Rechtsprechung
   BGH, 26.02.1960 - 4 StR 582/59   

Gehetzter Hund

§ 223a StGB aF (§ 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB nF), gefährliches Werkzeug

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Strafbarkeit wegen gefährlicher Körperverletzung und einfacher Körperverletzung - Strafbarkeit wegen Unzucht mit dem eigenen Sohn - Anforderungen an den Strafantrag

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 223a

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 14, 152
  • NJW 1960, 1022
  • MDR 1960, 596



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (5)  

  • OLG Karlsruhe, 18.06.2015 - 9 U 23/14  

    Amtshaftung nach dem Einsatz eines Polizeihundes gegen einen Jugendlichen:

    Ein für solche Zwecke trainierter und abgerichteter Polizeihund ist ein gefährliches Werkzeug im Sinne von § 224 Abs. 1 Ziffer 2 StGB, so dass die Voraussetzungen einer gefährlichen Körperverletzung vorliegen (vgl. BGHSt 14, 152).
  • BGH, 06.09.1968 - 4 StR 320/68  

    Wand - § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB, Gebäudewand ist kein "gefährliches Werkzeug"

    So gelten heute chemisch wirkende Mittel (BGHSt 1, 1 [BGH 21.11.1950 - 4 StR 20/50]; 4, 125 [BGH 01.04.1953 - 3 StR 584/52]; MDR 1956, 526) oder ein auf den Menschen gehetzter Hund (BGHSt 14, 152 gegen RGSt 8, 315) unbestritten als gefährliche Werkzeuge im Sinne des § 223 a StGB.
  • BGH, 27.09.2001 - 4 StR 245/01  

    Gefährliche Körperverletzung; Gefährliches Werkzeug (Gefahr einer gravierenden

    Ein gefährliches Werkzeug im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB ist jeder Gegenstand, der nach seiner objektiven Beschaffenheit und nach der Art seiner Benutzung im Einzelfall geeignet ist, erhebliche Körperverletzungen herbeizuführen (st. Rspr., vgl. BGH NStZ 1999, 616; BGH, Urteil vom 4. September 2001 -1 StR 232/01; zu § 223 a StGB a.F. vgl. BGHSt 3, 105, 109; 14, 152, 155).
  • LG Bonn, 03.05.2017 - 28 KLs 10/16  

    Freispruch für Walid S. im Fall Niklas

    Ein gefährliches Werkzeug ist nach ständiger Rechtsprechung ein Werkzeug dann, wenn es nach seiner objektiven Beschaffenheit und nach der Art seiner Benutzung im Einzelfall geeignet ist, erhebliche Körperverletzungen zuzufügen (sog. potenzielle Gefährlichkeit, vgl. BGHSt 3, 109; 14, 152, 154; 30, 375, 377).
  • OLG Zweibrücken, 10.07.2000 - 1 AR 58/00  
    Im Sinne der genannten Vorschriften des Strafgesetzbuches kann nach gefestigter Rechtsprechung ein Hund, der infolge seiner Veranlagung oder Abrichtung zum Angriff auf Menschen bereit ist, ein gefährliches Werkzeug sein (BGHSt 14, 152; Tröndle/Fischer, StGB, 49. Aufl., 224, Rdnr. 8).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht