Rechtsprechung
   BGH, 03.07.1991 - 2 StR 45/91   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • HRR Strafrecht

    § 261 StPO; § 273 Abs. 3 S. 1 StPO
    Gesetzesverstoß durch Nichtberücksichtigung einer wörtlich protokollierten Aussage im Strafurteil (Verfahrenrüge; Rekonstruktion der Hauptverhandlung); Grundsatz der freien Beweiswürdigung

  • Jurion

    Beweiswürdigkeit - Aussage - Verfahrensrüge - Gesetzesverstoß

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Bedeutung des Wortprotokolls

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StPO §§ 261, 273 Abs. 3 Satz 1
    Verfahrensrüge bei fehlender Auseinandersetzung mit protokollierter Aussage

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 38, 14
  • NJW 1992, 252
  • MDR 1991, 1186
  • MDR 1991, 1187
  • NStZ 1991, 500
  • StV 1991, 548



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (35)  

  • BGH, 10.10.2017 - 1 StR 447/14  

    Strafrechtliches Analogieverbot (Reichweite bei Blanketttatbeständen; Grenze des

    Zwar muss sich ein Tatgericht mit einer Urkunde in den Urteilsgründen dann auseinandersetzen, wenn deren Würdigung im Hinblick auf die vollständige Erfassung des relevanten Beweisstoffes und die inhaltliche Richtigkeit der Feststellungen geboten ist (vgl. BGH, Beschluss vom 18. August 1987 - 1 StR 366/87, StV 1988, 138 und Urteil vom 3. Juli 1991 - 2 StR 45/91, BGHSt 38, 14, jeweils mwN).
  • BGH, 03.09.1997 - 5 StR 237/97  

    Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Rekonstruktionsverbot bei unrichtiger

    Der Bundesgerichtshof hat dies angenommen, wenn der Wortlaut einer in der Hauptverhandlung verlesenen Urkunde im Urteil unrichtig wiedergegeben worden ist (BGH MDR 1976, 989; BGH StV 1983, 321; BGH NStZ 1987, 18; vgl. BGHSt 29, 18, 21; für Fälle der wörtlichen Protokollierung einer Aussage vgl. BGHSt 38, 14, 16 f.).
  • OLG Hamm, 22.04.2010 - 2 RVs 13/10  

    Gerichtssprache, Fachbegriff, Urteilsgründe, Aufklärungsrüge

    Das wäre nach der Rechtsprechung nur dann der Fall, wenn seine Aussage gemäß § 273 Abs. 3 S. 1 StPO wörtlich protokolliert (vgl. BGHSt 38, 14 = NJW 1992, 252; OLG Schleswig-Holstein, Beschluss vom 29. Dezember 2006 - 1 Ss 176/06 -, zitiert nach juris Rn. 3; s. auch Dahs/Dahs, Revision, 7. Aufl. 2008, Rn. 250) oder seine Aussage durch Verlesung in die Hauptverhandlung eingeführt (vgl. BGH, Beschluss vom 18. August 1987 - 1 StR 366/87 -, zitiert nach juris Rn. 3; Dahs/Dahs, Revision, 7. Aufl. 2008, Rn. 250) worden wäre.
  • BGH, 14.08.2003 - 3 StR 17/03  

    Verurteilung wegen mehrfachen Mordes und Herbeiführens einer Gasexplosion in

    Denn nur wenn das Gericht die Verlesung dieses Schriftstücks angeordnet und durchgeführt hätte, wäre die Urkunde in ihrem Wortlaut in die Hauptverhandlung eingeführt worden und hätte von der Revision als Maßstab zur Überprüfung der Beweiswürdigung herangezogen werden können (vgl. BGHSt 38, 14, 16 f.).

    Aufgabe des Tatrichters wäre es dann gewesen, - wie auch bei anderen Beweisergebnissen - den Inhalt dieser mündlich vorgetragenen Einlassung festzustellen, in den Urteilsgründen wiederzugeben und im erforderlichen Umfang zu würdigen (vgl. BGHSt 38, 14, 16 f.).

  • BGH, 15.01.2004 - 3 StR 481/03  

    Zuwiderhandeln gegen ein vereinsrechtliches Betätigungsverbot (PKK); Inbegriff

    Nur wenn das Gericht die Verlesung dieses Schriftstücks angeordnet und durchgeführt hätte, wäre die Urkunde in ihrem Wortlaut in die Hauptverhandlung eingeführt worden und hätte von der Revision als Maßstab zur Überprüfung der Beweiswürdigung herangezogen werden können (vgl. BGHSt 38, 14, 16 f.).
  • BGH, 02.06.1992 - 1 StR 182/92  

    Widersprüche zwischen Urteilsinhalt und und Verfahrensakten

    Was in ihm über das Ergebnis der Verhandlung zur Schuld- und Straffrage festgehalten ist, bindet das Revisionsgericht (BGHSt 21, 149, 151; 29, 18, 20; BGH StV 1991, 548; siehe ferner jeweils m.w. Nachw.: Hanack in Löwe/Rosenberg, StPO 24. Aufl. § 337 Rdn. 77; Herdegen in KK StPO 2. Aufl. § 244 Rdn. 40; Pikart in KK a.a.O. § 337 Rdn. 3).

    Dort handelte es sich um eine Aussage, die in der Hauptverhandlung wörtlich protokolliert worden war (StV 1991, 548), und um den besonderen Fall, daß das Tatgericht selbst die frühere Aussage herangezogen und sich auf Aussagekonstanz gestützt hatte, obwohl sich die Aussagen widersprochen haben sollen (StV 1992, 2).

