Rechtsprechung
   BGH, 16.11.1999 - KZR 12/97   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    GWB § 1, GWB § 103a F.: 24. September 1980; AGBG § 8

  • Judicialis
  • Jurion

    Gemeinde - Konzessionsvertrag - Energieversorgung - Energieversorgungsunternehmen - Versorgung - Sachzeitwert - Ertragswert

  • Zeitschrift für Neues Energierecht (ZNER) PDF (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Bewertung von Stromversorgungs-anlagen nach Ende des Konzessionsvertrages

  • ponte-press.de PDF (Volltext/Auszüge)

    Bewertung von Stromversorgungsanlagen nach Ende des Konzessionsvertrages

  • energienetzrecht.de

    Unwirksamkeit der Endschaftsbestimmung in einem Konzessionsvertrag - Kaufering

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Endschaftsbestimmung in einem Konzessionsvertrag zwischen einer Gemeinde und einem Energieversorgungsunternehmen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Entscheidung des Kartellsenats des Bundesgerichtshofs zum Übernahmepreis für ein Stromversorgungsnetz

  • kommunen-in-nrw.de (Kurzinformation)

    Stärkung der Kommunen bei Übernahme von Stromnetzen

  • kommunen-in-nrw.de (Kurzinformation)

    Übernahmepreis für ein Stromversorgungsnetz

Besprechungen u.ä. (3)

  • nomos.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Der gesetzliche Netzkaufpreis nach § 46 Abs.2 Satz 2 EnWG

  • Zeitschrift für Neues Energierecht (ZNER) PDF (Volltext und Entscheidungsanmerkung)

    Bewertung von Stromversorgungs-anlagen nach Ende des Konzessionsvertrages

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    GWB a. F. §§ 103a, 1; EnWG § 13; AGBG § 8
    Unwirksamkeit von Konzessionsvertragsklauseln zur Zahlung des Sachwertes örtlicher Versorgungsnetze nach Netzübernahme bei erheblich niedrigerem Ertragswert ("Endschaftsbestimmung")

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 143, 128
  • NJW 2000, 577
  • NJW-RR 2000, 776 (Ls.)
  • NVwZ 2000, 349 (Ls.)
  • GRUR 2000, 455
  • WM 2000, 367
  • BB 2000, 269



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Wird zitiert von ... (52)  

  • BGH, 24.03.2010 - VIII ZR 178/08  

    BGH erklärt "HEL"-Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderkundenverträgen für

    a) Da die Vertragsparteien nach dem im bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Vertragsfreiheit Leistung und Gegenleistung grundsätzlich frei regeln können, sind allerdings formularmäßige Abreden, die Art und Umfang der Hauptleistung oder der hierfür zu erbringenden Vergütung unmittelbar bestimmen, von der gesetzlichen Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB ausgenommen (vgl. BGHZ 93, 358, 360 f.; 143, 128, 139 f.; 146, 331, 338 f.; BGH, Urteil vom 17. März 1999 - IV ZR 137/98, NJW 1999, 3411, unter II 2 b).

    Zu den einer richterlichen Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB entzogenen Preisbestimmungen zählen auch solche Klauseln, die den Preis bei Vertragsschluss zwar nicht unmittelbar beziffern, jedoch die für die Ermittlung des Preises maßgeblichen Bewertungsfaktoren und das hierbei einzuhaltende Verfahren festlegen (BGHZ 93, 358, 362; 143, 128, 139 f.; 146, 331, 338 f.).

    Denn auch die vertragliche Festlegung preisbildender Faktoren gehört zum Kernbereich privatautonomer Vertragsgestaltung (BGHZ 143, 128, 140; 146, 331, 338 f.).

    Hiervon zu unterscheiden sind die kontrollfähigen (Preis-)Nebenabreden, also Abreden, die zwar mittelbare Auswirkungen auf Preis und Leistung haben, an deren Stelle aber, wenn eine wirksame vertragliche Regelung fehlt, dispositives Gesetzesrecht treten kann (st. Rspr., z. B. BGHZ 124, 254, 256; 143, 128, 139; 146, 331, 338; BGH, Urteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, NJW 2000, 651, unter II 1 a; jeweils m.w.N.).

