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   BGH, 27.11.1998 - V ZR 344/97   

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https://dejure.org/1998,72
BGH, 27.11.1998 - V ZR 344/97 (https://dejure.org/1998,72)
BGH, Entscheidung vom 27.11.1998 - V ZR 344/97 (https://dejure.org/1998,72)
BGH, Entscheidung vom 27. November 1998 - V ZR 344/97 (https://dejure.org/1998,72)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Immobilienverkauf - Steuerersparnis - Besonderer Beratungsvertrag - Pflichtverletzung - Schadensersatzanspruch

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Schadensersatzanspruch des Kapitalanlegers wegen fahrlässiger Beratungspflichtverletzung des Immobilienvermittlers bei Erstellung eines "persönlichen Berechnungsbeispiels" zur Steuerersparnis

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Schadensersatz wg. fahrlässig fehlerhafter steuerlicher Beispielsrechnungen des Vermittlers; vertraglich übernommene Beratungspflicht

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Fehlerhafte Beratung über Steuerersparnismöglichkeiten - Klärung der Steuerrechtsfrage durch einen Sachverständigen?

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 675, § 459 Abs. 2, §§ 278, 164, 167
    Haftung eines Immobilienverkäufers für die Richtigkeit eines Berechnungsbeispiels der Steuerersparnis

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 675, 459 Abs. 2, §§ 278, 164, 167
    Schadensersatzanspruch des Kapitalanlegers wegen fahrlässiger Beratungspflichtverletzung des Immobilienvermittlers bei Erstellung eines "persönlichen Berechnungsbeispiels" zur Steuerersparnis

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    Verletzung der Beratungspflicht bei auf Steuerersparnis angelegtem Immobilienkauf

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Steuerersparnis bei Immobilienkauf

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    § 675 BGB
    Kaufvertragsrecht; Beratungsvertrag bei steuersparendem Immobilienverkauf

Besprechungen u.ä. (4)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB § 459 Abs. 2, §§ 278, 164, 167
    Schadensersatzanspruch des Kapitalanlegers wegen Beratungspflichtverletzung des Immobilienvermittlers bei Erstellung eines "persönlichen Berechnungsbeispiels" zur Steuerersparnis

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 12,79 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Erhaltungsmodell; Beratungspflicht bei Erstellung eines "persönlichen Berechnungsbeispieles; Makler als Erfüllungsgehilfe; Gewährleistung und c.i.c."

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Schadensersatzpflicht des Verkäufers für unrichtige Angaben des Vermittlers über Steuervorteile

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Muß der Makler auf objektbezogene steuerliche Zweifelsfragen hinweisen? (IBR 1999, 181)

Papierfundstellen

  • BGHZ 140, 111
  • NJW 1999, 638
  • NJW-RR 1999, 1140 (Ls.)
  • ZIP 1999, 193
  • MDR 1999, 349
  • DNotZ 1999, 480
  • NZM 1999, 518 (Ls.)
  • WM 1999, 137
  • BB 1999, 177
  • DB 1999, 328
  • JR 2000, 68
  • BauR 1999, 515 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (92)

  • BGH, 13.06.2008 - V ZR 114/07

    Darlegungs- und Beweislast bei Verletzung eines Beratungsvertrages im Rahmen des

    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des Senats (vgl. BGHZ 140, 111, 115; 156, 371, 374; Urt. v. 14. März 2003, V ZR 308/02, NJW 2003, 1811, 1812; Urt. v. 14. Januar 2005, V ZR 260/03, WuM 2005, 205, 206).
  • BGH, 07.02.2013 - III ZR 121/12

    Notarhaftung: Abweichen von der Regelfrist von zwei Wochen zwischen

    In der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist deshalb ein Beratungsvertrag zwischen dem Käufer und dem Verkäufer einer Immobilie nur angenommen worden, wenn die Berechnungsbeispiele individuell zugeschnitten waren und insoweit über allgemeine Informationen und eine Anpreisung hinausgehen (vgl. BGH, Urteile vom 18. Juli 2008 - V ZR 71/07, NJW 2008, 3059 Rn. 10 ff; 13. Juni 2008 - V ZR 114/07, NJW 2008, 2852 Rn. 11 ff; 13. Oktober 2006 aaO; 8. Oktober 2004 - V ZR 18/04, NJW 2005, 820, 822; 31. Oktober 2003 - V ZR 423/02, BGHZ 156, 371, 374 ff; 14. März 2003 - V ZR 308/02, NJW 2003, 1811, 1812 f; 27. November 1998 - V ZR 344/97, BGHZ 140, 111, 115 f).
  • BGH, 14.03.2003 - V ZR 308/02

    Aufklärungspflicht des Verkäufers über Provisionsverpflichtung gegenüber dem

    Muß der Verkäufer einer Immobilie damit rechnen, daß das von ihm beauftragte Vermittlungsunternehmen auch andere Makler als Untervermittler tätig werden läßt, so können auch diese bei Erstellung eines "persönlichen Berechnungsbeispiels" stillschweigend zum Abschluß des Beratungsvertrags zwischen dem Verkäufer und dem Käufer bevollmächtigt sein (Fortführung von Senat, BGHZ 140, 111).

    Die Beratung ist selbständige Hauptpflicht des Verkäufers aus einem Beratungsvertrag, wenn der Verkäufer im Rahmen eingehender Vertragsverhandlungen und auf Befragen des Käufers einen ausdrücklichen Rat erteilt (Senat, BGHZ 140, 111, 115 m.w.N.).

    Dabei steht es einem auf Befragen des Käufers erteilten Rat gleich, wenn der Verkäufer als Ergebnis intensiver Vertragsverhandlungen ein Berechnungsbeispiel über Kosten und finanzielle Vorteile des Erwerbs vorlegt, das zur Förderung der Vermittlung des Geschäfts dienen soll (Senat, BGHZ 140, 111, 115).

    Es reicht aus, daß die individuelle Beratung des Kaufinteressenten eine wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluß der Verkaufsbemühungen war (vgl. Senat, BGHZ 140, 111, 116 f; Urt. v. 6. April 2001, V ZR 402/99, NJW 2001, 2021).

    Dies genügt, um auch den Beklagten zu 2 als ihren Erfüllungsgehilfen anzusehen (vgl. Senat, Urt. v. 24. November 1995, V ZR 40/94, NJW 1996, 451, 452), der den bereits geschilderten Umständen nach zudem stillschweigend zum Abschluß des Beratungsvertrages mit der Klägerin bevollmächtigt war (vgl. Senat, BGHZ 140, 111, 116 f; Urt. v. 6. April 2001, V ZR 402/99, NJW 2001, 2021 f).

    Im Wege des Schadensersatzes kann die Klägerin verlangen, so gestellt zu werden, als hätte sie von dem Vertragsschluß abgesehen (vgl. Senat, BGHZ 140, 111, 117).

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