Rechtsprechung
   BGH, 02.02.1966 - 2 StR 525/65   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Ausscheiden der Anwendbarkeit des Strafmilderungsgrundes der "Reizung zum Zorn" wegen Fehlens der ursächlichen Verknüpfung zwischen Provokation und Tatentschluss - Tötung der Ehefrau durch den Ehemann aus Zorn und Erregung über ihre Untreue - Jahrelange schwere Misshandlungen und Beschimpfungen durch den Ehemann als Grund für die Untreue - Beanstandung der Versagung "anderer mildernder Umstände" - Strafmildernde Wirkung wegen Enthemmung durch Alkohol

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB § 43, § 59, § 213

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 21, 14
  • NJW 1966, 787
  • MDR 1966, 426



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BGH, 26.02.2015 - 1 StR 574/14  

    Minderschwerer Fall des Totschlags (Voraussetzungen einer Affekttat:

    Denn bei § 213 StGB insgesamt und nicht lediglich bei seiner zweiten Alternative handelt es sich um eine Strafzumessungsregel (vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 1966 - 2 StR 525/65, BGHSt 21, 14, 15; siehe auch Beschluss vom 12. Oktober 1977 - 2 StR 410/77, BGHSt 27, 287, 289; H. Schneider in Münchener Kommentar zum StGB, 2. Aufl., Band 4, § 213 Rn. 1 mwN).
  • BGH, 07.07.2011 - I ZR 173/09  

    10 % Geburtstags-Rabatt

    Dagegen ist Vorsatz anzunehmen, wenn der Handelnde die Ausführung seines bereits gefassten Tatentschlusses von einer Bedingung abhängig macht, auf deren Eintritt er keinen Einfluss hat (vgl. BGHSt 21, 14, 17 f.; Lackner/Kühl, StGB, 27. Aufl., § 22 Rn. 2; Eser in Schönke/Schröder, StGB, 28. Aufl., § 22 Rn. 18).
  • BGH, 11.03.2015 - IV ZR 400/14  

    Erbunwürdigkeit des betreuenden Ehegatten und Testamentserben: Versuchte Tötung

    Bei § 213 StGB handelt es sich nach herrschender strafrechtlicher Auffassung nicht um einen eigenständigen Tatbestand, sondern lediglich um eine Strafzumessungsregel (vgl. BGHSt 21, 14; Fischer, StGB 61. Aufl. § 213 Rn. 1).
  • BGH, 01.03.2012 - 3 StR 425/11  

    Totschlag (minder schwerer Fall; schwere Beleidigung; eigene Schuld); Mord

    Zutreffend hat das Landgericht bereits den erforderlichen Motivationszusammenhang zwischen der den Angeklagten zurückweisenden und abwertenden Äußerung und der Tötungshandlung verneint (vgl. BGH, Urteil vom 2. Februar 1966 - 2 StR 525/65, BGHSt 21, 14, 17 f. und Beschluss vom 26. Juli 1994 - 1 StR 286/94, NStZ 1995, 83).
  • BGH, 11.02.1999 - 4 StR 657/98  

    Fehlerhafte Besetzung; Präklusion; Doppelverwertungsverbot; Unerlaubtes

    Damit hatten die Angeklagten aber bereits den unbedingten Handlungswillen (vgl. BGHSt 12, 306, 309; 21, 14, 17).
  • BGH, 05.06.2013 - 1 StR 457/12  

    Heimtücke (Arglosigkeit bei vorherigen Todesdrohungen); minder schwerer Fall des

    Zur Tat entschlossen ist auch derjenige, der die Tat nur bei einer von seinem Willen unabhängigen Situation begehen will (BGH, Urteil vom 2. Februar 1966 - 2 StR 525/65, BGHSt 21, 14).
  • BGH, 11.10.1967 - 2 StR 506/67  

    Lockere Tür - §§ 242, 22, 24 StGB, Versuch, Rücktritt, natürliche

    Damit hatte er aber bereits den erforderlichen unbedingten Handlungswillen (vgl. BGHSt 5, 149; 12, 306, 309 [BGH 03.12.1958 - 2 StR 500/58]; 21, 14, 17) [BGH 02.02.1966 - 2 StR 525/65].
  • OLG Hamm, 05.11.1996 - 3 Ss 1180/96  
    Ist die Tatausführung aber lediglich von solchen objektiven Bedingungen abhängig, der Täter jedoch für den Fall des Bedingungseintritts subjektiv fest zur Tat entschlossen, umfaßt sein Tatentschluß auch die an den Eintritt der Bedingung geknüpfte Tatausführung, hier mithin den Einsatz des Chloroforms als Mittel der Gewaltanwendung im Sinne von § 250 Abs. 1 Nr. 2 StGB (BGHSt 12, 306, 308 ff.; BGHSt 21, 14, 17 f).
  • BGH, 15.01.1981 - 4 StR 663/80  

    Totschlag in einem minder schweren Fall (Reizung zum Zorn) - Strafaussetzung zur

    Der Täter muß aber gerade die ihm von dem Opfer zugefügte Kränkung durch sein Verhalten in dem gegebenen Augenblick verschuldet haben (BGHSt 21, 14, 16; BGH, Urteil vom 16. Oktober 1973 - 1 StR 667/72 - bei Dallinger MDR 1974, 723).
  • BGH, 13.05.1981 - 3 StR 42/81  

    Voraussetzungen des § 213 Strafgesetzbuch (StGB)

    Daran ist jedenfalls für die Fälle festzuhalten, in denen die Kränkung des Täters dessen Tat unmittelbar vorangeht; unter solchen Umständen greifen die in BGHSt 21, 14, 16 beiläufig geäußerten Bedenken nicht Platz.
  • BGH, 19.07.1967 - 2 StR 272/67  

    Grundsätzliche Grenze deliktischen Verhaltens bei der versuchten Hehlerei

  • BGH, 09.05.1980 - 2 StR 162/80  

    Grundlagen der Strafzumessung - Erfordernis einer ursächlichen Verknüpfung

  • BGH, 11.04.1978 - 1 StR 58/78  

    Revisionsrechtliche Auswirkungen einer ausgebliebenen Vereidigung trotz

  • BGH, 14.11.1978 - 1 StR 439/78  

    Widerspruchsfreiheit von neuen zum Strafausspruch zu treffenden Feststellungen im

  • BGH, 18.07.1978 - 1 StR 231/78  

    Vornahme rechtlicher Wertungen als Aufgabe des Tatrichters - Aufklärung durch

  • BGH, 17.08.1977 - 2 StR 209/77  

    Verurteilung wegen Totschlags, fortgesetzten sexuellen Missbrauchs eines Kindes

  • BGH, 14.12.1971 - 5 StR 581/71  

    Voraussetzungen für einen minder schweren Fall des Totschlages - Anforderungen an

  • BGH, 13.10.1970 - 1 StR 311/70  

    Geeignetheit einer ungeladenen Pistole als Drohmittel - Strafschärfung bei

  • BGH, 23.10.1973 - 5 StR 453/73  

    Vorliegen der erforderlichen Einsicht in das Unerlaubte der Tat beim Angeklagten

  • BGH, 25.04.1967 - 5 StR 131/67  

    Anforderungen an die Durchführung des Revisionsverfahrens - Grundlagen der

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