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   BGH, 19.07.2004 - II ZR 218/03   

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https://dejure.org/2004,34
BGH, 19.07.2004 - II ZR 218/03 (https://dejure.org/2004,34)
BGH, Entscheidung vom 19.07.2004 - II ZR 218/03 (https://dejure.org/2004,34)
BGH, Entscheidung vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03 (https://dejure.org/2004,34)
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Volltextveröffentlichungen (15)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 823 Abs. 2 Bf, 826 E, Gb, H; AktG § 400 Abs. 1 Nr. 1; WpHG § 15 a.F.; BörsG § 88 Abs. 1 Nr. 1 a.F.; StGB §§ 263, 264 a
    Persönliche Haftung der AG-Vorstandsmitglieder für falsche Ad-hoc-Mitteilungen

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Schadensersatz wegen Prospekthaftung; Fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen; Voraussetzungen eines Schutzgesetzes; Beweislast bei der vorsätzlichen sittenwidrigen Schädigung; Anscheinsbeweis bei einer "Anlagestimmung"

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Kein Anscheinsbeweis für Kausalzusammenhang zwischen fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilung und Kaufentschluss der Anleger ("Infomatec")

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 12,79 €)

    Zur Frage der persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen

  • judicialis

    BGB § 823 Abs. 2 Bf; ; BGB § 826 E; ; BGB § 826 Gb; ; BGB § 826 H; ; AktG § 400 Abs. 1 Nr. 1; ; WpHG § 15 a.F.; ; BörsG § 88 Abs. 1 Nr. 1 a.F.; ; StGB § 263; ; StGB § 264 a

  • streifler.de

    Persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer AG für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Persönliche Haftung der Vorstandsmitglieder einer AG

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    II. Zivilsenat zur Frage der persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für fehlerhafte Adhoc-Mitteilungen

  • nomos.de PDF, S. 5 (Kurzinformation)

    Haftung von AG-Vorstandsmitgliedern für falsche Ad-hoc-Mitteilungen

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 826, 823 Abs. 2; AktG § 400 Abs. 1 Nr. 1; WpHG a. F. § 15; BörsG a. F. § 88 Abs. 1 Nr. 1; StGB §§ 263, 264a
    Kein Anscheinsbeweis für Kausalzusammenhang zwischen fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilung und Kaufentschluss der Anleger ("Infomatec")

  • gruner-siegel-partner.de (Kurzinformation)

    Persönliche Haftung von Vorständen für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 4 (Entscheidungsbesprechung)

    Die INFOMATEC-Rechtsprechung im Lichte des geplanten Kapitalmarktinformationshaftungsgesetzes

  • verschmelzungsbericht.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Vorstandshaftung für Falschinformation des Kapitalmarkts (RA Dr. Olaf Müller-Michaels, Dr. Johannes Wecker; ZCG 2007, 207)

Papierfundstellen

  • BGHZ 160, 134
  • NJW 2004, 2664
  • ZIP 2004, 1599
  • VersR 2004, 1279
  • WM 2004, 1731
  • BB 2004, 1812
  • DB 2004, 1928
  • NZG 2004, 816
 
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Wird zitiert von ... (161)

  • BGH, 16.07.2007 - II ZR 3/04

    "TRIHOTEL"

    i) Hinsichtlich der Darlegungs- und Beweislast gilt im Rahmen von § 826 BGB grundsätzlich, dass die Gesellschaft als Gläubigerin die Darlegungs- und Beweislast für alle objektiven und subjektiven Tatbestandsmerkmale des Delikts trägt (st.Rspr.: vgl. nur BGHZ 30, 226; 160, 134, 145; h.M.: vgl. nur Zöller/Greger, ZPO 26. Aufl. vor § 284 Rdn. 20 m.w.Nachw.), mithin insbesondere in diesem Rahmen auch den vollen Kausalitätsnachweis zu erbringen hat.
  • OLG Braunschweig, 19.02.2019 - 7 U 134/17

    Kein Schadensersatz von VW für Käufer von Diesel mit Abschaltautomatik

    (1) Schutzgesetz im Sinne von § 823 Abs. 2 BGB ist jede Rechtsnorm, die zumindest auch dazu dienen soll, einen Einzelnen oder einen bestimmten Personenkreis gegen die Verletzung eines bestimmten Rechtsinteresses zu schützen (vgl. BGH, Urteil vom 27. November 1963 - V ZR 201/61 -, BGHZ 40, 306-312, R. 1, zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03 -, BGHZ 160, 134-149 R. 21, zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 10. Februar 2011 - I ZR 136/09 -, BGHZ 188, 326-351, R. 18, zitiert nach juris; BGH, Urteil vom 13. Dezember 2011 - XI ZR 51/10 -, BGHZ 192, 90-118, R.21, zitiert nach juris).
  • BGH, 15.12.2020 - XI ZB 24/16

    Rechtsbeschwerden nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) im

    Diese Stimmung konnte der Anleger - ohne Rücksicht auf eine individuelle Kenntnis des Prospekts - nach Art einer "tatsächlichen Vermutung" für den Kausalzusammenhang zwischen Prospektfehlern und seinem Kaufentschluss in Anspruch nehmen (vgl. Senatsurteil vom 14. Juli 1998 - XI ZR 173/97, BGHZ 139, 225, 233 f.; BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 144 f., jeweils mwN).

    Die Dauer einer solchen beweiserleichternden Anlagestimmung war unklar; in aller Regel sollte sie spätestens ein Jahr nach Prospektveröffentlichung nicht mehr bestehen (vgl. Senatsurteil vom 14. Juli 1998 - XI ZR 173/97, BGHZ 139, 225, 234; BGH, Urteil vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 144 f.).

    (bb) Nach anderer Ansicht kommt es auf die Rechtsfigur der Anlagestimmung nicht mehr an, da der Gesetzgeber die mit ihr verbundenen Unsicherheiten über deren Dauer und Fortfall durch die Neufassung der börsenrechtlichen Prospekthaftung gerade überwinden wollte (Seibert, Das Recht der Kapitalanlageberatung und -vermittlung, 2014, § 5 Rn. 37; Assmann in Assmann/Schlitt/von Kopp-Colomb, WpPG/VermAnlG, 3. Aufl., § 21 Rn. 101; Wackerbarth in Holzborn, WpPG, 2. Aufl., § 21-23 Rn. 83 ff.; Rein, Die Prospektpflicht und Prospekthaftung bei Wertpapieremissionen, 2009, S. 223; zweifelnd Schäfer, ZGR 2006, 40, 52 f. mit Fn. 60; Schmidt, Prospekthaftung im Spannungsfeld von Gesetz und richterrechtlicher Gestaltung, 2019, S. 139 f.; wohl auch Stephan, AG 2002, 3, 11 mit Fn. 62; unentschieden Lenenbach, Kapitalmarkt- und Börsenrecht, 2002, Rn. 8.100; vgl. bereits Senatsurteil vom 13. Dezember 2011 - XI ZR 51/10, BGHZ 192, 90 Rn. 64; BGH, Urteile vom 19. Juli 2004 - II ZR 218/03, BGHZ 160, 134, 144 f. und vom 4. Juni 2007 - II ZR 147/05, WM 2007, 1557 Rn. 13).

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