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   BFH, 08.11.1956 - IV 309/55 U   

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https://dejure.org/1956,394
BFH, 08.11.1956 - IV 309/55 U (https://dejure.org/1956,394)
BFH, Entscheidung vom 08.11.1956 - IV 309/55 U (https://dejure.org/1956,394)
BFH, Entscheidung vom 08. November 1956 - IV 309/55 U (https://dejure.org/1956,394)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer eines Richters als Werbungskosten - Zurverfügungstehen eines Raumes bei Gericht - Ausschluss einer irgendwie gearteten Benutzung als Wohnraum - Zurechnung von Erholung und Entspannung zur privaten ...

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 64, 147
  • NJW 1957, 607
  • NJW 2017, 3111
  • DB 1957, 178
  • BStBl III 1957, 56
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 19.09.2002 - VI R 70/01

    Begriff des häuslichen Arbeitszimmers

    Einzelne "bürofremde" Gegenstände --wie eine Couch (BFH-Urteile vom 8. November 1956 IV 309/55 U, BFHE 64, 147, BStBl III 1957, 56; vom 26. April 1985 VI R 68/82, BFHE 144, 31, BStBl II 1985, 467), ein Klappbett (BFH-Urteil vom 14. August 1981 VI R 190/78, nicht veröffentlicht), Jagdwaffen und -trophäen (BFH-Urteil vom 18. März 1988 VI R 49/85, BFH/NV 1988, 556) oder Musikinstrumente (BFH-Urteile vom 21. Oktober 1988 VI R 18/86, BFHE 155, 310, BStBl II 1989, 356; vom 30. April 1993 VI R 99/89, BFH/NV 1993, 722)-- hinderten die grundsätzliche Einordnung des Raumes als häusliches Arbeitszimmer nicht, auch wenn sie im Einzelfall als Anhaltspunkte für eine nicht nur untergeordnete private Mitbenutzung gewertet werden konnten.
  • BFH, 16.12.1966 - VI 133/64

    Kosten eines Fernsprechers in der Wohnung als Werbungskosten

    Soweit sich aus den BFH-Urteilen IV 309/55 U vom 8. November 1956 (BFH 64, 147, BStBl III 1957, 56) und VI 60/57 U vom 3. Juli 1959 (BFH 69, 174, BStBl III 1959, 328) etwas anderes ergeben sollte, folgt der Senat dem nicht.

    Soweit sich aus den BFH-Urteilen IV 309/55 U vom 8. November 1956 (BFH 64, 147, BStBl III 1957, 56) und VI 60/57 U vom 3. Juli 1959 (BFH 69, 174, BStBl III 1959, 328) etwas anderes ergeben sollte, folgt der Senat dem nicht.

    Das Finanzgericht (FG), dessen Entscheidung in den Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 1964 S. 377 veröffentlicht ist, gab der Berufung statt und führte aus, feste Kosten eines Fernsprechanschlusses in der Wohnung seien nach den Urteilen des Bundesfinanzhofs (BFH) IV 309/55 U vom 8. November 1956 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 64 S. 147 - BFH 64, 147 -, BStBl III 1957, 56) und VI 60/57 U vom 3. Juli 1959 (BFH 69, 174, BStBl III 1959, 328) keine Werbungskosten (Betriebsausgaben), weil es unter den heutigen Verhältnissen üblich sei, einen Fernsprecher in der Wohnung zu haben.

    Es setzt sich vorwiegend mit den BFH-Urteilen IV 309/55 U (a.a.O.) und VI 60/57 U (a.a.O.) auseinander und lehnt sie ab.

    Die BFH-Urteile IV 309/55 U und VI 60/57 U (a.a.O.), gegen die sich das FG wendet, lassen nicht eindeutig erkennen, ob sie grundsätzlich von den BFH-Urteilen IV 536/52 U vom 9. Oktober 1953 (BFH 58, 120, BStBl III 1953, 337) und I 176/55 U (a.a.O.) abweichen wollten oder ob besondere Verhältnisse der Streitfälle die Entscheidungen beeinflußt haben.

