Rechtsprechung
   BGH, 23.09.1952 - 1 StR 218/52   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Grausame Tötung - Zufügung besonders starker Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung - Maßgeblicher Zeitpunkt für das Herrschen gefühlloser Gesinnung bei der grausamen Tötung - Beeinträchtigung der Widerstandskraft gegen Krankheiten - Begünstigung eines tödlichen Krankheitsverlaufs - Bewusste Förderung der Haupttat in Kenntnis der Haupttat in ihren Grundzügen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 3, 264



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (18)  

  • BGH, 04.07.1984 - 3 StR 199/84  

    Zeitpunkt der Arglosigkeit

    Grausam tötet, wer seinem Opfer aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung besondere Schmerzen oder Qualen zufügt (BGHSt 3, 180; 3, 264).

    Es genügt die Zufügung seelischer Qualen (BGHSt 3, 264, 265), insbesondere von "furchtbarer Todesangst" und "seelischer Pein" (BGH, Urteil vom 6. November 1979 - 1 StR 546/79).

  • BGH, 20.05.1969 - 5 StR 658/68  

    Verfolgungsverjährung für Mordbeihilfe bei Vorliegen niedriger Beweggründe

    Der Senat braucht daher nicht zu entscheiden, ob der mündlich vorgetragenen Auffassung des Generalbundesanwalts beizutreten ist, das Mordmerkmal "grausam" sei schlechthin "tatbezogen" und falle auch insoweit nicht unter § 50 Abs. 2 (nF) StGB, als es eine gefühllose, unbarmherzige Gesinnung erfordert (BGHSt 3, 180; 3,264) [BGH 16.10.1952 - 4 StR 247/52].
  • BGH, 26.06.1997 - 4 StR 180/97  

    Antrag auf Abberufung des Pflichtverteidigers und Bestellung eines anderen

    Das Landgericht hat nicht vekannt, daß nach der Rechtsprechung "grausam" tötet, wer seinem Opfer aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art zufügt, die nach Stärke oder Dauer über das für die Tötung erforderliche Maß hinausgehen (BGHSt 3, 264; 37, 40; BGHR StGB 211 Abs. 2 grausam 1; Tröndle, StGB 48. Aufl. § 211 Rdn. 7 m.w.N.).
  • BGH, 26.02.1987 - 1 StR 12/87  

    Anforderungen an eine Verfahrensrüge - Verstoß gegen die Aufklärungspflicht -

    "Grausam" tötet, wer dem Opfer aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art zufügt, die nach Stärke oder Dauer über das für die Tötung erforderliche Maß hinausgehen (BGHSt 3, 180; 3, 264; BGH, Urt. vom 17. April 1973 - 5 StR 118/73 - bei Dallinger MDR 1974, 14; BGH NStZ 1982, 379; Jähnke in LK 10. Aufl. § 211 Rdn. 55; Eser in Schönke/Schröder, StGB 22. Aufl. § 211 Rdn. 27).
  • BGH, 27.05.1982 - 4 StR 200/82  

    Anforderungen an das Mordmerkmal der Grausamkeit - Erforderlichkeit der

    Grausam tötet, wer dem Opfer besonders starke Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung, die ihn jedenfalls bei der Tat beherrscht hat, zufügt (BGHSt 3, 180; 3, 264).
  • BGH, 07.07.1993 - 2 StR 180/93  

    Anforderungen an das Vorliegen des Mordmerkmals "niedrige Beweggründe" -

    "Grausam" tötet, wer seinem Opfer in gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art zufügt, die nach Stärke oder Dauer über das für die Tötung erforderliche Maß hinausgehen (BGHSt 3, 180; 3, 264; BGHR StGB § 211 grausam 1).
  • BGH, 25.07.1978 - 5 StR 331/78  

    Voraussetzungen an das innere Erfordernis des Handelns aus niedrigen Beweggründen

    Grausam tötet, wer seinem Opfer aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung besondere Schmerzen oder Qualen zufügt (BGHSt 3, 180 und 3, 264).
  • BGH, 29.11.1955 - 2 StR 295/55  

    Rechtsmittel

    Grausam ist eine Tötung nur, wenn sie ganz besonders schwere Leiden oder Schmerzen hervorruft und aus einer gefühllosen, unbarmherzigen Gesinnung begangen wird (BGHSt 3, 181 [BGH 30.09.1952 - 1 StR 243/52]; 3, 264) [BGH 16.10.1952 - 4 StR 247/52].
  • BGH, 10.03.1953 - 1 StR 585/52  

    Rechtsmittel

    Dass die Angeklagten nicht einschlägig vorbestraft sind, schliesst nicht aus, dass jeder von ihnen im vorliegenden Falle grausam gehandelt hat; denn für die Anwendung des § 9 Abs. 3 des Straffreiheitsgesetzes genügt es ebenso wie bei der grausamen Tötung im Sinne des § 211 StGB (vgl. BGHSt 3, 264), dass die gefühllose, unbarmherzige Gesinnung den Täter bei der Tat beherrscht, ohne dass sie eine allgemeine Tätereigenschaft zu sein braucht.
  • BGH, 21.08.1980 - 4 StR 346/80  

    Einstufung einer Tötung als aus niedrigen Beweggründen, wenn der Täter seine

    Grausam tötet, wer dem Opfer besonders starke Schmerzen oder Qualen körperlicher oder seelischer Art aus gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung, die ihn jedenfalls bei der Tat beherrscht hat, zufügt (BGHSt 3, 180; 3, 264).
  • BGH, 07.12.1971 - 1 StR 393/71  

    Vorliegen von niedrigen Beweggründen, wenn der Täter sich auf Grund von Wut,

  • BGH, 14.04.1953 - 1 StR 152/53  

    Rechtsmittel

  • BGH, 26.07.1966 - 1 StR 266/66  

    Voraussetzungen für eine Strafbarkeit wegen Blutschande - Anforderungen an das

  • BGH, 21.04.1955 - 3 StR 460/54  

    Rechtsmittel

  • BGH, 16.03.1959 - 2 StR 66/59  

    Traktieren mit einer jeweils gleichen Anzahl an Faustschlägen und

  • BGH, 30.05.1956 - 3 StR 120/56  

    Rechtsmittel

  • BGH, 09.07.1953 - 3 StR 807/52  

    Rechtsmittel

  • BGH, 13.01.1953 - 1 StR 687/52  

    Rechtsmittel

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht