Rechtsprechung
   BFH, 22.01.2002 - VIII R 46/00   

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https://dejure.org/2002,1470
BFH, 22.01.2002 - VIII R 46/00 (https://dejure.org/2002,1470)
BFH, Entscheidung vom 22.01.2002 - VIII R 46/00 (https://dejure.org/2002,1470)
BFH, Entscheidung vom 22. Januar 2002 - VIII R 46/00 (https://dejure.org/2002,1470)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    EStG §§ 4 Abs. 4, 5 Abs. 1, 15 Abs. 1 Nr. 2, 12 Nr. 2; BGB §§ 526, 607
    Kein Betriebskostenabzug von Darlehenszinsen bei

  • Wolters Kluwer

    Personengesellschaft - Beherrschender Gesellschafter - Notarieller Vertrag - Zuwendung aus dem Gesellschaftsvermögen - Darlehenskonto - Steuerliche Gewinnermittlung - Betriebsausgaben - Gesamtplan - Sachliche Verknüpfung - GmbH Co. KG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Schenkung - Rückgewähr durch Darlehen im Rahmen eines Gesamtplans

In Nachschlagewerken

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BFHE 197, 517
  • BB 2002, 921
  • DB 2002, 1135
  • BStBl 2002, 685
  • BStBl II 2002, 685
  • NZG 2002, 692
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BFH, 19.12.2007 - VIII R 13/05

    Schenkweise Abtretung von Darlehensteilforderungen eines beherrschenden

    Auf die unentgeltliche Abtretung der einem beherrschenden Gesellschafter gegen die GmbH zustehenden Darlehensforderungen an seine minderjährigen, ebenfalls an der GmbH beteiligten Kinder, ist die zur darlehensweisen Rückgewähr zuvor vom beherrschenden Gesellschafter einer Personengesellschaft seinen Kindern geschenkter Geldbeträge ergangene Rechtsprechung nicht übertragbar (Abgrenzung zum BFH-Urteil vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685).

    Im Urteil vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00 (BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685) habe der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, ein einkommensteuerrechtlich beachtlicher Vollzug einer Schenkung zwischen einem beherrschenden Gesellschafter der Personengesellschaft und seinen Kindern liege nicht schon dann vor, wenn der Beschenkte mit der Gesellschaft den Darlehensvertrag abschließe und ihr die Valuta überlasse, sondern erst dann, wenn der Beschenkte frei über die Darlehensforderung verfügen könne.

    Gleiches gelte auch für Schenkungen des eine Personengesellschaft beherrschenden Gesellschafters an eine ihm nahestehende Person, wenn der Darlehensvertrag mit der Gesellschaft geschlossen werde (vgl. BFH-Urteile vom 1. März 2005 VIII R 5/03, BFH/NV 2005, 1523; in BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685, m. umf. N.; s. allgemein auch BFH-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 74/96, BFH/NV 2001, 152).

  • BFH, 27.10.2005 - IX R 76/03

    Anschaffungskosten - Eigenheimzulage - Gestaltungsmissbrauch - Rückschenkung

    Nach der Rechtsprechung des BFH kann nämlich ein steuerrechtlich erheblicher Aufwand dann nicht anerkannt werden, wenn er nach dem Gesamtplan des Steuerpflichtigen durch gegenläufige Rechtsakte erst geschaffen oder wieder ausgeglichen wird und damit von vornherein eine wirtschaftliche Belastung mit dem Aufwand vermieden werden soll (vgl. BFH-Urteile in BFHE 180, 330, BStBl II 1996, 443; vom 13. Oktober 1993 X R 81/91, BFH/NV 1994, 620; vom 18. Januar 2001 IV R 58/99, BFHE 194, 377, BStBl II 2001, 393; vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685; vom 31. Juli 2002 X R 103/96, BFH/NV 2003, 26, m.w.N.).
  • BFH, 19.01.2011 - X B 43/10

    Grundsätzliche Bedeutung; Gesamtplan-Rechtsprechung

    Nichts anderes ergibt sich im Ergebnis aus den Entscheidungen, die die Frage der betrieblichen Veranlassung von Ausgaben unter dem Aspekt des Gesamtplanes würdigen (vgl. BFH-Urteile vom 18. Januar 2001 IV R 58/99, BFHE 194, 377, BStBl II 2001, 393; vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685; vom 31. Juli 2002 X R 103/96, BFH/NV 2003, 26; und vom 27. Oktober 2005 IX R 76/03, BFHE 212, 360, BStBl II 2006, 359).
  • FG Baden-Württemberg, 08.06.2005 - 10 K 20/03

    Anerkennung eines Darlehensvertrages zwischen nahen Angehörigen bei Schenkung des

    Maßgeblich ist vielmehr, ob zwischen Schenkung und Darlehen eine auf einem Gesamtplan beruhende sachliche Verknüpfung besteht (BFH, Urteil vom 18. Januar 2001, IV R 58/99; BFHE 194, 377, BStBl II 2001, 393; Urteil vom 22. Januar 2002, VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685; Söhn in Kirchhof/Söhn, Einkommensteuergesetz, § 4 Rdnr. E 1053; Märkle, Beilage 2 zu Betriebs-Berater --BB-- 1993, 5).

    Bei Abschlusses des Darlehensvertrags befand sich der Darlehensbetrag somit noch gar nicht im Vermögen der Tochter; zu diesem Zeitpunkt konnte sie infolgedessen auch nicht frei über die ihr in Aussicht gestellten Geldbeträge verfügen (vgl. hierzu BFH, Urteil vom 22. Januar 2002, VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685).

    - bei der gebotenen wirtschaftlichen Betrachtungsweise (BFH, Urteil vom 22. Januar 2002, VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685) - dem Kläger daher kein Darlehen aus eigenem Vermögen gewährt.

    Bei diesem Ergebnis ist es ohne Bedeutung, ob der Darlehensvertrag und seine Durchführung in allen Punkten der zwischen Fremden üblichen Gestaltung entsprechen (vgl. BFH, Urteil vom 22. Januar 2002, VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685).

    Insbesondere hat es auf die Entscheidung im Streitfall keinen Einfluss, dass der Kläger das Darlehen durch eine Grundschuld zugunsten seiner Tochter abgesichert hat (BFH, Urteil vom 22. Januar 2002, VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685).

  • BFH, 14.05.2003 - X R 14/99

    Typisch stille Gesellschaft, minderjährige Kinder

    Sofern das FG in diesem Fall jedoch feststellt, dass die Zuwendung des Geldbetrags aufgrund eines von den Beteiligten verfolgten Gesamtplans (vgl. dazu BFH-Urteile vom 18. Januar 2001 IV R 58/99, BFHE 194, 377, BStBl II 2001, 393; vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685, und vom 31. Juli 2002 X R 103/96, HFR 2002, 1074, BFH/NV 2003, 26) von vornherein an die Auflage der Verwendung als Geldeinlage in die stille Gesellschaft gebunden war, hätte es sich mit der Frage auseinander zu setzen, ob die Anwendung der § 4 Abs. 4, § 12 Nr. 2 EStG (vgl. zu diesem Maßstab insbesondere BFH-Urteil in BFHE 167, 119, BStBl II 1992, 468, unter 3.) zu der Beurteilung führt, dass im Verhältnis von Schenker und Beschenktem eine endgültige Vermögensverschiebung noch nicht stattgefunden hat.
  • BFH, 01.03.2005 - VIII R 5/03

    Gewinnfeststellungsverfahren: Streitgegenstand bei korrespondierender

    aa) Der erkennende Senat hat in seinem Urteil vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00 (BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685) entschieden, dass Zinsen bei der steuerlichen Gewinnermittlung der Gesellschaft nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden können, wenn sich der beherrschende Gesellschafter einer Personengesellschaft in einem notariellen Vertrag verpflichtet, seinem Kind zu Lasten seines Darlehenskontos einen Geldbetrag unter der Bedingung zuzuwenden, dass er der Gesellschaft sogleich wieder als Darlehen zur Verfügung zu stellen ist.
  • FG Niedersachsen, 05.09.2003 - 13 K 99/98

