Rechtsprechung
   BFH, 10.03.1993 - II R 87/91   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1993,1262
BFH, 10.03.1993 - II R 87/91 (https://dejure.org/1993,1262)
BFH, Entscheidung vom 10.03.1993 - II R 87/91 (https://dejure.org/1993,1262)
BFH, Entscheidung vom 10. März 1993 - II R 87/91 (https://dejure.org/1993,1262)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1993,1262) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    §§ 5, 12 ErbStG 1974
    Erbschaftsteuer; Berichtigung der Ausgleichsforderung bei Beendigung der ehelichen Zugewinngemeinschaft durch Tod

Papierfundstellen

  • BFHE 171, 321
  • NJW 1994, 150
  • FamRZ 1993, 1433
  • BB 1993, 1280
  • BB 1993, 1422
  • DB 1993, 1757
  • BStBl II 1993, 510
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 12.07.2005 - II R 29/02

    Keine freigebige Zuwendung bei Entstehung eines Ausgleichsanspruchs durch

    Die Begründung der Ausgleichsforderung ist somit nicht schenkungsteuerbar, wie § 5 Abs. 2 ErbStG klarstellend regelt (BFH-Urteil vom 10. März 1993 II R 87/91, BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510).

    Abgesehen davon, dass § 5 Abs. 2 ErbStG nur klarstellende Funktion hat (BFH-Urteil in BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510), also eine Steuerbarkeit nicht begründen kann, wiederholt die Vorschrift lediglich den zivilrechtlichen Gesetzestext (§ 1372 BGB); ihr kommt ein über die zivilrechtliche Bedeutung hinausgehender Inhalt nicht zu.

  • BFH, 29.06.2005 - II R 7/01

    Beendigung des Güterstands der Zugewinngemeinschaft: Berücksichtigung von

    Die Regelung des § 5 Abs. 1 Satz 5 ErbStG 1974 mindert die Begünstigung und gleicht die nach bürgerlichem Recht berechnete fiktive Ausgleichsforderung dem Steuerwertniveau des Nachlasses an (BFH-Urteil vom 10. März 1993 II R 87/91, BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510).

    Der als Ausgleichsforderung steuerfreie Betrag steht folglich zu der (nach zivilrechtlichen Grundsätzen errechneten) Ausgleichsforderung in demselben Verhältnis wie der Steuerwert des regelmäßig das Endvermögen repräsentierenden Nachlasses zu dessen nach anderen Bewertungsgrundsätzen bestimmten Wert (BFH-Urteil in BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510).

    Bei der Ermittlung des Endvermögens sind somit alle Vermögensgegenstände des Nachlasses zu berücksichtigen, auch wenn sie nicht zum steuerpflichtigen Erwerb gehören (BFH-Urteil in BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510).

    Der Anknüpfung an den Nachlass liegt vielmehr zu Grunde, dass der Nachlass regelmäßig dem Endvermögen entspricht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510).

  • BFH, 24.08.2005 - II R 28/02

    Vorzeitiger Zugewinnausgleich

    Diese gesetzliche Regelung schränkt den Tatbestand des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG nicht ein; ihr kommt nach allgemeiner Meinung (Hübner in Viskorf/Glier/Hübner/Knobel/Schuck, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, 2. Aufl., § 5 Anm. 45; Moench/Weinmann, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, § 5 Anm. 54; Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, § 5 Anm. 38; Gebel in Troll/Gebel/Jülicher, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, Stand 31. März 2005, § 5 Anm. 60; so auch BFH-Urteil vom 10. März 1993 II R 87/91, BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510) in Bezug auf § 7 ErbStG lediglich deklaratorische Bedeutung zu.
  • BFH, 28.06.2007 - II R 12/06

    Übertragung von Wirtschaftsgütern zur Abgeltung eines rechtsgeschäftlich

    Der Vorschrift kommt nach allgemeiner Meinung lediglich deklaratorische Bedeutung zu; sie schränkt deshalb den Tatbestand des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG nicht ein, sondern grenzt nach denselben Merkmalen die steuerbaren von den nicht steuerbaren Vorgängen ab (BFH-Urteile vom 10. März 1993 II R 87/91, BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510, und in BFH/NV 2006, 63, m.w.N.).
  • FG Hessen, 15.12.2016 - 1 K 199/15

