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   BFH, 02.12.1998 - II R 43/97   

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https://dejure.org/1998,1471
BFH, 02.12.1998 - II R 43/97 (https://dejure.org/1998,1471)
BFH, Entscheidung vom 02.12.1998 - II R 43/97 (https://dejure.org/1998,1471)
BFH, Entscheidung vom 02. Dezember 1998 - II R 43/97 (https://dejure.org/1998,1471)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Simons & Moll-Simons

    ErbStG 1974 § 6 Abs. 2 Satz 4

  • Deutsches Notarinstitut

    ErbStG § 6 Abs. 2 S. 4
    Fehlbetrag beim Übergang von eigenem Vermögen des Vorerben auf den

  • Wolters Kluwer

    Nacherbfolge - Vermögensübergang - Steuerrechtliche Getrenntbehandlung - Berücksichtigung persönlicher Freibeträge

  • Judicialis

    ErbStG 1974 § 6 Abs. 2 Satz 4

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ErbStG (1974) § 6 Abs. 2 S. 4
    Freibetrag bei Nacherbfolge und Erwerb vom Vorerben

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    ErbStG § 6 Abs. 2 S. 4
    Freibetrag beim Übergang von eigenem Vermögen des Vorerben auf den Nacherben

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 6 ErbStG 1974
    Erbschaftsteuer; Nacherbfolge und gleichzeitiger Übergang eigenen Vermögens des Vorerben

In Nachschlagewerken

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    ErbStG § 6 Abs 2 S 4, ErbStG § 6 Abs 1, ErbStG § 16
    Erbschaftsteuer; Freibetrag; Nacherbe; Übertragung; Vermögen; Vorerbe

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 187, 120
  • BB 1999, 410
  • BB 1999, 833
  • DB 1999, 465
  • BStBl II 1999, 235
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BFH, 03.11.2010 - II R 65/09

    Besteuerung des Letzterwerbs bei mehreren Erwerben eines Nacherben vom Vorerben -

    Anders als bei einer getrennten Besteuerung, wie sie bei einem Erwerb von verschiedenen Personen (Erblasser und Vorerbe) vorzunehmen wäre, kann für das dem Nacherben zugewendete eigene Vermögen des Vorerben nach § 7 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 6 Abs. 2 Satz 4 ErbStG ein Freibetrag nur gewährt werden, soweit der Freibetrag nicht bereits für das gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 7 ErbStG übertragene Vermögen verbraucht ist (wegen der Einzelheiten vgl. BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998 II R 43/97, BFHE 187, 120, BStBl II 1999, 235).

    Lediglich für die Berechnung der Steuer für diesen Erwerb sind die in § 6 Abs. 2 Satz 3 bis 5 ErbStG vorgesehenen Modifikationen zu berücksichtigen (BFH-Urteil in BFHE 187, 120, BStBl II 1999, 235; BFH-Beschluss vom 28. Februar 2007 II B 82/06, BFH/NV 2007, 919; Kobor in Fischer/Jüptner/ Pahlke/Wachter, F/J/P/W, ErbStG, 2. Auflage § 6 Rz 32 bis 35).

  • BFH, 16.06.1999 - II R 57/96

    Steuerklasse beim Berliner Testament

    Für den Erwerb des Vorausvermächtnisses im Wert von (abgerundet) 113 600 DM, das aufgrund des Verbrauchs des Freibetrags von 10 000 DM gemäß § 15 Abs. 3 i.V.m. § 6 Abs. 2 Satz 4 ErbStG nicht um einen (weiteren) Freibetrag in Höhe von 3 000 DM gekürzt werden kann (vgl. BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998 II R 43/97, BFHE 187, 120, BStBl II 1999, 235), beträgt die Erbschaftsteuer 38 v.H. von 113 600 DM = 43 168 DM.
  • FG München, 20.11.2019 - 4 K 519/18