  • OLG Karlsruhe, 07.03.2006 - 3 Ss 190/05  

    Strafrechtliche Verantwortlichkeit des faktischen GmbH-Geschäftsführers

    Was in ihm über das Ergebnis der Verhandlung zur Schuld- und Straffrage festgestellt ist, bindet das Revisionsgericht (vgl. BGHSt 38, 14, 15; BGH NStZ 1992, 506; Urt. v. 09.10.2002 - 5 StR 42/02 insoweit in BGHSt 48, 34 nicht abgedruckt; Senat B. v. 22.03.2005 - 3 Ss 22/05).

    Dass der Inhalt einer Urkunde vom Tatrichter bei seiner Überzeugungsbildung übergangen wurde, kann daher nur dann ausnahmsweise mit Erfolg geltend gemacht werden, wenn sich aus den Urteilsgründen selbst für das Revisionsgericht erkennbar ergibt, dass der in der Urkunde fixierte Umstand im Zeitpunkt der Urteilsfällung noch beweiserheblich war (vgl. BGHSt 38, 14, 16 f; BGHR StPO § 261 Inbegriff der Verhandlung 41, 30, 25, 22; BGH StV 1993, 115; Hanack in Löwe/Rosenberg StPO 25. Aufl. § 337 Rdnr. 82).

  • OLG Zweibrücken, 20.04.1994 - 1 Ss 43/94  

    Würdigungsmangel; Absicht; Gewahrsamsbehauptung; Beweggrund ; Fluchtabsicht;

  • BGH, 09.12.2008 - 5 StR 412/08  

    Vergewaltigung (Strafzumessung: Grenzen der Revisibilität bei minder schweren und

  • KG, 26.06.2008 - 1 Ss 559/07  

    Gefangenenbefreiung: Unterstützung der Fluchtvorbereitungen eines Mitgefangenen

  • BGH, 31.05.1994 - 5 StR 557/93  

    Steuerbehörde - Vergnügungssteuer - Pauschalbesteuerung - Unerlaubte

  • BGH, 27.02.2007 - 3 StR 38/07  

    Inbegriff der Hauptverhandlung (zu Protokoll gereichte Erklärung des

  • OLG Brandenburg, 25.03.2009 - 1 Ss 15/09  

    Blutentnahme: Beweisverwertungsverbot bei Missachtung der richterlichen

  • BGH, 03.04.2001 - 1 StR 58/01  

    Umfassende Beweiswürdigung; Beweisaufnahme; Zulässigkeit der Verfahrensrüge

  • BGH, 06.09.2001 - 3 StR 285/01  

    Unerlaubtes Handeltreiben mit Betäubungsmitteln; Kronzeugenregelung;

  • BGH, 26.02.2003 - 5 StR 20/03  

    Beweiswürdigung (Vollständigkeit; Ausschöpfung des Inbegriffs der

  • BGH, 07.12.2010 - 4 StR 401/10  

    Im Urteil belegte unzutreffende Erfassung eines verlesenen Behördengutachtens

  • BGH, 14.02.1995 - 1 StR 725/94  

    Mord - Totschlag - Tötungsdelikt - Mittäter - Täterschaft - Zeugenaussage -

  • BGH, 23.08.2006 - 5 StR 139/06  

    Beweiswürdigung beim Mordvorwurf

  • BGH, 15.09.2005 - 4 StR 107/05  

    Betrug; widersprüchliche Beweiswürdigung (Erörterungsmangel; Erschöpfung der

  • BGH, 04.02.1997 - 5 StR 606/96  

    Verjährungsbeginn bei Vergewaltigungshandlungen an Minderjährigen - Formelle

  • BGH, 10.12.2014 - 3 StR 489/14  

    Keine Begründetheit der "Inbegriffsrüge" bei fehlender Erwähnung der Aussage

  • OLG Hamm, 20.08.2014 - 1 RBs 122/14  

    Protokoll; Beweiskraft; Inhalt einer Zeugenaussage

  • OLG Hamm, 08.02.2007 - 2 Ss 548/06  

    Urteilsgründe; Anforderungen; frühere Einlassung; ERörterung; Betrug;

  • KG, 21.09.2009 - 1 Ss 240/09  

    Bindung an die Aufhebungsansicht des Revisionsgerichts

  • BGH, 17.12.1991 - 5 StR 361/91  

    Zulässigkeit der Ermittlung schwarz zugekauften Mineralöls allein anhand des

  • OLG Köln, 12.03.2001 - Ss 73/01  

    Befahren einer Bundesautobahn mit einem LKW ohne gültige Gebührenbescheinigung;

  • KG, 17.12.2012 - 161 Ss 191/12  

    Verpflichtung des des erkennenden Gerichts zur Information der Prozessbeteiligten

  • BGH, 20.08.1991 - 5 StR 354/91  

    Notwendigkeit der Erörterung wesentlicher beweiserheblicher Umstände in den

  • OLG Köln, 13.11.2000 - Ss 73/01  

    Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen der Verurteilung eines Führers eines Lastzuges zur

  • BayObLG, 02.03.2004 - 2St RR 171/03  

    Fehlerhafte Beweiswürdigung; Verletzung der Aufklärungspflicht;

  • OLG Hamm, 16.02.1995 - 1 VAs 105/94  

    Ermittlung wegen Beihilfe zum Betrug im besonders schweren Fall sowie

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht