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   BGH, 07.05.1954 - 2 StR 27/54   

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https://dejure.org/1954,132
BGH, 07.05.1954 - 2 StR 27/54 (https://dejure.org/1954,132)
BGH, Entscheidung vom 07.05.1954 - 2 StR 27/54 (https://dejure.org/1954,132)
BGH, Entscheidung vom 07. Mai 1954 - 2 StR 27/54 (https://dejure.org/1954,132)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Auslegung eines Antrags auf Heranziehung von ganzen Akten als Beweisantrag - Unterbliebene Heranziehung von Vorstrafakten trotz eines Antrages als Begründung einer gesetzwidrigen Ablehnung eines Beweisantrages und Verletzung der Aufklärungspflicht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BGHSt 6, 128
  • NJW 1954, 1336
 
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Wird zitiert von ... (62)

  • BGH, 26.05.1981 - 1 StR 48/81

    Dieter Zlof

    Daß der Beweisantrag dem Bestimmtheitserfordernis genügen, also das Beweismittel und die Beweistatsache bestimmt bezeichnen (individualisieren) muß (RGSt 64, 432; RG JW 1933, 451 Nr. 42; BGHSt 1, 29, 31; 6, 128, 129; 19, 24, 25) und daß der Erfolg von Beweisermittlungsanträgen (Beweisanregungen) vom Grad ihrer Konkretisierung abhängt (vgl. RG HRR 1939, 216 und 1939, 1210; BGHSt 17, 245, 247/248; BGH NJW 1968, 1293; Alsberg/Nüse, Der Beweisantrag 4. Aufl. S. 59; Wessels JuS 1969, 1,5), knüpft zwar die Einflußmöglichkeiten der Verteidigung an sachliche Voraussetzungen.

    Das sind die "klassischen" Intentionen des Beweisermittlungsantrags, der vorliegt, wenn "die Beweistatsachen oder das Beweismittel erst gesucht werden" (RG HRR 1942, 133; vgl. auch RGSt 64, 432; RG JW 1933, 450 Nr. 41; RG HRR 1933, 1061; BGHSt 1, 29, 31; 6, 128, 129; BGH, Urt. vom 29. April 1976 - 4 StR 117/76 - bei Holtz MDR 1976, 815; BGH, Urt. vom 30. Juli 1980 - 2 StR 343/80 - bei Holtz MDR 1980, 987 [BGH 21.03.1980 - V ZR 41/78]; Alsberg/Nüse, Der Beweisantrag 4. Aufl. S. 48 ff.).

    Er wirft aber für das Gericht die Frage auf, ob die Aufklärungspflicht die beantragte Prozeßhandlung (hier: die Beiziehung und Auswertung aller oder gewisser Spurenakten) gebietet (RG JW 1931, 2495 Nr. 22; BGHSt 6, 128, 129; 17, 245, 247/248; BGH NJW 1951, 368 Nr. 24 und 1968, 1293 Nr. 15).

    Es kann dahingestellt bleiben, ob in ihnen bestimmte Beweismittel bezeichnet worden sind (vgl. dazu RG JW 1927, 2468 Nr. 21; 1930, 557 Nr. 20; 1932, 1749 Nr. 35; BGHSt 6, 128, 129).

  • BVerfG, 12.01.1983 - 2 BvR 864/81

    Verfassungsrechtliche Anforderungen an den Zugang zu sog. Spurenakten

    Ein Beweisantrag bedarf indes der Angabe eines bestimmten Beweisthemas und eines bestimmten Beweismittels (vgl. § 219 Abs. 1 Satz 1 StPO ; BGHSt 6, 128 (129)).
  • BGH, 29.05.1987 - 3 StR 242/86

    Verschiebung von Vermögen der Gesellschaft; Zuweisung allgemeiner Strafsachen an

    Das beantragte Beiziehen von zwei Sammlungen vieler Urkunden oder sonstiger Vorgänge ist nur ein Beweisermittlungsantrag, weil damit erst die Beweismittel gesucht und individualisiert werden sollten (vgl. BGHSt 6, 128, 129 [BGH 07.05.1954 - 2 StR 27/54]; 30, 131, 142) [BGH 26.05.1981 - 1 StR 48/81].
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