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   BFH, 21.12.1965 - IV 228/64 S   

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https://dejure.org/1965,561
BFH, 21.12.1965 - IV 228/64 S (https://dejure.org/1965,561)
BFH, Entscheidung vom 21.12.1965 - IV 228/64 S (https://dejure.org/1965,561)
BFH, Entscheidung vom 21. Dezember 1965 - IV 228/64 S (https://dejure.org/1965,561)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Absetzungen für Abnutzung bei einer Substanzerhaltungspflicht eines Pächters - Aktivierung eines Substanzerhaltungsanspruchs

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 84, 407
  • NJW 1966, 999 (Ls.)
  • BStBl III 1966, 147
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BFH, 17.02.1998 - VIII R 28/95

    Aktivierung des Pachterneuerungsanspruchs

    Nach der Rechtsprechung des BFH hat der Pächter eines Unternehmens hinsichtlich der übernommenen Verpflichtung, die Pachtgegenstände zu erhalten und auf eigene Kosten unbrauchbar gewordene Pachtgegenstände durch neue zu ersetzen, auch dann eine Rückstellung zu bilden, wenn die Verpflichtung noch nicht fällig ist (Pachterneuerungsrückstellung, BFH-Urteile in BFHE 84, 171, BStBl III 1966, 61; vom 21. Dezember 1965 IV 228/64 S, BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147; vom 23. Juni 1966 IV 75/64, BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589; vom 5. Mai 1976 I R 166/74, BFHE 119, 478, BStBl II 1976, 717).

    Die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Ersatzgutes sind bis zur Höhe der Rückstellung mit dieser zu verrechnen; ein übersteigender Betrag wird als Wertausgleichsanspruch aktiviert (vgl. insbesondere BFH-Urteil in BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147).

    Beim Verpächter ist das Ersatzgut mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten des Pächters zu aktivieren; gleichzeitig hat der Verpächter den Pachterneuerungsanspruch aufzulösen (BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147).

    Die Klägerin war befugt, weiterhin Absetzung für Abnutzung (AfA) auf das verpachtete Anlagevermögen vorzunehmen (BFH in BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147; in BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589).

  • BFH, 03.12.1991 - VIII R 88/87

    Zu den Voraussetzungen einer Pachterneuerungsrückstellung

    aa) Nach der Rechtsprechung des BFH hat der Pächter eines Unternehmens hinsichtlich der übernommenen Verpflichtung, auf eigene Kosten unbrauchbar gewordene Pachtgegenstände durch neue zu ersetzen, eine Rückstellung zu bilden (BFH-Urteile vom 2. November 1965 I 51/61 S, BFHE 84, 171, BStBl III 1966, 61; vom 21. Dezember 1965 IV 228/64 S, BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147; vom 23. Juni 1966 IV 75/64, BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589; BFHE 119, 478, BStBl II 1976, 717).

    Die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Ersatzgutes sind bis zur Höhe der Rückstellung mit dieser zu verrechnen; ein übersteigender Betrag wird als Wertausgleichsanspruch aktiviert (vgl. insbesondere BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147).

    Diese bemißt sich nach den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag (vgl. BFH-Urteile in BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147, und in BFHE 119, 478, BStBl II 1976, 717, m. w. N.); insoweit gilt dasselbe wie für Rekultivierungsverpflichtungen (BFH-Urteil vom 19. Februar 1975 I R 28/73, BFHE 115, 218, BStBl II 1975, 480) und für Entfernungs- und Wiederherstellungsverpflichtungen (BFH-Urteil vom 26. September 1975 III R 15/74, BFHE 117, 257, BStBl II 1976, 110).

  • BFH, 08.03.1989 - X R 9/86

    1. Zur korrespondierenden Bilanzierung von Besitz- und Betriebsunternehmen bei

    a) Der IV. Senat des BFH hat entschieden, daß bei Betriebsaufspaltung das Besitzunternehmen einen Warenrückgabeanspruch gegen die Betriebs-Kapitalgesellschaft grundsätzlich korrespondierend mit dem gleichen Wert zu aktivieren hat, mit dem die Betriebs-Kapitalgesellschaft die Rückgabeverpflichtung passiviert hat (Urteil vom 26. Juni 1975 IV R 59/73, BFHE 116, 160, BStBl II 1975, 700; vgl. auch BFH-Urteile vom 13. Januar 1959 I 44/57 U, BFHE 68, 515, BStBl III 1959, 197 betreffend Sachwertdarlehen; vom 21. Dezember 1965 IV 228/64 S, BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147, und vom 23. Juni 1966 IV 75/64, BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589 betreffend Substanzerhaltungsanspruch).

