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   BGH, 11.05.1988 - 3 StR 171/88   

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https://dejure.org/1988,1991
BGH, 11.05.1988 - 3 StR 171/88 (https://dejure.org/1988,1991)
BGH, Entscheidung vom 11.05.1988 - 3 StR 171/88 (https://dejure.org/1988,1991)
BGH, Entscheidung vom 11. Mai 1988 - 3 StR 171/88 (https://dejure.org/1988,1991)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an einen bedingten Tötungsvorsatz - Abgrenzung zum Gefährdungsvorsatz und Verletzungsvorsatz

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 15 § 212 Abs. 1
    Straftaten gegen das Leben: Bedingter Tötungsvorsatz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 12
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 04.11.1988 - 1 StR 262/88

    Sexualverkehr des HIV-Infizierten

    Auch insoweit hält sich das angefochtene Urteil im Rahmen gefestigter Rechtsprechung, die immer wieder darauf hingewiesen hat, daß vor dem Tötungsvorsatz eine viel höhere Hemmschwelle steht als vor dem Gefährdungs- oder Verletzungsvorsatz (vgl. BGH StV 1984, 187; 1986, 421; BGH NStZ 1983, 407; 1984, 19; 1988, 175; BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 8 und 12).
  • BGH, 19.07.1994 - 4 StR 348/94

    Revision - Nachprüfung - Tötungsvorsatz - Wollenselement - Gewalthandlung

    Nach Lage der Dinge, wie sie sich insbesondere aus der Art der Tatwaffe und der Absicht des Angeklagten ergibt, damit "einen etwaigen Widerstand zu brechen" (UA 13), ging es ihm vielmehr allein darum, den Gastwirt "außer Gefecht zu setzen" (vgl. BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 12 m.w.Nachw.).
  • BGH, 31.03.2004 - 2 StR 2/04

    Tötungsvorsatz (Totschlag; Hemmschwelle; äußerst gefährliche Gewaltmittel);

    Angesichts der hohen Hemmschwelle gegenüber einer Tötung ist jedoch auch immer die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß der Täter die Gefahr einer Tötung nicht erkannt oder jedenfalls darauf vertraut hat, ein solcher Erfolg werde nicht eintreten (st. Rspr.; vgl. BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 12, 41, 51).
  • BGH, 06.02.2003 - 4 StR 450/02

    Beweiswürdigung (Tötungsvorsatz bei gefährlichen Gewalthandlungen; Hemmschwelle;

    Angesichts der hohen Hemmschwelle gegenüber einer Tötung ist jedoch auch immer die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß der Täter die Gefahr der Tötung nicht erkannt oder jedenfalls darauf vertraut hat, ein solcher Erfolg werde nicht eintreten (st. Rspr.; vgl. BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 12, 41, 51).
  • BGH, 21.01.1993 - 4 StR 624/92

    Schluss von der Gefährlichkeit der Tathandlung auf einen bedingten Tötungsvorsatz

    Deshalb bedarf der Schluß von der Gefährlichkeit der Tathandlung auf einen bedingten Tötungsvorsatz im Hinblick auf die gegenüber der Tötung eines anderen Menschen bestehende hohe Hemmschwelle einer eingehenden Prüfung anhand aller Umstände des Einzelfalles (vgl. z.B. BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 1, 2, 3, 5, 12 und 13).
  • BGH, 21.04.1993 - 2 StR 171/93

    Strafbefreiender Rücktritt vom unbeendeten Versuch - Zulässigkeit des Ziehens von

    Bei dem angetrunkenen Angeklagten durfte aus der Gefährlichkeit des Angriffs allein nicht auf bedingten Tötungsvorsatz geschlossen werden (vgl. BGHR StGB § 212 I Vorsatz, bedingter 1, 7, 9, 12, 23, 24).
  • BGH, 15.02.1990 - 4 StR 660/89

    Bedingter Tötungsvorsatz bei objektiv gefährlichen Gewalthandlungen -

    Auch bei einem als möglich vorausgesehenen Tötungserfolg kann ein Täter nämlich ernsthaft und nicht nur vage darauf vertraut haben, der Erfolg werde dennoch nicht eintreten, insbesondere dann, wenn es ihm darum ging, das Opfer "außer Gefecht zu setzen" (vgl. BGH NStZ 1984, 19; BGHR StGB § 212 I Vorsatz, bedingter 12).
  • BGH, 13.05.1992 - 3 StR 28/92

    Annahme eines bedingten Tötungsvorsatzes aufgrund der Umstände des Einzelfalles -

    Zwar trifft es zu, daß die Annahme des bedingten Tötungsvorsatzes auf die Umstände des Einzelfalles gestützter Darlegungen bedarf, woraus der Tatrichter die Schlußfolgerung ableitet, der Angeklagte habe mit der Möglichkeit des Eintritts des Todes gerechnet und diesen Erfolg billigend in seinen Willen aufgenommen (vgl. BGH NStZ 1983, 407; NStZ 1984, 19; BGHR StGB § 212 I Vorsatz, bedingter 3, 4, 5, 12).
  • BGH, 10.05.1990 - 4 StR 74/90

    Aufhebung eines Teilfreispruches bei einer Vollrauschtat - Folgen der Aufhebung

    Allein aus dem äußeren Tatverhalten mußte nicht auf einen Tötungswillen oder auf die billigende Inkaufnahme des Tötungserfolges geschlossen werden (vgl. BGHR StGB § 212 Abs. 1 Vorsatz, bedingter 12; BGH NStZ 1983, 407; JZ 1990, 297).
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