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   BFH, 23.11.1961 - IV 344/58 U   

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https://dejure.org/1961,566
BFH, 23.11.1961 - IV 344/58 U (https://dejure.org/1961,566)
BFH, Entscheidung vom 23.11.1961 - IV 344/58 U (https://dejure.org/1961,566)
BFH, Entscheidung vom 23. November 1961 - IV 344/58 U (https://dejure.org/1961,566)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Aufwendungen zur Beseitigung eines Unfallschadens an einem Kraftfahrzeug als Betriebsausgaben - Geltendmachung des Aufwandes für Erwerb und Unterhalt eines Kraftfahrzeuges durch einen Gehbehinderten

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 74, 321
  • DB 1962, 758
  • BStBl III 1962, 123
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BFH, 15.11.1991 - III R 30/88

    Berücksichtigung von Kfz-Kosten als außergewöhnliche Belastung bei

    Es entspricht seit langem der höchstrichterlichen Rechtsprechung, daß schwer Körperbehinderte, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beschränkt sind, Kfz-Aufwendungen für Privatfahrten neben den Pauschbeträgen für Körperbehinderte als außergewöhnliche Belastung geltend machen können (BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123; vom 1. August 1975 VI R 158/72, BFHE 116, 378, BStBl II 1975, 825).
  • BFH, 17.12.1965 - VI 297/65 U

    Geltendmachung von anteiligen Kraftfahrzeugkosten als außergewöhnliche Belastung

    Das Finanzgericht (FG) führte aus: In dem Erlaß werde offenbar eine Fahrtstrecke von 3 000 km angesetzt, weil der Bundesfinanzhof (BFH) im Urteil IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321) die Kosten für eine Strecke von 3 000 km nach § 33 EStG begünstigt habe.

    Er will die Grundsätze des BFH-Urteils IV 344/58 U (a.a.O.) nicht ohne weiteres auf das Jahr 1963 übertragen.

    Das FG ist in Anlehnung an das BFH-Urteil IV 344/58 U (a.a.O.) von den Treibstoffkosten für eine Fahrtstrecke von 6 000 km und von den gesamten fixen Kosten, soweit sie nicht auf beruflich bedingte Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entfallen, ausgegangen.

    Auch die Schätzung der Fahrtkilometer ist zu hoch, weil das FG zu Unrecht auch die Mehrkosten im Urlaub mit berücksichtigt und nicht beachtet hat, daß das BFH-Urteil IV 344/58 U (a.a.O.) einen anderen Sachverhalt betraf.

  • BFH, 02.10.1992 - III R 63/91

    KfZ-Kosten bei stark Gehbehinderten sind außergewöhnliche Belastungen

    Es entspricht ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung, daß schwer Körperbehinderte, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beschränkt sind, Kfz-Aufwendungen für Privatfahrten neben den Pauschbeträgen für Körperbehinderte als außergewöhnliche Belastung geltend machen können (BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123; vom 1. August 1975 VI R 158/72, BFHE 116, 378, BStBl II 1975, 825).
  • BFH, 11.12.1987 - III R 95/85

    Aufwendungen für eine Heilkur können bei nachgewiesener Zwangsläufigkeit nach §

    Dazu gehören die im Streitfall anerkannten Kfz-Aufwendungen schwer Körperbehinderter, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beeinträchtigt sind (z.B. BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123; vom 28. Januar 1966 VI 66/65, BFHE 85, 224, BStBl III 1966, 291, und vom 1. August 1975 VI R 158/72, BFHE 116, 378, BStBl II 1975, 825); dabei handelt es sich zwar um laufende Aufwendungen des Körperbehinderten; sie werden jedoch als "zusätzliche Krankheitskosten" nicht von der Abgeltungswirkung des Pauschbetrags erfaßt (BFH-Urteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U, BFHE 84, 574, BStBl III 1966, 208).
  • BFH, 01.08.1975 - VI R 158/72