    Der Senat weicht damit nicht von der Rechtsprechung des IV. Senats zur Behandlung von Warenrückgabeansprüchen (BFHE 116, 160, BStBl II 1975, 700) und zur Behandlung von Substanzerhaltungsansprüchen (BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147; BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589) ab.

  • BFH, 26.11.1998 - IV R 52/96

    Phasengleiche Aktivierung von Gewinnansprüchen

    Ob etwas anderes gilt, wenn es um den Ansatz von Forderungen und Verpflichtungen geht, deren Inhalt sich unmittelbar aus dem zwischen Besitz- und Betriebsunternehmen bestehenden Pachtvertrag ergibt (Senatsurteile vom 21. Dezember 1965 IV 228/64 S, BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147; vom 23. Juni 1966 IV 75/64, BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589), braucht im Streitfall nicht entschieden zu werden.
  • BFH, 09.07.1970 - IV R 16/69

    Erfindung - Betriebsaufspaltung der Betriebs-GmbH - Verwertung durch fremden

    Ein dem Erfinder fremder Betrieb liegt jedenfalls im Fall einer Betriebsaufspaltung nicht vor (vgl. Urteile des BFH IV 228/64 S vom 21. Dezember 1965, BFH 84, 407, BStBl III 1966, 147; IV 75/64 vom 23. Juni 1966, BFH 86, 625, BStBl III 1966, 589; IV 340/64 vom 28. Mai 1968, BFH 93, 91, BStBl II 1968, 688; IV R 261/66 vom 25. Juli 1968, BFH 93, 82, BStBl II 1968, 677; I 201/64 vom 24. Juni 1969, BFH 97, 125, BStBl II 1970, 17).
  • FG Niedersachsen, 23.11.2011 - 4 K 161/10

    Bekanntgabeadressat einer Prüfungsanordnung - Aktivierung eines

    Die in diesem Zusammenhang ergangenen Entscheidungen (Urteile vom 21. Dezember 1965 IV 228/64 S, BFHE 84, 407, BStBl. III 1966, 147, bzw. vom 23. Juni 1966 IV 75/64, BFHE 86, 625, BStBl. III 1966, 589) bezögen sich auf Fälle, in denen es der Pächter übernommen habe, Maschinen laufend zu erneuern und technisch auf dem neuesten Stand zu halten bzw. nach Ablauf der Pachtzeit die Gegenstände in dem Umfang und in dem Zustand zu ersetzen, in dem sie sich am Tag des Vertragabschlusses befunden hätten.

    Für den - hier nicht vorliegenden - Fall, dass der Pächter nicht nur die Erhaltung der vorhandenen Pachtgegenstände übernommen, sondern sich auch dazu verpflichtet hat, unbrauchbar gewordene Pachtgegenstände auf eigene Kosten durch neue zu ersetzen, nimmt der BFH zwar an, dass der Erhaltungs- und Erneuerungsanspruch des Verpächters (nur) mit dem nach Wiederbeschaffungskosten bemessenen Wertverzehr der Pachtgegenstände zu bewerten ist (vgl. BFH-Urteile vom 3. Dezember 1991 VIII R 88/87, BFHE 167, 322, BStBl. II 1993, 89, unter 4. a; in BFHE 84, 407, BStBl. III 1966, 147), so dass Aufwendungen für sofort abziehbaren Erhaltungsaufwand unberücksichtigt bleiben (BFH-Urteil in BFHE 186, 29, BStBl. II 1998, 505, unter II. B. 3. a).