    Freibetrag bei Zusammentreffen von mehreren Nacherbfolgen

    Ausgehend von der Fiktion des § 6 Abs. 1 ErbStG, wonach der Vorerbe (Voll-)Erbe ist, enthält § 6 Abs. 2 Satz 1 ErbStG die weitere Fiktion, wonach der Nacherbe stets einen einheitlichen Erwerb von Todes wegen verwirklicht und dabei - entgegen den zivilrechtlichen Bestimmungen - als Erbe des Vorerben behandelt wird (vgl. Bundestag-Drucksache VI/3418, Seite 63; BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998, II R 43/97, BStBl. II 1999, 235; Kobor in: Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG, 6. Auflage, 2017, § 6, Rn. 32; Gottschalk in: Troll/Gebel/Jülicher/Gottschalk, ErbStG, 4/2019, § 6, Rn. 2, 85; Jochum/Engel in: Wilms/Jochum, ErbStG/BewG/GrEStG, 8/2018, § 6 ErbStG, Rn. 2).

    Der Regelung ist jedoch klar zu entnehmen, dass der Nacherbe keinesfalls über den von ihm gewählten (einen) Freibetrag hinausgehen darf (vgl. Bundestag-Drucksache VI/3418, Seite 63; BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998, II R 43/97, BStBl. II 1999, 235).

  • BFH, 28.02.2007 - II B 82/06

    Nacherbe: Feststellungslast des Nacherben

    Im Übrigen geht das Gesetz weiterhin davon aus, dass ein einheitlicher Erwerb vorliegt (BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998 II R 43/97, BFHE 187, 120, BStBl II 1999, 235).
  • FG Hessen, 19.09.2006 - 1 K 3743/05

    Gemäß §§ 6 Abs. 2, 15 Abs. 1 u. 3, 16 Abs. 1 ErbStG maßgebliche Steuerklasse und

    Im Übrigen geht aber das Gesetz weiterhin davon aus, dass ein einheitlicher Erwerb vorliegt, wie durch die Regelung in § 6 Abs. 2 Satz 5 ErbStG bestätigt wird, wonach die Steuer für jeden (Teil-)Erwerb jeweils nach dem Steuersatz zu erheben ist, der für den gesamten Erwerb gelten würde (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs -BFH- vom 02.12.1998 II R 43/97, Bundessteuerblatt -BStBl- II 1999, 235).
  • FG Düsseldorf, 10.01.2007 - 4 K 1136/02

    Familienstiftung; Mehrheit von Stiftern; Persönlicher Freibetrag; Einheitlicher

    Eine Vervielfältigung des dem Erwerber nach § 16 ErbStG zustehenden Freibetrags entsprechend der Anzahl der Stifter ist durch den nur eingeschränkten Regelungsbereich des § 15 Abs. 2 Satz 2 ErbStG nicht gedeckt (vgl. auch BFH-Urteil vom 2. Dezember 1998 II R 43/97, BFHE 187, 120, BStBl II 1999, 235 - zu § 6 Abs. 2 Satz 3 ErbStG -).
  • FG München, 21.09.2016 - 4 K 1086/13

    Aufteilung des erbschaftsteuerrechtlichen Freibetrages für Betriebsvermögen bei

    Erbschaftsteuerrechtlich liegt jedoch aufgrund des § 6 Abs. 2 Satz 1 ErbStG ein einheitlicher Erwerb von Todes wegen durch die Klägerin vor (vgl. BFH Urteil vom 2. Dezember 1998 II R 43/97, BFHE 187, 120, BStBl II 1999, 235).

    Hieran ändern auch die Vorschriften des § 6 Abs. 2 Sätze 2 bis 5 ErbStG nichts, die den Grundsatz der Einheitlichkeit des Erwerbs lediglich modifizieren, ihn jedoch nicht gänzlich aufheben (BFH Urteil vom 2. Dezember 1998 a. a. O.).

  • FG Niedersachsen, 24.01.2007 - 3 K 314/06

    Härteausgleich gem. § 19 Abs. 3 ErbStG bei Vorliegen einer Schlusserbschaft

    Zudem ist gem. § 6 Abs. 2 S. 4 ErbStG auch nur ein Freibetrag zu gewähren ( Urteil des BFH vom 2. Dezember 1998 II R 43/97, BStBl II 1999, 235; Urteil des Hess. Finanzgerichts vom 19. September 2006 1 K 3743/05, juris; Urteil des BFH vom 16. Juni 1999 II R 57/96, BStBl II 1999, 789).
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