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   BGH, 12.02.1992 - XII ZR 7/91   

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https://dejure.org/1992,839
BGH, 12.02.1992 - XII ZR 7/91 (https://dejure.org/1992,839)
BGH, Entscheidung vom 12.02.1992 - XII ZR 7/91 (https://dejure.org/1992,839)
BGH, Entscheidung vom 12. Februar 1992 - XII ZR 7/91 (https://dejure.org/1992,839)
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Volltextveröffentlichungen (9)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vermieterpfandrecht - Sicherungsübereignung - Sicherungsübereignungsvertrag - Verfügung über ein Warenlager

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Vorrang des Vermieterpfandrechts vor von Raumsicherungsübereignungsvertrag erfaßtem künftig eingebrachtem Vorbehaltsgut eines Warenlagers

Kurzfassungen/Presse

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 559 BGB
    Mietrecht; Verhältnis von Vermieterpfandrecht und Sicherungsübereignung an Dritten

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 117, 200
  • NJW 1992, 1156
  • ZIP 1992, 390
  • MDR 1992, 578
  • WM 1992, 600
  • BB 1992, 670
  • DB 1992, 1233
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 15.10.2014 - XII ZR 163/12

    Gewerberaummiete: Vermieterpfandrecht des Grundstückserwerbers bei

    Dieses genießt insoweit Vorrang (Senatsurteil BGHZ 117, 200 = NJW 1992, 1156, 1157 und BGH Urteil vom 4. Dezember 2003 - IX ZR 222/02 - NJW-RR 2004, 772, 773).

    Demgegenüber hat eine nachträgliche Sicherungsübereignung der eingebrachten Sachen bei unverändertem Vermieter keinen Einfluss auf den Umfang des Vermieterpfandrechts (Senatsurteil BGHZ 117, 200 = NJW 1992, 1156, 1157; BGH Urteile vom 20. Juni 2005 - II ZR 189/03 - NJW-RR 2005, 1328, 1329 und vom 4. Dezember 2003 - IX ZR 222/02 - NJW-RR 2004, 772, 773), das auch erst zukünftig entstehende Forderungen aus dem Mietverhältnis sichert (BGHZ 170, 196 = NZM 2007, 212 Rn. 11 mwN und BGH Urteil vom 20. März 1986 - IX ZR 42/85 - NJW 1986, 2426, 2427).

  • OLG Düsseldorf, 16.12.1998 - 11 U 33/98
    Gehen diese Abreden dem Besitzerwerb des Sicherungsgebers voraus, so erwirbt der Sicherungsnehmer daher erst dann Eigentum an dem Sicherungsgut, wenn der Veräußerer Besitzer der Sache geworden ist und sein Übereignungswille zu diesem Zeitpunkt noch fortbesteht (BGHZ 28, 16, 27 f = MDR 1958, 683 = NJW 1958, 1133; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90, [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]; Palandt/Bassenge, BGB, § 930 Rz. 5 und 10).

    Fallen aber Besitzerlangung und Einbringung i.S.d. § 559 BGB zusammen, so ist der Mieter zumindest für eine "logische Sekunde" Eigentümer geworden, so daß sich das Vermieterpfandrecht ungeachtet der gleichzeitig vollendeten Sicherungsübereignung auf die eingebrachte Sache erstreckt (vgl. Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    aaa) Zwar kann sich auch der Vorbehaltskäufer schon vor Ablösung des Restkaufpreises mit einem Darlehensgeber unter Vereinbarung eines antizipierten Besitzkonstituts über die Übertragung seines künftigen Eigentums einigen (Senat Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    Dies gilt auch für das Pfandrecht aus § 559 BGB; der Sicherungsnehmer kann deshalb das Eigentum über den nachträglich verfügungsberechtigten Schuldner nur belastet mit dem ebenfalls wirksam gewordenen Vermieterpfandrecht erwerben (BGH NJW 1965, 1475; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    Fiel diese mit der Einbringung in die Mieträume zusammen, so entstand hierdurch ein Vermieterpfandrecht des Beklagten an der Anwartschaft, das sich nach Bedingungseintritt an dem Vollrecht fortsetzte (vgl. Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    In einem solchen Fall geht zwar das Eigentum bei Bedingungseintritt ohne Zwischenerwerb des Vorbehaltsverkäufers unmittelbar vom Vorbehaltsverkäufer auf den Erwerber des Anwartschaftsrechts über (BGHZ 20, 88, 100 f = NJW 1956, 665; BGHZ 28, 16, 27 = MDR 1958, 683 = NJW 1958, 1163; BGH v. 2.2.1984 - IX ZR 8/83, MDR 1984, 664 = NJW 1984, 1184, 1185; BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 205 = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157; Palandt/Bassenge, BGB, § 929 Rz. 49).