    § 5, §§ 3-7 ErbStG, §§ 1378, 1408 BGB

    Die Begründung der Ausgleichsforderung ist somit nicht schenkungsteuerbar (BFH-Urteile vom 10. März 1993 II R 87/91, BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510 [BFH 10.03.1993 - II R 87/91] und vom 12. Juli 2005 II R 29/02, BFHE 210, 470, BStBl II 2005, 843 [BFH 12.07.2005 - II R 29/02] ).
  • BFH, 27.06.2007 - II R 39/05

    Indexierung des Anfangvermögens bei Berechnung des fiktiven Anspruchs auf

    Der über diese fiktive Ausgleichsforderung hinausgehende Erwerb unterliegt der normalen Besteuerung (BFH-Urteil vom 10. März 1993 II R 87/91, BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510).
  • FG München, 06.12.2000 - 4 K 19/98

    Berechnung des Zugewinnausgleichsanspruchs nach § 5 Abs. 1 ErbStG

    Entgegen des vom BFH im Urteil vom 10.03.1993 II R 87/91, BStBl II 1993, 510 vertretenen Auffassung sei eine anteilige Kürzung nach dem Verhältnis vom Steuerwert des Nachlasses zum Verkehrswert des Nachlasses nicht gerechtfertigt.

    Es hält daran fest, dass nach dem BFH-Urteil vom 10.03.1993 (a.a.O.) eine anteilige Kürzung der fiktiven Ausgleichsforderung geboten sei.

    Der Senat schließt sich insoweit der BFH-Rechtsprechung im Urteil vom 10.03.1993 (a.a.O.) und Beschluss vom 30.07.1996 II B 4/96, BFH/NV 1997, 27 (vgl. auch zugrunde liegendes Urteil des Senats vom 11.10.1995 4 K 2301/92, UVR 1996, 56) an.

  • BFH, 22.03.2001 - II B 91/00

    Fiktive Ausgleichsforderung nach § 5 Abs. 1 ErbStG - Vererbbarkeit

    Soweit es das FG abgelehnt habe, den Erwerb gemäß § 5 Abs. 1 ErbStG um einen fiktiven Zugewinnausgleich zu mindern, sei es von den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21. März 1969 VI R 208/67 (BFHE 96, 19, BStBl II 1969, 520), vom 11. November 1971 V R 111/68 (BFHE 103, 453, BStBl II 1972, 80), vom 22. September 1993 X R 107/91 (BStBl II 1993, 874) sowie vom 10. März 1993 II R 87/91 (BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510) abgewichen.

    Soweit die Klägerin rügt, die Vorentscheidung weiche von dem BFH-Urteil in BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510 ab, ist die Beschwerde nicht schlüssig.

  • FG Düsseldorf, 13.07.2005 - 4 K 2838/03

    BGH-Grundsatz (BGHZ 61, 385 ) zur Ermittlung der Zugewinnausgleichsforderung gilt

    Aus der Bezugnahme in § 5 Abs. 1 Satz 1 und 2 ErbStG auf die einschlägigen Bestimmungen des BGB über die Berechnung der Zugewinnausgleichsforderung folgt, dass diese auch für erbschaftsteuerliche Zwecke regelmäßig nach zivilrechtlichen Grundsätzen zu ermitteln ist (Bundesfinanzhof - BFH -, Urteil vom 10. März 1993 II R 87/91, BFHE 171, 321, BStBl II 1993, 510; Beschluss vom 30. Juli 1996 II B 4/96, BFH/NV 1997, 29).
  • FG München, 11.10.1995 - 4 K 2301/92
    Ergänzend weist der Senat darauf hin, daß die vom FA nach Tz. 2.1.b Einführungserlaß zum ErbStG 1976 (BStBl I 1976, 145) getroffene Verhältnisrechnung, wonach die zivilrechtlich (nach Verkehrswerten) errechnete Ausgleichsforderung für die Bestimmung des Freibetrags nach § 5 Abs. 1 Satz 1 ErbStG 1974 (in der Fassung bis zum 31. Dezember 1993) entsprechend dem Verhältnis des Steuerwerts zum Verkehrswert des Endvermögens herabgesetzt werden muß, vom Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 10. März 1993 II R 87/91, BStBl II 1993, 510als richtig beurteilt wurde.
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht