Rechtsprechung
   BGH, 24.07.1987 - 2 StR 338/87   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Versuchsbeginn in Fällen des sexuellen Missbrauchs von Kindern - Anordnung der Sicherungsverwahrung, wenn die zur zweiten Vorverurteilung führende Tat nach Rechtskraft der ersten Vorverurteilung begangen worden ist - Rücktritt vom Versuch des sexuellen Missbrauchs von Kindern - Versuchsbeginn mit der objektiven Gefährdung des geschützten Rechtsguts - Freiwillige Mitwirkung des Kindes an seinem sexuellen Missbrauch

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Auszüge)

    StGB (1975) § 22 § 176 Abs. 1 § 66 Abs. 1
    Versuchsbeginn bei sexueller Nötigung; Voraussetzungen der Sicherungsverwahrung

Papierfundstellen

  • BGHSt 35, 6
  • NJW 1988, 1274
  • MDR 1987, 1037
  • StV 1987, 531



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 12.12.2001 - 3 StR 303/01  

    Verurteilung im Mordfall ohne Leiche aufgehoben

    Hierbei können etwa die Dichte des Tatplans oder der Grad der Rechtsgutsgefährdung, der aus Sicht des Täters durch die zu beurteilende Handlung bewirkt wird, für die Abgrenzung zwischen Vorbereitungs- und Versuchsstadium Bedeutung gewinnen (vgl. BGHSt 30, 363, 364; 35, 6, 9; 40, 257, 269; BGH NJW 1980, 1759 f; NStZ 1983, 462; 1987, 20; BGHR StGB § 22 Ansetzen 11).
  • BGH, 20.03.2014 - 3 StR 424/13  

    Versuchsbeginn beim Mord (Abgrenzung von Vorbereitung und Versuch; Versuchsbeginn

    In den Bereich des Versuchs einbezogen ist vielmehr auch ein für sich gesehen noch nicht tatbestandsmäßiges Handeln, soweit es nach der Vorstellung des Täters der Verwirklichung eines Tatbestandsmerkmals räumlich und zeitlich unmittelbar vorgelagert ist oder nach dem Tatplan im ungestörten Fortgang ohne Zwischenakte in die Tatbestandsverwirklichung einmünden soll (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteile vom 16. September 1975 - 1 StR 264/75, BGHSt 26, 201, 203 f.; vom 26. Oktober 1978 - 4 StR 429/78, BGHSt 28, 162, 163; vom 26. Januar 1982 - 4 StR 631/81, BGHSt 30, 363, 364; Beschluss vom 24. Juli 1987 - 2 StR 338/87, BGHSt 35, 6, 8 f.; Urteile vom 16. Januar 1991 - 2 StR 527/90, BGHSt 37, 294, 296; vom 13. September 1994 - 1 StR 357/94, BGHSt 40, 257, 268 f.; Beschluss vom 14. März 2001 - 3 StR 48/01, NStZ 2001, 415, 416).
  • BGH, 14.12.2001 - 3 StR 369/01  

    Anfragebeschluss; Vorlagebeschluss; Mitsichführen einer Schusswaffe; bewaffneter

    Tatbezogene Merkmale, für die § 28 Abs. 2 StGB nicht gilt, können grundsätzlich arbeitsteilig verwirklicht werden mit der Folge, daß sich jeder Mittäter die vom gemeinsamen Tatplan umfaßten Tatbeiträge der anderen als Teil seines eigenen Tuns zurechnen lassen muß (BGHR StGB § 22 Ansetzen 1, 7; § 25 Abs. 2 Mittäter 20).
  • BGH, 16.01.1991 - 2 StR 527/90  

    Versuchsbeginn bei Betrug

    Es beginnt bereits mit Handlungen, die nach dem Tatplan im ungestörten Fortgang unmittelbar zur Tatbestandserfüllung führen sollen; das ist der Fall, wenn der Täter subjektiv die Schwelle zum "jetzt geht es los" überschreitet und objektiv zur tatbestandsmäßigen Angriffshandlung ansetzt, so daß sein Tun ohne Zwischenakte in die Tatbestandsverwirklichung übergeht (st. Rspr., BGHSt 26, 201 ff; 28, 162 f; 31, 178, 182 [BGH 21.12.1982 - 1 StR 662/82]; 35, 6 ff).
  • BGH, 29.05.2018 - 1 StR 28/18  

    Versuch (unmittelbares Ansetzen zum Totschlag, einzelfallgerechte Anwendung)

    Hierbei können etwa die Dichte des Tatplans oder der Grad der Rechtsgutsgefährdung, der aus Sicht des Täters durch die zu beurteilende Handlung bewirkt wird, für die Abgrenzung zwischen Vorbereitungs- und Versuchsstadium Bedeutung gewinnen (vgl. BGH, Urteil vom 26. Januar 1982 - 4 StR 631/81, BGHSt 30, 363, 364 f.; Beschlüsse vom 24. Juli 1987 - 2 StR 338/87, BGHSt 35, 6, 9 und vom 20. September 2016 - 2 StR 43/16, NStZ 2017, 86).
  • BGH, 17.12.2008 - 2 StR 481/08  

    (Versuchte) Vergewaltigung einer Prostituierten; Voraussetzungen der

    Sicherungsverwahrung nach § 66 Abs. 1 Nr. 1 StGB darf aber nur dann angeordnet werden, wenn die zur zweiten Verurteilung führenden Tat nach Rechtskraft der ersten Vorverurteilung begangen worden ist (BGHSt 35, 6, 12; 38, 258).

