Rechtsprechung
   BGH, 25.10.1990 - 4 StR 371/90   

Hoferbe

§§ 211, 26, 16 StGB, Abgrenzung error in persona - aberratio ictus bei Irrtum des Vordermanns, Rahmen der Vorhersehbarkeit beim Hintermann (Anstifter)

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Jurion

    Veranlassung einer anderen Person zur Tötung - Irrtum des Täters über die Person des Opfers - Folgen eines Irrtums des Täters für die Strafbarkeit des Anstifters - Rechtliche Verknüpfung von Täterschaft und Teilnahme - Strafrechtliche Haftung des Anstifters im Falle des Abweichens der Haupttat von dessen Vorstellungsbild - Zurechenbarkeit von Vorsatz im Falle des "Nichtwünschens" des Tatverlaufs durch den Angeklagten - Zurechnung der Abweichungen vom vorgestellten Verlauf des Geschehens

  • Jurion

    Erhebliche Minderung der Steuerungsfähigkeit bei der Begehung von Taten; Einsichtsfähigkeit bezüglich des Unrechts von Straftaten; Einengung der Vorstellungswelt eines Angeklagten

  • opinioiuris.de

    Hoferben

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Rose-Rosahl II

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB (1975) § 15, § 26
    Irrtum des Täters über Person des Tatopfers bei Anstiftung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Hoferbenfall: Irrtum über die Person des Mordopfers wirkt sich nicht auf die Strafbarkeit von Täter und Anstifter aus

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 25.10.1990, Az.: 4 StR 371/90 (Strafbarkeit des Anstifters bei Personenverwechslung des Täters)" von WissAss. Dr. Michael Kubiciel, original erschienen in: JA 2005, 699 - 700.

Papierfundstellen

  • BGHSt 37, 214
  • NJW 1991, 933
  • NJW 2017, 3097
  • MDR 1991, 169
  • NStZ 1991, 123
  • StV 1991, 155 LS
  • JR 1992, 293



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Wird zitiert von ...  

  • BGH, 07.10.1997 - 1 StR 635/96  

    Sprengfalle - §§ 211, 22, 16 StGB, Abgrenzung aberratio ictus - error in persona

    Die Unbeachtlichkeit der Personenverwechslung für den Vorsatz des Täters hatte der Bundesgerichtshof bisher zwar nur für Fälle zu beurteilen, bei denen der Täter sein Opfer unmittelbar gesehen und angegriffen, sich jedoch über dessen Identität geirrt hatte (BGHSt 11, 268, 270; 37, 214, 216) [BGH 25.10.1990 - 4 StR 371/90].

    Der beiläufigen Bemerkung des 4. Strafsenats in BGHSt 37, 214, 216 [BGH 25.10.1990 - 4 StR 371/90] ist nichts anderes zu entnehmen (krit. dazu Küpper JR 1992, 294, 295; Roxin in LK 11. Aufl. § 26 Rdn. 94); soweit dort von der Wahrnehmung des Opfers durch den Täter gesprochen wird, ist damit auch der Fall der mittelbaren optischen Wahrnehmung gemeint.

    Diese Rechtsfolge für einen Anstifter hat der Bundesgerichtshof bereits entschieden (BGHSt 37, 214, 218 f. [BGH 25.10.1990 - 4 StR 371/90]; hierzu Geppert Jura 1992, 163 ff.; Küpper JR 1992, 294 ff.; J. Müller MDR 1991, 830 f.; Puppe NStZ 1991, 124 ff. [BGH 25.10.1990 - 4 StR 371/90]; Schlehofer GA 1992, 307 ff.; Stratenwerth in FS für Baumann, 1992, 57 ff.; Streng JuS 1991, 910 f.; Weßlau ZStW 104 [1992], 105 ff.; abl.

    Bemmann in FS für Stree/Wessels, 1993, 397 ff.; Roxin JZ 1991, 680 f. [BGH 25.10.1990 - 4 StR 371/90] und in FS für Spendel, 1992, 289 ff.).

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