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   BFH, 20.04.1999 - VIII R 63/96   

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https://dejure.org/1999,924
BFH, 20.04.1999 - VIII R 63/96 (https://dejure.org/1999,924)
BFH, Entscheidung vom 20.04.1999 - VIII R 63/96 (https://dejure.org/1999,924)
BFH, Entscheidung vom 20. April 1999 - VIII R 63/96 (https://dejure.org/1999,924)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG § 4 Abs. 1 und 4

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer

    Termingeschäft - Gewillkürtes Betriebsvermögen - Widmungsakt - Verstärkung des Betriebskapitals

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 4 Abs. 1, Abs. 4
    Devisentermingeschäfte als gewillkürtes Betriebsvermögen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • RA Kotz (Kurzinformation)

    Verluste absetzen

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    § 4 EStG
    Einkommensteuer; betriebliche Veranlassung von Devisentermingeschäften bei branchenfremden Unternehmen

In Nachschlagewerken

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 188, 358
  • NJW 1999, 2695
  • BB 1999, 1307
  • DB 1999, 1301
  • BStBl II 1999, 466
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • FG Köln, 04.12.2003 - 10 K 3473/99

    Zuordnung der auf eigene Rechnung betriebenen Börsentermingeschäfte zum

    Selbst bei gesonderter Betrachtung der jeweils getätigten Börsentermingeschäfte lässt sich eine diesbezügliche Gewinnerzielungsabsicht des Steuerpflichtigen regelmäßig nicht in Abrede stellen (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).

    Es reicht für die betriebliche Veranlassung aus, wenn nach Art, Inhalt und Zweck des Geschäfts ein Zusammenhang mit dem Betrieb besteht (BFH-Urteile vom 5. März 1981 IV R 94/78, BFHE 133, 379, BStBl II 1981, 658, vom 11. Juli 1996 IV R 67/95 BFH/NV 1997, 114, vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).

    Dazu ist erforderlich, dass die Geschäfte nach den im Zeitpunkt des Vertragsschlusses bekannten Umständen objektiv zur Stärkung des Betriebskapitals geeignet und subjektiv zu diesen Zweck bestimmt sind (BFH-Urteile vom 11. Juli 1996 IV R 67/95 BFH/NV 1997, 114; vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).

    Dieses Indiz wird jedoch bereits dann neutralisiert, wenn es sich bei den Börsentermingeschäften um branchentypische Risikogeschäfte handelt, für die die betriebliche Veranlassung regelmäßig bejaht werden kann (BFH-Urteile vom 19. Januar 1977 I R 10/74, BFHE 121, 199, BStBl II 1977, 287 für branchentypische Geschäfte eines Bankiers; ferner BFH-Urteile vom 5. März 1981 IV R 94/78, BFHE 133, 379, BStBl II 1981, 658, vom 11. Juli 1996 IV R 67/95 BFH/NV 1997, 114; vom 8. August 2001 I R 106/99, BFHE 196, 173, BStBl II 2003, 487; vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466, vom 19. Februar 1997 XI R 1/96, BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399).

    Dafür reicht es zwar nicht aus, dass generell die Möglichkeit besteht, mit Börsentermingeschäften Gewinne zu erzielen (BFH-Urteile vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466, vom 19. Februar 1997 XI R 1/96, BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399, vom 11. Juli 1996 IV R 67/95 BFH/NV 1997, 114).

    Bei der seriösen, auf Kenntnissen beruhenden Terminspekulation handelt es sich um eine geistige Tätigkeit, die aus den Erfahrungen der Vergangenheit und aus der Beobachtung der gegenwärtigen Ereignisse die künftige Entwicklung prognostiziert, um durch entsprechende geschäftliche Handlungen wirtschaftliche Vorteile zu erzielen (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).

    Da durch Börsentermingeschäfte bei hinreichender Sachkunde und ständiger Kurs- bzw. Marktbeobachtung ohne weiteres nachhaltig Gewinne erzielt werden können, steht ein negatives Spekulationsergebnis der steuerlichen Berücksichtigung jedenfalls dann nicht entgegen, wenn das Ergebnis im Wesentlichen auf unternehmerische Fehleinschätzungen zurückzuführen ist und sich somit nicht von vornherein bereits bei Abschluss des betreffenden Terminkontrakts abzeichnete (BFH-Urteile vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466; vgl. ferner BFH-Urteil vom 5. März 1981 IV R 94/78, BFHE 133, 379, BStBl II 1981, 658).

    Die Zuordnung zur betrieblichen Sphäre setzt danach zunächst einen eindeutigen, nach außen verbindlich manifestierten Widmungsakt des Steuerpflichtigen voraus (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).

  • FG Niedersachsen, 28.11.2001 - 13 K 257/94

    Verluste aus Warentermingeschäften als Betriebsausgabe

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs stellen Warentermingeschäfte spekulative Geschäfte dar, die vorwiegend im privaten Bereich getätigt werden (BFH-Urteil vom 5. März 1981 IV R 94/78, BStBl II 1981, 658; BFH-Urteil vom 24. Januar 1985 IV R 123/82, BFH/NV 1986, 15; BFH-Urteil vom 11. Juli 1996 VI R 67/95, BFH/NV 1997, 114; BFH-Urteil vom 8. Juli 1998 I R 123/97, BFH/NV 1999, 269; BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466; BFH-Urteil vom 8. August 2001 I R 106/99, Der Betrieb 2001, 2376).

    Zu unterscheiden ist das branchentypische Geschäft, bei dem regelmäßig von einer objektiven Eignung zur Förderung des Betriebes auszugehen ist (BFH-Urteil vom 11. Juli 1996 VI R 67/95, BFH/NV 1997, 114; BFH-Urteil vom 19. Januar 1977 I R 10/74, BStBl II 1977, 287) und das branchenuntypische Geschäft, bei dem Voraussetzung für die Zuordnung zur betrieblichen Sphäre ist, dass ein eindeutiger, nach außen verbindlich manifestierter Widmungsakt vorliegt und dass das Geschäft objektiv geeignet ist, den Betrieb durch die Verstärkung des Betriebskapitals zu fördern (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466; BFH-Urteil vom 11. Juli 1996 VI R 67/95, BFH/NV 1997, 114).

    Der Bundesfinanzhof hat hierzu ausgeführt, dass Termingeschäfte zum betrieblichen Bereich von Kreditinstituten und Brokerhäusern gehören können (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466).

    Bei branchenuntypischen Geschäften ist der betriebliche Zusammenhang besonders sorgfältig zu prüfen, da das Risiko, einen Verlust zu erleiden, besonders groß ist (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466; BFH-Urteil vom 19. Februar 1997 XI R 1/96, BStBl II 1997, 399; BFH-Urteil vom 11. Juli 1996 VI R 67/95, BFH/NV 1997, 114).

    Eine betriebliche Veranlassung ist danach nur anzunehmen, wenn ein eindeutiger, nach außen manifestierter Widmungsakt des Steuerpflichtigen vorliegt und das Termingeschäft objektiv geeignet ist, das Betriebskapital zu verstärken (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466; BFH-Urteil vom 19. Februar 1997 XI R 1/96, BStBl II 1997, 399; BFH-Urteil vom 11. Juli 1996 IV R 67/95, BFH/NV 1997, 114).

    bb) Allerdings ist nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs der Förderungszusammenhang zu verneinen, wenn sich bereits im Zeitpunkt der Widmung zu betrieblichen Zwecken ein Verlust aus dem betreffenden Geschäft abzeichnet (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466; BFH-Urteil vom 8. Februar 1985 III R 169/82, BFH/NV 1985, 80; BFH-Urteil vom 15. November 1978 I R 57/76, BStBl II 1979, 257; vgl. auch BFH-Urteil vom 8. Juli 1998 I R 123/97, BFH/NV 1999, 269).

    So ist auch das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 20. April 1999 (VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466) nicht zu verstehen.

  • BFH, 23.04.2009 - IV R 87/05

    Umdeutung der namens einer voll beendeten KG erhobenen Klage - Fehlerhafte

    Nach der Rechtsprechung des BFH stellen Devisen- oder Warentermingeschäfte ebenso wie Aktienoptionsgeschäfte spekulative Geschäfte dar, die vorwiegend im privaten Bereich getätigt werden (BFH-Urteile vom 11. Juli 1996 IV R 67/95, BFH/NV 1997, 114; vom 19. Februar 1997 XI R 1/96, BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399, und vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466, jeweils m.w.N.).

    Bei branchenuntypischen Geschäften ist der betriebliche Zusammenhang allerdings sorgfältig zu prüfen (vgl. BFH-Urteile in BFH/NV 1997, 114, unter 2.a der Gründe, und in BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).

    Der betriebliche Veranlassungszusammenhang der spekulativen Finanzgeschäfte ist stets zu verneinen, wenn sich ein Verlust aus dem betreffenden Geschäft bereits im Zeitpunkt dessen Widmung zu betrieblichen Zwecken bzw. der erstmaligen Behandlung als betriebliches Geschäft abzeichnet (BFH-Urteil in BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).

  • BFH, 27.06.2006 - VIII R 31/04

    Zuordnung von Sicherheiten zum notwendigen passiven Sonderbetriebsvermögen eines

    Im Übrigen darf ein weder zum notwendigen Betriebsvermögen noch Privatvermögen gehörender Vorgang nicht mehr zu einem Zeitpunkt in die betriebliche Sphäre verlagert werden, wenn sich bereits Verluste abzeichnen (BFH-Urteile vom 25. November 2004 IV R 7/03, BFHE 208, 207, BStBl II 2005, 354; vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).
  • BFH, 08.08.2001 - I R 106/99

    Devisentermingeschäfte einer GmbH

    Die insoweit vom FG herangezogene Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesfinanzhof --BFH-- vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466) zur Zuordnung solcher Devisentermingeschäfte zum gewillkürten Betriebsvermögen einer Personengesellschaft ist nicht einschlägig.

    a) Zwar sind Termingeschäfte spekulative Geschäfte, die vorwiegend im privaten Bereich getätigt werden (Senatsurteil in BFHE 186, 540; BFH-Urteil in 188, 358, BStBl II 1999, 466, m.w.N.).

  • BFH, 10.09.2003 - XI R 26/02

    Veräußerung einer Zufallserfindung

    Die Zuordnung zum gewillkürten Betriebsvermögen muss unmissverständlich in einer Weise kundgemacht werden, dass ein sachverständiger Dritter ohne weitere Erklärung des Steuerpflichtigen die Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen erkennen kann (z.B. BFH-Urteile in BFHE 172, 354, BStBl II 1994, 172; vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466).
  • FG Rheinland-Pfalz, 13.12.2004 - 5 K 2546/00

    Anwendung der zu Kapitalgesellschaften bei Risikogeschäften entwickelten

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs stellen nicht nur Warentermingeschäfte, sondern auch Devisentermingeschäfte und Geschäfte mit Optionen (Differenzgeschäfte) spekulative Geschäfte dar, die vorwiegend im privaten Bereich getätigt werden (BFH-Urteil vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466, m.w.N.).

    Zu unterscheiden ist das branchentypische Geschäft, bei dem regelmäßig von einer objektiven Eignung zur Förderung des Betriebes auszugehen ist, und das branchenuntypische Geschäft, bei dem Voraussetzung für die Zuordnung zur betrieblichen Sphäre ist, dass ein eindeutiger, nach Außen verbindlich manifestierter Widmungsakt vorliegt und dass das Geschäft objektiv geeignet ist, den Betrieb durch die Verstärkung des Betriebskapitals zu fördern (BFH BStBl II 1999, 466).