    Mit der Einbringung unter Eigentumsvorbehalt erworbener Sachen entsteht jedoch zugunsten des Verpächters ein Verpächterpfandrecht an dem Anwartschaftsrecht, das mit der Befriedigung des Vorbehaltsverkäufers zu einem Pfandrecht an der Kaufsache selbst erstarkt (BGHZ 35, 85, 92 f = MDR 1961, 680 = NJW 1961, 1349; BGH NJW 1965, 1475; BGH v. 15.2.1995 - XII ZR 260/93, MDR 1995, 570 = NJW 1995, 1350, 1351; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]; Sternel, Mietrecht Rz. III 260; Emmerich/Sonnenschein, § 559 BGB Rz. 5; Wolf/Eckert, Handbuch des gewerblichen Miet-, Pacht- und Leasingrechts, 7. Aufl. 1995, Rz. 727; Voelskow in MünchKomm/BGB, § 559 Rz. 15).

    Dies gilt auch dann, wenn der Kaufpreis für die unter Eigentumsvorbehalt gelieferte Sache aus Krediten eines Dritten beglichen wird, der sich die Sache vorher zur Sicherung seines Rückzahlungsanspruchs aus § 607 BGB hat übereignen lassen (BGH NJW 1965, 1475, 1476; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]; Palandt/Putzo, BGB, § 559 Rz. 9).

    Dabei spielt es keine Rolle, daß die Sicherungsabrede bereits vor Einbringung der Sachen in die Mieträume getroffen worden ist (Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]; offengelassen in BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 207 = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157).

    Zwar kann ein Mieter durch vorweggenommene Einigung und antizipierte Besitzmittlungsabrede auch erst künftig entstehende Anwartschaftsrechte auf einen Kreditgeber übertragen (BGHZ 28, 16, 21 = MDR 1958, 683 = NJW 1958, 1133; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    Entscheidender Gesichtspunkt für die Belastung der Anwartschaft ist vielmehr in allen Fällen, daß deren Übertragung den Vorschriften über die Übereignung beweglicher Sachen (§§ 929 ff BGB) unterliegt (BGHZ 28, 16, 21 = MDR 1958, 683 = NJW 1958, 1133 m.w.N.; BGHZ 35, 85, 89 = MDR 1961, 680 = NJW 1961, 1349; BGH v. 2.2.1984 - IX ZR 8/83, MDR 1984, 664 = NJW 1984, 1184, 1185; Palandt/Bassenge, BGB, § 929 Rz. 45) und ein lastenfreier Erwerb unabhängig von der zeitlichen Abfolge von Sicherungsabrede und Einbringung der Sachen nur dann in Betracht kommt, wenn der Erwerbstatbestand der §§ 929, 930 BGB - wie beim Vollrecht (oben bb) ? vor Entstehung des Vermieterpfandrechts bereits vollendet ist (vgl. Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    Dieser erwirbt das Anwartschaftsrecht jedoch erst mit der Lieferung in seine Geschäftsräume, so daß sich das Vermieterpfandrecht (wenn auch nur für eine logische Sekunde) hierauf erstreckt und sodann an dem später erworbenen Volleigentum fortsetzt (Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    Diese Gleichstellung von Anwaltschaft und Eigentum rechtfertigt sich daraus, daß derjenige, der Eigentum durch Erstarken eines ihm übertragenen Anwartschaftsrechts erwirbt, nicht besser stehen darf als derjenige, dem der Sicherungsgeber von vorneherein das volle Eigentum übertragen hat (BGHZ 35, 85, 91 = MDR 1961, 680 = NJW 1961, 1349; BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 205 = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157).

    Auch wirtschaftlich betrachtet besteht kein Anlaß, den Erwerber eines Anwartschaftsrechts gegenüber demjenigen zu bevorzugen, dem mangels Verfügungsmacht des Veräußerers (oben aaa) kein (Voll-)Eigentum übertragen werden kann (BGH NJW 1965, 1475, 1476; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    Die Übertragung von Eigentum und Anwartschaft sind vielmehr gleich zu behandeln, weil der Vorbehaltskäufer durch Abtretung des - auch künftigen - Anwartschaftsrechts mittelbar über das Vollrecht und daher wie ein Eigentümer über eigenes Vermögen verfügt und er sich wirtschaftlich den Wert der Sachen zuführt, indem er sie als Kreditunterlage benutzt (BGHZ 35, 85, 90 = MDR 1961, 680 = NJW 1961, 1349; BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 205 = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157).

    Es handelt sich mithin wirtschaftlich um die gleiche Vermögensmasse, die nach den Vorstellungen des Gesetzgebers vorrangig als Pfand für die Ansprüche aus dem Mietverhältnis dienen soll (BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 205 f = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157).

    Diese Erwägungen gelten - entgegen der Auffassung der Klägerin - unabhängig davon, ob die Sicherungsübereignung bestimmte Einzelgegenstände oder Sachgesamtheiten betrifft (vgl. BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 205 f = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157; Palandt/Bassenge, BGB, § 929 Rz. 49).

    Im letzeren Fall wird nach Auffassung des BGH die Sinnwidrigkeit einer unterschiedlichen Behandlung von Eigentum und (gegenwärtigen oder künftigen) Anwartschaften lediglich besonders deutlich, weil insbesondere bei einem Raumsicherungsvertrag mit wechselndem Bestand nicht mehr in einer dem Bestimmheitserfordernis genügenden Weise zwischen Volleigentum, unbelasteter oder belasteter Anwartschaft unterschieden werden könne (BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 206 f = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157).

    In jedem Fall kann der Erwerber mit der Übertragung des Anwartschaftsrechts nicht mehr Rechte erhalten, als sie dem Vorbehaltskäufer zustehen; er erwirbt daher lediglich belastetes Eigentum, wenn das Anwartschaftsrecht vor Vollendung des dinglichen Erwerbsgeschäfts bereits mit einem Vermieterpfandrecht belastet war (BGH NJW 1965, 1475, 1476; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]).

    Eine gleichzeitige und gleichrangige Entstehung von Sicherungseigentum und Vermieterpfandrecht kommt nicht in Betracht, weil dies zu einer wirtschaftlichen Aushöhlung des Vermieterpfandrechts führen würde (BGH v. 12.2.1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 207 f = MDR 1992, 578 = NJW 1992, 1156, 1157; Senat, Urt. v. 12.12.1990 - 11 U 28/90 [teilweise abgedruckt in BGHZ 117, 200, 202 f]; a.A. H. Weber/Rauscher, NJW 1988, 1571, 1572 f; Voelskow in MünchKomm/BGB, § 559 Rz. 15 a).

  • BGH, 24.01.2019 - IX ZR 110/17

    Veräußerung sicherungsübertragener und unter Eigentumsvorbehalt erworbener Ware

    Ein solches Vermieterpfandrecht, das dem Vermieter in der Insolvenz des Mieters nach § 50 InsO ein Recht auf abgesonderte Befriedigung verschafft (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 2003 - IX ZR 222/02, NZI 2004, 209, 210), geht einer Raumsicherungsübereignung vor, und zwar sowohl für die Ware, die im Zeitpunkt der Sicherungsübereignung bereits eingebracht war, als auch für die Ware, die erst nach der Sicherungsübereignung dem Warenlager zugeführt wurde (BGH, Urteil vom 12. Februar 1992 - XII ZR 7/91, BGHZ 117, 200, 207; vom 4. Dezember 2003, aaO).
  • BGH, 04.12.2003 - IX ZR 222/02

    Pflicht des Insolvenzverwalters zur Erteilung einer Auskunft über den

    Auch in bezug auf Ware, die erst nach der Sicherungsübereignung dem Warenlager zugeführt wurde, hat das Vermieterpfandrecht den Vorrang (vgl. BGHZ 117, 200, 207; MünchKomm-InsO/Ganter, § 50 Rn. 89).
  • BGH, 03.11.1992 - VI ZR 362/91

    Mängel der Anwendung sachlichen Rechts als Verfahrensfehler

    Denn ein Vermieterpfandrecht der Klägerin an Waren, die von der Sicherungsübereignung erfaßt wurden (auch an erst nach Abschluß des Sicherungsübereignungsvertrages in die Sicherungsräume eingebrachten Gegenständen), hatte Vorrang vor dem Sicherungseigentum (vgl. BGH, Urteil vom 12. Februar 1992 - XII ZR 7/91 - WM 1992, 600, 601 f.) [BGH 12.02.1992 - XII ZR 7/91].
  • OLG Köln, 28.06.1995 - 17 U 114/94

