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   BGH, 14.12.1954 - I ZR 65/53   

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https://dejure.org/1954,84
BGH, 14.12.1954 - I ZR 65/53 (https://dejure.org/1954,84)
BGH, Entscheidung vom 14.12.1954 - I ZR 65/53 (https://dejure.org/1954,84)
BGH, Entscheidung vom 14. Dezember 1954 - I ZR 65/53 (https://dejure.org/1954,84)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Urheberrechte an einer Modellzeichnung - Anspruch auf positiver Vertragsverletzung wegen eines Verstoßes vertraglicher Schutzpflichten - Ermittlung des Vertragswillen der Parteien durch Auslegung

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Mantelmodell

    §§ 1, 2 KUG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 16, 4
  • NJW 1955, 460
  • GRUR 1955, 445
  • DB 1955, 914
 
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Wird zitiert von ... (53)

  • OLG Köln, 29.05.2018 - 15 U 64/17

    Keine Geldentschädigung für Erbin von Helmut Kohl für Kohl-Protokolle -

    Sie gilt aber über § 241 Abs. 2 BGB als Ausfluss des allgemeinen Schädigungsverbots (neminem laede) auch darüber hinaus, wenn und soweit durch den Vertrag besondere Treuepflichten zwischen den Parteien begründet werden oder wenn der Vertrag von vornherein auf eine andauernde vertrauensvolle Zusammenarbeit der Parteien angelegt ist (vgl. MüKo-BGB/ Bachmann , 7. Aufl. 2016, § 241 Rn. 96; MüKo-BGB/ Ernst , 7. Aufl. 2016, § 280 Rn. 97 ff.; vgl. auch BGH v. 14.12.1954 - I ZR 65/53, NJW 1955, 460 für Weitergabe nicht schutzfähiger Schnittmuster etc. an Dritte ; OLG Oldenburg v. 20.06.1988 - 13 U 28/88, NJW-RR 1989, 1454 für Chiffre-Anzeigenvertrag ; OLG Frankfurt v. 08.05.2014 - 16 U 175/13, NJW 2014, 3376 für Personalberatungsvertrag und "whistle-blowing" ; BGH v. 24.01.2006 - XI ZR 384/03, NJW 2006, 830 für diejenigen nicht unter das Bankgeheimnis im engeren Sinne fallenden Mitteilungen einer Bank über die Kreditwürdigkeit eines Kunden ).
  • OLG Köln, 29.05.2018 - 15 U 65/17

    Kohl gg. Schwan

    Sie gilt aber über § 241 Abs. 2 BGB als Ausfluss des allgemeinen Schädigungsverbots (neminem laede) auch darüber hinaus, wenn und soweit durch den Vertrag besondere Treuepflichten zwischen den Parteien begründet werden oder wenn der Vertrag von vornherein auf eine andauernde vertrauensvolle Zusammenarbeit der Parteien angelegt ist (vgl. MüKo-BGB/ Bachmann , 7. Aufl. 2016, § 241 Rn. 96; MüKo-BGB/ Ernst , 7. Aufl. 2016, § 280 Rn. 97 ff.; vgl. auch BGH, Urt. v. 14.12.1954 - I ZR 65/53, NJW 1955, 460 für Weitergabe nicht schutzfähiger Schnittmuster etc. an Dritte ; OLG Oldenburg, Urt. v. 20.6.1988 - 13 U 28/88, NJW-RR 1989, 1454 für Chiffre-Anzeigenvertrag ; OLG Frankfurt, Urt. v. 8.5.2014 - 16 U 175/13, NJW 2014, 3376 für Personalberatungsvertrag und "whistle-blowing" ; BGH, Urt. v. 24.1.2006 - XI ZR 384/03, NJW 2006, 830 für diejenigen nicht unter das Bankgeheimnis im engeren Sinne fallenden Mitteilungen einer Bank über die Kreditwürdigkeit eines Kunden ).
  • BGH, 15.10.2004 - V ZR 100/04

    Aufnahme des Rechtsstreits gegen den Erben in der Nachlaßinsolvenz; Veräußerung

    Vielmehr trifft ihn gemäß § 242 BGB die - auch nach Vertragserfüllung fortbestehende - vertragliche Nebenpflicht, alles zu unterlassen, was die Erreichung des Vertragszwecks und den Eintritt des Leistungserfolgs gefährden oder beeinträchtigen könnte (BGHZ 16, 4, 10; BGH, Urt. v. 19. Oktober 1977, VIII ZR 42/76, NJW 1978, 260; Urt. v. 13. März 1996, VIII ZR 99/94, NJW-RR 1996, 949, 950; Palandt/Heinrichs, BGB, 63. Aufl., § 242 Rdn. 29, § 280 Rdn. 7).
  • BGH, 29.09.1989 - V ZR 198/87

