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   BGH, 28.04.1954 - II ZR 211/53   

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https://dejure.org/1954,320
BGH, 28.04.1954 - II ZR 211/53 (https://dejure.org/1954,320)
BGH, Entscheidung vom 28.04.1954 - II ZR 211/53 (https://dejure.org/1954,320)
BGH, Entscheidung vom 28. April 1954 - II ZR 211/53 (https://dejure.org/1954,320)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vertretung der Aktiengesellschaft in einem Rechtsstreit über die Wirksamkeit des Widerrufs der Bestellung zum Vorstandsmitglied - Widerruf der Bestellung eines Vorstandsmitgliedes durch den Aufsichtsrat nach Vertrauensentzug seitens der Aktionäre - Abberufung eines ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

Papierfundstellen

  • BGHZ 13, 188
  • NJW 1954, 998
  • MDR 1954, 411
  • DB 1954, 451
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 15.11.2016 - II ZR 217/15

    Abberufung eines Vorstandsmitglieds einer Aktiengesellschaft: Vertrauensentzug

    Offenbar unsachlich ist ein willkürlicher, haltloser oder wegen des damit verfolgten Zwecks sittenwidriger, treuwidriger oder sonstwie rechtswidriger Entzug des Vertrauens (BGH, Urteil vom 3. Juli 1975 - II ZR 35/73, WM 1975, 787, 789; Urteil vom 7. Juni 1956 - II ZR 221/55, WM 1956, 1182 unter IV; Urteil vom 28. April 1954 - II ZR 211/53, BGHZ 13, 188, 193; vgl. auch ÖOGH, AG 1999, 140, 141).

    § 84 Abs. 3 Satz 2 AktG verlangt "offenbar" unsachliche Gründe, also dass die Unsachlichkeit auf der Hand liegt und sich nicht erst bei der Überprüfung einer - möglicherweise auch nur vorgeschobenen (vgl. BGH, Urteil vom 28. April 1954 - II ZR 211/53, BGHZ 13, 188, 196) - Begründung ergibt.

    Hinzu kommt, dass der Aufsichtsrat in eigener Verantwortung beschließt, ob er nach einem Vertrauensentzug in der Hauptversammlung die Bestellung widerruft (BGH, Urteil vom 28. April 1954 - II ZR 211/53, BGHZ 13, 188, 193).

  • BGH, 01.12.1988 - V ZB 6/88

    Stimmrecht des Erwerbers einer Eigentumswohnung vor Umschreibung im

    Auch ein Vorstandsmitglied kann gegen den Widerruf seiner Bestellung durch den Aufsichtsrat (§ 84 Abs. 3 AktG ) klagen (vgl. Kölner Kommentar zum Aktiengesetz/Mertens § 84 Rdn. 68 ff; Geßler/Hefermehl, Aktiengesetz § 84 Rdn. 74 ff; BGHZ 13, 188 ff für § 75 Abs. 3 AktG a.F.).
  • BGH, 12.07.1993 - II ZR 65/92

    Keine Abberufung des GmbH-Geschäftführers aufgrund bekannter Umstände

    Ebensowenig kann die Gesellschaft zur Begründung einer Abberufung ihres Geschäftsführers aus wichtigem Grund auf ihr bereits bei seiner Bestellung zum Geschäftsführer bekannte Vorgänge zurückgreifen (vgl. BGHZ 13, 188, 194).
  • LG Köln, 05.10.2007 - 82 O 114/06

    Meldepflichten nach WphG bei Umfirmierung bzw. Namensänderung des Aktionärs

    Die Hauptversammlung ist berechtigt, dem Vorstand durch Beschluss das Vertrauen zu entziehen (vgl. BGH, Urteil vom 28.4. 1954 - II ZR 211/53 (Köln), NJW 1954, 998 ff.).
  • OLG Düsseldorf, 24.03.2011 - 6 U 18/10

