteil vom 17. Oktober 1997 7 K 884/93, juris; Wassermeyer, DB 1993, 1260, und 1948, 1949).

    Die Handlungen des Geschäftsführers sind der Kapitalgesellschaft zuzurechnen; das gilt auch dann, wenn der Geschäftsführer durch diese Handlung die Gesellschaft in strafbarer Weise schädigt (BFH-Urteile in BFHE 169, 340, BStBl II 1993, 351, unter II.1. der Gründe, und vom 14. Oktober 1992 I R 17/92, BFHE 169, 343, BStBl II 1993, 352).

  • BFH, 13.07.1994 - I R 112/93

    Feststellungen im Strafurteil - Substantiierte Einwendungen - Zueigenmachen von

    Im übrigen würde selbst die Erfüllung des Straftatbestandes einer Untreue oder Unterschlagung der Annahme von Gewinnausschüttungen nicht entgegenstehen (vgl. BFH-Urteile vom 14. Oktober 1992 I R 14/92, BFHE 169, 340, BStBl II 1993, 351; I R 17/92, BFHE 169, 343, BStBl II 1993, 352).
  • BFH, 11.02.2003 - VIII B 229/02

    VGA; Veruntreuung durch Gesellschafter

    Die Klägerin hält im Streitfall unter Hinweis auf die Rechtsauffassung von Groh (Der Betrieb --DB-- 1995, 844) und Flume (DB 1993, 1945) die Frage für entscheidungserheblich und klärungsbedürftig, ob entgegen der Rechtsauffassung, die der I. Senat des BFH in seinem die GmbH betreffenden Urteil vom 14. Oktober 1992 I R 14/92 (BFHE 169, 340, BStBl II 1993, 351) vertreten hat, die Veruntreuungen durch den inzwischen verstorbenen Minderheitsgesellschafter und Ehemann der Klägerin deshalb nicht zu verdeckten Gewinnausschüttungen --vGA-- (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes --EStG--) führen können, weil es an einer Zuwendung durch die GmbH an den Minderheitsgesellschafter fehle.

    Denn das FG hat seine Auffassung, es liege eine vGA vor, nicht entscheidend auf das die GmbH betreffende BFH-Urteil in BFHE 169, 340, BStBl II 1993, 351 und den bloßen Tatbestand der Untreue durch den Minderheitsgesellschafter gestützt.

  • FG Niedersachsen, 23.04.2002 - 6 K 10392/94

    Verdeckte Gewinnausschüttung bei Verzicht auf Schadensersatzanspruch -

    Dem lag folgender Sachverhalt zugrunde, der Gegenstand des Rechtsstreits I R 14/92 beim BFH war:.

    Der erste Senat des BFH hat im Rechtsstreit der GmbH in der Veruntreuung des Klägers zu Lasten der Kapitalgesellschaft durch Urteil vom 14.10.1992 - I R 14/92, BFHE 169, 340, BStBl. II 1993, 351 entschieden, dass die veruntreuten Beträge dem Einkommen der GmbH als vGA hinzuzurechnen sind.

  • FG Sachsen, 28.09.2004 - 5 K 1540/01

    Schmiergelder als verdeckte Gewinnausschüttung; Körperschaftsteuer 1993

    Eine verdeckte Gewinnausschüttung i.S.d. § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG ist eine Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung bei einer Kapitalgesellschaft (a.) die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist (b.), sich auf die Höhe des (steuerlichen) Einkommens auswirkt (c.) und in keinem Zusammenhang mit einer offenen Ausschüttung steht (st. Rspr., vgl. z.B. BFH-Urteil vom 14. Oktober 1992 I R 14/92, BStBl II 1993, 351 m.w.N.).

    Das kann der Fall sein, wenn sie ihn als faktischen Geschäftsführer dulden (vgl. BStBl II 1993, 351 ).

  • FG Hessen, 16.08.2018 - 11 K 371/13
    Außerdem verlangt die Rechtsprechung des BFH für die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung, dass die Vermögensminderung auf einer Handlung der Gesellschaft beruht, d.h. auf einer Rechtshandlung oder tatsächlichen Handlung ihrer Organe oder des beherrschenden Gesellschafters (vgl. Urteil des BFH vom 14. Oktober 1992 I R 14/92 BStBl II 1993, 351; Urteil des BFH vom 14. Oktober 1992 I R 17/92, BStBl II 1993, 352; Urteil des BFH vom 22. Oktober 2003 I R 23/03, BFH/NV 2004, 667).
  • FG Sachsen, 15.04.2002 - 5 K 807/01

    Gesellschaftliche Veranlassung von Barauszahlungen an den

    Eine verdeckte Gewinnausschüttung im Sinne des § 8 Abs. 3 Satz 2 Körperschaftsteuergesetz - KStG - ist eine bei einer Kapitalgesellschaft eintretende Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung, die sich auf das nach der Steuerbilanz zu ermittelnde Einkommen auswirkt (vgl. BFH-Urteil vom 13. November 1996 I R 126/95, BFH/NV 1997, R 355), in keinem Zusammenhang mit einer offenen Ausschüttung steht und durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 14. Oktober 1992 I R 14/92, BStBl. II 1993, 351, m.w.N.).