  • BGH, 24.03.2010 - VIII ZR 304/08  

    BGH erklärt "HEL"-Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderkundenverträgen für

    a) Da die Vertragsparteien nach dem im bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Vertragsfreiheit Leistung und Gegenleistung grundsätzlich frei regeln können, sind allerdings formularmäßige Abreden, die Art und Umfang der Hauptleistung oder der hierfür zu erbringenden Vergütung unmittelbar bestimmen, von der gesetzlichen Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB ausgenommen (vgl. BGHZ 93, 358, 360 f.; 143, 128, 139 f.; 146, 331, 338 f.; BGH, Urteil vom 17. März 1999 - IV ZR 137/98, NJW 1999, 3411, unter II 2 b).

    Zu den einer richterlichen Inhaltskontrolle nach §§ 307 ff. BGB entzogenen Preisbestimmungen zählen auch solche Klauseln, die den Preis bei Vertragsschluss zwar nicht unmittelbar beziffern, jedoch die für die Ermittlung des Preises maßgeblichen Bewertungsfaktoren und das hierbei einzuhaltende Verfahren festlegen (BGHZ 93, 358, 362; 143, 128, 139 f.; 146, 331, 338 f.).

    Denn auch die vertragliche Festlegung preisbildender Faktoren gehört zum Kernbereich privatautonomer Vertragsgestaltung (BGHZ 143, 128, 140; 146, 331, 338 f.).

    Hiervon zu unterscheiden sind die kontrollfähigen (Preis-)Nebenabreden, also Abreden, die zwar mittelbare Auswirkungen auf Preis und Leistung haben, an deren Stelle aber, wenn eine wirksame vertragliche Regelung fehlt, dispositives Gesetzesrecht treten kann (st. Rspr.; z. B. BGHZ 124, 254, 256; 143, 128, 139; 146, 331, 338; BGH, Urteil vom 19. Oktober 1999 - XI ZR 8/99, NJW 2000, 651, unter II 1 a; jeweils m.w.N.).

  • BGH, 18.04.2002 - III ZR 199/01  

    Handy-Anschlüsse müssen gratis stillgelegt werden

    Da die Vertragsparteien nach dem im Bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Privatautonomie Leistung und Gegenleistung frei bestimmen können, sind Klauseln, die Art und Umfang der vertraglichen Hauptleistungspflicht und die dafür zu zahlende Vergütung unmittelbar bestimmen, kontrollfrei (BGHZ 143, 128, 138 f; 141, 380, 382 f; zuletzt BGH, Urteil vom 22. Februar 2002 - V ZR 251/00 - zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BVerfG, 23.10.2013 - 1 BvR 1842/11  

    Erfolglose Verfassungsbeschwerden gegen den Anspruch auf Vergütungsanpassung im

    Grundsätzlich ist es daher nicht Aufgabe der Fachgerichte, vertraglich festgelegte Bewertungs- und Preisfindungsmaßstäbe daraufhin zu überprüfen, ob sie zu einem "angemessenen" Preis führen (vgl. BGHZ 143, 128 ).
  • BGH, 17.12.2013 - KZR 65/12  

    Zur Vergabe von Stromnetzkonzessionen durch die Gemeinden

    Zwar hat der Senat zum Zweck der Laufzeitbeschränkung für Konzessionsverträge nach § 103a GWB aF auf 20 Jahre ausgeführt, dass die Kommunen völlig frei und ungehindert darüber sollten entscheiden können, wer nach Auslaufen eines Konzessionsvertrags für die Energieversorgung zuständig sein solle (BGH, Urteil vom 16. November 1999 - KZR 12/97, BGHZ 143, 128, 146 f. - Endschaftsbestimmung I).

