Rechtsprechung
   BGH, 14.03.1969 - 2 StR 64/69   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Diebstahlsvorsatz nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs - Vorsatzverengung einer einheitlichen Tat hinsichtlich des Diebstahlsgegenstandes - Voraussetzungen des schweren Diebstahls

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB §§ 249 ff., § 242

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 22, 350
  • NJW 1969, 1037
  • MDR 1969, 495
  • JR 1969, 347



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Wird zitiert von ... (7)  

  • BGH, 12.05.2016 - 4 StR 487/15  

    Aufklärungsrüge (Darstellungsanforderungen: Unterschiede zwischen einem

    Stellt dieser auf die Verletzung von Gesamtheiten ab und werden keine höchstpersönlichen Rechtsgüter geschützt, so führt eine handlungseinheitliche Beeinträchtigung mehrerer Tatobjekte selbst dann nicht zu einer mehrfachen Verwirklichung des Tatbestands, wenn verschiedene Rechtsgutsträger geschädigt worden sind (vgl. BGH, Beschluss vom 25. Februar 2003 - 1 StR 474/02; BGHR StGB § 306 Konkurrenzen 1; Beschluss vom 10. Februar 2009 - 3 StR 3/09, NStZ-RR 2009, 278, 279 (nur ein Diebstahl bei Wegnahme mehrerer Sachen verschiedener Eigentümer im Zuge einer Tatausführung); Beschluss vom 14. März 1969 - 2 StR 64/69, BGHSt 22, 350, 351; Sternberg-Lieben/Bosch in: Schönke/Schröder, StGB, 29. Aufl., § 52 Rn. 24; von Heintschel-Heinegg in: MünchKomm-StGB, 2. Aufl., § 52 Rn. 105, Puppe in: NK-StGB, 3. Aufl., § 52 Rn. 22; Rissing-van Saan in: Leipziger Kommentar zum StGB, 12. Aufl., 2007, § 52 Rn. 37; Jakobs, Strafrecht Allgemeiner Teil, 2. Aufl., 32. Abschnitt, Rn. 16 ff.; Jescheck, ZStW 67 (1955), 541, 547).
  • BGH, 27.05.1982 - 4 StR 181/82  

    Verurteilung wegen Raubes - Gewaltanwendung zum Zwecke der Wegnahme - Vorliegen

    Zwar ist eine Tat im ganzen als Raub und nicht als Raub in Tateinheit mit Diebstahl zu beurteilen, wenn der Täter mehr als ursprünglich beabsichtigt wegnimmt (BGHSt 22, 350).

    Für den Tatbestand des § 249 StGB ist es nämlich - ebenso wie bei § 242 StGB - unwesentlich, ob sich der Vorsatz im Rahmen einer einheitlichen Tat hinsichtlich des Raubgegenstandes verengt, erweitert oder sonst ändert (BGHSt 22, 350, 351 m.w.Nachw.).

  • BGH, 10.02.2009 - 3 StR 3/09  

    Diebstahl (tatbestandliche Handlungseinheit bei der Wegnahme von Sachen mehrerer

    Nehmen Diebe bei der Tatausführung mehrere Sachen eines oder verschiedener Eigentümer weg, liegt regelmäßig nur ein Diebstahl vor (vgl. BGHSt 22, 350, 351; Schmitz in MünchKomm-StGB § 242 Rdn. 167; Fischer, StGB 56. Aufl. § 242 Rdn. 30).
  • BGH, 27.05.2009 - 5 StR 187/09  

    Diebstahl (Wegnahme mehrerer Sachen in unmittelbarem zeitlichen und räumlichen

    Ferner entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass nur ein Diebstahl gegeben ist, wenn der Täter seinem - gegebenenfalls während der Tatausführung erweiterten - Tatplan entsprechend mehrere Sachen entwendet (vgl. BGHSt 22, 350, 351).
  • BGH, 26.04.2012 - 4 StR 665/11  

    Voraussetzungen des Bandendiebstahls (spontane Tatbegehung mit wechselnder

    In einem solchen Fall liegt regelmäßig nur eine Diebstahlstat vor, so dass der Angeklagte sich insoweit auch nur einer Beihilfe - durch Absicherung der Tatausführung von einem Fahrzeug aus - schuldig gemacht hat (vgl. BGH, Beschluss vom 14. März 1969 - 2 StR 64/69, BGHSt 22, 350, 351; Beschluss vom 10. Februar 2009 - 3 StR 3/09, NStZ-RR 2009, 278; SSW-StGB/Kudlich, § 242 Rn. 61).
  • BGH, 08.05.2012 - 3 StR 72/12  

    Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl (Bandenmitgliedschaft als besonderes

    Ihr anschließend fehlgeschlagenes Bemühen, in die Werkstatt einzudringen und weitere fremde Sachen an sich zu bringen, stellte trotz ihres geänderten Entschlusses zu dem bei der Tat zu verwendenden Tatmittel lediglich einen (konkurrenzrechtlich) unselbständigen Teilakt dar, der - weil wie die vollendete Tat auf die Verwirklichung des § 244a StGB zielend - für die rechtliche Bewertung ihrer eine natürliche Handlungseinheit bildenden Aktivitäten ohne Bedeutung ist (vgl. BGH, Urteil vom 27. März 1953 - 2 StR 801/52, BGHSt 4, 219, 220 f.; Urteil vom 23. Januar 1957 - 2 StR 565/56, BGHSt 10, 230, 232; Beschluss vom 4. Juli 1966 - 2 StR 198/66, BGHSt 21, 78, 79; Beschluss vom 14. März 1969 - 2 StR 64/69, BGHSt 22, 350, 351).
  • BGH, 08.12.1971 - 2 StR 590/71  

    Anforderungen an die Annahme eines Raubvorsatzes - Voraussetzungen für eine

    Daß der Angeklagte seinem Opfer, nachdem er es überwältigt hatte, nicht nur - wie ursprünglich vorgesehen - 40, 00 DM, sondern die ganze vorgefundene Barschaft von 400, 00 DM abnahm, würde an sich einer Verurteilung wegen Raubes auch hinsichtlich des Mehrbetrages nicht im Wege stehen (BGHSt 22, 350).
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