    Widerruf der Vollmacht durch einen von mehreren Vollmachtgebern

    Wenn aber durch den Abschluß eines aufschiebend bedingten Vertrages Bindungen schon vor Eintritt der Bedingung entstehen, die beide Parteien verpflichten, sich während des Schwebezustandes vertragstreu zu verhalten und dafür zu sorgen, daß den Belangen des anderen Teils Rechnung getragen wird, ist es nur konsequent, auch ab Beendigung des Schwebezustandes diejenigen Grundsätze anzuwenden, die sonst für die Zeit nach der Abwicklung (BGHZ 16, 4, 10 [BGH 14.12.1954 - I ZR 65/53]; 61, 176, 179) [BGH 25.06.1973 - II ZR 26/72]oder nach dem Scheitern eines Vertrages (BGH Urt. v. 3. Oktober 1962, VIII ZR 34/62, NJW 1962, 2198) aufgestellt worden sind und ebenfalls zu einer Schadensersatzpflicht führen können.
  • BGH, 19.05.2011 - VII ZR 24/08

    Bauvertrag: Haftung des Auftragnehmers bei unterlassener Aufklärung des

    Es ist allgemein anerkannt, dass der Auftragnehmer selbst nach der Abnahme verpflichtet ist, im Rahmen des ihm Zumutbaren eine Vereitelung oder Gefährdung des Vertragszwecks zu verhindern (BGH, Urteil vom 14. Dezember 1954 - I ZR 65/53, BGHZ 16, 4, 10; Urteil vom 7. März 1956 - V ZR 106/54, BGHZ 20, 169; Urteil vom 25. Juni 1973 - II ZR 26/72, BGHZ 61, 176; Urteil vom 8. Juli 1982 - VII ZR 314/81, BauR 1983, 70 = ZfBR 1983, 16).
  • BFH, 23.08.1990 - IV R 61/89

    Zur Abgrenzung zwischen künstlerischer und gewerblicher Tätigkeit bei einem

    Unter diesen Voraussetzungen hat es der BGH beispielsweise für möglich gehalten, daß auf dem Gebiet der Mode Zeichnungen, Entwürfe und Schnittmuster sowie nach diesen Vorlagen angefertigte Modelle unter Kunstschutz stehen (Urteil vom 14. Dezember 1954 I ZR 65/53, BGHZ 16, 4 "Mantelmodell").

    Daraus, daß der BGH im Urteil in BGHZ 16, 4 auch Entwürfe und Schnittmuster als urheberrechtlich geschützt angesehen hat, wird gefolgert, daß bei Konstruktionszeichnungen die künstlerische Gestaltungshöhe nicht nur aus der Zeichnung selbst sondern auch aus dem nach ihr herzustellenden Gegenstand hervorgehen kann (Fromm/Nordemann, Urheberrecht, 7. Aufl. 1988, § 2 des Urheberrechtsgesetzes - UrhG - Rdnr. 85; v. Gramm, Urheberrechtsgesetz 1968, § 2 Rdnr. 24; Hereth, NJW 1963, 2256).

  • BGH, 29.03.1957 - I ZR 236/55

    Bauwerk und Kunstschutz

    Nach diesen vom Reichsgericht schon zu dem früheren Kunstschutzgesetz vom 9. Januar 1876 entwickelten, später unter dem Einfluß moderner Kunstauffassung und dem Gesichtspunkt der Abgrenzung des Kunstschutzes vom Geschmacksmusterschutz fortgebildeten, vom Senat übernommenen und von der überwiegenden Mehrheit des Schrifttums gebilligten Grundsätzen ist unter "Kunstwerk" eine eigenpersönliche, geistige Schöpfung zu verstehen, die mit Darlegungsmitteln der Kunst durch formgebende Tätigkeit hervorgebracht ist und deren ästhetischer Gehalt einen solchen Grad erreicht hat, daß nach den im Leben herrschenden Anschauungen noch von Kunst gesprochen werden kann, und zwar ohne Rücksicht auf den höheren oder geringeren Kunstwert und ohne Rücksicht darauf, ob das Werk neben dem ästhetischen Zweck noch einem praktischen Zweck dient (RGSt 43, 329 [330]; RGZ 71, 355 [356]; 76, 339 [344]; 135, 385 [387]; 155, 199 [205]; BGHZ 16, 4 [6] - Mantelmodell; BGHZ 22, 209 [214] - Titelschriftbild).
  • BGH, 07.03.1956 - V ZR 106/54