    Grundsätze über Berücksichtigung von Kfz-Aufwendungen bei Geh- und

    Nach ständiger Rechtsprechung des BFH seit dem Urteil vom 23. November 1961 IV 344/58 U (BFHE 74, 321, BStBl III 1962, 123) können bei schwer Körperbehinderten, die in ihrer Geh- und Stehfähigkeit erheblich beschränkt sind, Kfz-Aufwendungen für Privatfahrten neben den Pauschbeträgen nach § 33 a Abs. 6 EStG 1969 (§ 26 LStDV 1968) als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden.
  • BFH, 28.01.1966 - VI 66/65

    Kraftfahrzeug als Arbeitsmittel - Ein um 100% in seiner Erwerbsfähigkeit

    Daß das FA dabei in Anlehnung an das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 14 S. 321) die Kosten für die Hälfte des verbrauchten Treibstoffs bei der Berechnung ausgeschieden habe, sei ebensowenig zu beanstanden, wie die Zubilligung des Körperbeschädigten-Freibetrags von 1500 DM, obwohl der Stpfl. eigentlich für alle durch den Körperschaden verursachten Aufwendungen den Einzelnachweis hätte erbringen müssen.

    Bei der schweren Körperbeschädigung erscheint es glaubhaft, daß schon die anderen durch den körperlichen Zustand bedingten Aufwendungen des Stpfl. den Pauschbetrag erreichen, so daß es gerechtfertigt ist, die Kraftfahrzeugkosten in der glaubhaft gemachten Höhe daneben zu berücksichtigen (siehe auch BFH-Urteil IV 344/58 U vom 23. November 1961, BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321).

  • BFH, 06.03.1964 - VI 224/63 U

    Kosten des PKWs eines gehbehinderten Beamten als außergewöhnliche Belastung

    Der Bf. könne sich nicht auf das Urteil des Bundesfinanzhofs IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321) berufen, da es sich in jenem Fall um einen Kriegsbeschädigten gehandelt habe, der beide Beine verloren hatte.

    Es ist der Auffassung, der Bf. stehe einem Beinamputierten nicht gleich, so daß aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs IV 344/58 U (a.a.O.) keine Folgerungen zu seinen Gunsten zu ziehen seien.

  • FG Sachsen, 07.11.2000 - 5 K 1777/98

    Aufwendungen für einen Blindencomputer als neben dem Blindenpauschbetrag

    Dazu gehören z. B. Kfz-Aufwendungen schwer geh- und stehbehinderter (vgl. BFH-Urteile vom 23. November 1961 IV 344/58 U, BStBl III 1962, 123, vom 28. Januar 1966 VI 66/65, BStBl III 1966, 291, und vom 1. August 1975 VI R 158/72, BStBl II 1975, 825); dabei handelt es sich zwar um laufende Aufwendungen des Körperbehinderten; sie werden jedoch als "zusätzliche Krankheitskosten" nicht von der Abgeltungswirkung des Pauschbetrags erfasst (vgl. BFH-Urteil vom 17. Dezember 1965 VI 297/65 U, BStBl III 1966, 208).
  • BFH, 28.02.1964 - VI 180/63 S

    Minderung des Betriebsgewinns durch einen Unfall mit einem Dienstwagen bei einer

    Aus dem Betriebsvermögen bezahlte Reparaturkosten sind also Privatentnahmen und belasten das Privatkonto, wie der Reichsfinanzhof und der Bundesfinanzhof wiederholt ausgesprochen haben, z.B. in den Urteilen IV 62/42 vom 13. August 1942 (RStBl 1942 S. 928); IV 611/54 U vom 12. April 1956 (BStBl 1956 III S. 176, Slg. Bd. 62 S. 474); IV 131/58 U vom 13. Mai 1959 (BStBl 1959 III S. 269, Slg. Bd. 69 S. 22); IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BStBl 1962 III S. 123, Slg. Bd. 74 S. 321).
  • BFH, 23.02.1968 - VI R 260/67

    Mehraufwendungen durch Kraftfahrzeugbenutzung - Geh- und Stehbehinderte -

    So hat der BFH in der Entscheidung IV 344/58 U vom 23. November 1961 (BFH 74, 321, BStBl III 1962, 123) einem voll Beinamputierten die Aufwendungen für seinen Pkw teilweise nach § 33 EStG anerkannt.
  • BFH, 10.12.1965 - VI 191/65 U

    Übertragung eines Körperbehinderten-Pauschbetrages

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