    Nach Ansicht des Senats folgt hieraus, dass die vom BFH im Urteil vom 20. April 1999 (VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466) entwickelten Grundsätze auch im Streitfall bei Beurteilung des maßgeblichen Veranlassungszusammenhanges anzuwenden sind, und zwar letztlich unabhängig davon, ob die Behandlung der (verdeckten) Differenzgeschäfte (Devisentermingeschäfte) als gewillkürtes Betriebsvermögen mangels eines aktivierbaren Gegenstandes der Leistung im Gegensatz zum echten, auf gegenständliche Lieferung von Wertpapieren bzw. Währungen gerichteten Wertpapierhandel bzw. Devisenhandel überhaupt möglich ist, und im Streitfall nur bezüglich des Handels mit DAX-Optionsscheinen in Betracht kommt (vgl. BFH Urteil vom 29.6.2004 IX R 26/03, BStBl II 2004, 995), auch wenn solche Finanzmarktinstrumente nur eine Differenzzahlung (Barausgleich, Glattstellungsbetrag ) vorsehen können, weil als Basiswert eines solchen Optionsscheines nicht ein lieferbarer Gegenstand (Aktie), sondern der Aktienindex fungiert.

    Aber auch bei branchenuntypischen spekulativen Geschäften reicht es für die betriebliche Veranlassung aus, wenn nach Art, Inhalt und Zweck des Geschäftes ein Zusammenhang mit dem Betrieb besteht, der freilich besonders sorgfältig zu prüfen ist, da das Risiko, einen Verlust zu erleiden, besonders groß ist (BFH vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BStBl II 1999, 466; vom 19.2. 1997 XI R 1/96, BStBl II 1997, 399; vom 11.7.1996 VI R 67/95, BFH/NV 1997, 114).

  • BFH, 07.12.2007 - VIII B 110/07

    Kumulative Begründung - Keine Zulassung der Revision aufgrund von Einwendungen

    Es entspricht gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung, dass die Betriebsvermögenseigenschaft im Einzelfall auszuschließen ist, wenn bereits beim Erwerb erkennbar ist, dass das Wirtschaftsgut dem Betrieb keinen Nutzen, sondern nur Verluste bringen wird (vgl. BFH-Urteile in BFHE 182, 567, BStBl II 1997, 399, m.w.N.; vom 27. Juni 2006 VIII R 31/04, BFHE 214, 256, BStBl II 2006, 874; vom 25. November 2004 IV R 7/03, BFHE 208, 207, BStBl II 2005, 354; vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466; vom 11. Oktober 1988 VIII R 237/83, BFH/NV 1989, 305; BFH-Beschluss vom 26. Oktober 1999 X B 40/99, BFH/NV 2000, 563).

    Dasselbe gilt für reine Risikogeschäfte (vgl. BFH-Urteil in BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466; BFH-Beschluss vom 20. Februar 2001 IV B 75/00, juris).

  • BFH, 11.03.2008 - X B 259/07

    Geldverluste bzw. Vermögensverluste durch Straftaten

    Die gerügte Abweichung des Urteils des Finanzgerichts (FG) von den behaupteten Divergenzentscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 11. Juli 1996 IV R 67/95 (BFH/NV 1997, 114) und vom 20. April 1999 VIII R 63/96 (BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466) liegt nicht vor.

    Die vom FG im angefochtenen Urteil entschiedene Rechtsfrage ist mit der vom BFH in den Urteilen in BFH/NV 1997, 114 und in BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466 beantworteten Rechtsfrage nicht identisch.

  • BFH, 02.05.2001 - X B 10/01

    Grundsätzliche Bedeutung - Zuordnung zum Betriebsvermögen - Widmungsentscheidung

    Das gilt vor allem für die in der Beschwerdebegründung nicht berücksichtigte Erkenntnis, dass die Zuordnung zum (notwendigen wie zum gewillkürten) Betriebsvermögen das objektive Merkmal der Eignung, den Betrieb zu fördern, ebenso voraussetzt wie das subjektive einer eindeutig erkennbaren Widmungsentscheidung (s. z.B. BFH-Entscheidungen vom 18. Dezember 1996 XI R 52/95, BFHE 182, 204, BStBl II 1997, 351, unter II. 2.; vom 20. April 1999 VIII R 63/96, BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466, unter II. 1., und vom 5. Juli 2000 XI B 152/99, BFH/NV 2000, 1492, 1493; Schmidt, Einkommensteuergesetz, 20. Aufl., 2001, § 4 Rz. 104 ff. und 142, jew. m.w.N.).