  • BFH, 28.10.1964 - IV 168/63 S

    Aufwendungen für einzelne Räume einer Wohnung als Betriebsausgaben -

    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, die sich besonders aus den Urteilen IV 309/55 U vom 8. November 1956 (BStBl 1957 III S. 56, Slg. Bd. 64 S. 147), VI 91/57 U vom 14. November 1958 (BStBl 1959 III S. 47, Slg. Bd. 68 S. 122) und I 256/60 U vom 24. Januar 1961 (BStBl 1961 III S. 187, Slg. Bd. 72 S. 513) ergebe, könnten die Aufwendungen für ein Arbeitszimmer bei Gewerbetreibenden und bei Freiberuflern nur dann als Betriebsausgaben anerkannt werden, wenn nach der Art, nach dem Umfang und nach der Einrichtung des Zimmers jede private Benutzung des Zimmers so gut wie ausgeschlossen sei.

    Die von der Rechtsprechung zum Abzug der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer des Arbeitnehmers als Werbungskosten entwickelten Grundsätze (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs IV 309/55 U, VI 91/57 U und I 256/60 U) sind für den hier zu entscheidenden Fall zwar von Bedeutung, aber deshalb nicht unmittelbar anwendbar, weil der Arbeitnehmer in der Regel außerhalb seiner Wohnung einen wenn auch nicht immer ausreichenden Arbeitsplatz hat.

  • BFH, 27.07.1961 - IV 403/60 U

    Teilweise Unterbringung eines Betriebes in Privatwohnung - Aufwendungen für

    Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. die Urteile IV 91/50 U vom 24. November 1950, BStBl 1951 III S. 23, Slg. Bd. 55 S. 59; IV 309/55 U vom 8. November 1956, BStBl 1957 III S. 56, Slg. Bd. 64 S. 147; VI 91/57 U vom 14. November 1958, BStBl 1959 III S. 47, Slg. Bd. 68 S. 122, und I 256/60 U vom 24. Januar 1961, Slg. Bd. 72 S. 513) betreffend die Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer findet auf solche Fälle keine Anwendung.

    Die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (vgl. die Urteile IV 91/50 U vom 24. November 1950, BStBl 1951 III S. 23, Slg. Bd. 55 S. 59; IV 309/55 U vom 8. November 1956, BStBl 1957 III S. 56, Slg. Bd. 64 S. 147; VI 91/57 U vom 14. November 1958, BStBl 1959 III S. 47, Slg. Bd. 68 S. 122, und I 256/60 U vom 24. Januar 1961, BStBl 1961 III S. 187) betreffend die Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer findet auf solche Fälle keine Anwendung.

    Nach den Urteilen des Bundesfinanzhofs IV 91/50 U vom 24. November 1950 (BStBl 1951 III S. 23, Slg. Bd. 55 S. 59), IV 309/55 U vom 8. November 1956 (BStBl 1957 III S. 56, Slg. Bd. 64 S. 147) und VI 91/57 U vom 14. November 1958 (BStBl 1959 III S. 47, Slg. Bd. 68 S. 122) könnten deshalb die Aufwendungen für dieses Zimmer nicht als Betriebsausgaben anerkannt werden.

    Zu Unrecht stützt sich die Vorentscheidung auf die Urteile des erkennenden Senats IV 91/50 U vom 24. November 1950, IV 309/55 U vom 8. November 1956 und auf das Urteil des VI. Senats VI 91/57 U vom 14. November 1958 (a.a.O.).

  • BFH, 21.01.1966 - VI 92/64

    Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als Werbungskosten eines

    Es trägt vor, die Vorentscheidung stehe in Widerspruch zu den Grundsätzen des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) IV 309/55 U vom 8. November 1956 (BStBl 1957 III S. 56, Slg. Bd. 64 S. 147).