    Der Täter muss, um die Voraussetzungen des § 66 Abs. 1 StBG zu erfüllen, die Warnfunktion eines jeweils rechtskräftigen Strafurteils zwei Mal missachtet haben (BGHSt 35, 6, 12; 38, 258).

  • BGH, 18.12.1990 - 4 StR 532/90  

    Zulässigkeit eines Anerkenntnisurteils im Adhäsionsverfahren

    Bei den hiernach maßgeblichen Taten bedarf es ferner genauer Angaben über Tatzeiten und Inhaftierungsdauer (§ 66 Abs. 3 Satz 3 und Satz 4 StGB; vgl. BGHR StGB § 66 Abs. 2 Vorverurteilungen 1) sowie über die Rechtskraft der früheren Verurteilungen (vgl. BGHSt 35, 6, 12 f) [BGH 24.07.1987 - 2 StR 338/87].
  • BGH, 26.05.2011 - 4 StR 650/10  

    Anordnung der Sicherungsverwahrung nach dem Urteil des BVerfG vom 4.5.2011

    Der Täter muss, um die formellen Voraussetzungen des § 66 Abs. 1 StGB a.F. zu erfüllen, die Warnfunktion eines jeweils rechtskräftigen Strafurteils zweimal missachtet haben (BGH, Beschlüsse vom 24. Juli 1987 - 2 StR 338/87, BGHSt 35, 6, 12, und vom 25. März 1992 - 2 StR 527/91, BGHSt 38, 258, 259).
  • BGH, 25.03.1992 - 2 StR 527/91  

    Voraussetzung für Anordnung der Unterbringung in der Sicherheitsverwahrung

    Die Voraussetzungen des § 66 Abs. 1 Nr. 1 StGB liegen nicht vor, wenn zur Zeit der Begehung der zur zweiten Vorverurteilung führenden Tat nur den Schuldspruch der ersten Vorverurteilung rechtskräftig ist (Fortführung BGH, 24. Juli 1987, 2 StR 338/87, BGHSt 35, 6).

    Sicherungsverwahrung darf hiernach nur angeordnet werden, wenn die zur zweiten Vorverurteilung führenden Taten nach Rechtskraft der ersten Vorverurteilung begangen worden sind (BGHSt 35, 6, 12).

  • BGH, 28.05.2008 - 1 StR 192/08  

    Vorverurteilung im Sinne von § 66 Abs. 1 Nr. 1 StGB (nachträgliche

    Die Anordnung der Sicherungsverwahrung nach § 66 Abs. 1 StGB ist gerechtfertigt, wenn der Täter vor Begehung der neuen Tat die Warnfunktion eines Strafurteils zweimal missachtet hat (vgl. zur Warnfunktion BGHSt 35, 6, 12; BGH NStZ 1992, 328).
  • BGH, 19.06.2008 - 4 StR 114/08  

    Formelle Voraussetzungen der Sicherungsverwahrung bei einheitlicher Strafe in

  • BGH, 21.05.2008 - 5 StR 97/08  

    Rechtsfehlerhafte Anordnung der Sicherungsverwahrung (Darlegung der

  • BGH, 15.12.1992 - 5 StR 394/92  

    Ablehnung eines Beweisantrags wegen Bedeutungslosigkeit - Verwertung des über das

  • BGH, 05.05.2009 - 3 StR 96/09  

    Unterbringung in einer Entziehungsanstalt; Anordnung der Sicherungsverwahrung;

  • BGH, 11.01.2008 - 2 StR 541/07  

    Anordnung der Sicherungsverwahrung (formelle Voraussetzungen; Vorverurteilungen)

  • BGH, 11.08.2004 - 3 StR 272/04  

    Unterbringung in der Sicherungsverwahrung (Vortaten; Ermessensentscheidung);

  • BGH, 03.08.2011 - 2 StR 190/11  

    Rechtsfehlerhaft abgelehnte Sicherungsverwahrung (verfassungskonforme Anwendung;

  • BGH, 11.05.2004 - 3 StR 143/04  

    Sicherungsverwahrung (Feststellung der Vorverurteilungen)

  • BGH, 30.09.1987 - 2 StR 424/87  

    Voraussetzugen der Anordnung von Sicherungsverwahrung - Kontrolle einer Prüfung

  • BGH, 31.07.2012 - 3 StR 192/12  

    Sicherungsverwahrung (zeitliches Verhältnis von Vortaten, Vorverurteilungen und

  • BGH, 26.09.2002 - 5 StR 374/02  

    Verwerfung der Revision als unbegründet

  • BGH, 20.10.1995 - 2 StR 342/95  

    V-Mann - Überredung - Wiederholungsgefahr

  • BGH, 31.10.1990 - 2 StR 231/90  

    Revision wegen Nichtanordnung der Sicherungsverwahrung eines Angeklagten -

  • BGH, 14.03.1989 - 1 StR 39/89  

    Abgrenzung des unbeendeten vom beendeten Versuch auf die Vorstellung des Täters

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht