Rechtsprechung
   BGH, 24.09.1987 - III ZR 187/86   

Vollstreckungsbescheid aufgrund Wucherkredits

§ 796 Abs. 2 ZPO, materielle Rechtskraft des Vollstreckungsbescheids;

§ 826 BGB, sittenwidrige Titelerschleichung

Volltextveröffentlichungen (7)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Rechtskraft des Vollstreckungsbescheides bei zugrunde liegendem sittenwidrigem Ratenkreditvertrag

  • Jurion

    Vollstreckungsbescheiden - Materielle Rechtskraft

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Durchbrechung der Rechtskraft des Vollstreckungsbescheides aufgrund sittenwidrigen Ratenkreditvertrages bei Erkennbarkeit der fehlenden Schlüssigkeit bei Antragstellung

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur materiellen Rechtskraft von Vollstreckungsbescheiden

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Materielle Rechtskraft von Vollstreckungsbescheiden; Unterlassung der Zwangsvollstreckung aus einem Vollstreckungsbescheid über einen Anspruch aus einem sittenwidrigen Ratenkreditvertrag

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 101, 380
  • NJW 1987, 3256
  • NJW-RR 1988, 55 (Ls.)
  • ZIP 1987, 1305
  • MDR 1988, 126
  • WM 1987, 1245
  • BB 1988, 505
  • DB 1987, 2304
  • Rpfleger 1987, 462



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Wird zitiert von ... (115)  

  • BGH, 23.06.2015 - XI ZR 536/14  

    Verjährungshemmende Wirkung einer Zustellung des Mahnbescheids:

    Denn der Antragsteller, dem der Gesetzgeber eine Erleichterung auf dem Weg zu einem vollstreckungsfähigen Titel nur gegen eine klare Festlegung zu den Voraussetzungen des Mahnverfahrens gewährt, überspielt damit zielgerichtet die Sicherungen, die das Mahnverfahren als Kompensation für die lediglich begrenzte Schlüssigkeitsprüfung (vgl. dazu BGH, Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 187/86, BGHZ 101, 380, 382 ff.; BT-Drucks. 7/2729, S. 47 f., 97, 103) zugunsten des Antragsgegners vorsieht.
  • BGH, 11.07.2002 - IX ZR 326/99  

    Finanziell überforderte Bürgen können im allgemeinen nicht die Vollstreckung aus

    Jede Erweiterung dieses Rechtsinstituts würde die Rechtskraft aushöhlen und die Rechtssicherheit beeinträchtigen (BGHZ 101, 380, 383; 103, 44, 46; 112, 54, 58; BGH, Urt. v. 9. Februar 1999 - VI ZR 9/98, WM 1999, 919, 920).

    Deshalb müssen außer der Kenntnis des Gläubigers von der materiellen Unrichtigkeit des Titels noch weitere Umstände hinzukommen, die die Art der Erlangung des Titels oder die Ausnutzung der Vollstreckung betreffen und es geboten erscheinen lassen, daß der Gläubiger die ihm nach materiellem Recht unverdient zugefallene Rechtsposition aufgibt (BGHZ 101, 380, 385; BGH, Urt. v. 9. Februar 1999, aaO).

    b) Solche besonderen Umstände hat die höchstrichterliche Rechtsprechung bejaht, wenn der Gläubiger für die Ansprüche aus einem sittenwidrigen Ratenkreditvertrag einen Vollstreckungsbescheid erwirkt hatte, obwohl er hätte erkennen können, daß er bei Wahl des Klageverfahrens mit seinem Anspruch schon deshalb gescheitert wäre, weil die gerichtliche Schlüssigkeitsprüfung die Sittenwidrigkeit des Vertrages offenbart hätte (vgl. BGHZ 101, 380, 387), und darüber hinaus der Schuldner damals aus Unerfahrenheit oder Ungewandtheit den Vollstreckungsbescheid hatte rechtskräftig werden lassen, sich also gegen den Anspruch nicht verteidigt hatte.

    Dies kommt allenfalls dann in Betracht, wenn die materielle Unrichtigkeit des Titels aufgrund der Sittenwidrigkeit des Vertrages der Parteien so eindeutig und schwerwiegend ist, daß allein schon deswegen jede Vollstreckung das Rechtsgefühl in schlechthin unerträglicher Weise verletzen würde (BGHZ 101, 380, 386).

  • BGH, 13.01.2011 - IX ZR 110/10  

    Rechtsanwaltsgebühren: Geschäftsgebühr für vorgerichtliche Tätigkeit vor Erhebung

    Zur Prüfung der Erfolgsaussichten einer Vollstreckungsabwehrklage (§ 767 ZPO), einer negativen Feststellungsklage (vgl. BGH, Urteil vom 19. Juni 1984 - IX ZR 89/83, MDR 1985, 138; vom 5. März 2009 - IX ZR 141/07, WM 2009, 918 Rn. 8 f), einer Nichtigkeits- oder Restitutionsklage (§§ 579, 580 ZPO) oder einer auf § 826 BGB gestützten Schadensersatzklage wegen Titelerschleichung oder sonstigen Urteilsmissbrauchs (vgl. BGH, Urteil vom 5. Juni 1963 - IV ZR 136/62, BGHZ 40, 130, 132 f; vom 27. März 1968 - VIII ZR 141/65, BGHZ 50, 115, 117 ff; vom 24. September 1984 - III ZR 187/86, BGHZ 101, 380, 383 ff; vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 165/87, BGHZ 103, 44, 46 ff) muss der beauftragte Rechtsanwalt die materielle Rechtslage sowie die Beweislage in vollem Umfang durchdringen.
  • BGH, 19.11.2013 - 4 StR 292/13  

