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   BGH, 15.10.1999 - V ZR 77/99   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1999,451
BGH, 15.10.1999 - V ZR 77/99 (https://dejure.org/1999,451)
BGH, Entscheidung vom 15.10.1999 - V ZR 77/99 (https://dejure.org/1999,451)
BGH, Entscheidung vom 15. Januar 1999 - V ZR 77/99 (https://dejure.org/1999,451)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Krumme Hecke als Grenzeinrichtung und gesetzwidriges Abholzen im Schadensersatzrecht

  • Jurion

    Grenzeinrichtung - Hecke - Stämme der Heckenpflanze - Anpflanzung der Hecke - Anspruch auf Wiederherstellung - Geldersatz - Nachbar

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Hecke auf Grundstücksgrenze - Entfernung durch Nachbarn

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Grenzeinrichtung (Hecke) - Abholzung und Schadensersatz

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Widerrechtliche Entfernung einer Grenzhecke

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zum Anspruch auf Wiederherstellung einer als Grenzeinrichtung geltenden abgeholzten Hecke

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 921, 922 S. 3
    Hecke als Grenzeinrichtung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • nomos.de PDF, S. 45 (Leitsatz)

    §§ 921, 922 Satz 3 BGB
    Nachbarschaftsrecht/gemeinschaftliche Benutzung von Grenzanlagen

  • grundeigentum-verlag.de (Kurzinformation)

    Nachbarrecht - Schadensersatz für Grenzhecke

  • baumpruefung.de (Leitsatz)

    Krumme Grenzhecke und gesetzwidriges Abholzen

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Sachenrecht, Zum Anspruch auf Wiederherstellung einer als Grenzeinrichtung geltenden abgeholzten Hecke

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 143, 1
  • NJW 2000, 512
  • MDR 2000, 150
  • NZM 2000, 106
  • NJ 2000, 96 (Ls.)
  • WM 2000, 146



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Wird zitiert von ... (41)  

  • BGH, 20.10.2017 - V ZR 42/17

    Nachbarrecht: Tatsächliche Vermutung einer Errichtung einer Grenzanlage mit dem

    a) Eine Grenzeinrichtung in diesem Sinne liegt vor, wenn die Anlage - nicht notwendigerweise in der Mitte (Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 3; Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 35) - von der Grenzlinie geschnitten wird und beiden Grundstücken nutzt, auf denen sie errichtet worden ist (Senat, Urteil vom 18. Mai 2001 - V ZR 119/00, NJW-RR 2001, 1528, 1529; Urteil vom 7. März 2003 - V ZR 11/02, BGHZ 154, 139, 143 ff.; Urteil vom 21. Oktober 2011 - V ZR 10/11, NJW-RR 2012, 346 Rn. 33).

    Erforderlich für das Vorliegen einer Grenzeinrichtung ist, dass beide Nachbarn ihrer Errichtung als einer gemeinsamen Grenzanlage zustimmen (Senat, Urteil vom 25. Mai 1984 - V ZR 199/82, BGHZ 91, 282, 286 f.; Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 5; Urteil vom 21. Oktober 2011 - V ZR 10/11, NJW-RR 2012, 346 Rn. 35; Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 40).

    Denn die Regelung in den §§ 921, 922 BGB haben zum Ziel, Streit über Vorgänge in der Vergangenheit zu vermeiden (so zutreffend MüKoBGB/Brückner, 7. Aufl., § 921 Rn. 12); eine scheinbare Grenzeinrichtung soll im Zweifel als eine wirkliche gelten (so im Zusammenhang mit dem Grenzverlauf ausdrücklich Motive III, S. 275 f.; vgl. auch Protokolle III, S. 131; sowie Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 4; Senat, Urteil vom 17. Januar 2014 - V ZR 292/12, NJW-RR 2014, 973 Rn. 35).

  • BGH, 17.01.2014 - V ZR 292/12

    Nachbarschutz in Nordrhein-Westfalen: Anspruch auf Beseitigung einer

    Zwar ist die Zustimmung notwendig, weil es nicht der Willkür eines Grundstückseigentümers überlassen bleiben kann, ohne oder gegen den Willen seines Nachbarn eine Grenzeinrichtung zu schaffen, dafür dessen Grund und Boden in Anspruch zu nehmen und ihn auch noch mit Unterhaltungskosten zu belasten (§ 922 Satz 2 BGB); aber die Zustimmung kann auch nachträglich (Genehmigung) und konkludent erteilt werden (Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 5 mwN).

    Auch der "scheinbare", nur auf einem der benachbarten Grundstücke stehende Teil einer Grenzeinrichtung ist zusammen mit dem von der Grenze durchschnittenen Teil insgesamt eine Grenzeinrichtung (Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 3 f.).

    Ein von der Eigentumslage unabhängiger Unterlassungsanspruch der Kläger gemäß § 922 Satz 3 BGB (vgl. dazu Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 8) besteht nicht.

    Denn diese kann ohne oder gegen den Willen des Nachbarn nicht geschaffen werden, weil sie ihn gemäß § 922 Satz 2 BGB mit Unterhaltungskosten belastet (Senat, Urteil vom 15. Oktober 1999 - V ZR 77/99, BGHZ 143, 1, 5).

  • BGH, 02.07.2004 - V ZR 33/04

    Ausgleich zwischen Grundstücksnachbarn für Schäden, die durch das Umstürzen eines

    Entscheidend ist allein, daß der Stamm des Baumes - und zwar dort, wo er aus dem Boden heraustrat - von der Grenze durchschnitten wurde (OLG München, NJW-RR 1992, 1369; MünchKomm-BGB/Säcker, 4. Aufl., § 923 Rdn. 2; Palandt/Bassenge, BGB, 63. Aufl., § 923 Rdn. 1; Staudinger/Roth, BGB [2002], § 923 Rdn. 2; ebenso für die einzelnen Pflanzen einer Hecke als Grenzeinrichtung: Senat, BGHZ 143, 1, 4).

    Nach anderer Auffassung besteht vertikal geteiltes Eigentum in dem Sinn, daß jedem Grundstückseigentümer der Teil des Baumes gehört, der sich auf seinem Grundstück befindet (OLG München, OLGR 1994, 197; BGB-RGRK/Augustin, 12. Aufl., § 923 Rdn. 3; Palandt/Bassenge, aaO; Soergel/J. F. Baur, BGB, 13. Aufl., § 923 Rdn. 1; Staudinger/Roth, aaO, Rdn. 4; für die einzelnen Pflanzen einer Hecke als Grenzeinrichtung: ebenso OLG Düsseldorf, OLGZ 1978, 190, 191; offen gelassen von Senat, BGHZ 143, 1, 8).

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