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   BFH, 14.05.1958 - IV 278/56 U   

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https://dejure.org/1958,505
BFH, 14.05.1958 - IV 278/56 U (https://dejure.org/1958,505)
BFH, Entscheidung vom 14.05.1958 - IV 278/56 U (https://dejure.org/1958,505)
BFH, Entscheidung vom 14. Mai 1958 - IV 278/56 U (https://dejure.org/1958,505)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BFHE 67, 115
  • DB 1958, 757
  • BStBl III 1958, 316
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BFH, 16.09.2014 - VIII R 5/12

    Gewerbliche Tätigkeit einer Moderatorin von Verkaufssendungen

    Eine solche schriftstellerische Tätigkeit der Klägerin kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil ihre Sendemanuskripte und ähnliche Vorbereitungsunterlagen für ihre Sendungen nicht selbst an die Öffentlichkeit gerichtet und ihr gegenüber zur Veröffentlichung bestimmt waren (vgl. BFH-Urteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56 U, BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316), sondern lediglich der internen Arbeitsvorbereitung der Klägerin zur Erfüllung ihrer Moderationsverpflichtung dienten (vgl. zur fehlenden Bestimmung "für die Öffentlichkeit" bei internen schriftlichen Ausarbeitungen BFH-Urteile vom 24. September 1998 IV R 16/98, BFH/NV 1999, 602; in BFHE 246, 396).
  • BFH, 30.10.1975 - IV R 142/72

    Übersetzer - Werke der Weltliteratur - Schriftstellerische Tätigkeit

    Unter Bezugnahme auf das BFH-Urteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56 U (BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316), wonach eine schriftstellerische Tätigkeit dann vorliege, wenn auf irgendeinem Gebiet eigene Gedanken schriftlich der Öffentlichkeit vorgelegt würden, führt der Kläger aus, daß seine literarische Übersetzertätigkeit die schriftliche Wiedergabe von Gedankeninhalten gegenüber der Öffentlichkeit zum Gegenstand habe.

    Nach der Rechtsprechung des RFH (Urteile vom 19. März 1937 V A 344/36, RStBl 1937, 623, und vom 16. Februar 1940 V 296/38, RStBl 1940, 415) und der darauf fußenden Rechtsprechung des BFH (Urteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56 U, BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316; vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U, BFHE 74, 344, BStBl III 1962, 131; vom 3. Februar 1965 I 376/62, HFR 1965, 372, und vom 26. Mai 1971 IV 280/65, BFHE 102, 509, BStBl II 1971, 703) liegt eine schriftstellerische Tätigkeit vor, wenn eigene Gedanken mit Mitteln der Sprache schriftlich ausgedrückt werden.

  • FG München, 28.07.2011 - 5 K 2263/08

    Tätigkeit einer Moderatorin von Verkaufssendungen im Fernsehen für einen

    Die Tätigkeit als Werbeschriftsteller werde der eines Schriftstellers gleichgestellt, wenn er für die Öffentlichkeit schreibe (z.B. auch für den Rundfunk) und hier eigene Gedanken ausdrücke, mögen diese auch keinen wissenschaftlichen oder künstlerischen Inhalt haben (BFH-Urteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56, BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316).

    Auch ein sog. Werbeschriftsteller, dessen Texte Produkt originärer Gedankenarbeit sind, kann Schriftsteller sein (vgl. BFH-Urteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56, BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316).

  • BFH, 10.09.1998 - IV R 70/97

    Begriff des "Bildberichterstatters"

    Allerdings kann auch ein sog. Werbeschriftsteller, dessen Texte ein Produkt originärer Gedankenarbeit sind, Schriftsteller und damit Freiberufler sein (Senatsurteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56 U, BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316).
  • FG Rheinland-Pfalz, 10.12.1997 - 1 K 1305/96
    Zur Annahme einer schriftstellerischen Tätigkeit im Sinne dieser Vorschrift genügt es nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung, wenn auf irgendeinem Gebiet eigene Gedanken mit Mitteln der Sprache schriftlich ausgedrückt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, wobei an die Voraussetzung, daß eigene Gedanken ausgedrückt werden, keine besondere Anforderungen zu stellen sind ( BFH-Urteile vom 14. Mai 1958 IV 278/56 U , BStBl III 1958, 316; vom 18. Januar 1962 IV 270/60 U . BStBl III 1962, 131; vom 30. Oktober 1975 IV R 142/72 , BStBl II 1976, 192).