    Haftung des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft

    § 84 Abs. 3 Satz 1 AktG räumt dem Aufsichtsrat bei seiner Widerrufsentscheidung ein Ermessen ein (BGHZ 13, 188 - juris Ls. 2.1; OLG Stuttgart AG 2003, 211 - juris Tz. 64; MüKo - Spindler, a.a.O., § 84 Rn. 115; Lutter/ Krieger, a.a.O., § 7 Rn. 368).
  • BGH, 11.05.1981 - II ZR 126/80

    Pflichtverletzungen bei der Auswahl und Überwachung des Personals einer Bank -

    Der zum Aktiengesetz 1937 (§ 97) vertretene Standpunkt des Senats, im Streit um den Widerruf der Bestellung zum Vorstandsmitglied werde die Aktiengesellschaft vom Vorstand vertreten (BGHZ 13, 188, 190 ff; vgl. aber auch BGHZ 26, 236), ist nach dem heutigen Rechtszustand schon wegen der schärferen Fassung des § 112 AktG 1965 nicht mehr aufrechtzuerhalten.
  • KG, 03.12.2002 - 1 W 363/02

    Hauptsachenerledigung im Verfahren auf Ermächtigung zur Bekanntmachung von

    Danach ist ein Grund dann als unsachlich anzusehen, wenn er nur als Vorwand genommen wird, willkürlich, völlig haltlos oder wegen der damit verfolgten Zwecke als rechtswidrig anzusehen ist, weil er gegen Treu und Glauben verstößt (vgl. BGHZ 13, 188/193; WM 1956, 1182; 1961, 569/573; 1962, 811; 1975, 787/789).
  • BGH, 03.07.1975 - II ZR 35/73

    Abberufung eines Vorstandsmitgliedes - Redebefugnis eines Arbeitgebers in einer

    Unter diesen Umständen kann von einem willkürlichen, haltlosen oder sonstwie mißbräuchlichen Entzug des Vertrauens (vgl. BGHZ 13, 188, 193 [BGH 28.04.1954 - II ZR 211/53]; Urt. d. Sen. v. 7.6.56 - II ZR 221/55, WM 1956, 1182 zu IV) nicht gesprochen werden.
  • BGH, 12.07.1971 - II ZR 127/69
    Gewiß kann ein auf wichtige Gründe gestützter Beschluß über die Abberufung aus der Organstellung, je nach den Umständen, dahin auszulegen sein, daß gleichzeitig der Anstellungsvertrag fristlos gekündigt werden soll ( BGHZ 12, 337, 340; Urt. d. Sen. v. 28.4.1954 - II ZR 211/53 -, insoweit in BGHZ 13, 188 nicht abgedr.).
  • OLG Hamm, 07.07.2010 - 8 U 119/09

    Zulässigkeit der Beschwerde des Vorstandes einer Aktiengesellschaft gegen die

    Unsachlichkeit in diesem Sinne ist dann gegeben, wenn ein Vertrauensentzug nur als Vorwand dient, willkürlich oder wegen des damit verfolgten Zwecks rechtswidrig ist, insbesondere gegen Treu und Glauben verstößt (BGH NJW 1954, 998, 999; Spindler in MünchKomm (AktG) § 84 Rdn. 128 m.w.N.).
  • BGH, 20.10.1954 - II ZR 280/53

    Vorstandsmitglied und Mehrheitsaktionär

  • BGH, 13.01.1958 - II ZR 212/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 25.01.1960 - II ZR 207/57

    Anforderungen an die Veräußerung eines Geschäftsanteils einer Gesellschaft mit

  • BGH, 14.01.1960 - III ZR 3/59

    Einrede der Verjährung - Beginn der Verjährungsfrist für einen

  • BGH, 07.06.1956 - II ZR 221/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 17.02.1972 - VII ZR 150/70

    Ansprüche des Bauherrn gegen den Unternehmer - Schuldhafte falsche

  • BGH, 15.11.1966 - V BLw 24/66

    Zuweisung eines landwirtschaftlichen Betriebs zum Eigentum - Ermittlung des

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