    Die Gemeinden sind verpflichtet, auch über solche Konzessionen diskriminierungsfrei zu entscheiden (OLG Düsseldorf, RdE 2013, 128, 135; Büdenbender, aaO S. 40 ff.; Säcker/Mohr/Wolf, aaO S. 46; Klemm, VersorgW 2005, 197, 200; Monopolkommission, 65. Sondergutachten Rn. 456; BKartA, Beschluss vom 30. November 2012 - B8-101/11 Rn. 62 - Kreisstadt Mettmann; zu § 13 Abs. 1 Satz 1 EnWG 1998 siehe auch BGHZ 143, 128, 155 f. - Endschaftsbestimmung I; aA etwa Theobald in Danner/Theobald, Energierecht, Stand September 2013, § 46 Rn. 34; Kermel/Brucker/Baumann, aaO S. 85).

    Auch dann, wenn sich die Gemeinde eines Eigenbetriebs bedient, sollte wenigstens im 20-Jahres-Rhythmus ein Wettbewerb um das Netz ermöglicht werden (vgl. BGHZ 143, 128, 146 - Endschaftsbestimmung I).

    Das stimmt mit der Zielsetzung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen überein, im Bereich der Energieversorgung einen Leistungswettbewerb um Netze und die Öffnung eines Zugangs für interessierte und qualifizierte Betreiberunternehmen zu Konzessionen zu gewährleisten (vgl. BT-Drucks. 13/7274, S. 21; BGHZ 143, 128, 146 - Endschaftsbestimmung I).

  • BGH, 17.12.2013 - KZR 66/12  

    Zur Vergabe von Stromnetzkonzessionen durch die Gemeinden

    Die Gemeinden sind verpflichtet, auch über solche Konzessionen diskriminierungsfrei zu entscheiden (OLG Düsseldorf, RdE 2013, 128, 135; Büdenbender, aaO S. 40 ff.; Säcker/Mohr/Wolf, aaO S. 46; Klemm, VersorgW 2005, 197, 200; Monopolkommission, 65. Sondergutachten Rn. 456; BKartA, Beschluss vom 30. November 2012 - B8-101/11 Rn. 62 - Kreisstadt Mettmann; zu § 13 Abs. 1 Satz 1 EnWG 1998 siehe auch BGH, Urteil vom 16. November 1999 - KZR 12/97, BGHZ 143, 128, 155 f. - Endschaftsbestimmung I; aA etwa Theobald in Danner/Theobald, Energierecht, Stand September 2013, § 46 Rn. 34; Kermel/Brucker/Baumann, aaO S. 85).

    Zwar hat der Senat zum Zweck der Laufzeitbeschränkung für Konzessionsverträge nach § 103a GWB aF auf 20 Jahre ausgeführt, dass die Kommunen völlig frei und ungehindert darüber sollten entscheiden können, wer nach Auslaufen eines Konzessionsvertrags für die Energieversorgung zuständig sein solle (BGHZ 143, 128, 146 f. - Endschaftsbestimmung I).

    Das stimmt mit der Zielsetzung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen überein, im Bereich der Energieversorgung einen Leistungswettbewerb um Netze und die Öffnung eines Zugangs für interessierte und qualifizierte Betreiberunternehmen zu Konzessionen zu gewährleisten (vgl. BT-Drucks. 13/7274, S. 21; BGHZ 143, 128, 146 - Endschaftsbestimmung I).

  • BGH, 22.02.2002 - V ZR 251/00  

    Inhaltskontrolle von Preisabreden in Privatisierungsverträgen der Treuhandanstalt

    Abreden, die Art und Umfang der vertraglichen Hauptleistungspflicht und der hierfür geschuldeten Vergütung unmittelbar bestimmen, unterliegen nicht der Regelung durch Rechtsvorschriften, sondern sind von der den Parteien eingeräumten Vertragsfreiheit umfaßt (BGHZ 116, 117, 119; 124, 254, 256; 136, 261, 264; 137, 27, 29; 141, 380, 383; 143, 128, 139).

    Kontrollfähig sind dagegen vorformulierte Vereinbarungen, die zwar mittelbare Auswirkungen auf Preis und Leistung haben (Nebenabreden), an deren Stelle aber, wenn eine wirksame vertragliche Regelung fehlt, dispositives Gesetzesrecht treten kann (BGHZ 91, 316, 318; 93, 358, 361; 106, 42, 46; 116, 117, 119 f; 124, 254, 256; 136, 261, 264; 137, 27, 29 f; 141, 380, 383; 143, 128, 139).

    Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof in solchen Fällen formularmäßige Klauseln, die im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die Höhe des Entgelts offen ließen und statt dessen nur die für die spätere Ermittlung der Vergütung maßgeblichen Bemessungsfaktoren und das hierbei einzuhaltende Verfahren regelten, nicht bereits aufgrund der unterbliebenen festen Preisbestimmung einer Inhaltskontrolle nach §§ 9 ff AGBG unterworfen (vgl. BGHZ 93, 358, 362; 143, 128, 139 f), sondern auch diese Art der Preisgestaltung dem kontrollfreien Kernbereich der Vertragfreiheit zugeordnet (vgl. BGHZ 143, 128, 140).

    Folglich ist die Nachbewertungsklausel auch hinsichtlich des vorgesehenen Bewertungsverfahrens kontrollfrei (so auch BGHZ 143, 128, 140 bei Bestimmung des Sachzeitwerts von Stromanlagen durch eine Sachverständigen-Kommission).

  • BGH, 28.06.2006 - VIII ZR 255/05  

    Erstattung des Zeitwerts einer Wasserversorgungsanlage durch die übernehmende

    Die Grundsätze der Entscheidung des Kartellsenats des Bundesgerichtshofs in BGHZ 143, 128, 159 = NJW 2000, 577, 584 - die das Berufungsgericht im folgenden auszugsweise wiedergegeben hat - seien auch auf den hier zu beurteilenden Sachverhalt anzuwenden, obwohl Kommunen nicht wie Stromversorgungsunternehmen am marktwirtschaftlichen Wettbewerb beteiligt seien.

    Es kann offen bleiben, ob - wie die Revision meint - der Inhalt des Begriffs des Sachzeitwerts im Zeitpunkt des Vertragsschlusses im Jahre 1968 nicht eindeutig war und er auch im Sinne einer Berechnung auf der Grundlage von Anschaffungs- anstelle von Wiederbeschaffungswerten verstanden werden konnte (verneinend etwa Hüffer/Tettinger, Energiewirtschaftliche Tagesfragen 1996, 665 ff.; Recknagel, RdE 1996, 218 ff.; offen gelassen in BGHZ 143, 128, 159 m.w.Nachw.).

    Unter dem Sachzeitwert ist der auf der Grundlage des Tagesneuwerts (Wiederbeschaffungswerts) unter Berücksichtigung seines Alters und Zustandes ermittelte Restwert eines Wirtschaftsgutes im Sinne des Bruttorekonstruktionsrestwerts zu verstehen (vgl. BGHZ 143, 128, 141 f.; Eiber/Fuchs, BB 1994, 1175, 1176, jew. m.w.Nachw.).

    Da der Wiederbeschaffungswert abzüglich alters- und zustandsbedingter Wertminderungen dem aktuellen Substanzwert der zu übertragenden Anlagen entspricht (vgl. oben a aa), ist er eine äquivalente Gegenleistung für die mit der Übergabe des Versorgungsnetzes verbundene Substanzübertragung (vgl. BGHZ 143, 128, 142 m.w.Nachw.).

    Wie das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, unterscheidet sich der Anschaffungskostenrestwert vom Wiederbeschaffungswert vor allem dadurch, dass er die seit dem Zeitpunkt der Anschaffung beziehungsweise Herstellung der jeweiligen Anlagen eingetretene Geldentwicklung unberücksichtigt lässt (vgl. BGHZ 143, 128, 158) und der Anschaffungskostenrestwert somit, wovon auch die Revision ausgeht, keinen Ausgleich für inflationsbedingte Preissteigerungen enthält.