    Betrug (konkludente Täuschung: Voraussetzungen, hier: Täuschung im

    Auch die in Ausnahmefällen mögliche Klage auf Unterlassung der Zwangsvollstreckung und Herausgabe des Titels nach § 826 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 165/87, BGHZ 103, 44; Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 187/86, BGHZ 101, 380; Urteil vom 9. Februar 1999 - VI ZR 9/98, BGHR BGB § 826 Rechtskraftdurchbrechung 18) ist vor dem Zivilgericht zu erheben und führt als solche nicht zu einem vom Rechtspfleger als Vollstreckungsorgan zu beachtenden Vollstreckungshindernis.
  • BGH, 16.11.1989 - III ZR 162/88  

    Anspruch aus einem sittenwidrigen Ratenkreditvertrag - Rechtskraftfähigkeit eines

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 187/86 = BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]; weitere Nachweise im Urteil vom 15. Dezember 1988 - III ZR 195/87 = LM BGB § 826 Fa Nr. 33 = BGHR BGB § 826 Rechtskraftdurchbrechung 6; ferner Urteile vom 3. November 1988 - III ZR 152/87 = WM 1989, 169 und vom 13. Juli 1989 - III ZR 78/88) sind Vollstreckungsbescheide der materiellen Rechtskraft fähig; Einwendungen gegen den Anspruch unterliegen den Einschränkungen des § 796 Abs. 2 ZPO.

    Das Berufungsgericht ist der Entscheidung BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] (= NJW 1987, 3256) ausdrücklich nicht gefolgt.

    Die in dem Urteil BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] entwickelte Lösung knüpft an die über Jahrzehnte hinweg gefestigte höchstrichterliche Rechtsprechung zu § 826 BGB an und läßt unter Weiterführung dieser Rechtsprechung eine Durchbrechung der Rechtskraft von Vollstreckungsbescheiden über Ansprüche aus sittenwidrigen Ratenkreditverträgen in den Fällen zu, in denen gerade die Besonderheiten des Mahnverfahrens dazu geführt haben, daß der Gläubiger für einen materiell nicht gerechtfertigten Anspruch einen rechtskräftigen Vollstreckungstitel gegen seinen Schuldner erwirken konnte.

    Dem kann aus Rechtsgründen nicht beigetreten werden, wie der erkennende Senat unter Hinweis auf die vom Gesetzgeber in § 796 Abs. 2 ZPO getroffene Regelung in der Entscheidung BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] bereits im einzelnen ausgeführt hat (vgl. insbesondere a.a.O. S. 382 f., 385 ff.).

    Für den Streitfall ergibt die Anwendung der in dem Urteil BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] aufgestellten Rechtsgrundsätze folgendes:.

    Der von der Beklagten am 11. März 1982 gegen den Kläger erwirkte Vollstreckungsbescheid erscheint zwar aus heutiger Sicht als inhaltlich unrichtig (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 384 f. [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 a).

    Das Berufungsgericht hat bei der Prüfung der Wirksamkeit des Vertrages im Rahmen der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erforderlichen Gesamtwürdigung aller Geschäftsumstände (vgl. Senatsurteil BGHZ 80, 153; 98, 174 [BGH 10.07.1986 - III ZR 133/85]; 99, 333 [BGH 15.01.1987 - III ZR 217/85]; 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]und ständig) ohne Rechtsirrtum dem Verhältnis zwischen Vertrags- und Marktzins wesentliche Bedeutung beigemessen.

    Kenntnis von der materiellen Unrichtigkeit ihres Vollstreckungstitels hat die Beklagte zumindest durch die Ausführungen der Vorinstanzen zu § 138 Abs. 1 BGB erlangt (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 b).

    Gleichwohl ist das Unterlassungsbegehren des Klägers nur teilweise gerechtfertigt; denn die besonderen Umstände, die nach der erwähnten Senatsrechtsprechung hinzukommen müssen, um eine Vollstreckung aus dem materiell unrichtigen Vollstreckungsbescheid nach § 826 BGB als sittenwidrig erscheinen zu lassen (vgl. Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 ff. [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 c), liegen im Streitfall nur für einen Teil des titulierten Anspruchs vor.

    Erst in seinem Urteil vom 2. Oktober 1986 (III ZR 163/85 = BGHR BGB § 138 Abs. 1 Ratenkredit 6 = NJW 1987, 181) hat der Senat klargestellt, daß auch offen im Vertrag ausgewiesene Vermittlerkosten in der Regel nur in die Berechnung des Vertragszinses, nicht aber des Marktzinses einzubeziehen sind (BGHZ 101, 380, 391 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]/392).

    Ein Extremfall, bei dem von dem Erfordernis zusätzlicher besonderer Umstände ausnahmsweise abgesehen werden kann (vgl. BGHZ 101, 380, 386) [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86], liegt nicht vor.

    Wie der erkennende Senat in dem Urteil BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] bereits entschieden hat (a.a.O. S. 392/393), erscheint insoweit, weil beim Konsumentenkredit gerade der Zinsberechnung erhebliche Bedeutung zukommt und der Gläubiger aufgrund eines insgesamt sittenwidrigen Vertrages vorgeht, eine auf die Zinsberechnung beschränkte Anwendung des § 826 BGB geboten.

  • BGH, 02.11.1989 - III ZR 144/88  

    Durchbrechung der Rechtskraft eines Vollstreckungsbescheides nach § 826

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Urteil vom 24. September 1987 - III ZR 187/86 = BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]; weitere Nachweise im Urteil vom 15. Dezember 1988 - III ZR 195/87 = LM BGB § 826 Fa Nr. 33 = BGHR BGB § 826 Rechtskraftdurchbrechung 6; ferner Urteile vom 3. November 1988 - III ZR 152/87 = WM 1989, 169 und vom 13. Juli 1989 - III ZR 78/88) sind Vollstreckungsbescheide der materiellen Rechtskraft fähig; Einwendungen gegen den Anspruch unterliegen den Einschränkungen des § 796 Abs. 2 ZPO.

    Das Berufungsgericht ist der Entscheidung BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] (= NJW 1987, 3256) ausdrücklich nicht gefolgt.

    Die in dem Urteil BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] entwickelte Lösung knüpft an die über Jahrzehnte hinweg gefestigte höchstrichterliche Rechtsprechung zu § 826 BGB an und läßt unter Weiterführung dieser Rechtsprechung eine Durchbrechung der Rechtskraft von Vollstreckungsbescheiden über Ansprüche aus sittenwidrigen Ratenkreditverträgen in den Fällen zu, in denen gerade die Besonderheiten des Mahnverfahrens dazu geführt haben, daß der Gläubiger für einen materiell nicht gerechtfertigten Anspruch einen rechtskräftigen Vollstreckungstitel gegen seinen Schuldner erwirken konnte.

    Dem kann aus Rechtsgründen nicht beigetreten werden, wie der erkennende Senat unter Hinweis auf die vom Gesetzgeber in § 796 Abs. 2 ZPO getroffene Regelung in der Entscheidung BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] bereits im einzelnen ausgeführt hat (vgl. insbesondere a.a.O. S. 382 f., 385 ff.).

    Für den Streitfall ergibt die Anwendung der in dem Urteil BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] aufgestellten Rechtsgrundsätze folgendes:.

    Der von der Beklagten am 12. August 1986 gegen den Kläger erwirkte Vollstreckungsbescheid erscheint zwar aus heutiger Sicht als inhaltlich unrichtig (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 384 f. [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 a).

    Das Berufungsgericht hat bei der Prüfung der Wirksamkeit des Vertrages im Rahmen der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erforderlichen Gesamtwürdigung aller Geschäftsumstände (vgl. Senatsurteile BGHZ 80, 153; 98, 174 [BGH 10.07.1986 - III ZR 133/85]; 99, 333 [BGH 15.01.1987 - III ZR 217/85]; 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]und ständig) ohne Rechtsirrtum dem Verhältnis zwischen Vertrags- und Marktzins wesentliche Bedeutung beigemessen.

    Kenntnis von der materiellen Unrichtigkeit ihres Vollstreckungstitels hat die Beklagte zumindest durch die Ausführungen der Vorinstanzen zu § 138 Abs. 1 BGB erlangt (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 b).

    Gleichwohl ist das Unterlassungsbegehren des Klägers nicht gerechtfertigt; denn die besonderen Umstände, die nach der erwähnten Senatsrechtsprechung hinzutreten müssen, um eine Vollstreckung aus dem materiell unrichtigen Vollstreckungsbescheid nach § 826 BGB als sittenwidrig erscheinen zu lassen (vgl. Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 ff. [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 c), liegen im Streitfall nicht vor.

    Erst in seinem Urteil vom 2. Oktober 1986 (III ZR 163/85 = BGHR BGB § 138 Abs. 1 Ratenkredit 6 = NJW 1987, 181) hat der Senat klargestellt, daß auch offen im Vertrag ausgewiesene Vermittlerkosten in der Regel nur in die Berechnung des Vertragszinses, nicht aber des Marktzinses einzubeziehen sind (BGHZ 101, 380, 391 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]/392).

    Ein Extremfall, bei dem von dem Erfordernis zusätzlicher besonderer Umstände ausnahmsweise abgesehen werden kann (vgl. BGHZ 101, 380, 386) [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86], liegt nicht vor.

  • BGH, 18.01.1990 - III ZR 26/89  

    Anspruch auf Unterlassung der Zwangsvollstreckung - Sittenwidrigkeit der

    Nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats (BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] und ständig; zuletzt Urteile vom 2. November 1989 - III ZR 144/88 und vom 16. November 1989 - III ZR 162/88 m.w.Nachw., zur Veröffentlichung in BGHR vorgesehen) sind Vollstreckungsbescheide der materiellen Rechtskraft fähig; Einwendungen gegen den Anspruch unterliegen den Einschränkungen des § 796 Abs. 2 ZPO.

    Für den Streitfall ergibt die Anwendung der in dem Urteil BGHZ 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] aufgestellten Rechtsgrundsätze folgendes:.

    Die von der Beklagten am 7. November 1979 gegen die Kläger erwirkten Vollstreckungsbescheide erscheinen aus heutiger Sicht als inhaltlich unrichtig (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 384 f. [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 a).

    Das Berufungsgericht hat bei der Prüfung der Wirksamkeit des Vertrags im Rahmen der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erforderlichen Gesamtwürdigung aller Geschäftsumstände (vgl. Senatsurteile BGHZ 80, 153; 98, 174 [BGH 10.07.1986 - III ZR 133/85]; 99, 333 [BGH 15.01.1987 - III ZR 217/85]; 101, 380 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]und ständig) ohne Rechtsirrtum dem Verhältnis zwischen Vertrags- und Marktzins wesentliche Bedeutung beigemessen.

    Kenntnis von der materiellen Unrichtigkeit ihrer Vollstreckungstitel hat die Beklagte zumindest durch die Ausführungen des Berufungsgerichts zu § 138 Abs. 1 BGB erlangt (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 b).

    Die besonderen Umstände, die nach der erwähnten Senatsrechtsprechung hinzutreten müssen, um eine Vollstreckung aus den materiell unrichtigen Vollstreckungsbescheiden nach § 826 BGB als sittenwidrig erscheinen zu lassen (vgl. Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 ff. [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] zu II 3 c), liegen im Streitfall vor.

    Wie der erkennende Senat in dem Urteil BGHZ 101, 380, 388 f. [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86] ausgeführt hat, durfte eine Bank, die Konsumentenkreditverträge abgeschlossen hat, die nach heutiger Rechtsprechung bereits zur Zeit des Vertragsabschlusses die Voraussetzungen des § 138 Abs. 1 BGB erfüllten, nie darauf vertrauen, daß die höchstrichterliche Rechtsprechung solche Verträge materiell-rechtlich billigen würde (vgl. auch Senatsurteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 47/85 = BGHWarn 1986 Nr. 239 = WM 1986, 1017 zu I 2).

    Es lag nicht etwa so (vgl. Senatsurteil BGHZ 101, 380, 388 [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]/389), daß die Instanzgerichte erst in der Folgezeit höchstrichterlich entwickelte Grundsätze noch nicht anwandten.

    Wenn einzelne Instanzgerichte, wie die Beklagte geltend macht, die veröffentlichte höchstrichterliche Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit von Konsumentenkreditverträgen noch nicht berücksichtigt haben sollten (s. insoweit auch Senatsurteil vom 30. Juni 1983 - III ZR 114/82 = BGHWarn 1983 Nr. 213 = NJW 1983, 2692, 2693 [BGH 30.06.1983 - III ZR 114/82] zu II 2 a.E.), kann die Beklagte daraus mangels schutzwürdigen Vertrauens nichts für sich herleiten (vgl. Senatsurteil BGHZ 101, 380, 389) [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86].

  • BGH, 15.12.1988 - III ZR 195/87  

    Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung aus einem rechtskräftigen

    »a) Die besonderen Voraussetzungen, unter denen die Zwangsvollstreckung aus einem rechtskräftigen Vollstreckungsbescheid über Ansprüche aus sittenwidrigen Ratenkreditverträgen ausnahmsweise unzulässig sein kann, liegen nicht vor, soweit der Titelgläubiger wegen solcher Beträge Befriedigung verlangt, die ihm auch bei Nichtigkeit des Darlehensvertrages gegen den Ratenkreditnehmer zustehen (Ergänzung zum Senatsurteil BGHZ 101, 380 ).

    24. September 1987 - III ZR 187/86 = BGHZ 101, 380 ; vgl. auch Senatsurteile vom 24. September 1987 - III ZR 264/86 = NJW 1987, 3259 = BGHR BGB § 826 Rechtskraftdurchbrechung 2 und vom 4. Februar 1988 - III ZR 17/87 = WM 1988, 611 = BGHR BGB § 826 Rechtskraftdurchbrechung 4; s. auch Senatsbeschluß vom 29. September 1988 - III ZR 171/88, zur Veröffentlichung in BGHR BGB § 826 Rechtskraftdurchbrechung 5 vorgesehen).

    a) Der am 16. Dezember 1981 gegen den Kläger erwirkte Vollstreckungsbescheid war inhaltlich unrichtig (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 384 f. zu II 3 a).

    Das Berufungsgericht hat bei der Prüfung der Wirksamkeit des Vertrages im Rahmen der nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs erforderlichen Gesamtwürdigung aller Geschäftsumstände (vgl. Senatsurteile BGHZ 80, 153; 98, 174; 99, 333; 101, 380 und ständig) ohne Rechtsirrtum dem Verhältnis zwischen Vertrags- und Marktzins wesentliche Bedeutung beigemessen.

    b) Kenntnis von der materiellen Unrichtigkeit ihres Vollstreckungstitels hat die Beklagte zumindest durch die Ausführungen der Vorinstanzen zu § 138 Abs. 1 BGB erlangt (vgl. insoweit Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 zu II 3 b).

    c) Die besonderen Umstände, die nach der erwähnten Senatsrechtsprechung hinzutreten müssen, um eine Vollstreckung aus dem materiell unrichtigen Vollstreckungsbescheid nach § 826 BGB als sittenwidrig erscheinen zu lassen (vgl. Senatsurteil BGHZ 101, 380, 385 ff. zu II 3 c), liegen an sich vor.

