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   BGH, 04.12.2014 - 4 StR 213/14   

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BGH, 04.12.2014 - 4 StR 213/14 (https://dejure.org/2014,43167)
BGH, Entscheidung vom 04.12.2014 - 4 StR 213/14 (https://dejure.org/2014,43167)
BGH, Entscheidung vom 04. Dezember 2014 - 4 StR 213/14 (https://dejure.org/2014,43167)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • HRR Strafrecht

    § 46a Nr. 1 StGB; § 315b StGB
    Täter-Opfer-Ausgleich (Voraussetzungen; Anwendbarkeit auf Delikte, die Allgemeinrechtsgüter schützen); Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr (geschütztes Rechtsgut)

  • lexetius.com

    StGB § 46a Nr. 1, § 315b

  • IWW

    § 46a Nr. 1 StGB, § ... 315 Abs. 3 Nr. 1b StGB, § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB, § 113 Abs. 1 StGB, § 303 Abs. 1 StGB, § 316 Abs. 1, 2 StGB, § 142 Abs. 1 StGB, § 21 Abs. 1 Nr. 1 StVG, § 52 Abs. 1 StGB, § 52 Abs. 2 Satz 1 StGB, § 315b Abs. 3 StGB, § 315b StGB, § 46a StGB, § 46a Nr. 2 StGB, § 315c StGB, § 339 StGB, § 46 Abs. 2 StGB, § 349 Abs. 2 StPO, § 55 StGB, § 54 StGB

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Burhoff online Blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Täter-Opfer-Ausgleich beim "opferlosen Delikt”.

  • beck-blog (Kurzinformation und Auszüge)

    Schadenswiedergutmachung bei § 315b StGB? Geht nicht!

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - und der Täter-Opfer-Ausgleich

  • Jurion (Kurzinformation)

    Kein Täter-Opfer-Ausgleich bei vorsätzlichem Eingriff in den Straßenverkehr

  • strafrecht.jetzt (Kurzinformation und Auszüge)

    Keine Anwendung des § 46a Nr. 1 StGB auf vorsätzlichen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr nach § 315b StGB

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Kein vertypter Strafmilderungsgrund (§ 46a Nr. 1 StGB) bei vorsätzlichem Eingriff in den Straßenverkehr

Besprechungen u.ä. (2)

  • zjs-online.com PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Täter-Opfer-Ausgleich und Eingriff in den Straßenverkehr (Prof. Dr. Michael Heghmanns; ZJS 2015, 436)

  • examensrelevant.de (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Unanwendbarkeit des Täter-Opfer-Ausgleichs bei § 315b StGB

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 4.12.2014 - 4 StR 213/14" von Prof. Dr. Johannes Kaspar, original erschienen in: JZ 2015, 310 - 316.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHSt 60, 84
  • NJW 2015, 500
  • NStZ 2015, 263
  • NZV 2015, 197
  • NJ 2015, 260
  • StV 2015, 559
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • OLG Köln, 25.11.2015 - 17 W 247/15

    Erstattungsfähigkeit der Kosten eines am Wohnsitz der Prozesspartei ansässigen

    Der Senat schließt sich der Ansicht an, dass diese Kosten bis zur Höhe der weitesten Entfernung innerhalb des Gerichtsbezirks erstattungsfähig sind, in dem der Prozess stattfindet (LG Düsseldorf NJW 2015, 498 = AGS 2015, 7; AG Kiel NJW-RR 2013, 892 = AGS 2014, 8, AG Marbach AGS 2014, 210 = Rpfleger 2014, 289; BeckOK ZPO/Jaspersen/Wache, 18. Edition, Stand: 01.09.2015, § 91 Rdn. 168; Prütting/Gehrlein/Schneider, a.a.O.; Schons NJW 2015, 500; Zöller/Herget, a.a.O.; a. A. OLG Celle NJW 2015, 2670).
  • LG Deggendorf, 22.11.2019 - 1 Ks 6 Js 5538/18

    Kein Erfordernis eines Siegers zur Einordnung eines Geschehensablaufs als

    Der vertypte Strafmilderungsgrund des Täter-Opfer-Ausgleichs (§ 46a Nr. 1 StGB) ist auf die Teilnahme an einem unerlaubten Kraftfahrzeugrennen mit schwerer Gesundheitsschädigung gemäß § 315d Abs. 5 Var. 2 StGB nicht anwendbar (im Anschluss an BGH, Urteil vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14, zu § 315b StGB).

    Insoweit hat der BGH (Urteil vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14) ausgeführt was folgt:.

    Anders als die Vorschrift des § 46a Nr. 1 StGB, welche dem immateriellen Ausgleich zwischen Täter und Opfer dient, ist § 46a Nr. 2 StGB in erster Linie für materiellen Schadensersatz bei Vermögensdelikten vorgesehen (vgl. BGH, Beschluss vom 21.09.2006, Az. 4 StR 386/06; Beschluss vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14).

    § 46a Nr. 2 StGB ist deshalb schon aus diesem Grunde nicht einschlägig (BGH, Beschluss vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14, für die Zahlung von Schmerzensgeld), ungeachtet dessen, dass die zur gegenständlichen Vereinbarung getroffenen Feststellungen die Annahme erheblicher persönlicher Leistungen oder persönlichen Verzicht ohnehin nicht rechtfertigen würden.