    Verhältnis zwischenVermieterpfandrecht gem.§ 559 BGB und Sicherungseigentum einer

    Im Rahmen des Durchgangserwerbs bei der Fa. N. wäre zugunsten des Vermieters ein gegenüber dem Sicherungseigentum der Klägerin vorrangiges Vermieterpfandrecht gemäß § 559 BGB an den zu diesem Zeitpunkt in der Gaststätte befindlichen Einrichtungsgegenständen entstanden (vgl. BGH NJW 1992, 1156, 1157).

    In dieser logischen Sekunde des Durchgangserwerbs trat die Belastung des Eigentums mit dem Vermieterpfandrecht ein (BGH NJW 1965, 1475; NJW 1992, 1156, 157).

    Nichts anderes gilt für die Übertragung eines künftig entstehenden Anwartschaftsrechts (BGH NJW 1992, 1156, 1157).

    Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung soll im Vorrangstreit zwischen dem Sicherungseigentümer und dem Inhaber eines gesetzlichen Pfandrechts der Sicherungseigentümer im Falle der Abtretung der Eigentumsanwartschaft des Schuldners gegenüber dem Pfandgläubiger nicht besser gestellt werden, als wenn ihm das Vollrecht zur Sicherheit übertragen wird (BGHZ 35, 85, 89; BGH NJW 1992, 1156, 1157).

  • OLG Düsseldorf, 17.01.2012 - 14 U 10/12

    Anforderungen an die Sicherungsübereignung einer Sachgesamtheit im Rahmen einer

    Die Sicherungsübereignung einer Sachgesamtheit wird zwar für möglich erachtet, um den Bedürfnissen der Wirtschaft Rechnung zu tragen, doch müssen die jeweils erfassten Gegenstände hinreichend gekennzeichnet sein, damit jeder, der die zugrunde liegende Parteivereinbarung kennt, die übereigneten Sachen von anderen unterscheiden kann (vgl. BGH, Urt. v. 12.02.1992 - XII ZR 7/91- juris; BGH, Urteil vom 13. Januar 1992 - II ZR 11/91 - m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 19.12.1997 - 22 U 133/97

    Haftung des Konkursverwalters bei Vereitelung des Absonderungsrechtes

    Hiervon ist mit der Rechtsprechung des BGH (NJW 1992, 1156, 1157; NJW 1965, 1475) auszugehen, um einerseits zum vermeiden, daß derjenige, der das Eigentum durch Erstarken eines ihm übertragenen Anwartschaftsrechts erwirbt, besser steht, als derjenige, dem der Sicherungsgeber von vornherein das volle Eigentum überträgt.
  • OLG Brandenburg, 13.03.2013 - 4 U 60/12

    Fristlose Kündigung eines Darlehensvertrages durch den Darlehensgläubiger als

    Dies gilt umso mehr angesichts des Umstandes, dass die unbestritten bis zu der E-Mail vom 08.09.2011 aufgelaufenen Rückstände in Bezug auf die Mietzahlungsverpflichtungen der Beklagten zu 1. wegen des Vorrangs des Vermieterpfandrechts gegenüber der Sicherungsübereignung des Warenlagers (vgl. dazu nur: BGH Urteil vom 12.02.1992 - XII ZR 7/91 - Rn. 15) den Wert der Sicherheit durchaus in Frage stellen konnten.
  • OLG Oldenburg, 09.09.1998 - 2 U 118/98

    Terminsbestimmung, Vermieterpfandrecht, Sicherungsübereignung, Vorrang,

    Zwar entsteht nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ein vorrangiges Vermieterpfandrecht auch dann, wenn im Rahmen eines sogenannten Raumsicherungsübereignungsvertrags die Sicherungsübereignung wie das Vermieterpfandrecht erst mit Einbringung in die Mieträume wirksam wird (BGH NJW 1992, 1156).

    Martius, Geschäfts- und Wohnraummiete, 2. Aufl., Rn. 857; Nicolai, JZ 1996, 219, 220; offen gelassen aber in BGH NJW 1992, 1156, 1157).

  • OLG Oldenburg, 20.06.2012 - 3 U 97/11

    Gutgläubiger Erwerb eines Anwartschaftsrechts bei Abtretung des

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