    Eigenheimzulage: Missbrauch bei Erwerb eines Wohngebäudes und späterer

    Ob ein Gesamtplan besteht, der mehrere Verträge sachlich miteinander verknüpft, ist anhand von Indizien festzustellen (BFH-Urteil vom 18. Januar 2001 IV R 58/99, BStBl II 2001, 393; BFH-Urteil vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BStBl II 2002, 685).

    Auch der BFH hat eine unangemessene Gestaltung trotz eines zeitlichen Zwischenraums von einem halben Jahr schon bejaht (BFH-Urteil vom 26. März 1996 IX R 51/92, BStBl II 1996, 443; vgl. auch BFH-Urteil vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BStBl II 2002, 685).

  • FG Niedersachsen, 29.09.2011 - 10 K 269/08

    Zuwendung einer atypisch stillen Beteiligung

    Diese Rechtsprechung sei auch anwendbar, wenn nicht die stille Beteiligung, sondern der Geldbetrag zum Erwerb der Beteiligung geschenkt werde und die Zuwendung auf Grund eines von den Beteiligten verfolgten Gesamtplans erfolge (Urteile des BFH vom 22.01.2002, BStBl II 2002, 685 und vom 31.07.2002, X R 103/96, BFH/NV 2003, 26).

    Auch bei zeitlich längeren Abständen zwischen den Verträgen ist keine Aufspaltung der Verträge anzunehmen, wenn zwischen beiden Verträgen eine auf einem Gesamtplan beruhende sachliche Verknüpfung besteht (BFH-Urteil vom 22.01.2002, VIII R 46/00, BStBl II 2002, 685 m.w.N.).

  • BFH, 03.06.2009 - IV B 48/09

    Freibetrag zur Abfindung weichender Erben: keine fristgerechte Verwendung des

    Die angeblichen Darlehensbeträge bleiben bis zum Vollzug der Schenkung steuerrechtlich Kapital des Schenkers (Senatsurteil in BFHE 194, 377, BStBl II 2001, 393, unter 2. der Gründe; BFH-Urteil vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BFHE 197, 517, BStBl II 2002, 685, unter II.1.a der Gründe).
  • FG Rheinland-Pfalz, 05.02.2009 - 4 K 1078/05

    Zur Frage, ob der Abzugsfähigkeit eines Veräußerungsverlusts ein

    Die Unangemessenheit ist darin zu sehen, dass der Steuerpflichtige nach seinem Gesamtplan eine Rechtsposition erst schafft und dann durch eine gegenläufige rechtliche Gestaltung die geschaffene Rechtsposition wieder ausgleicht, um auf diese Art. und Weise seine Steuern zu mindern (vgl. z.B.: BFH-Urteile vom 22. Januar 2002 VIII R 46/00, BStBl II 2002, 685 ; vom 31. Juli 2002 X R 103/96, BFH/NV 2003, 26 , und vom 27. Oktober 2005 IX R 76/03, BStBl II 2006, 359 ; Fischer, in Hübschmann/Hepp/Spitaler, AO , Loseblatt Stand März 2008, § 42 Rz. 84).
  • FG Münster, 01.10.2010 - 11 K 3216/06

    Übernahme von privat veranlassten Darlehensverbindlichkeiten durch eine GbR

  • BFH, 08.06.2006 - IX B 121/05

    Mittelbare Grundstücksschenkung - Wohnungseigentumsförderung

  • FG Rheinland-Pfalz, 05.02.2009 - 4 K 1394/05

    Zur Frage der Abzugsfähigkeit eines Veräußerungsverlustes

  • FG Hamburg, 24.07.2002 - VI 115/01

    Abzug von Darlehenszinsen an minderjährige Kinder:

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