  • LG Deggendorf, 22.11.2019 - 1 Ks 6 Js 5538/19

    Beamter, Vorsatz, Geschwindigkeit, Fahrerlaubnis, Schadensersatz, Unfall

    Der vertypte Strafmilderungsgrund des Täter-Opfer-Ausgleichs (§ 46a Nr. 1 StGB) ist auf die Teilnahme an einem unerlaubten Kraftfahrzeugrennen mit schwerer Gesundheitsschädigung gemäß § 315d Abs. 5 Var. 2 StGB nicht anwendbar (im Anschluss an BGH, Urteil vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14, zu § 315b StGB).

    Insoweit hat der BGH (Urteil vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14) ausgeführt was folgt:.

    Anders als die Vorschrift des § 46a Nr. 1 StGB, welche dem immateriellen Ausgleich zwischen Täter und Opfer dient, ist § 46a Nr. 2 StGB in erster Linie für materiellen Schadensersatz bei Vermögensdelikten vorgesehen (vgl. BGH, Beschluss vom 21.09.2006, Az. 4 StR 386/06; Beschluss vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14).

    § 46a Nr. 2 StGB ist deshalb schon aus diesem Grunde nicht einschlägig (BGH, Beschluss vom 04.12.2014, Az. 4 StR 213/14, für die Zahlung von Schmerzensgeld), ungeachtet dessen, dass die zur gegenständlichen Vereinbarung getroffenen Feststellungen die Annahme erheblicher persönlicher Leistungen oder persönlichen Verzicht ohnehin nicht rechtfertigen würden.

  • BGH, 29.01.2015 - 4 StR 433/14

    Mord (Heimtücke: Ausnutzen der Arg- und Wehrlosigkeit durch den Täter; niedrige

    Diese erfordert unter anderem, dass der Angeklagte die Verantwortung für die begangene Straftat übernimmt (BGH, Beschluss vom 12. Juli 2011 - 1 StR 265/11; Urteile vom 4. Dezember 2014 - 4 StR 213/14; vom 19. Dezember 2002 - 1 StR 405/02, BGHSt 48, 134, 139, 141; vom 12. Januar 2012 - 4 StR 290/11, NStZ 2012, 439, 440; vom 8. August 2012 - 2 StR 526/11, NStZ 2013, 33, 34).
  • BGH, 09.08.2016 - 1 StR 121/16

    Begründung der Kriminalstrafe (Vergeltungsgedanke: Bedeutung für die

    Dementsprechend versteht der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung § 46a Nr. 2 StGB als Regelung über den Täter-Opfer-Ausgleich, die an den Ausgleich der durch die Tat entstandenen materiellen Schäden anknüpft (etwa BGH, Urteile vom 12. Januar 2012 - 4 StR 290/11, NStZ 2012, 439 f.; vom 8. August 2012 - 2 StR 526/11, NStZ 2013, 33 f. und vom 4. Dezember 2014 - 4 StR 213/14, BGHSt 60, 84 ff.).
  • BGH, 09.05.2017 - 5 StR 63/17

    Rüge vorschriftswidriger Besetzung; Bildung einer Gesamtstrafe

    Entgegen der Auffassung des Landgerichts, das ausdrücklich eine "nachträgliche Gesamtstrafe' unter Einbeziehung der rechtskräftig verhängten Einzelstrafen gebildet und in den angewendeten Vorschriften (§ 260 Abs. 5 Satz 1 StPO) § 55 StGB als Rechtsgrundlage hierfür angeführt hat, handelt es sich um die Bildung einer Gesamtstrafe nach § 54 StGB, da - auch nach Teilrechtskraft des ersten Urteils in dieser Sache - ein einheitliches Verfahren gegeben ist (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 2014 - 4 StR 213/14, NJW 2015, 500, 502; Beschluss vom 25. Juni 2004 - 2 StR 153/04).
  • AG Frankfurt/Main, 22.08.2017 - 30 C 2295/16
    Deshalb schließt sich das Gericht der Rechtsprechung einer steigenden Zahl von Gerichten an, wonach die Kosten für die Einschaltung eines auswärtigen Rechtsanwalts bis zur Höhe der weitesten Entfernung innerhalb des Gerichtsbezirks erstattungsfähig sind, in dem der Prozess stattfindet bzw. stattfand (wie hier: Kostensenat des Oberlandesgerichts Köln, Beschluss vom 25.11.2015, Az.: 17 W 247/15, MDR 16, 184; Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 23.3.2015, Az.: 25 W 17/15 (im Volltext bei den Akten als Bl. 160); Landgericht Heilbronn, Beschluss vom 21.10.16 zu Aktenzeichen: 8 Qs 31/16, Beck'sche Rechtssammlung 2016, 110176; Landgericht Düsseldorf, NJW 2015, 498 [LG Düsseldorf 18.12.2014 - 6 O 455/11] ; Amtsgericht Kiel, NJW-RR 2013, 892 [AG Bremen 11.01.2013 - 25 C 200/12] ; Amtsgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 18.1.2017, Az.: 30 C 594/16-47, im Volltext bei den Akten als Bl. 122 und die Folgende; Amtsgericht Marbach, Rechtspfleger 2014, 289, Beck Online-Kommentar, ZPO, Jaspersen/ Wache, 18. Edition, Stand 1.9.2015, § 91 Randnummer 168; Prütting/Gehrlein/Schneider, ZPO, 7. Auflage, § 91, Randnummer 5; Schons, NJW 2015, 500; Zöller/Herget, ZPO, 31. Auflage, § 91, Randnummer 13 "Reisekosten b) des Anwalts"; andere Ansicht: OLG Celle, NJW 2015, 2670 und OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 16.11.2015 zu Az.: 6 W 100/15, zitiert nach juris).
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