Rechtsprechung
   BFH, 15.12.1998 - VIII R 74/97   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    FGO § 79a Abs. 3 und 4

  • Judicialis
  • Jurion

    Konsentierter Richter - Einverständnis der Beteiligten - Verfahrensrechtliche Grundlagen - Vertretung der Parteien im Prozeß

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    FGO § 79a Abs. 3, Abs. 4
    Entscheidung durch den konsentierten Richter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 79a Abs. 3 und 4 FGO
    Finanzgerichtsordnung; Einverständnis der Beteiligten mit einer Entscheidung durch einen sog. konsentierten Richter

Papierfundstellen

  • BFHE 187, 404
  • NVwZ-RR 2000, 127
  • BB 1999, 889
  • DB 1999, 942
  • BStBl II 1999, 300



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Wird zitiert von ... (12)  

  • VGH Baden-Württemberg, 30.08.2017 - 8 S 17/16

    Im Außenbereich privilegiertes Vorhaben; Widerspruch zu einer gültigen

    Insofern verhält es sich anders, als wenn im Rahmen einer Anhörung zur Übertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter keine Bedenken erhoben werden bzw. das Einverständnis mit einer solchen Übertragung erklärt wird, worin wegen der unterschiedlichen Voraussetzungen nicht zugleich ein Einverständnis mit einer Entscheidung durch den Berichterstatter gesehen werden könnte (vgl. BFH, Urt. v. 15.12.1998 - VIII R 74/97 -, NVwZ-RR 2000, 127).
  • BFH, 26.04.2005 - VII B 83/04

    Konsentierter Einzelrichter; Einverständniserklärung

    Hat über eine Klage nicht der gesetzlich vorgesehene Spruchkörper, sondern ein einzelner Richter dieses Kollegiums entschieden, ohne dass die Tatbestandsvoraussetzungen einer Einzelrichterentscheidung nach § 6 FGO noch diejenigen gemäß § 79a Abs. 3 i.V.m. Abs. 4 FGO erfüllt waren, liegt hierin ein schwerwiegender Verfahrensfehler i.S. des § 119 Nr. 1 FGO, der dazu führt, dass der Kläger seinem gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes) entzogen wird (ständige Rechtsprechung; s. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. Dezember 1998 VIII R 74/97, BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300, und vom 5. Mai 1999 XI R 44/98, BFH/NV 1999, 1485; vgl. auch Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 5. Aufl., § 119 Rz. 5a).

    Die Einverständniserklärung ist --wie die Erklärung über den Verzicht auf mündliche Verhandlung nach § 90 Abs. 2 FGO-- eine Prozesshandlung, die dem Gericht gegenüber unmissverständlich abzugeben ist (BFH-Urteil in BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300; vgl. auch Tipke/ Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 79a FGO Tz. 16).

  • BFH, 19.07.2005 - XI B 206/04

    Rechtsschutz gewährende Auslegung

    Eine unklare Prozesserklärung ist im Hinblick auf Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (GG) im Zweifel so auszulegen, dass das Ergebnis dem Willen eines verständigen Beteiligten entspricht (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 8. Januar 1991 VII R 61/88, BFH/NV 1991, 795; vom 27. Mai 2004 IV R 48/02, BFHE 206, 211, BStBl II 2004, 964; vom 15. Dezember 1998 VIII R 74/97, BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300).
  • BFH, 09.03.2007 - IV B 141/05

    Fehlende namentliche Benennung des Einzelrichters im Übertragungsbeschluss kein

    a) Entscheidet über eine Klage nicht der gesetzlich vorgesehene Spruchkörper, sondern ein einzelner Richter dieses Kollegiums, ohne dass die hierfür erforderlichen Voraussetzungen nach § 6 oder § 79a Abs. 3 und Abs. 4 FGO gegeben sind, liegt darin ein besonders schwerwiegender Verfahrensverstoß, der dazu führt, dass die Kläger ihrem gesetzlichen Richter entzogen worden sind (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. Dezember 1998 VIII R 74/97, BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300, m.w.N.).

    Ein Verstoß gegen die Vorschriften über die Besetzung des Gerichts ist einem Rügeverzicht nicht zugänglich (BFH-Urteil in BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300 unter 3. der Gründe; Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 119 Rz 8).

  • BFH, 06.06.2006 - V R 8/06

    Wiedereinsetzung und Rechtsirrtum; Auslegung von Prozesserklärungen

    Eine unklare Prozesserklärung ist im Hinblick auf Art. 19 Abs. 4 des Grundgesetzes (GG) im Zweifel so auszulegen, dass das Ergebnis dem Willen eines verständigen Beteiligten entspricht (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 8. Januar 1991 VII R 61/88, BFH/NV 1991, 795; vom 27. Mai 2004 IV R 48/02, BFHE 206, 211, BStBl II 2004, 964; vom 15. Dezember 1998 VIII R 74/97, BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300; vom 19. Juli 2005 XI B 206/04, BFH/NV 2006, 68).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.05.2012 - 1 A 499/09

    Aufhebung der dienstlichen Beurteilung eines Richters wegen fehlender Betrachtung

    BFH, Urteil vom 15. Dezember 1998 - VIII R 74/97 -, BFHE 187, 404 = BStBl II 1999, 300 = juris, Rn. 12.
  • FG Sachsen, 21.04.2010 - 3 Ko 531/10

    Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Erinnerung bei ernstlichen Zweifeln an

    Eine unklare Prozesserklärung ist im Hinblick auf Art. 19 Abs. 4 GG im Zweifel so auszulegen, dass das Ergebnis dem Willen eines verständigen Beteiligten entspricht (vgl. z.B. BFH-Urteile v. 08.01.1991 - VII R 61/88, BFH/NV 1991, 795; v. 27.05.2004 - IV R 48/02, BStBl II 2004, 964 ; v. 15.12.1998 - VIII R 74/97, BStBl II 1999, 300 ; v. 19.07.2005 - XI B 206/04, BFH/NV 2006, 68 ).

    Unklare Prozesserklärungen sind im Hinblick auf Art. 19 Abs. 4 GG im Zweifel so auszulegen, dass das Ergebnis dem Willen eines verständigen Beteiligten entspricht (vgl. z.B. BFH-Urteile v. 08.01.1991 - VII R 61/88, BFH/NV 1991, 795; v. 27.05.2004 - IV R 48/02, BStBl II 2004, 964 ; v. 15.12.1998 - VIII R 74/97, BStBl II 1999, 300 ; v. 19.07.2005 - XI B 206/04, BFH/NV 2006, 68 ).

  • BFH, 06.05.2005 - XI B 189/04

    Prozesserklärungen; rechtsschutzgewährende Auslegung

    Demgemäß muss eine Prozesshandlung, die wie beispielsweise eine Klagerücknahme einen endgültigen Verzicht auf gerichtliche Klärung beinhaltet, klar, eindeutig und vorbehaltlos sein (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 15. Dezember 1998 VIII R 74/97, BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300; BFH-Beschluss vom 23. Juni 2004 VI B 107/04, BFH/NV 2004, 1421; BFH-Urteil vom 4. September 2002 XI R 67/00, BFHE 200, 1, BStBl II 2003, 142).
  • BFH, 06.04.2005 - IX B 154/04

    Besetzung des Gerichts; Verfahrensmangel; Einverständnis mit einer Entscheidung

    Die Einverständnis-Erklärung muss, um als Prozesshandlung wirksam zu sein, klar, eindeutig und vorbehaltlos und darf nicht an eine (außerprozessuale echte) Bedingung geknüpft sein, sie ist einer Auslegung (analog § 133 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB--) zugänglich (vgl. BFH-Urteile vom 5. November 1991 VII R 64/90, BFHE 166, 145, BStBl II 1992, 425; vom 15. Dezember 1998 VIII R 74/97, BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300, m.w.N.; Gräber/Koch, a.a.O., § 79a Rz. 26, § 90 Rz. 9; von Wedel, in Schwarz, Finanzgerichtsordnung, § 90 Rz. 20; Tipke/Kruse, a.a.O., § 90 FGO Tz. 8).
  • BFH, 30.01.2009 - IV B 39/08

    Einzelrichter: keine Übertragungsbeschluss

    Das finanzgerichtliche Urteil (Einzelrichterentscheidung) beruht demnach auf dem besonders schwerwiegenden Verfahrensverstoß der nicht vorschriftsmäßigen Besetzung des erkennenden Gerichts (§§ 115 Abs. 2 Nr. 3 i.V.m. 119 Nr. 1 FGO), der zudem dazu führt, dass die Klägerin ihrem gesetzlichen Richter entzogen worden ist (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 des Grundgesetzes; vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 15. Dezember 1998 VIII R 74/97, BFHE 187, 404, BStBl II 1999, 300; vom 5. Mai 1999 XI R 44/98, BFH/NV 1999, 1485; Urteil des Bundesgerichtshofs vom 19. Oktober 1992 II ZR 171/92, Neue Juristische Wochenschrift 1993, 600).
  • BFH, 30.01.2004 - II B 111/02

    Nicht vorschriftgemäße Besetzung des Gerichts

  • FG Nürnberg, 16.08.2012 - 3 K 1402/11

    Kindergeld für ein im Alter von 17 Jahren aufgenommenes Pflegekind

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