  • BFH, 24.06.1999 - IV R 73/97

    Forderungsverzicht bei eiserner Verpachtung

    a) Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs --BFH-- (vgl. zuletzt Senatsurteil vom 28. Mai 1998 IV R 31/97, BFHE 186, 263, BFH/NV 1998, 1560, sowie BFH-Urteil vom 17. Februar 1998 VIII R 28/95, BFHE 186, 29, BStBl II 1998, 505, m.w.N., sowie Senatsurteile vom 21. Dezember 1965 IV 228/64 S, BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147; vom 23. Juni 1966 IV 75/64, BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589; vom 6. Dezember 1984 IV R 212/82, BFHE 143, 233, BStBl II 1985, 391, und vom 30. Januar 1986 IV R 130/84, BFHE 146, 72, BStBl II 1986, 399, sowie BFH-Urteile vom 5. Mai 1976 I R 166/74, BFHE 119, 478, BStBl II 1976, 717; vom 3. Dezember 1991 VIII R 88/87, BFHE 167, 322, BStBl II 1993, 89) hat der Verpächter im Fall der sog. eisernen Verpachtung, bei der das Inventar bei Beendigung des Pachtverhältnisses zum Schätzwert zurückzugeben ist (§ 582a des Bürgerlichen Gesetzbuches --BGB--), den Anspruch auf Erhaltung und Erneuerung der Pachtgegenstände in Höhe des jährlich zuwachsenden Teilanspruchs zu aktivieren.
  • BFH, 23.06.1966 - IV 75/64

    Steuerliche Beurteilung einer Unternehmensverpachtung mit

    Der erkennende Senat hat in seinem Urteil IV 228/64 S vom 21. Dezember 1965 (BStBl III 1966, 147) die Grundsätze eingehend dargestellt, die bei der steuerlichen Beurteilung der Unternehmensverpachtung mit Substanz(wert)erhaltungspflicht des Pächters auf seiten des Verpächters hinsichtlich der verpachteten Wirtschaftsgüter und des Ersatzanschaffungsanspruchs des Verpächters anzuwenden sind.

    Die Frage, ob die AfA-Befugnis an den verpachteten und an ersatzbeschafften Wirtschaftsgütern dem Verpächter zusteht, wurde durch Urteil des BFH I 51/61 S vom 2. November 1965 (BStBl III 1966, 61), dem sich das Urteil des Senats IV 228/64 S anschloß, vom Vorliegen wirtschaftlichen Eigentums abhängig gemacht.

    Anders nach dem Urteil des Senats IV 228/64 S jedoch bei Betriebsaufspaltungen, bei denen sich der Verpächter die Bilanzierung des Pächters entgegenhalten lassen muß.

  • BFH, 26.06.1975 - IV R 59/73

    Bilanzierung einer Warenrückgabeforderung und einer Warenrückgabeverpflcihtung im

    Für die bilanzsteuerrechtliche Beurteilung von in einem Pachtvertrag getroffenen Vereinbarungen, die den Pächter zur laufenden Instandhaltung und Erneuerung des gepachteten Anlagevermögens verpflichten, und die ihrem wirtschaftlichen Gehalt nach eine gewisse Ähnlichkeit mit den in Rede stehenden Warenrückgabeverpflichtungen haben, gelten in Fällen der Betriebsaufspaltung nach dem Urteil des I. Senats des BFH I 51/61 S, das zur Besteuerung einer Betriebskapitalgesellschaft ergangen ist, und nach den Urteilen des erkennenden Senats vom 21. Dezember 1965 IV 228/64 S (BFHE 84, 407, BStBl III 1966, 147) und vom 23. Juni 1966 IV 75/64 (BFHE 86, 625, BStBl III 1966, 589), die die Besteuerung von Besitzunternehmen betreffen, folgende Grundsätze:.
  • BFH, 27.06.1968 - IV R 226/66

    Verlorene Baukostenzuschüsse - Genossenschaftsanteil - Anschaffungskosten der

    Die AfA-Befugnis steht nur dem wirtschaftlichen Eigentümer zu (vgl. Urteile des BFH I 51/61 S vom 2. November 1965, BFH 84, 171, BStBl III 1966, 61; IV 228/64 S vom 21. Dezember 1965, BFH 84, 407, BStBl III 1966, 147).
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