Rechtsprechung
   BGH, 25.07.1952 - 1 StR 272/52   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Anforderungen an einen niedrigen Beweggrund - Nach allgemeiner sittlicher Wertung auf tiefster Stufe stehend - Tötung der Ehefrau als Hindernis eines Liebesverhältnisses

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 3, 132
  • NJW 1952, 1026



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Wird zitiert von ... (76)  

  • BGH, 08.10.1969 - 3 StR 90/69  

    Heimtückisch handelt, wer jemanden im Schlaf tötet - Unmittelbares Erwachen kurz

    Niedrig ist ein Tötungsbeweggrund, der nach allgemeiner sittlicher Wertung auf tiefster Stufe steht, durch hemmungslose, triebhafte Eigensucht bestimmt und deshalb besonders verwerflich, ja verächtlich ist (BGHSt 3, 132).

    Der Antrieb seines Tuns verdient keinerlei Verständnis mehr, sondern nur noch Verachtung (vgl. BGHSt 3, 132, 133) [BGH 25.07.1952 - 1 StR 272/52].

  • BGH, 30.08.2012 - 4 StR 84/12  

    Versuchter Mord (Heimtücke bei grundsätzlicher Angst des Opfers vor dem Täter:

    a) Aus niedrigen Beweggründen tötet, wer sich maßgeblich von einem oder mehreren Handlungsantrieben leiten lässt, die nach allgemeiner sittlicher Wertung auf tiefster Stufe stehen und deshalb verwerflich sind (st. Rspr.; vgl. BGH, Urteil vom 25. Juli 1952 - 1 StR 272/52 , BGHSt 3, 132; Urteil vom 24. Mai 2012 - 4 StR 62/12, Rn. 17).

    Eine solche Grundhaltung steht nach allgemeiner sittlicher Bewertung auf tiefster Stufe (vgl. BGH, Urteil vom 25. Juli 1952 - 1 StR 272/52 , BGHSt 3, 132, 133; Beschluss vom 20. August 1996 - 4 StR 361/96, BGHSt 42, 226, 227; Urteil vom 16. Februar 2012 - 3 StR 346/11, Rn. 11).

  • BGH, 04.10.1988 - 4 StR 475/88  

    Anforderungen an Schuldspruchs wegen versuchter Anstiftung zum Mord - Milderung

    Habgier bedeutet dabei ein rücksichtsloses Streben nach Vermögensmehrung (BGH JR 1981, 293; BGHSt 10, 399), das in aller Regel durch eine ungehemmte, triebhafte Eigensucht bestimmt wird (BGHSt 3, 132, 133).
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