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   BFH, 27.07.1966 - VII 48/64   

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https://dejure.org/1966,825
BFH, 27.07.1966 - VII 48/64 (https://dejure.org/1966,825)
BFH, Entscheidung vom 27.07.1966 - VII 48/64 (https://dejure.org/1966,825)
BFH, Entscheidung vom 27. Juli 1966 - VII 48/64 (https://dejure.org/1966,825)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für die Zulassung zur Steuerbevollmächtigtenprüfung - Tätigkeit als "hauptberuflich" auf dem Gebiet des Steuerwesens

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 86, 460
  • BStBl III 1966, 569
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BFH, 17.10.1978 - VII R 30/78

    Steuerwesensbegriff - Hilfeleistung in Steuersachen - Steuerberaterprüfung

    Das FG berufe sich für diese Auffassung auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 27. Juli 1966 VII 48/64 (BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569).

    Dabei könne dahingestellt bleiben, ob die sechsmonatige Einarbeitungszeit vom 2. Januar bis 30. Juni 1972, in deren Verlauf der Kläger selbständig Buchführungsarbeiten erledigt habe, im Hinblick auf das BFH-Urteil VII 48/64 als praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt werden könne.

    Die Zulassungsvoraussetzung des § 36 Abs. 1 Nr. 1 StBerG bedinge nicht nur eine praktische Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens; diese müsse vielmehr auch hauptberuflich gewesen sein, das heiße, sie müsse den Hauptinhalt der Tätigkeit des Bewerbers gebildet haben (BFH-Urteile vom 27. Oktober 1964 VII 35/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1965 S. 289 - HFR 1965, 289 - vom 18. Mai 1965 VII 18/64, HFR 1965, 492, und vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569).

    Die Grundsätze des Urteils VII 48/64 könnten auf den vorliegenden Fall nicht angewandt werden, weil die mit der Tätigkeit des Klägers zusammenhängende Bearbeitung von steuerlichen Fragen im Verhältnis zu seinen auf dem Gebiet der Betriebswirtschaft liegenden Aufgaben die letzteren nicht überwogen habe.

    Überdies habe sich der Aufgabenbereich des Klägers nur auf bestimmte Teilbereiche des gesamten Rechnungswesens der Firma beschränkt, während im Urteilsfalle VII 48/64 neben der Führung der Buchhaltung Tätigkeiten ausgeübt worden seien, die wesentliche Kenntnisse auf dem Gebiet der verschiedensten Steuerarten erfordert hätten und bei denen schwierige Fragen des Buchführungs- und Bilanzwesens zu lösen gewesen seien.

    Dieser Begriff ist wegen der durch Art. 12 Abs. 1 des Grundgesetzes (GG) gewährleisteten grundsätzlichen Freiheit der Berufswahl weit auszulegen (vgl. BFH-Urteile VII 48/64, VII R 112/73 und VII R 86/77).

    Das gilt schon für seine sechsmonatige Einarbeitungszeit, in der er selbständig Buchführungsarbeiten erledigte (vgl. BFH-Urteil VII 48/64).

  • BFH, 19.05.1994 - VII R 102/93

    Voraussetzungen für die Bestellung als Beratungsstellenleiter - Verzeichnis der

    Aus dem Wortsinn ergibt sich lediglich, daß die vorgeschriebene Tätigkeit nicht nur nebenberuflich ausgeübt worden sein darf (Urteil des Senats vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569; Völzke, Anerkennung als Lohnsteuerhilfeverein, Der Betrieb -- DB -- 1975, 2389, 2390).

    Der erkennende Senat hat aber in der Mehrzahl seiner Entscheidungen verlangt, daß die vorgeschriebene Berufstätigkeit den Hauptinhalt der Tätigkeit des Bewerbers ausmacht und seine berufliche Betätigung, d. h. seine Arbeitszeit und Arbeitskraft, überwiegend in Anspruch nimmt (Urteile vom 18. Mai 1965 VII 18/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung -- HFR -- 1965, 492; vom 12. November 1974 VII R 112/73, BFHE 114, 310, BStBl II 1975, 313, 315; vom 17. Oktober 1978 VII R 30/78, BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27, 30; in BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569, und in BFHE 127, 100, BStBl II 1979, 306, 307).