    Gerichtliche Klage als Schadensgrundlage

    Auch wenn der Anspruch aus einer vertraglichen Verpflichtung abgeleitet werden sollte, weil etwa auch nach Abwicklung des Kaufvertrags eine unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben stehende vertragliche Bindung zwischen den Parteien bestände (RGZ 161, 330 [338]; BGH v. 28.5.1952 TI ZR 253/51 in Lind-Möhr § 362 (- 2); BGHZ 16, 4 [10]), könnte allein in der Erhebung einer Klage, um vermeintliche Rechte durchzusetzen, ein Verstoß gegen Treu und Glauben und damit eine zum Schadensersatz verpflichtende Vertragsverletzung nicht gesehen werden.
  • BGH, 23.01.1981 - I ZR 48/79

    Rollhocker

    Das Berufungsgericht ist dabei mit Recht von dem in der Rechtsprechung anerkannten Grundsatz ausgegangen, daß es sich bei einem Kunstwerk um eine Schöpfung individueller Prägung handeln müsse, deren ästhetischer Gehalt einen solchen Grad erreicht hat, daß nach den im Leben herrschenden Anschauungen noch von Kunst gesprochen werden könne (vgl. BGHZ 16, 4, 6; BGHZ 22, 209, 215 - Titelschriftbild Europapost - BGHZ 24, 55, 62 ff - Ledigenheim - BGH GRUR 1974, 740, 741 - Sessel -).
  • BGH, 27.11.1956 - I ZR 57/55

    Gebrauchsgraphik und Kunstschutz

    Der erkennende Senat sieht keine Veranlassung, von dieser Gesetzesauslegung, der er bereits in früheren Entscheidungen gefolgt ist, abzugehen (BGHZ 5, 1 [BGH 22.01.1952 - I ZR 68/51] Hummelfiguren; 16, 4 [5]).

    Die Kunstschutzfähigkeit besteht vielmehr auch bei einem überwiegenden Gebrauchszweck und kann auch dann gegeben sein, wenn der ästhetische Gehalt in die ihrem Zwecke gemäß - in klarer Linienführung ohne schmückendes Beiwerk - gestaltete Gebrauchsform eingegangen ist (BGHZ 16, 4; RGZ 124, 68 [72] RG Ufita 1938, 146 [147]; OLG Düsseldorf GRUR 1954, 417).

  • BGH, 05.10.1993 - XI ZR 200/92

    Wechselakzept bei entgeltlichem Geschäft über öffentliche Ämter und Titel

  • BGH, 08.07.1982 - VII ZR 314/81

    Prüfungs- und Hinweispflicht des Auftragnehmers

  • BGH, 10.10.1979 - VIII ZR 277/78

    Auslegung einer Wertsicherungsklausel - Automatische Anpassung des Pachtzinses

  • OLG Saarbrücken, 10.10.2006 - 4 UH 540/05

    Kein Pfändungsschutz nach § 54 , § 55 SGB I gegenüber Kontoinhaber bei

  • BGH, 10.03.1955 - II ZR 309/53

    Rechtsmittel nach Aufrechnung

  • BGH, 09.12.1958 - I ZR 112/57

    Form von Gebrauchsgegenständen. Ausstattungsschutz

  • BGH, 01.04.1958 - I ZR 49/57

    Mecki-Igel I / Mecki - Igel I

  • OLG Düsseldorf, 18.12.1998 - 22 U 148/98

    Aufwendungsersatz für die Mängelprüfung durch den Bauunternehmer bei fälschlicher

  • BVerwG, 07.12.1966 - V C 47.64

    Verbreitung jugendgefährdender Schriften - Einschränkung der Zensur durch den

  • BGH, 10.11.1983 - I ZR 158/81

    Hemdblusenkleid

  • OLG Saarbrücken, 19.07.2005 - 4 U 122/04

    (Inhalt und Umfang nachvertraglicher Leistungstreuepflichten; Haftung der

  • BGH, 09.12.1982 - III ZR 182/81

    Stundung des Wahlverteidiger-Honorars

  • BGH, 26.10.1966 - Ib ZR 140/64

    Hinterlegung eines gewerblichen Musters beim Amt für die Internationale

  • OLG Hamburg, 24.02.2005 - 5 U 66/04

    "Gipürespitze"