    Eine Durchbrechung der Rechtskraft durch die Zulassung eines Schadensersatzanspruchs nach § 826 BGB kommt nur ausnahmsweise in Betracht, nämlich soweit es mit dem Gerechtigkeitsgedanken schlechthin unvereinbar wäre, daß der Titelgläubiger seine formelle Rechtsstellung unter Mißachtung der materiellen Rechtslage zu Lasten des Schuldners ausnutz (vgl. Senatsurteile BGHZ 101, 380, 383 und vom 24. September 1987 - III ZR 264/86 = NJW 1987, 3259, 3260 unter II 4 c sowie BGH Urteil vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 165/87 = NJW 1988, 971 = BGHR BGB § 826 Rechtskraftdurchbrechung 3, zur Veröffentlichung in BGHZ 103, 44 vorgesehen).

  • OLG Celle, 30.12.2003 - 3 W 109/03  

    Inanspruchnahme des bürgenden Ehegatten eines Kreditschuldners: Sittenwidrigkeit

    a) Vollstreckungsbescheide, die nach § 700 Abs. 1 ZPO einem für vorläufig vollstreckbar erklärten Versäumnisurteil gleichstehen, sind der Rechtskraft fähig; die Gegenansicht (z. B. OLG Köln, NJW 1986, 1350; Vollkommer, NJW 1991, 31, 32) ist jedenfalls in der Praxis überholt (vgl. BGHZ 101, 380, 381 ff.).

    Die objektive Unrichtigkeit des Titels und die - spätestens im Prozess (vgl. BGHZ 101, 380, 385) auch vom Gläubiger erworbene - subjektive Kenntnis davon reichen grundsätzlich allein nicht aus, um die Vollstreckung aus einem rechtskräftigen Titel als sittenwidrig erscheinen zu lassen.

    Es müssen vielmehr besondere Umstände hinzu kommen, auf Grund deren es dem Gläubiger zugemutet werden muss, die ihm unverdient zugefallene Rechtsposition wieder aufzugeben (vgl. BGHZ 101, 380, 385; NJW 2002, 2940, 2943 unter IV. 2. a).

    Dies soll jedoch allenfalls dann in Betracht kommen, wenn die materielle Unrichtigkeit des Titels aufgrund der Sittenwidrigkeit des Vertrags der Parteien so eindeutig und schwerwiegend ist, dass allein schon deswegen jede Vollstreckung das Rechtsgefühl in schlechthin unerträglicher Weise verletzen würde (vgl. BGHZ 101, 380, 386; NJW 2002, 2940, 2943, unter IV. 2. c).

    Wie bereits das Landgericht erkannt hat, ist die Durchbrechung der Rechtskraft aber auf besonders schwerwiegende, eng begrenzte Ausnahmefälle, in denen es mit dem Gerechtigkeitsgedanken schlechterdings unvereinbar wäre, dem Titelgläubiger seine formelle Rechtsstellung zu belassen, beschränkt; jede Erweiterung dieses Rechtsinstituts würde die Rechtskraft aushöhlen und die Rechtssicherheit beeinträchtigen (vgl. BGHZ 101, 380, 383; NJW 2002, 2940, 2943, unter IV. 2.a).

    Andererseits darf nicht verkannt werden, dass der Bundesgerichtshof eine Rechtskraftdurchbrechung unter erleichterten Voraussetzungen zulässt, wenn es sich - wie hier - bei dem Titel nicht um ein Urteil, sondern um einen Vollstreckungsbescheid handelt (vgl. BGHZ 101, 380, 384).

    Eine weitere Besonderheit besteht beim Vollstreckungsbescheid auch insoweit, als aufgrund der fehlenden Schlüssigkeitsprüfung als Besonderheit des Mahnverfahrens im Zusammenhang mit der Frage nach der materiellen Unrichtigkeit des Titels nicht nur eine fehlerhafte Tatsachenwürdigung, sondern auch Rechtsfehler geltend gemacht werden können (vgl. BGHZ 101, 380, 384).

  • BGH, 29.06.2005 - VIII ZR 299/04  

    Durchbrechung der Rechtskraft eines Vollstreckungstitels als Folge eines

    Die Rechtskraft muß nur dann zurücktreten, wenn es mit dem Gerechtigkeitsgedanken schlechthin unvereinbar wäre, daß der Titelgläubiger seine formelle Rechtsstellung unter Mißachtung der materiellen Rechtslage zu Lasten des Schuldners ausnutzt (st. Rspr.: BGH, Urteil vom 9. Februar 1999 - VI ZR 9/98, NJW 1999, 1257 = WM 1999, 919, unter II B 1; Urteil vom 30. Juni 1998 - VI ZR 160/97, WM 1998, 1950 = NJW 1998, 2818, unter II 1; BGHZ 112, 54, 58 f.; 103, 44, 46 f.; 101, 380, 383 ff.).
  • LG München I, 26.02.2014 - 37 O 28331/12  

    Internationale Schiedsgerichtsbarkeit: Anerkennung eines durch den

  • BGH, 13.09.2005 - VI ZR 137/04  

    Schadensersatzklage der Bundesrepublik Deutschland über 70 Millionen DM vorerst

  • BGH, 09.02.1999 - VI ZR 9/98  

    Unterlassung der Zwangsvollstreckung aus einem Vollstreckungsbescheid

  • BGH, 21.04.2009 - VI ZR 304/07  

    Sittenwidrige Schädigung bei Missbrauch des Lastschriftverfahrens

  • OLG Hamm, 29.10.2007 - 3 U 170/06  

    Rechtswirkungen der Feststellung der Schadensersatzpflicht eines Arztes für die

  • BGH, 21.09.1995 - IX ZR 228/94  

    Pflichtverletzungen des Anwalts durch Unterlassen der Vollstreckung aus einem

  • BAG, 16.07.2013 - 9 AZR 914/11  

    Gesetzlicher Urlaub - tariflicher Mehrurlaub - Verfall und Abgeltung trotz

  • BGH, 15.09.1999 - I ZR 98/97  

    Programmsperre; expiration date und vorsätzliche sittenwidrige Schädigung

  • BGH, 16.10.1995 - II ZR 298/94  

    Rechtsnatur des Widerrufsrechts und des Rückgewähranspruchs

  • BGH, 13.07.1989 - III ZR 78/88  

    Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung aus dem Vollstreckungsbescheid -

  • BGH, 20.12.2011 - 4 StR 491/11  

    Betrug im automatisierten Mahnverfahren (Erwirkung von Mahnbescheiden und von

  • BGH, 01.12.2011 - IX ZR 56/11  

    Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung: Anspruch auf Unterlassung der

  • BGH, 09.07.1991 - XI ZR 72/90  

    Auslegung und Zulässigkeit von Klauseln der AGB einer Bausparkasse

  • BGH, 24.06.1993 - III ZR 43/92  

    Rechtskraft der Abweisung einer Schadensersatzklage wegen Amtspflichtverletzung

  • BGH, 24.03.1988 - III ZR 30/87  

    Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrages

  • BGH, 03.07.1990 - XI ZR 302/89  

    Sittenwidrige Ausnutzung eines Titels

  • BGH, 04.05.2007 - II ZR 330/05  

    Alleinvertretungsmacht des Geschäftsführers

  • BGH, 30.06.1998 - VI ZR 160/97  

    Unterlassung der Zwangsvollstreckung aus einem rechtskräftigen

  • OLG Köln, 30.01.2009 - 6 W 40/08  

    Vollstreckung einer einstweiligen Verbotsverfügung

  • BGH, 28.04.1992 - XI ZR 193/91  

    Auskunftsanspruch des Vertragspartners über den Inhalt der Vertragsurkunde

  • BGH, 04.02.1988 - III ZR 17/87  

    Unterlassung der Zwangsvollstreckung und Herausgabe des Vollstreckungsbescheids -

  • BGH, 26.02.2007 - II ZR 330/05  

    Rechtsfolgen der Feststellung der Klageforderung zur Insolvenztabelle

  • OLG Frankfurt, 08.10.2002 - 13 W 54/02  

    Verwirkung eines titulierten Darlehensrückzahlungsanspruchs gegen die mithaftende

  • LG Köln, 07.12.2006 - 22 O 410/03  

    Ausnutzung eines erschlichenen Titels im Wege der Zwangsvollstreckung; Örtliche

  • BGH, 24.03.1988 - III ZR 24/87  

    Auffälliges Mißverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung beim Ratenkredit;

  • BGH, 10.03.2011 - IX ZR 82/10  

    Rechtsanwaltsvertrag: Unterlassene Geltendmachung der Selbstpfändung;

  • KG, 10.01.1990 - 23 U 5932/88  

    Entschädigungsverpflichtung bei unverschuldeter Säumnis des Bausparers auf Grund

  • BGH, 22.12.1987 - VI ZR 165/87  

    Unterlassung der Zwangsvollstreckung aus einem rechtskräftigen

  • BGH, 20.03.2013 - XII ZB 81/11  

    Darlehen eines Sozialhilfeträgers zur Deckung von Elternunterhalt: Einwand

  • OLG Düsseldorf, 02.11.2005 - U (Kart) 14/05  
  • BGH, 02.04.1991 - VI ZR 241/90  

    Berücksichtigung einer nach der letzten Tatsachenverhandlung geschlossenen

  • BGH, 03.11.1988 - III ZR 152/87  

    Vollstreckungsbescheid - Rechtskraft - Durchbrechung - Ratenkredit - Bank -

  • BGH, 21.11.1991 - IX ZR 60/91  

    Erstreckung einer formularmäßigen Bürgschaft auf Bereicherungsansprüche als

  • OLG Hamm, 18.09.2000 - 22 W 26/00  

    Durchbrechung der Rechtskraft eines Vollstreckungsbescheids - Zinsanspruch -

  • BGH, 11.12.1995 - II ZR 220/94  

    Einwendungen eines ausgeschlossenen Komplementärs gegen die Inanspruchnahme für

  • BGH, 19.11.1987 - IX ZR 251/86  

    Ausschluß auf vollstreckungsbefangenem Gegenstand wegen Nichtbestehens des

  • OLG Düsseldorf, 06.07.2006 - U (Kart) 26/05  

    Anspruch auf Rückzahlung entrichteter Franchisenehmerzahlungen; Erstattung der

  • OLG Brandenburg, 08.05.2007 - 2 U 28/06  

    Vollstreckungsschutz wegen Sittenwidrigkeit der Vollstreckungshandlung;

