Rechtsprechung
   BGH, 23.01.1958 - 4 StR 613/57   

Falscher Verfolger

§ 25 Abs. 2, § 15 StGB, error in persona bei Mittätern, § 22 StGB, untauglicher Versuch;

§ 211 StGB, Verdeckungsabsicht auch bei dolus eventualis

Volltextveröffentlichungen (2)

Besprechungen u.ä. (2)

  • zjs-online.com PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zum fünfzigjährigen Jubiläum des "Verfolgerfalls": Beteiligung des Tatopfers an einem gegen das Tatopfer gerichteten Mordversuch? (Dehne-Niemann; ZJS 2008, 351)

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Strafrechts-Klassiker: Der Verfolger-Fall

Papierfundstellen

  • BGHSt 11, 268
  • NJW 1958, 836
  • MDR 1958, 439



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Wird zitiert von ... (57)  

  • BVerfG, 21.06.1977 - 1 BvL 14/76  

    Lebenslange Freiheitsstrafe

    Als typische Beispiele seien genannt: Tötung des Tatzeugen, um unentdeckt zu bleiben; Tötung des verfolgenden Polizeibeamten, um unerkannt zu entkommen (BGHSt 11, 268; 15, 291); Tötung des Tatopfers, damit nicht durch dessen Schreie Dritte aufmerksam werden.
  • BGH, 25.10.1990 - 4 StR 371/90  

    Irrtum des Täters über Person des Tatopfers bei Anstiftung

    Der Mitangeklagte St. hat Bernd Sch. in der Meinung getötet, es handle sich um Karl-Friedrich M. Ein solcher Irrtum des Täters über die Person des Tatopfers (error in persona) ist für ihn rechtlich unbeachtlich (BGHSt 11, 268, 270).

    Dies hat der Bundesgerichtshof für den Fall, daß der Teilnehmer einer Straftat irrtümlich auf einen Mitbeteiligten schießt, den er für einen Verfolger hält und absprachegemäß ausschalten will, entschieden (BGHSt 11, 268 ).

  • BGH, 15.01.1991 - 5 StR 492/90  

    Mord in Mittäterschaft bei Aufgabe eines Mittäters während der Tatausführung

    b) Die gemeinschaftliche Ausführung der Tat setzt nicht voraus, daß jeder Mittäter selbst ein gesetzliches Tatbestandsmerkmal verwirklicht hat; es genügt aber nach ständiger Rechtsprechung eine andere Mitwirkung, zu der auch eine Vorbereitungshandlung gehört, durch die der Mittäter den tatausführenden Genossen in dessen Tatentschluß bestärkt (BGHSt 11, 268,272; BGH NStZ 1984, 413; BGH StV 1986, 384).
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