    Wie der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs hinsichtlich einer in einem Konzessionsvertrag zwischen einer Gemeinde und einem Energieversorgungsunternehmen enthaltenen Endschaftsbestimmung, in der die Übernahme eines örtlichen Stromversorgungsnetzes durch die Gemeinde zum Sachzeitwert vereinbart war, entschieden hat, ist es für die Bemessung des Kaufpreises eines gebrauchten Wirtschaftsguts grundsätzlich ohne Belang, wie und zu welchem Preis der Verkäufer die Kaufsache einst erworben und inwieweit er seine Anschaffungskosten bis zum Zeitpunkt der Veräußerungen durch Abschreibungen oder auf andere Weise amortisiert hat (BGHZ 143, 128, 159 f.).

  • BGH, 07.02.2006 - KZR 24/04  

    "Rückforderungsvorbehalt"; Zustandekommen eines Kaufvertrages ohne Einigung über

    Der Senat hat bereits entschieden, dass Vertragsbestimmungen, die für die Übertragung eines örtlichen Stromversorgungsnetzes auf die Gemeinde ein Entgelt in Höhe des Sachzeitwerts der Anlagen vorsehen, nicht generell unwirksam sind (BGHZ 143, 128, 142 ff. - Endschaftsbestimmung).

    Dasselbe gilt für den weiteren Einwand der Klägerin, Hausanschlüsse seien bei der Ermittlung des Sachzeitwertes nicht zu berücksichtigen (BGHZ 143, 128, 162 ff. - Endschaftsbestimmung).

    Der Rechtsstreit ist nicht zur Endentscheidung reif, weil es hierzu weiterer tatrichterlicher Feststellungen zur Höhe des von der Klägerin insgesamt gezahlten Kaufpreises, zur Höhe des Sachzeitwerts der übertragenen Anlagen sowie zur genauen Höhe ihres vom Berufungsgericht nur annäherungsweise festgestellten Ertragswerts bedarf, dem nach der Rechtsprechung des Senats für die kartellrechtlich relevante Grenze der Preisgestaltung bei der Übertragung von Stromversorgungsnetzen entscheidende Bedeutung zukommt (BGHZ 143, 128, 145 ff. - Endschaftsbestimmung).

  • BGH, 13.01.2011 - III ZR 78/10  

    Auftrag an Autohändler zur Vermittlung eines Kraftfahrzeuges: Rechtsnatur des

    aa) Ausgenommen von der Inhaltskontrolle sind nach § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB, der an die Stelle des früheren § 8 AGBG getreten ist, freilich solche Bestimmungen, die Art und Umfang der vertraglichen Hauptleistungspflicht und die hierfür zu zahlende Vergütung unmittelbar regeln (Leistungsbeschreibungen und Preisvereinbarungen); nach dem im Bürgerlichen Recht geltenden Grundsatz der Privatautonomie ist es den Vertragsparteien im Allgemeinen freigestellt, Leistung und Gegenleistung zu bestimmen, und mangels gesetzlicher Vorgaben fehlt es insoweit regelmäßig auch an einem Kontrollmaßstab (s. etwa Senatsurteile vom 24. November 1988 - III ZR 188/87, BGHZ 106, 42, 46; vom 8. Oktober 1998 - III ZR 278/97, NJW-RR 1999, 125, 126; vom 18. April 2002 - III ZR 199/01, NJW 2002, 2386 und vom 23. September 2010 - III ZR 21/10, NJW 2010, 3568, 3569 Rn. 9; BGH, Urteile vom 6. Februar 1985 - VIII ZR 61/84, BGHZ 93, 358, 360 f m.w.N.; vom 7. Mai 1991 - XI ZR 244/90, BGHZ 114, 330, 333; vom 19. November 1991 - X ZR 63/90, BGHZ 116, 117, 119; vom 30. November 1993 - XI ZR 80/93, BGHZ 124, 254, 256; vom 15. Juli 1997 - XI ZR 269/96, BGHZ 136, 261, 264; vom 14. Oktober 1997 - XI ZR 167/96, BGHZ 137, 27, 29; vom 18. Mai 1999 - XI ZR 219/98, BGHZ 141, 380, 383; vom 10. Juni 1999 - VII ZR 365/98, BGHZ 142, 46, 48 f; vom 16. November 1999 - KZR 12/97, BGHZ 143, 128, 138 f; vom 26. Januar 2001 - V ZR 452/99, BGHZ 146, 331, 338; vom 12. Juni 2001 - XI ZR 274/00, BGHZ 148, 74, 78; vom 30. November 2004 - XI ZR 200/03, BGHZ 161, 189, 190 f; vom 21. April 2009 - XI ZR 78/08, BGHZ 180, 257, 264 Rn. 16; vom 12. Mai 2010 - I ZR 37/09, BeckRS 2010, 27053 Rn. 11 und vom 20. Mai 2010 - Xa ZR 68/09, NJW 2010, 2719, 2720 Rn. 26).