  • BGH, 05.12.1996 - IX ZR 67/96  

    Zulässigkeit einer Vollstreckungsgegenklage gegen einen

  • BGH, 15.11.1994 - VI ZR 2/94  

    Durchbrechung der Rechtskraft arglistig erschlichener gerichtlicher

  • BGH, 17.03.1993 - XII ZR 256/91  

    Fortwirkung eines im schriftlichen Vorverfahren abgegebenen Anerkenntnisses

  • VerfGH Bayern, 17.11.2010 - 12-VI-09  

    Verletzung des Willkürverbots durch zivilgerichtliche Entscheidungen im

  • OLG Düsseldorf, 06.07.2006 - U Kart 26/05  

    Unzulässige Klage wegen entgegenstehender Rechtskraft

  • BGH, 15.10.1992 - IX ZR 231/91  

    Einwendungen und Zuständigkeiten im Vollstreckbarkeitsverfahren - Internationale

  • AG Bad Schwalbach, 04.01.1991 - 2 C 2/91  

    Schadensersatz im Falle sittenwidriger Ausnutzung eines Vollstreckungsbescheids;

  • BGH, 28.04.1988 - III ZR 120/87  

    Schadensumfang bei Verzug mit Rückzahlung eines Konsumentenratenkredits

  • BGH, 01.02.1994 - XI ZR 105/93  

    Sittenwidrigkeit eines Gelegenheitsdarlehens

  • BGH, 03.05.2005 - IX ZR 116/02  

    Vollstreckungsschutz in einem materiell unrichtigen Titel

  • BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92  

    Frist für Nichtigkeitsklagen gegen Urteile über die Feststellung der Vaterschaft

  • BGH, 29.11.1988 - XI ZR 85/88  

    Durchbrechung der Rechtskraft wegen sittenwidriger Erschleichung eines

  • BGH, 04.05.1993 - XI ZR 9/93  

    Abschluss eines Ratenkreditvertrages - Sittenwidrigkeit von Darlehensverträgen -

  • BGH, 25.02.1988 - III ZR 272/85  

    Klage auf Rückzahlung eines ausgekehrten Versteigerungserlöses - Zulässigkeit der

  • LG Essen, 08.01.2015 - 6 O 353/14  

    Rückabwicklung eines Verbraucherdarlehensvertrages nach erklärtem Widerruf ;

  • OLG München, 08.03.2016 - 31 Wx 386/15  

    Bindung des Nachlassgerichts an die Feststellung des Erbrechts durch das

  • OLG Köln, 23.12.2009 - 6 W 124/09  

    Vollstreckung des Verbots des Angebots von Sportwetten über das Internet

  • OLG Düsseldorf, 15.12.2000 - 22 U 92/00  

    Sittenwidrige Schädigung - Zwangsvollstreckung aufgrund unrichtigen Titels -

  • BGH, 24.09.1987 - III ZR 264/86  

    Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung aus einem rechtskräftigen

  • BVerfG, 20.04.2016 - 1 BvR 2405/14  

    Nichtannahmebeschluss: Keine Verletzung des Rechts auf effektiven Rechtsschutz

  • OLG Stuttgart, 01.03.1996 - 9 W 61/95  

    Voraussetzungen für eine Vollstreckungsabwehrklage einer einkommens- und

  • BVerfG, 24.04.1991 - 2 BvL 6/90  

    Mahn- und Vollstreckungsverfahren ohne materiell-rechtliche Prüfung bei möglicher

  • OLG Frankfurt, 13.09.2007 - 15 U 19/07  

    Darlehensvertrag: Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung: Auslegung einer nach

  • BAG, 07.12.1988 - 4 AZR 471/88  

    Fürsorgepflicht und Fürsorgerecht des Drittschuldners zur Prüfung der

  • LAG Hessen, 15.09.2008 - 16 Sa 839/08  

    Titelmissbrauch - nachlässige Prozessführung - Versäumnisurteil

  • BVerfG, 08.10.1992 - 1 BvR 1262/92  

    Abweisung einer auf § 826 BGB gestützten Klage gegen die Vollstreckung aus einem

  • BGH, 23.04.1991 - XI ZR 122/90  

    Sittenwidrigkeit - Zwangsvollstreckung - Vollstreckungsbescheid -

  • OLG Köln, 07.08.2015 - 1 U 76/14  

    Bestimmung des sachlichen Geltungsbereichs einer Schiedsklausel

  • BVerfG, 29.04.1992 - 1 BvR 1602/91  

    Verfassungsrechtliche Überprüfung von Vollstreckungsbescheiden über Forderungen

  • VerfGH Berlin, 01.11.2011 - VerfGH 80/08  

    Verfassungsbeschwerde: Verletzung des Willkürverbots iSv Art 10 Abs 1 Verf BE

  • LG Würzburg, 10.04.1991 - 4 S 2287/90  

    Anspruch auf Herausgabe eines Titels wegen inhaltlicher Unrichtigkeit eines

  • LAG Hessen, 29.04.2013 - 17 Sa 1547/12  

    Unbegründete Klage auf Schadensersatz nach rechtskräftiger Abweisung der

  • OLG Hamm, 02.03.2005 - 13 U 209/04  

    Feststellungsinteresse Rechtskraft eines Vollstreckungsbescheides und deren

  • OLG Stuttgart, 01.02.2005 - 9 W 8/05  

    Zwangsvollstreckung; Durchbrechen der Rechtskraft: Vorsätzliche sittenwidrige

  • AG Pinneberg, 05.03.2004 - 63 C 377/03  
  • OLG Koblenz, 27.06.2002 - 5 U 1763/01  