    Weil der Geschäftsführer und nicht Herr F. selbst die Barauszahlungen vorgenommen hat, ist nicht erheblich, ob letzterer als Treugebergesellschafter eine beherrschende Stellung inne hatte; die Auszahlung durch den Geschäftsführer N. als Gesellschaftsorgan ist eine der Klägerin ohne Weiteres zuzurechnende Vermögensdisposition (vgl. zur Frage der faktischen Einflussnahme auf die Kapitalgesellschaft BFH-Urteile jeweils vom 14. Oktober 1992 I R 14/92 und I R 17/92, BStBl. II 1993, 351 und 352), Schließlich ist auch nicht entscheidungserheblich, ob die Rechtsprechung des für Personengesellschaften zuständigen 4. Senates des Bundesfinanzhofs, dass unberechtigte Entnahmen eines ungetreuen Gesellschafters zu Betriebsausgaben führen, die mangels gesellschaftlicher Veranlassung der Veruntreuung oder Unterschlagung nicht durch Sonderbetriebseinnahmen dieses Gesellschafters ausgeglichen werden (vgl. Urteil vom 14. Dezember 2000 IV R 16/2000, BStBl. 2001, 238, Ziffer 3 Buchst. c der Entscheidungsgründe), auf Kapitalgesellschaften dergestalt übertragen werden kann, dass die durch die Veruntreuung entstehende Betriebsausgabe das Einkommen mindert und eine verdeckte Gewinnausschüttung nicht vorliegt (dagegen BStBl. II 1993, 351 und 352; dafür Groh, DB 1995, 844).

  • FG Hessen, 16.08.2018 - 11 K 372/13
    Außerdem verlangt die Rechtsprechung des BFH für die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung, dass die Vermögensminderung auf einer Handlung der Gesellschaft beruht, d.h. auf einer Rechtshandlung oder tatsächlichen Handlung ihrer Organe oder des beherrschenden Gesellschafters (vgl. Urteil des BFH vom 14. Oktober 1992 I R 14/92 BStBl II 1993, 351; Urteil des BFH vom 14. Oktober 1992 I R 17/92, BStBl II 1993, 352; Urteil des BFH vom 22. Oktober 2003 I R 23/03, BFH/NV 2004, 667).
  • BFH, 02.07.1999 - VIII B 43/99

    VGA: Private Verbindlichkeiten des Gesellschafters

    Eine solche liege nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 14. Oktober 1992 I R 14/92 (BFHE 169, 340, BStBl II 1993, 351) vor, wenn ein Gesellschafter ohne Rechtsgrund und zur eigenen Bereicherung aufgrund einer ihm erteilten Generalvollmacht Schecks zu Lasten der Kapitalgesellschaft ausstelle.
  • FG Hessen, 20.11.2018 - 11 K 371/13
    Außerdem verlangt die Rechtsprechung des BFH für die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung, dass die Vermögensminderung auf einer Handlung der Gesellschaft beruht, d.h. auf einer Rechtshandlung oder tatsächlichen Handlung ihrer Organe oder des beherrschenden Gesellschafters (vgl. Urteil des BFH vom 14. Oktober 1992 I R 14/92 BStBl II 1993, 351; Urteil des BFH vom 14. Oktober 1992 I R 17/92, BStBl II 1993, 352; Urteil des BFH vom 22. Oktober 2003 I R 23/03, BFH/NV 2004, 667).
  • LG Düsseldorf, 07.05.2003 - III-22/96

    Verurteilung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von neun Monaten aufgrund einer

  • BGH, 13.06.1994 - 5 StR 56/94

    Abschnittsbesteuerung - Steuerhinterziehung - Hinterziehungszinsen -

  • FG München, 09.11.2009 - 1 K 1926/04

    Zahlungen von privaten Verbindlichkeiten vom GmbH-Konto als verdeckte

  • FG München, 01.03.2001 - 10 K 1517/93

    Zurechnung von verdeckten Gewinnausschüttungen als Einkünfte aus Kapitalvermögen;

  • FG Sachsen, 18.08.2003 - 5 V 1108/03

    Antrag auf Aussetzung der Vollziehung(Körperschaftsteuer 1993 bis 1999, die

  • FG Hessen, 05.03.1996 - 4 K 5268/92

    Verdeckte Gewinnausschüttung oder andere Ausschüttung; Angriff des Stammkapitals

  • FG München, 17.10.1997 - 7 K 884/93

    Pflichtwidrig verschaffte Vermögensvorteile als verdeckte Gewinnausschüttungen

  • FG München, 13.09.1996 - 7 K 3908/91

    Verdeckte Gewinnausschüttung durch Vermögensminderung aufgrund einer Handlung

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