    Demgegenüber unterliegen gemäß § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB der Inhaltskontrolle nach §§ 307 bis 309 BGB solche (Preisneben-)Abreden, die sich zwar mittelbar auf Preis und Leistung auswirken, diese aber nicht ausschließlich festlegen, und bestehende Rechtsvorschriften, insbesondere Regelungen des dispositiven Gesetzesrechts, ergänzen oder von diesen abweichen (s. Senatsurteile vom 24. November 1988 aaO; vom 8. Oktober 1998 aaO S. 126 und vom 18. April 2002 aaO; BGH, Urteile vom 6. Februar 1985 aaO S. 361; vom 19. November 1991 aaO S. 119; vom 30. November 1993 aaO; vom 15. Juli 1997 aaO; vom 14. Oktober 1997 aaO S. 29; vom 18. Mai 1999 aaO; vom 10. Juni 1999 aaO S. 49; vom 16. November 1999 aaO S. 139; vom 26. Januar 2001 aaO und vom 12. Mai 2010 aaO).

  • BGH, 24.05.2007 - III ZR 467/04  

    Keine Inhaltskontrolle bei Klauseln für Netzzugangsgewährung

  • BGH, 10.12.2013 - X ZR 24/13  

    Zur Bindung des Reiseveranstalters an "vorläufige Flugzeiten"

  • BGH, 22.11.2012 - VII ZR 222/12  

    AGB eines Abfallentsorgungsunternehmens: Inhaltskontrolle einer Klausel zur

  • OLG Frankfurt, 29.01.2008 - 11 U 20/07  

    Energieversorgungsvertrag; Ableitung eines Anspruch des Konzessionsträgers aus §

  • BAG, 30.11.2010 - 3 AZR 798/08  

    Betriebliche Altersversorgung - Verweis auf Beamtenrecht

  • BGH, 08.10.2009 - III ZR 93/09  

    Anwendbarkeit von § 627 Abs. 1 , § 628 Abs. 1 S. 1, 3 BGB auf einen

  • OLG Frankfurt, 29.01.2008 - 11 U 19/07  

    Energieversorgungsvertrag: Ableitung eines Anspruch des Konzessionsträgers aus §

  • BGH, 14.08.2008 - KVR 35/07  

    Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße

  • BGH, 26.01.2001 - V ZR 452/99  

    Flur

  • OLG Schleswig, 22.11.2012 - 16 U (Kart) 22/12  

    Konzessionsvergabe für Stromnetz bei Nichtausrichtung an § 1 EnWG nichtig

  • OLG Köln, 31.07.2009 - 6 U 224/08  

    "Cross Ticketing" bzw. "Cross Border Selling" bleiben unzulässig

  • BGH, 27.06.2007 - VIII ZR 149/06  

    Formularmäßige Vereinbarung eines Baukostenzuschusses für die Kosten des

  • OLG Düsseldorf, 05.11.2009 - 6 U 17/09  

    OLG untersagt Schätzgebühren in Darlehensverträgen mit Privatkunden //

  • BGH, 12.05.2010 - I ZR 37/09  

    Frachtgeschäft: Wirksamkeit einer Klausel über die Nichtvergütung von Standzeiten