  • LG Leipzig, 23.10.2001 - 5 O 5288/01

    Unbefugte Verwendung eines Fotos in einer Präsentationsmappe; Geltendmachung der

  • BGH, 14.12.1977 - VIII ZR 34/76

    Anspruch auf Erstattung der Umsatzsteuer für die Übertragung eines

  • BGH, 25.11.1976 - III ZR 112/74

    Festsetzung der Vergütung für Mitglieder von Schiedsgerichtsverfahren -

  • BGH, 04.06.1981 - III ZR 4/80

    Schiedsvertrag - Richtigkeit der Schiedsentscheidung - Anfechtung - Wille der

  • BGH, 22.11.1957 - I ZR 144/56

    Zur Kopie bzw. Nachahmung von Spitzenmustern

  • BGH, 10.07.1969 - III ZR 238/68

    Verhältnis von ergänzender Vertragsauslegung und Wegfall der Geschäftsgrundlage

  • BFH, 02.10.1968 - I R 1/66

    Gewerbesteuerpflicht eines Modeschöpfers

  • BGH, 02.05.1979 - VIII ZR 125/78

    Abschluss eines Mietvertrages zum Betrieb einer Kegelbahn und Bowlingbahn -

  • BVerwG, 07.12.1966 - V C 181.65

    Verbreitung von jugendgefährdenden Schriften - Aufnahme einer Druckschrift in die

  • BGH, 13.07.1956 - VI ZR 88/55
  • BGH, 28.09.1966 - Ib ZR 141/64

    Genehmigung eines augrund kommunalrechtlicher Vorschriften unwirksamen Geschäfts

  • BGH, 29.06.1977 - VIII ZR 23/76

    Einordnung einer Wohnungseigentümer als gesamtschuldnerisch haftende Gemeinschaft

  • BGH, 30.03.1971 - I ZR 130/69

    Schlankheitskur

  • BGH, 29.05.1967 - III ZR 72/66

    Aufteilung des Anfallbezirkes bei staatlich reglementierten Berufen - Stilllegung

  • OLG Bamberg, 08.06.1982 - 5 U 126/81

    Schadensersatz wegen Gewinnentgangs durch die Belieferung einer anderen Firma ;

  • BGH, 08.06.1977 - IV ZR 72/75

    Durch Erbgang erworbene Pflichtteilsanspruch des verstorbenen Ehemanns -

  • BGH, 03.06.1964 - Ib ZR 145/62

    Wirksamkeit einer Vereinbarung über den Haftungsausschluss gegenüber Dritten bei

  • BGH, 03.02.1960 - V ZR 159/58

    Prüfung eines Wegfalls der Geschäftsgrundlage - Inhalt des Vertrages selbst als

  • BGH, 17.12.1957 - VIII ZR 310/56

    Rechtsmittel

  • OLG München, 13.11.1986 - 6 U 5422/85

    Einordnung von Möbelstücken als geschützte Werke i.S.d. Urhebergesetzes (UrhG);

  • BGH, 18.01.1967 - Ib ZR 83/65

    Gestattung einer Benutzung des Warenzeichens "Friodur" auf Besteckmessern im

  • BGH, 19.12.1962 - V ZR 134/61

    Wirksamkeit eines abgeschlossenen Vergleichs unter Berücksichtigung einer

  • BGH, 16.02.1961 - VIII ZR 38/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 29.04.1960 - I ZR 117/58

    Verletzung eines Gebrauchsmuster Nr. 1 666 996 - Einfache Lizenz für Lizenznehmer

  • BGH, 25.11.1955 - I ZR 42/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 18.06.1973 - II ZR 120/71

    Entstehung einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts - Erreichung des Zwecks

  • BGH, 28.12.1961 - VIII ZR 198/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 02.06.1967 - V ZR 162/66

    Rückabwicklungsansprüche wegen Nichtigkeit eines Vergleichs - Schadensersatz

  • BGH, 16.02.1965 - V ZR 175/62

    Anspruch auf Herausgabe eines dem Schuldner zugeflossenen Ersatzvorteils -

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