    Grundsätzlich geklärt ist auch, dass umso höhere Anforderungen an die "Betriebsdienlichkeit" gestellt werden, je weniger branchentypisch die in Frage stehenden Betätigungen sind (vgl. BFH in BFHE 188, 358, BStBl II 1999, 466, unter II. 1.; in BFH/NV 1998, 1447; BFH-Beschluss vom 26. Oktober 1999 X B 40/99, BFH/NV 2000, 563, 564, und in BFH/NV 2000, 708, 710), dass die buchmäßige Behandlung eines Vorgangs für die Zuordnung allein nicht ausreicht (BFH-Beschluss vom 4. Juli 1990 GrS 2-3/88, BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817, unter C. II. 3.a) und schließlich auch, dass bei branchenuntypischer Geschäftstätigkeit im Zweifel der Steuerpflichtige die betriebliche Veranlassung nachzuweisen hat (BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 IV R 6/99, BFH/NV 2000, 916; s. auch BFH-Beschluss in BFH/NV 2000, 1492, 1493).

  • FG Düsseldorf, 14.06.2002 - 18 K 384/98

    Ausgewiesene Verluste als Aufwendungen mit Betriebsausgabencharakter; Zurechnung

  • FG Köln, 25.09.2008 - 15 K 1235/04

    Gewinnmindernde Berücksichtigung von Verlusten aus Wertpapiergeschäften i.R.d.

  • BFH, 25.02.2009 - X B 44/08

    NZB: Arztpraxen als notwendiges Betriebsvermögen einer Apotheke - grundsätzliche

  • FG Sachsen, 02.08.2004 - 7 V 2267/03

    Zuordnung von PKW's zum gewillkürten Betriebsvermögen einer allgemeinärztlichen

  • FG München, 04.12.2001 - 13 K 5564/98

    Zur Zuordnung von Wertpapieren zum Betriebsvermögen eines Zahnarztes;

  • BFH, 17.07.2003 - X B 1/03

    Zuordnung eines WG zum BV

  • BFH, 30.07.2008 - X B 18/08

    Zu den Darlegungsanforderungen i.S.d. § 116 Abs. 3 Satz 3 FGO

  • FG Bremen, 18.03.2004 - 1 K 388/02

    Zuordnung einer Bürgschaftsverbindlichkeit zum notwendigen bzw. gewillkürten

  • FG Niedersachsen, 03.06.2014 - 12 K 39/12

    Geldanlagen als gewillkürtes Betriebsvermögen bei Freiberuflern

  • BFH, 25.11.2004 - XI B 66/04

    Widmung gewillkürten Betriebsvermögens

  • FG Hamburg, 04.09.2003 - VI 40/01

    Zuordnung einer spekulativen Anlage zum Betriebsvermögen

  • FG Hessen, 12.02.2003 - 4 K 3858/00

    Aktienerwerb; Verdeckte Gewinnausschüttung; Überpreis; Enger Markt;

  • FG Baden-Württemberg, 26.10.1999 - 10 K 135/97

    Verluste aus Devisentermingeschäften als Betriebsausgaben oder als verdeckte

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.12.2003 - 20 A 3536/03
  • FG München, 27.02.2007 - 13 K 4449/01

    Abziehbarkeit von Finanzierungskosten eines zu Baulandpreis erworbenen

  • FG München, 29.05.2017 - 7 K 1437/15

    Beteiligung, Einspruchsverfahren, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Finanzamt,

  • FG Hamburg, 23.02.2000 - VII 197/97

    Zugehörigkeit einer Darlehensforderung zum Betriebsvermögen

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