    Sittenwidrigkeitsvorwurf bei Bürgschaften wirtschaftlich überforderter

  • OLG Köln, 27.10.1999 - 11 U 65/97  

    Verteidigung des Anwalts gegen Regressanspruch

  • OLG Nürnberg, 08.03.1999 - 12 W 547/99  

    Unzulässige Vollstreckung aus einem Titel über sittenwidrige Ehegattenbürgschaft

  • KG, 18.02.2013 - 8 W 10/13  

    Streitwert der auf §§ 546 Abs. 2, 985 BGB gestützten Räumungs- und

  • OLG Frankfurt, 12.02.2002 - 9 W 4/02  

    Vollstreckungsgegenklage: Vollstreckungsschutz nach Scheidung des Ehegattenbürgen

  • OLG Frankfurt, 11.02.2002 - 9 W 4/02  

    Anspruch auf Unterlassung der Zwangsvollstreckung

  • VGH Baden-Württemberg, 24.02.1992 - 5 S 2520/91  

    Bestandskräftiger Leistungsbescheid: Abwehr der Vollstreckung - Durchbrechung der

  • OLG Hamm, 28.03.1990 - 11 U 144/89  

    Vierjährige Verährungsfrist; Zinsanteile; Kapitaltilgungsanteile in den laufenden

  • OLG Naumburg, 12.10.2000 - 2 U 124/99  

    Ergreifung rechtlicher Konsequenzen nach dem Unterbleiben der Erbringung einer

  • KG, 26.11.2012 - 8 W 77/12  

    Streitwert einer Räumungs- und Herausgabeklage gegen den Untermieter

  • OLG Brandenburg, 08.08.2002 - 9 UF 212/01  

    Anwendbarkeit des § 826 BGB bei Sittenwidrigkeit der Vollstreckung aus materiell

  • OLG Oldenburg, 16.12.1991 - 9 U 55/91  

    Rechtskraft, Partnerschaftsvermittlung, Schädigung, sittenwidrige, Kündigung,

  • BGH, 25.01.1990 - III ZR 100/89  

    Sittenwidrigkeit eines Ratenkreditvertrags

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 26.10.2016 - L 3 KA 76/13  

    Kassenärztliche Vereinigung - Honorarbescheid - Jobsharing-Praxis - Abweichen von

  • OLG Bremen, 16.08.2010 - 3 U 33/09  

    ZwVollstr. aus evident unrichtiger Kostenentscheidung

  • OLG Köln, 27.04.1998 - 13 U 16/98  

    Vollstreckungsabwehrklage aufgrund der neueren Rechtsprechung zur Inanspruchnahme

  • LAG Baden-Württemberg, 09.05.2003 - 5 Sa 21/02  

    Schadenersatz und Rechtskraftdurchbrechung

  • LAG Hessen, 12.09.2012 - 12 Sa 1763/11  

    Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung wegen Titelerschleichung

  • OLG Dresden, 14.09.1998 - 10 UF 333/98  

    Anspruch auf Kindesunterhalt; Anwendbarkeit des Familiengesetzbuchs der DDR;

  • VG Saarlouis, 30.08.2016 - 3 K 1968/15  

    Kommunalrecht

  • OLG Köln, 02.12.2014 - 19 U 123/14  
  • OLG Frankfurt, 17.11.2014 - 23 U 67/14  

    Zur Rechtskraftwirkung eines Freistellungsanspruchs in einem Folgeprozess

  • OLG Köln, 25.02.1997 - 15 U 135/96  
  • LG Berlin, 10.07.2014 - 20 O 374/13  

    Vorsätzlich sittenwidrige Schädigung durch Vollstreckung aus

  • OLG Hamm, 15.11.1999 - 31 U 69/99  

    Unwirksamkeit eines Darlehensvertrages wegen Sittenwidrigkeit; Durchbrechung der

  • BGH, 29.09.1988 - III ZR 171/88  
  • OLG Köln, 13.11.2002 - 13 W 59/02  
  • OLG Koblenz, 21.04.1988 - 5 U 289/87  

    Anspruch auf Unterlassung der Zwangsvollstreckung; Forderung aus einem

  • LG Frankfurt/Main, 11.11.1994 - 10 O 409/93  

    Anspruch auf Herausgabe des Titels und Unterlassung der Zwangsvollstreckung;

  • LG Nürnberg-Fürth, 28.02.1989 - 5 O 8587/88  
  • OLG Düsseldorf, 10.09.1999 - 22 Sch 1/99  
  • AG Frankfurt/Main, 16.10.1992 - 32 C 1074/9248  
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