    Schriftsteller im Sinne des § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG kann deshalb auch ein Werbeschriftsteller sein, der im Interesse der auftraggebenden Firmen Werbetexte verfaßt, sofern nur die Texte ein Produkt origineller Gedankenarbeit sind (BFH-Urteil vom 14. Mai 1958 a.a.O.).

  • BFH, 18.01.1962 - IV 270/60 U

    Aufstellung eines Vorschriftenregisters als schriftstellerische Tätigkeit im

    Eine solche liegt vor, wenn auf irgendeinem Gebiet eigene Gedanken schriftlich der Öffentlichkeit vorgelegt werden (vgl. das Urteil des Senats IV 278/56 U vom 14. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 316, Slg. Bd. 67 S. 115; vgl. auch Blümich-Falk, Kommentar zum Einkommensteuergesetz, 8. Auflage, Anm. 3 zu § 18, S. 1148).
  • BFH, 26.05.1971 - IV 280/65

    Kulturfilm - Lehrfilm - Industriewerbefilm - Nebeneinkünfte - Filmbegleittext -

    Auch bei der schriftstellerischen Tätigkeitmuß es sich um den Ausdruck eigener Gedanken handeln, die sich freilich auch auf rein tatsächliche Vorgänge beziehen können (BFH-Entscheidung IV 278/56 U vom 14. Mai 1958, BFH 67, 115, BStBl III 1958, 316).
  • FG Baden-Württemberg, 22.01.2003 - 13 K 140/01

    Beurteilung von Werbetexten durch Philosophen als gewerbliche Tätigkeit;

    Der Begriff der schriftstellerischen Tätigkeit umfasst die Merkmale der Schriftlichkeit, der öffentlichkeit und des Ausdrucks eigener Gedanken (vgl. z. B. BFH-Urteil vom 14. Mai 1958 IV 278/56 U, BFHE 67, 115, BStBl III 1958, 316).
  • BFH, 10.12.1964 - IV 238/61 U

    Einordnung einer Tätigkeit eines Bildjournalisten als gewerblich

    Da hier eine Trennung ohne besondere Schwierigkeiten nicht möglich sei (Urteil des Bundesfinanzhofs I 116/55 U vom 23. Oktober 1956, BStBl 1957 III S. 17, Slg. Bd. 64 S. 46), könne nur auf das Überwiegen der einen oder der anderen Tätigkeit abgestellt werden (Urteile des Bundesfinanzhofs IV 390/55 U vom 28. März 1957, BStBl 1957 III S. 182, Slg. Bd. 64 S. 490; IV 560/56 U vom 20. Februar 1958, BStBl 1958 III S. 182, Slg. Bd. 66 S. 471, und IV 278/56 U vom 14. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 316, Slg. Bd. 67 S. 115).
  • BFH, 24.01.1963 - IV 321/61 U

    Gewerbliche Tätigkeit bei Ausübung des Berufs des Modefotografen oder

    Insofern läßt sich im Streitfalle aus dem Verwendungszweck der Aufnahmen eher auf eine gewerbliche als auf eine künstlerische Tätigkeit schließen, obwohl grundsätzlich der Verwendungszweck eine künstlerische Tätigkeit nicht zu einer gewerblichen macht (vgl. insbesondere Urteil des Bundesfinanzhofs IV 278/56 U vom 14. Mai 1958, BStBl 1958 III S. 316, Slg. Bd. 67 S. 115).
  • BFH, 27.04.1961 - IV 329/58 U

    Einstufung des Berufs des Ärztepropagandist als freien Beruf

  • BFH, 26.07.1963 - I 259/59 U

    Einordnung einer Übersetzertätigkeit als Freier Beruf

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