    Im BFH-Urteil IV 309/55 U (a.a.O.) wurde demgemäß bei einem Amtsgerichtsrat, dessen Arbeitszimmer auch mit einer Couch und einem Klavier ausgestattet war, die Berücksichtigung von Aufwendungen für dieses Zimmer abgelehnt, weil es nach seiner Ausstattung den Charakter eines Wohnraums hatte.

  • BFH, 14.04.1967 - VI R 190/66

    Erstattung der Grundgebühr eines Fernsprechanschlusses an Verwaltungsangehörige

    Das FA bestreitet nicht, daß ein dienstliches Interesse an den Anschlüssen bestehe, meint jedoch unter Hinweis auf die Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) IV 309/55 U vom 8. November 1956 (Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs Bd. 64 S. 147 - BFH 64, 147 -, BStBl III 1957, 56) und VI 60/57 U vom 3. Juli 1959 (BFH 69, 174, BStBl III 1959, 328), daß ein Fernsprechanschluß der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stellung eines Obermedizinalrats und eines Obervermessungsrates entspreche.

    Der Senat hat in seiner Entscheidung VI 133/64 vom 16. Dezember 1966 (BFH 87, 622) ausgeführt, daß auch die festen Kosten eines Fernsprechanschlusses in der Wohnung in einen betrieblichen (beruflichen) und privaten Nutzungsanteil aufzuteilen seien, soweit der Fernsprecher betrieblich (beruflich) benutzt werde und der betriebliche (berufliche) Kostenanteil nicht nur von ganz untergeordneter Bedeutung sei; soweit sich aus den BFH-Urteilen IV 309/55 U (a.a.O.) und VI 60/57 U (a.a.O.) etwas anderes ergeben sollte, folge der Senat dem nicht.

  • FG Schleswig-Holstein, 12.12.1996 - V 867/96

    Eintragung eines höheren als vom beklagten Finanzamt (FA) bewilligten Freibetrags

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  • BFH, 14.11.1958 - VI 91/57 U

    Beurteilung von häuslichen Verhältnissen bei der Besteuerung - Bewertung der

    Nach der den Entscheidungen des Bundesfinanzhofs zugrunde liegenden Auffassung können die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer dann nicht als Werbungskosten angesehen werden, wenn eine Benutzung für private Zwecke möglich ist (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs IV 309/55 U vom 8. November 1956, BStBl 1957 III S. 56, Slg. Bd. 64 S. 147).
  • BFH, 03.07.1959 - VI 60/57 U

    Abzugsfähigkeit von Ausgaben für berufstypische Kleidung

    Die Grundgebühr für den Telefonanschluß gehört daher zu den nach § 12 Ziff. 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes nicht abzugsfähigen Aufwendungen, wobei es auf das Ausmaß der dienstlichen Benutzung nicht ankommt (siehe Urteil des Bundesfinanzhofs IV 309/55 U vom 8. November 1956, BStBl 1957 III S. 56, Slg. Bd. 64 S. 147).
  • BFH, 18.05.1961 - IV 333/59 U

    Aufwendungen freiberuflich Tätiger oder Gewerbetreibender für Büroräume,

    Das Urteil des erkennenden Senats IV 309/55 U vom 8. November 1956, das Urteil des VI. Senats VI 91/57 U vom 14. November 1958 (BStBl 1957 III S. 56 bzw. 1959 III S. 47, Slg. Bd. 64 S. 147 bzw. Slg. Bd. 68 S. 122), auf die die Vorentscheidung Bezug nimmt, und ebenso die Urteile des erkennenden Senats IV 91/50 U vom 24. November 1950 und IV 92/50 U vom 1. Dezember 1950 (BStBl 1951 III S. 23 bzw. S. 42, Slg. Bd. 55 S 59 bzw. S. 108) befassen sich mit der Abzugsfähigkeit der Aufwendungen für ein "häusliches Arbeitszimmer".
  • FG Rheinland-Pfalz, 24.04.1996 - 1 V 1040/96
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