  • BGH, 13.12.2005 - KVR 13/05  

    Stadtwerke Dachau

  • BGH, 03.06.2014 - EnVR 10/13  

    Beendigung des Konzessionsvertrages zwischen der Gemeinde und dem

  • BGH, 14.04.2015 - EnZR 11/14  

    Neuvergabe eines Gaskonzessionsvertrages: Reichweite des Auskunftsanspruchs einer

  • LG Köln, 29.10.2002 - 89 O 46/02  
  • OLG Düsseldorf, 16.06.2004 - U (Kart) 36/96  
  • OLG Stuttgart, 24.03.2010 - 3 U 188/09  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen: Werbemittel- und Platzmietpauschale bei

  • OLG Köln, 14.05.2004 - 19 U 114/03  

    Kein Rückforderungsanspruch eines Anbieters von

  • BGH, 03.07.2001 - KZR 10/00  

    Nachvertragliche Konzessionsabgabe II

  • OLG München, 14.01.2010 - 29 U 5136/09  

    Anspruch des Verbandes der privaten Krankenversicherer gegen eine aus einem

  • OLG Düsseldorf, 18.06.2013 - 24 U 148/12  

    Ansprüche wegen Verletzung eines Patents betreffend teilaromatische

  • BGH, 26.07.2005 - KZR 24/04  
  • OLG Frankfurt, 14.06.2011 - 11 U 36/10  

    Zur Auslegung einer konzessionsvertraglichen Endschaftsklausel im Rahmen der

  • LG Saarbrücken, 18.11.2011 - 13 S 123/11  
  • OLG Hamm, 09.01.2012 - 2 U 104/11  

    Formularmäßige Vereinbarung einer sog. "bring-or-pay-Klausel" in den Allgemeinen

  • OLG Celle, 17.03.2016 - 13 U 141/15  

    Betrieb eines Energieversorgungsnetzes: Konzessionsvergabe muss transparent

  • BGH, 24.05.2007 - III ZR 468/04  

    Telekommunikationsdienstleistungen

  • OLG Düsseldorf, 28.01.2009 - 26 W 7/07  

    Höhe des Ausgleichs bei negativer Ertragsprognose; Festsetzung des Geschäftswerts

  • LG Essen, 20.10.2014 - 3 O 328/13  

    Umfang des Netzherausgabeanspruchs bei Wasserkonzessionen

  • LG Mannheim, 08.10.2010 - 7 O 20/10  

    Kartellrecht: Wirksamkeit einer Endschaftsbestimmung in einem Konzessionsvertrag

  • OLG Celle, 16.05.2013 - 13 Verg 13/12  

    Wettbewerblicher Dialog: Keine Gewichtung von Zuschlagskriterien!

  • LG München I, 12.08.2010 - 7 O 10769/10  

    Inhaltskontrolle von Honorarvereinbarungen eines Zeitungsverlages mit freien

  • OLG Düsseldorf, 27.05.2014 - 23 U 162/13  

    Darlegungs- und Beweislast bei Beantragung einer Vormerkung zur Sicherung des

  • OLG Hamm, 26.11.2009 - 18 U 31/09  

    Formularmäßige Abbedingung des Anspruchs des Frachtführers auf angemessene

  • LG Frankfurt/Main, 28.05.2010 - 12 O 114/09  

    Anspruch auf Übertragung des Eigentums an den für den Betrieb des Stromnetzes der

  • OLG Naumburg, 27.05.2011 - 10 U 5/11  

    Inhaltskontrolle von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kreditinstituts:

  • OLG Köln, 27.05.2009 - 13 U 202/08  

    Formularmäßige Vereinbarung eines Entgelts für die Ablösung eines

  • AG Mannheim, 05.06.2013 - 10 C 65/13  

    Frachtvertrag: Wirksamkeit einer Frachtführerklausel zur Standgeldfreiheit

  • LG Hof, 23.05.2012 - 1 HKO 73/11  

    Gaslieferungsvertrag: Ölpreisgebundene Preisformel als Teil einer

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