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   BGH, 22.06.1993 - 5 StR 262/93   

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https://dejure.org/1993,3621
BGH, 22.06.1993 - 5 StR 262/93 (https://dejure.org/1993,3621)
BGH, Entscheidung vom 22.06.1993 - 5 StR 262/93 (https://dejure.org/1993,3621)
BGH, Entscheidung vom 22. Juni 1993 - 5 StR 262/93 (https://dejure.org/1993,3621)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge - Voraussetzung der Zurechnung der Handlung der Mittäter, auch wenn einer der Täter das Handlungsgeschehen vorzeitig verlassen hat - Vorhersehbarkeit des durch pflichtwidriges Verhalten verursachten Tod des Opfers - ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHR StGB § 20 Blutalkoholkonzentration 14
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 20.07.1995 - 4 StR 129/95

    Kindesmißhandlung - §§ 223, 13 StGB, Körperverletzung durch Unterlassen, § 226

    Hier fehlt es jedoch an dem für eine Verurteilung nach § 226 StGB vorausgesetzten unmittelbaren Gefahrverwirklichungszusammenhang (BGHR StGB § 226 Todesfolge 6 und 7).
  • BGH, 28.03.2001 - 3 StR 532/00

    Körperverletzung mit Todesfolge (Hirnblutung nach Angriff); Hinterlistiger

    Dabei ist eine mögliche Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten des Angeklagten aufgrund vorangegangenen Alkoholgenusses zu berücksichtigen (vgl. BGH bei Dallinger MDR 1973, 18; BGHR StGB § 226 Todesfolge 6 und 7).
  • BGH, 19.03.1997 - 5 StR 21/97

    Vorhersehbarkeit des Todeseintritts bei schweren und lang andauernden

    Die mit Hilfe eines Sachverständigen gewonnene Beurteilung des Tatrichters, beide Angeklagten seien während der gesamten Tatzeit nicht schuldunfähig gewesen, ist nicht zu beanstanden (vgl.BGHR StGB § 20 Blutalkoholkonzentration 14).

    Die Vorhersehbarkeit des Todeseintritts kann bei so schweren und lang andauernden Gewalthandlungen, wie sie hier vorliegen, nicht einmal dann fraglich sein, wenn die Erkenntnisfähigkeit der Täter wegen ihrer alkoholbedingten Bewußtseinstrübung nachhaltig vermindert war (vgl. dazu BGHR StGB § 226 Todesfolge 7).

  • BGH, 28.03.2007 - 5 StR 32/07

    Konkurrenzen (Konsumtion zwischen Raub und Freiheitsberaubung); verminderte

    Solches setzt eine intellektuelle Leistungsfähigkeit voraus, die sich mit der Annahme einer Blutalkoholkonzentration in der angenommenen Höhe nur sehr schwer verträgt, die lediglich um 0, 1 ? unter der Grenze liegt, bei der ein Ausschluss der Steuerungsfähigkeit stets besonders naheliegt (vgl. BGHR StGB § 20 Blutalkoholkonzentration 14).
  • BGH, 19.03.2002 - 1 StR 566/01

    Tötungsvorsatz; Schuldfähigkeit; Schuldunfähigkeit (BAK)

    Das Landgericht hat bei der Prüfung der Voraussetzungen des § 20 StGB die richtigen Maßstäbe (vgl. BGHR StGB § 20 Blutalkoholkonzentration 14; BGH NStZ 1995, 96; BGH Blutalkohol 38, 188; BGH, Urteil vom 8. Oktober 1991 - 1 StR 482/91) angelegt und danach einen Ausschluß der Steuerungsfähigkeit rechtsfehlerfrei verneint.
  • BGH, 17.12.1998 - 5 StR 315/98

    Verminderte Schuldfähigkeit; Würdigung des Nachtatverhaltens; Fernliegen des

    Dies ist trotz des festgestellten hohen Alkoholisierungsgrades (vgl. hierzu BGHR StGB § 20 Blutalkoholkonzentration 14) zutreffend.
  • BGH, 23.01.1997 - 5 StR 668/96

    Gefährliche Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge und versuchte

    Bei einer so hohen Blutalkoholkonzentration liegt selbst bei schweren Gewaltdelikten wie dem hier mitabgeurteilten Kapitalverbrechen ein alkoholbedingter Ausschluß der Steuerungsfähigkeit nahe (std. Rspr.; vgl. nur BGHR StGB § 20 Blutalkoholkonzentration 14 m.w.N.).
  • BGH, 19.02.1997 - 5 StR 3/97

    Stützen der Erwägungen zum Fehlen einer Erinnerungslücke des Angeklagten für die

    Im Blick auf die Höhe der Blutalkoholkonzentration, die von dem für Vollrausch bei Delikten der vorliegenden Art angenommenen Grenzwert von 3, 3 %o (BGHR StGB § 20 BAK 14) noch verhältnismäßig weit entfernt ist, und angesichts dessen, daß affektbedingte Schuldunfähigkeit nur in Ausnahmefällen anzuerkennen ist (vgl. Jähnke in LK 11. Aufl. § 20 Rdn. 58 m.N.), vermag der Senat aber im Ergebnis auszuschließen, daß das Schwurgericht ohne die bedenklichen Erwägungen zur Anwendung des § 20 StGB gelangt wäre.
  • KG, 28.08.2000 - 1 Ss 247/00
    Fall schwerwiegenden Gewaltdelikt, das sich gegen Leib oder Leben des Opfers richtet (vgl. BGHSt 43, 66, 69), liegt eine Schuldunfähigkeit in der Regel ab 3, 3 Promille nahe (vgl. BGHR StGB § 20 Blutalkoholkonzentration 14).
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