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   BFH, 25.03.1969 - II R 123/68   

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https://dejure.org/1969,428
BFH, 25.03.1969 - II R 123/68 (https://dejure.org/1969,428)
BFH, Entscheidung vom 25.03.1969 - II R 123/68 (https://dejure.org/1969,428)
BFH, Entscheidung vom 25. März 1969 - II R 123/68 (https://dejure.org/1969,428)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Unbillige Einziehung der Steuer - Gesetzlicher Tatbestand - Erlaß von Steuerforderungen - Meistgebot in eigenem Namen - Privatschriftliche Vollmacht

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BFHE 96, 283
  • BStBl II 1969, 602
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BFH, 26.10.1972 - I R 125/70

    Nichtanrechnung der im Ausland gezahlten Steuern wegen fehlender

    Die bloße Feststellung, daß der Steuertatbestand erfüllt sei, reicht aber nicht aus, einen Erlaß abzulehnen (Urteil des BFH II R 123/68 vom 25. März 1969, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602).

    Es ist vielmehr zu prüfen, ob die dem Gesetz entsprechende Besteuerung den Wertungen des Gesetzgebers im konkreten Falle derart zuwiderläuft, daß die Erhebung der Steuer als unbillig erscheinen muß (Urteile des BFH II R 123/68, a. a. O.; II R 99/70 vom 9. Februar 1972, BFHE 105, 172, BStBl II 1972, 503).

  • BFH, 10.05.1972 - II 57/64

    Selbstbindung der Verwaltung - Wirkung zugunsten des Steuerpflichtigen - Erlaß -

    Bei der Prüfung, ob die Erhebung der Steuer eine dem Besteuerungszweck fremde (BFH 96, 283, BStBl II 1969, 602), vom Gesetzgeber nicht gewollte (BFH 93, 14, BStBl II 1968, 663) Härte wäre, ist aber zu beachten, daß diese Steuer einen "Gewinn" nicht voraussetzt, sondern ein Kostenfaktor unter vielen anderen ist.

    Zwar können Härten, welche der gesetzliche Steuertatbestand nicht notwendig mit sich bringt, im Wege des § 131 AO gemildert werden, sei es, weil sie in der Sache selbst unbillig erscheinen (BFH-Urteil II R 123/68 vom 25. März 1969, BFH 96, 283, BStBl II 1969, 602), sei es, weil die Erhebung der Steuer unter den besonderen Verhältnissen des Steuerpflichtigen unbillig wäre.

  • BFH, 21.02.1980 - V R 146/73

    Umsatzsteuer nach § 14 Abs. 3 UStG geschuldet, wenn nicht beabsichtigt, die in

    Eine sachliche Härte i. S. des § 131 der Reichsabgabenordnung - AO a. F. - (= §§ 163, 227 der Abgabenordnung 1977 - AO 1977 -) ist gegeben, wenn die Besteuerung eines Sachverhalts, der unter einen gesetzlichen Tatbestand fällt, im Einzelfall mit dem Sinn und Zweck des Steuergesetzes nicht vereinbar ist, wenn also ein Überhang des gesetzlichen Tatbestandes über die Wertungen des Gesetzgebers feststellbar ist (vgl. Urteile vom 5. Februar 1969 II R 29/66, BFHE 95, 287, BStBl II 1969, 400; vom 25. März 1969 II R 123/68, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602; vom 9. Februar 1972 II R 99/70, BFHE 105, 172, BStBl II 1972, 503; vom 25. Juli 1972 VIII R 59/68, BFHE 106, 486, BStBl II 1972, 918, und vom 15. Februar 1973 V R 152/69, BFHE 108, 571, BStBl II 1973, 466).
  • BFH, 17.09.1987 - III R 225/83

    Öffentliche Zuschüsse sind regelmäßig Betriebseinnahmen

    Aus sachlichen Gründen kann ein Steuererlaß gewährt werden, wenn die Besteuerung eines Sachverhalts, der unter einen gesetzlichen Besteuerungstatbestand fällt, im Einzelfall mit dem Sinn und Zweck des Steuergesetzes nicht vereinbar ist, wenn also der Sachverhalt zwar den gesetzlichen Tatbestand erfüllt, die Besteuerung aber den Wertungen des Gesetzgebers zuwiderläuft (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 25. März 1969 II R 123/68, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602; vom 9. Februar 1972 II R 99/70, BFHE 105, 172, BStBl II 1972, 503; vom 25. Juli 1972 VIII R 59/68, BFHE 106, 486, BStBl II 1972, 918; vom 11. März 1976 VIII R 93/72, BFHE 118, 420, BStBl II 1976, 394; vom 24. September 1976 I R 41/75, BFHE 120, 212, BStBl II 1977, 127; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts - BVerwG - vom 29. September 1982 8 C 49/82, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1984, 302).
  • BFH, 14.10.2008 - II B 65/07

    Berechnung des Meistgebots - Berücksichtigung bestehen bleibender Rechte -

    Nach der BFH-Rechtsprechung (Urteile vom 26. März 1980 II R 143/78, BFHE 130, 426, BStBl II 1980, 523; vom 25. März 1969 II R 123/68, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602; in BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92; vom 7. November 1968 II 9/65, BFHE 94, 85, BStBl II 1969, 41) kann zwar die Einziehung der Grunderwerbsteuer unbillig sein, wenn der Meistbietende das Meistgebot für sich überhaupt nicht gewollt hat und das Grundstück alsbald an denjenigen weitergibt, in dessen Namen er von Anfang an handeln wollte.
  • FG Düsseldorf, 19.07.2000 - 7 K 237/97
    Es ist nämlich nicht ohne weiteres davon auszugehen, dass das Gesetz allein um der Form des Rechtsvorgangs willen die Erhebung der Steuer auch dann verlangt, wenn der der Grunderwerbsteuer unterliegende Vorgang zunächst nicht gewollt, sondern durch besondere Umstände erzwungen war (BFH Urteil vom 25.3.1969 II R 123/68, Bundessteuerblatt - BStBl. - Teil II 1969, 302; Urteil vom 26.3.1980, II R 143/78, BStBl. II 1980, 523).

    Es wird ihm kaum möglich sein, sich innerhalb der für Gebote offenen Zeit (vgl. § 73 Abs. 1 ZVG) noch eine öffentlich beglaubigte Vollmacht zu besorgen (BFH Urteil vom 25.3.1969 II R 123/68, Bundessteuerblatt - BStBl. - Teil II 1969, 302).

    Zu solchen Geschäften gehören aber Grundstückserwerbe in der Zwangsversteigerung regelmäßig nicht (BFH Urteil vom 25.3.1969 II R 123/68, Bundessteuerblatt - BStBl. - Teil II 1969, 302).

  • FG Sachsen, 07.03.2013 - 8 K 1579/11

    Erlass von Grunderwerbsteuer gegenüber dem in verdeckter Vertretung handelnden

    Ein Erlass komme nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BStBl II 1969, 602) dann in Betracht, wenn der der Grunderwerbsteuer unterliegende Vorgang zunächst nicht gewollt, sondern durch die Umstände erzwungen worden sei.

    Vielmehr muss die mangelnde eigene Erwerbsabsicht bereits bei Angabe des Gebots offen zum Ausdruck kommen (vgl. BFH, Urteil vom 7.11.1968, II 9/65, BStBl II 1969, 41 [42]) und das Handeln in verdeckter Stellvertretung auf der Unkenntnis des Zwangsversteigerungsrechts beruhen (BFH, Urteile vom 25.3.1969, II R 123/68, BStBl II 1969, 602 [603] und vom 19.11.1968, II 112/65, BStBl II 1969, 92 [93]).

  • BFH, 09.02.1972 - II R 99/70

    Unbilligkeit - Besteuerungstatbestand - Wertungen des Gesetzgebers -

    Vielmehr ist mit dem Blick auf den Einzelfall zu prüfen, ob die Besteuerung nicht nur unter den gesetzlichen Tatbestand, sondern auch unter die Wertungen des Gesetzgebers fällt oder diesen zuwiderläuft (BFH 96, 283).

    Es ist also jeweils mit dem Blick auf den Einzelfall und die Gestaltung des auf diesen anzuwendenden Besteuerungstatbestandes (vgl. Urteil des BFH II 151/64 vom 7. Mai 1968, BFH 93, 14 [15 f.], BStBl II 1968, 663) zu prüfen, ob die unter den Tatbestand des Gesetzes fallende Besteuerung dieses Einzelfalles nicht nur unter den gesetzlichen Tatbestand, sondern auch unter die Wertungen des Gesetzgebers fällt oder umgekehrt diesen derart zuwiderläuft, daß die Erhebung der Steuer als unbillig erscheinen muß (Urteil des BFH II R 123/68 vom 25. März 1969, BFH 96, 283 [284], BStBl II 1969, 602).

  • BFH, 28.06.1972 - I R 182/69

    Ordnungsmäßige Buchführung - Verlust der gesamten Unterlagen - Höhere Gewalt -

    Es muß also eine individuelle Würdigung stattfinden (vgl. BFH-Urteil II R 123/68 vom 25. März 1969, BFH 96, 283, BStBl II 1969, 602).
  • BFH, 26.01.2006 - II S 14/05

    NZB; PKH; unanfechtbare Entscheidung vor Endurteil

    Darüber, ob für den Antragsgegner Anlass bestanden hätte, von Amts wegen zu prüfen, ob die Einziehung der Steuer nach Lage des Einzelfalles unbillig ist (vgl. BFH-Urteile vom 25. März 1969 II R 123/68, BFHE 96, 283, BStBl II 1969, 602; in BFHE 94, 85, BStBl II 1969, 41), war in dem dem FG vorliegenden Verfahren nicht zu entscheiden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 94, 156, BStBl II 1969, 92).
  • BFH, 10.11.1970 - II 117/65

    Nachlaß - Grundstücke zum Nachlaß - Erwerb durch Erbengemeinschaft - Teilung des

  • BFH, 22.10.1971 - II R 104/70

    Zulässigkeit der Revision - Revisibilität der gerügten Rechtsnorm - Revisibilität

  • BFH, 09.06.1970 - II 39/65

    Befreiung von der Zahlung der Grunderwerbsteuer bei Erwerb eines unbebauten

  • BFH, 07.08.1974 - II R 57/72

    Ministererlaß - Grundstückserwerb - Vertriebene - Heimatvertriebene -

  • BFH, 25.07.1972 - VIII R 59/68

    Versagung des Verlustabzugs nach § 10d EStG wegen Nichtordnungsmäßigkeit der

  • BFH, 06.11.1974 - II R 169/71

    Steuerbegünstigtes Eigenheim - Erwerb - Abgabe des Meistgebotes -

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