  • BFH, 28.11.1989 - VII R 48/89

    Zulassung eines Rechtsanwalts zur Steuerberaterprüfung nach dreijähriger

    In Anwendung der vorstehenden Rechtsgrundsätze hat der Senat z.B. die folgenden Berufstätigkeiten von Bewerbern als hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt: Buchhalter in der Finanzkasse (Urteil vom 9. Februar 1965 VII 184/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1966, 89), Buchhalter bei einer Bank (Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569), Verbandsprüfer im Genossenschaftswesen (Urteil vom 12. November 1974 VII R 112/73, BFHE 114, 310, BStBl II 1975, 313), Korrektur und Überarbeitung von Klausuren bei einem Repetitor für Steuerrecht (BFHE 124, 474, BStBl II 1978, 393), Tätigkeit eines Diplomkaufmanns im Rechnungswesen einer GmbH (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27), zuletzt: Tätigkeit als Justitiar und Referent in der Steuerabteilung einer Oberfinanzdirektion - OFD - (Urteil vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337).
  • BFH, 17.01.1995 - VII R 47/94

    Zulassung zur Steuerberaterprüfung

    In Anwendung der vorstehenden Rechtsgrundsätze hat der Senat u. a. die Berufstätigkeiten von Buchhaltern in der Finanzkasse und in einer Bank als hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt (Urteile vom 9. Februar 1965 VII 184/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung 1966, 89, und vom 27. Juli 1966 VII R 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569).
  • BFH, 13.03.1990 - VII R 50/89

    Zur Auslegung des Begriffs "Hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des

    Auch diese Tätigkeit ist nach der Rechtsprechung des Senats jedenfalls dem Steuerwesen zuzurechnen (vgl. Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569, und Urteil in BFH/NV 1989, 49).
  • BFH, 24.01.1989 - VII R 79/88

    Steuerberaterprüfung - Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens - Beschäftigung

    In Anwendung der vorstehenden Rechtsgrundsätze hat der Senat z.B. die folgenden Berufstätigkeiten von Bewerbern als hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt: Buchhalter in der Finanzkasse (Urteil vom 9. Februar 1965 VII 184/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1966, 89), Buchhalter bei einer Bank (Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569), Verbandsprüfer im Genossenschaftswesen (Urteil vom 12. November 1974 VII R 112/73, BFHE 114, 310, BStBl II 1975, 313), Korrektur und Überarbeitung von Klausuren bei einem Repetitor für Steuerrecht (BFHE 124, 474, BStBl II 1978, 393), Tätigkeit eines Diplom-Kaufmanns im Rechnungswesen einer GmbH (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27).
  • BFH, 22.02.1978 - VII R 86/77

    Unterrichtserteilung - Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens - Praktische

    Der Begriff "Steuerwesen" umfaßt den des "Steuerrechts" (vgl. BFH-Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569).
  • BFH, 21.07.1992 - VII R 28/91

    Voraussetzungen der Zulassung zur Steuerberaterprüfung - Selbständige

    In Anwendung der vorstehenden Rechtsgrundsätze hat der Senat z.B. die folgenden Berufstätigkeiten von Bewerbern als hauptberufliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens anerkannt: Buchhalter in der Finanzkasse (Urteil vom 9. Februar 1965 VII 184/64, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1966, 89), Buchhalter in einer Bank (Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569), Verbandsprüfer im Genossenschaftswesen (Urteil vom 12. November 1974 VII R 112/73, BFHE 114, 310, BStBl II 1975, 313), Korrektur und Überarbeitung von Klausuren bei einem Repetitor für Steuerrecht (BFHE 124, 474, BStBl II 1978, 393), Tätigkeit eines Diplom-Kaufmanns im Rechnungswesen einer GmbH (BFHE 126, 107, BStBl II 1979, 27), Justitiar und Referent in der Steuerabteilung einer Oberfinanzdirektion (Urteil vom 24. Januar 1989 VII R 79/88, BFHE 156, 328, BStBl II 1989, 337), zuletzt: die Berufstätigkeit als Rechtsanwalt (Urteil vom 28. November 1989 VII R 48/89, BFHE 159, 386, BStBl II 1990, 399).
  • BFH, 12.11.1974 - VII R 112/73

    Beendigung der Ausbildung - Bestandene Abschlußprüfung - Verbandsprüfer -

    Eine Tätigkeit auf dem Gebiet des Steuerwesens ist "hauptberuflich", wenn sie den Hauptinhalt der Tätigkeit des Bewerbers bildet, durch sie also Arbeitszeit und Arbeitskraft des Bewerbers überwiegend beansprucht werden (BFH-Urteil vom 27. Juli 1966 VII 48/64, BFHE 86, 460, BStBl III 1966, 569).
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